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K-Array

  • Volker
  • 31. Januar 2006 um 22:13
  • Volker
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    Beiträge
    2.050
    • 31. Januar 2006 um 22:13
    • #1

    Hallo!

    Ich hatte kurz meinen Spamfilter aus, bekam irgendeinen (ungewollten) Newsletter und fand das hier:

    http://www.K-array.com

    Weiss jemand mehr ?

    Sprinter vollpacken und Stadion beschallen ???
    Wir bekomme ich aus 10cm Lautsprecher Schall mit Richtwirkung ?

    Viele Grüße,
    Volker

  • Seven
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    • 31. Januar 2006 um 23:41
    • #2

    Erster Gedanke:
    Erinnert stark an MAD Array.
    Nach Lesen von Daten kommen Fragen auf.
    164 db ???? -->Im Phantasialand vielleicht
    4000 Watt (8x500) pro Modul --> Wieviele sind minimum? Wieviel bräuchte ich für 5000/10000/15000 Pax? Das ist imho ne Menge Leistung (MAD Array ist ja auch nicht unbedingt ein Wunder in punkto Wirkungsgrad...)
    Was meine die mit "measured with six units, relative to one"?
    Ein 2x20" Subwoofer? Naja gut...

    In Punkto Richtwirkung:
    Ja man kann auch bei der Tiefe ne gute Richtwirkung erreichen. Siehe MAD Array Bass. Ich hab noch keinen Bass erlebt, der dermaßen gerichtet strahlt. Glaubt man ungehört kaum.

  • text&ton
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    590
    • 1. Februar 2006 um 07:55
    • #3

    Nicht 2x20", sondern "Diaphragm area equivalent to 2x20"".

    Mit ihrem "relative to one" meinen sie wahrscheinlich, auf ein Element 'runtergerechnet.

    Zuständig zu sein scheint auch http://www.xxlinside.com/

  • kalaus
    Profi
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    185
    • 7. Februar 2006 um 13:38
    • #4

    das ding ist letztes jahr in frankfurt vorgestellt worden und soll - wenn es denn jemals fertig werden sollte, wo ich etwas skeptisch bin - einige originelle ideen enthalten: so sollen beispielsweise die mittelhochtoneinheiten motorisch verstellbar sein, 8 powersoft endstufenkanäle pro kiste (naja, die bezeichnung triffts nicht ganz, die teile sehen eher wie heizlüfter aus) lassen einige spielereien zu, dsp und netzwerkanschluss sind natürlich auch an bord, die gitter sollen durch spezielle stanzwerkzeuge wasser schnell ableiten (ne pa mit regenrinne?), usw.... und das gewicht (zumindest der prototypen) war wirklich albern.
    was den jungs und dem maedel mit denen ich gesprochen hab meiner meinung nach aber definitiv fehlt, ist die idee, sowas auch im markt zu platzieren! denn selbst, wenn die teile (irgendwann) funktionieren und sogar brauchbar klingen, heisst das noch lange nicht, dass auch jemand geld dafür bezahlt (und es wird - wenn...... - erwachsenes geld kosten).
    ich werd mich in frankfurt mal überraschen lassen...
    kalaus

  • donut
    Beiträge
    274
    • 4. Dezember 2006 um 21:39
    • #5

    tach auch.

    MAD hatte nur Eddy Frühwirt, und das sind Elektrostaten gewesen.

    das K-Array hier ist ein Planar Wave Strahler, fast konventionell bestückt, nur mit einer Art Hochton Wave Guide a la Line Array, aber der Rest sind konventionelle Pappen auf einem Brett. Vielleicht biegen die Italiener die Wellen ja so hin, daß mehr rauskommt, als man erwarten würde. Aber mehr als die Physik zuläßt geht halt nicht. Dafür sind sie schön flach, die Dinger.

    --------------------------------------------------------------
    there's nothing important like headroom - exempt from more headroom
    Sound is no matter of taste - but an issue of education and recognition

  • linearray
    Gast
    • 5. Dezember 2006 um 22:11
    • #6

    Hallo

    ich habe das System bei einer Demo beim Schweizer Vertrieb gehört (mit 1 Topteil pro Seite) und finde, dass das Topteil wirklich gut spielt und die Hochtonsektion erstaunlich weit trägt.
    Daneben hingen Bell VPS 500 (6 tops pro Seite) und Craaft Nova (4 tops pro Seite) und diese beide Systeme waren klanglich absolut chancenlos gegen das flache K-array. Besonders positiv aufgefallen am K-array ist die Hochton- Reichweite und Auflösung. Was das K-array bei der Demo nicht konnte war kräftiges Lowmid (aber der Direktvergleich war etwas unfair, vom K-array hing nur ein Top pro Seite).

