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Fragen zu CSA - Cardioid Subwoofer Array

  • georgenomex
  • 29. Januar 2006 um 10:15
  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 29. Januar 2006 um 10:15
    • #1

    Hi Leutz!

    Hätte da ein paar Fragen zu den sogenannten CSA's, also 3 Woofer übereinander, der mittlere verkerhrt um den nach hinten abgestrahlten schall "auszulöschen"

    Bitte wenn geht alle Fragen beantworten und nicht bei einem Detail verzetteln ;)

    Frage 1: Wie gut funktioniert das im Idealfall?

    Frage 2: Wie wird der mittlere angesteuert? Einfach parallel oder mit Phasenverschiebung?

    Frage 3: Wie gut funkt das mit D&B B2?

    Frage 4: Funkts auch mit C7 Bässen?

    Frage 5: Ist der mittlere nur zur Schallauslöschung oder bringt der für vorne auch noch zusätzlichen Pegel?

    Frage 6: Funktionierts auch mit einer normalen Endstufe (ohne controller) wenn die Bässe dafür geeignet sind?

    letzte Frage: Wie ist das Ergebnis mit "stinknormalen" Bässen... zB. PW18?

    Fragen über Fragen.. würde mich über zahlreiche Antworten freuen..

    thx
    /\/0/\/\3><

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 29. Januar 2006 um 11:00
    • #2

    Die Fragen 2, 5 und 6 haben sich erledigt...

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • 4Art
    Profi
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    371
    Beiträge
    6.135
    • 29. Januar 2006 um 11:20
    • #3

    http://www.dbaudio.com/pub/live/TI330_D.PDF

    Nettes Pdf zum Thema...

  • m.reitz
    Profi
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    346
    • 29. Januar 2006 um 13:29
    • #4

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 20:57)

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    3.792
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    13
    • 29. Januar 2006 um 13:58
    • #5

    Phase drehen reicht nicht. Es braucht (mindesten) noch ein Delay, um den Laufzeitunterschied auszugleichen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 29. Januar 2006 um 15:02
    • #6

    laut D&B geht CSA nur mit Q und B2, von C7 steht da nix...

    Deswegen wäre es interessant, obs trotzdem so halbwegs funken könnte mit D12 Amp...

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 29. Januar 2006 um 15:06
    • #7

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:34)

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 29. Januar 2006 um 15:18
    • #8
    Zitat

    Der D12 kann Phase drehn, Delayen und EQ'en... also kannst Du das damit machen. Ein wenig spielen muss man halt schon mit den Komponenten...

    .. schon, aber die Bauweise des Woofers ist ja anscheinend auch ausschlaggebend... hat das schonmal jemand getestet mit C7 oder vergleichbarem Woofer?

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • kah
    Beiträge
    111
    • 29. Januar 2006 um 15:44
    • #9

    Der Q-Sub ist ja auch nur ein 18" BR-Sub. CSA müsste also auch mit "normalen" BRs (s. C7) und Bandpässen (s. B2) funktionieren.
    Wie muss der phasengedrehte Bass denn verzögert werden? Gehäuselänge?

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 29. Januar 2006 um 17:31
    • #10

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:34)

  • speakerpeaker1
    Beiträge
    307
    • 30. Januar 2006 um 08:20
    • #11

    Guten Morgen!

    Ich habe das Prinzip schon öfters getestet, einfach drei 15" Direktstrahler übereinnander den mittleren umgedreht, Delay rein (muss mann ein bisschen rumprobieren) und wenns dann noch nicht funktioniert muss man mit der Phasenlage auch noch herumspielen. Also es sollte mit jedem Bass funktionieren.

    Erfunden hat das ganze ein Wissenschaftler schon vor einigen Jahrzehnten. Es gibt auch mehrere Prinzipe in der Funktionsweiße. z.b. sind die NEXO CD nur mit Delay Angesteuert und die Phase ist nicht 180° gedreht. Bei meinen Bässen muss ich die Phase zuerst um 180° drehen sonnst geht gar nichts. Ist dann wahrscheinlich von der Bauart abhänging.