    Für Sprache und Gala ist das K-array sicher eine gute Wahl.

    Gruss, Andi

  • Steffen
    Profi
    Beiträge
    1.817
    • 6. Dezember 2006 um 09:20
    • #7

    @ Linearray: Wobei das ja wohl Äpfel mit Birnen verglichen ist, wenn ich oben was lese von wegen 8 Powersoft-Kanäle pro Top. Was das Bell betrifft: Ein in Deutschland recht bekannter Kollege hat letzte Woche auf unserer Bell gearbeitet und gemeint, das System sei mit Abstand das beste 2 x 8" was er bisher gehört hätte, Welten besser als z.B. Cohedra. Bist Du Dir sicher, daß die Schweizer Kollegen, die das Ding hingehängt haben, auch wirklich alles richtig gemacht haben? Ich spreche jetzt speziell das Thema Controller-Settings an, da ja das Bell-System eine völlig offene Architektur ermöglicht (die damit natürlich auch Quelle vieler Systemfehler sein kann, wenn man nicht genau weiß, was man tut) Oder hat womöglich der K-Array Vertrieb die anderen Systeme beigemietet und sich dann (verständlicherweise) nicht wirklich um ein korrektes Setup gekümmert? Diese Faktoren sollten, wenn man solche Aussagen postet, einfach auch berücksichtigt werden.

    Zum Novaraay kann ich def. nicht sagen, ich habe mich ehrlich gesagt bisher geweigert, mich mit dem System zu beschäftigen...

  • linearray
    Gast
    • 6. Dezember 2006 um 15:58
    • #8
    Zitat von "Steffen"

    Bist Du Dir sicher, daß die Schweizer Kollegen, die das Ding hingehängt haben, auch wirklich alles richtig gemacht haben?


    der Schweizer Vertrieb des K-array hat auch Bell und Craaft im Programm. Gemäss dessen Aussagen war ein Bell- Techniker vom Werk vor Ort und hat das System eingemessen.

    Das K-array hat definitiv die beiden anderen Systeme bei anspruchsvoller Musik weit hinter sich gelassen. Für Disco hat das Bell natürlich mehr Druck gemacht. Da standen dann auch acht Stück Bässe als Ergänzung mit je 1x18" was beim K- Setup so nicht vorhanden war.

    Gruss, Andi

  • Steffen
    Profi
    Beiträge
    1.817
    • 7. Dezember 2006 um 02:43
    • #9

    Wir haben gerade auch bei anspruchsvollen produktionen (Chor, Klassik) it der BELL-Line sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich bezweifle nicht, daß das K-Array da vielleicht nen noch besseren Eindruck macht, allerdings sehe ich das K-Array auch nicht mehr in der "kleines 2x8"-Linearray"-Liga, in der das Bell mitspielt... Tatsache ist, daß das Bell bei den kleinen Systemen mit 2 x 8" sehr weit vorne mitspielt, mehr hab ich auch oben nicht behauptet :)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 13. April 2007 um 15:43
    • #10
    Zitat von "linearray"

    Besonders positiv aufgefallen am K-array ist die Hochton- Reichweite ...
    ... Was das K-array bei der Demo nicht konnte war kräftiges Lowmid


    ... beides sollte bei begrenzter Strahlerfläche eigentlich keinen überraschen ... und: gibt es auch Messungen bzgl. des Richtverhaltens ?

  • donut
    Beiträge
    274
    • 17. April 2007 um 17:54
    • #11

    Hallo Manfred,

    die Frage ist, zunächst von welchen Modellen der K-array Serie wir hier eigentlich sprechen. Ich nehme mal an, daß das größte Top Namens KH4 die Aufmerksamkeit erregt hat, weswegen ich das jetzt hier beschreibe:

    die vertikale Abstrahlung beträgt 15°-30° und ist justierbar. im HF wird mit phase über frequenz und delay per DSP beeinflußt. selbstverständlich sind dazu mehrere Ampkanäle Voraussetzung. im LF wird in erster Linie mechanisch eingestellt und darüberhinaus elektro-akustisch optimiert. auch dabei sind wieder mehrere Endstufenblocks am Start.

    die horizontale Abstrahlung ergibt sich aus der Anzahl der geclusterten Systeme und der gewählten Setups und liegt entsprechend zwischen 90°-120°

    und wenn ich in deiner gegend bin, komme ich gern mal wieder auf einen Tee vorbei und bringe ein kleines K-array KH1.5 mit, da muss ich dann nix weiter erkären.