    Mit freundlichen Grüßen aus Österreich
    Michael

  • text&ton
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    590
    • 30. Januar 2006 um 13:31
    • #12

    Dieser Link könnte Dir zusätzliche Information liefern:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=40388&postdays=0&postorder=asc&start=0

    Vor allem der Link auf der ersten Seite ins Prosoundweb enthält einiges Wissenswertes:

    http://srforums.prosoundweb.com/index.php/m/29332/0#msg_29332

  • wora
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    • 30. Januar 2006 um 17:00
    • #13
    Zitat

    ... z.b. sind die NEXO CD nur mit Delay Angesteuert und die Phase ist nicht 180° gedreht. Bei meinen Bässen muss ich die Phase zuerst um 180° drehen sonnst geht gar nichts. ...

    wenn das delay groß genug ist kann das auch einer phasendrehung entsprechen. das widerspricht sich also nicht.

    wenn man es ganz richtig machen würde, müsste dieses delay aber auch noch von der frequenz abhängig sein, sonst funktioniert das meiner ansicht nach nicht breitbandig sondern nur in einem kleinen frequenzbereich.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • AndyS
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    105
    • 30. Januar 2006 um 17:24
    • #14

    Hi,

    ich hab mal ne kleine Frage zu der Wirkungsweise dieser CSA - Kiste:

    Das müsste doch auf dem Prinzip der destruktiven Interferenz basieren, deshalb die Phasenverschiebung um Pi. Das dürfte dann aber doch nur zu Auslöschungen für eine bestimmte Wellenlänge/Frequenz (und ihrer Harmonischer) führen, oder?
    Außerdem sind Br Kisten doch als Kugelwellenstrahler (4 Pi sr) anzunehmen, oder? Da der Raum für die Schallausbreitung doch isotrop sein sollte, dürfte sich dadurch dann doch auch eine Auslöschung in vorwärtsrichtung ergeben, oder net?

    Ich glaub euch ja, dass das funktioniert, also, wo ist mein Denkfehler??

    Gruß,
    Andreas

  • Kai Pirinja
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    • 30. Januar 2006 um 17:44
    • #15

    Ein Subwoofer ist nach hinten etwa 2 - 3 dB leiser als nach vorne. Es strahlen aber doppelt so viele Subs nach vorne wie nach hinten. Somit ergibt sich hinten eine Auslöschung und vorne überwiegt der Schall von den nicht gedrehten Subs.

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • ADMIN
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    • 30. Januar 2006 um 18:04
    • #16
    Zitat von &quot;AndyS&quot;

    Außerdem sind Br Kisten doch als Kugelwellenstrahler (4 Pi sr) anzunehmen, oder?

    Nicht ganz. Nach vorne hauen die Kisten etwa 3dB mehr raus als nach hinten. Deswegen ja auch das Verhältnis 2:1 bei den Boxen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • AndyS
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    105
    • 30. Januar 2006 um 19:41
    • #17

    Danke!
    Schon wieder ein bißchen schlauer!!

    Ist echt 'ne interessante Idee, da bei uns in der Gegend z. Zt. ziemlich viel Geplärre in Sachen Lärmschutz gemacht wird. Da wär's doch ganz interessant das mal auf ner disco-VA auszuprobieren. Könnte mit da ein Stack pro Zeltecke vorstellen. Bei geeignet eingestelltem Delay könnte man die Lärmbelastung der armen umliegenden Bevölkerung vielleicht reduzieren (Ich frag mich immer warum manche Menschen aus allen Wolken fallen wenn's an Kirmes mal was lauter und länger wird - wo sie doch gewusst haben, dass sie neben nem Kirmesplatz bauen!!).

    Gruß,
    Andreas

  • bassauf
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    30
    • 30. Januar 2006 um 20:39
    • #18

    Für eine saubere kardioide Abstrahlung ist nicht nur die Filterung - und das ist nicht nur Delay oder Phase - entscheidend, sondern auch die passende Geometrie und Symmetrie des Gehäuses. Der Frequenzbereich in dem CSA "richtig" funktionieren kann (d.h. Auslöschung hinten aber zugleich Addition der Quellen vorne) hängt vom geometrischen Laufzeitunterschied zwischen vorderen und hinteren Quellen ab (Membranen und Reflexöffnungen) und muß natürlich dem Arbeitsbereich des Systems entsprechen. Im D12 findet sich CSA nur für Q-SUB und B2-SUB, dort paßt das.

  • kah
    Beiträge
    111
    • 31. Januar 2006 um 13:52
    • #19

    bassauf:
    1. was bitte ist ein "geometrischer Laufzeitunterschied"?
    2. Q-Sub und B2 sind ja nicht gerade exotische Gehäusekonstruktionen. Wenn ich mac_lm richtig verstanden habe, bringe ich die chassies ja durch delay auf "gleiche Höhe", also sollte die Geometrie zumindest bei den Standard BRs und Bandpässen keine so große Rolle spielen und ein CSA demnach auch mit 90% der im Handel erhältlichen Subs funktionieren.

  • bassauf
    Beiträge
    30
    • 31. Januar 2006 um 14:21
    • #20

    kah:
    1. exakter ausgedrückt: durch die Geometrie der Anordnung bedingter winkelabhängiger Laufzeitunterschied der Signale der jeweiligen Quellen.

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