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  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 17. April 2007 um 19:54
    • #12
    Zitat von "donut"

    ... die vertikale Abstrahlung beträgt 15°-30° und ist justierbar. im HF wird mit phase über frequenz und delay per DSP beeinflußt. selbstverständlich sind dazu mehrere Ampkanäle Voraussetzung. im LF wird in erster Linie mechanisch eingestellt und darüberhinaus elektro-akustisch optimiert. auch dabei sind wieder mehrere Endstufenblocks am Start.

    die horizontale Abstrahlung ergibt sich aus der Anzahl der geclusterten Systeme und der gewählten Setups und liegt entsprechend zwischen 90°-120°


    ... in welchem F-Bereich ?
    Wenn die Höhe des Systems begrenzt ist und dennoch 15 ... 30° erzielt werden, geht es nur mit Interferenz (präziser: auch Auslöschungen ... und dies leider auf Kosten der erzielbaren Sensitivity).

    Zitat von "donut"

    ... und wenn ich in deiner gegend bin, komme ich gern mal wieder auf einen Tee vorbei und bringe ein kleines K-array KH1.5 mit, da muss ich dann nix weiter erkären.


    Du bist herzlich eingeladen (und ich hoffe, Du magst Earl-Grey :) ).
    Wärst Du dann auch mit ein paar Messungen auf einer Wiese (verschiedene Winkel) einverstanden ?
    (Veröffentlichungen natürlich nur mit Deiner Zustimmung ... :wink: )

  • Seven
    Profi
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    Beiträge
    4.371
    • 18. April 2007 um 10:05
    • #13

    Per PN von Ulf Trappmann:

    Zitat


    Hallo,

    ich habe hier noch keine Rechte, daher eben per PM System. Wenn es noch in die Diskussion passt, kannst du das hier ja mit einbringen.

    Du hast vor langer Zeit mal geschrieben:
    Zitat:
    Was meine die mit "measured with six units, relative to one"?


    Oftmals werden die einzelnen Elemente nur im Cluster gemessen und dann auf ein Element runter gerechnet. Vermutlich weil man so aussagekräftigere (linearere?) Ergebnisse erzielt. Ich halte das für fragwürdig, man müsste ja die gesamte Vektorsummierung rausrechnen. Mir fällt ad hoc aber auch nichts passendes ein, wie man auf eine entsprechende Distanz ein einzelnes Element vermessen kann.

    Beste Grüße

    Ulf

    Alles anzeigen
  • donut
    Beiträge
    274
    • 18. April 2007 um 12:11
    • #14
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... in welchem F-Bereich ?
    Wenn die Höhe des Systems begrenzt ist und dennoch 15 ... 30° erzielt werden, geht es nur mit Interferenz (präziser: auch Auslöschungen ... und dies leider auf Kosten der erzielbaren Sensitivity)...

    es begeistert mich doch immer wieder, mit einem eingefleischten Elektroakustik Experten und Earl-Grey Trinker übers Eingemachte zu sprechen.

    F = 100Hz - 19kHZ (+/- 3 dB ) bei 30° x 90° und 139dB RMS
    soweit für die Fans der Zahlen. Dann haben wir uns auf die grüne Wiese begeben, gespielt, gehört, gemessen, programmiert und dann wieder von vorn angefangen, solange bis wir verschiedene Setups erzielt hatten, die dem System die maximal optimalen Eigenschaften für die unterschiedlichsten möglichen Anwendungen entlocken.

    Bei den vielen Parametern an denen dabei gedreht wurde, wären die meisten Anwender völlig überfordert, und nur eingefleischte Systemingenieure sind dazu in der Lage, mit diesen vielen Registern auch wirklich gut zu spielen. Deswegen gibt es langwierig entwickelte Setups, die der Anwender aufrufen kann, z.B. für Sprachbeschallung als Fullrangesystem mit mehr Frequenzbereich 60Hz - 19kHz und entsprechend weniger Sensitivity. Ebenso für höhere Reichweite die mechanische Bündelung der LF-Woofer in Kombination mit der elektronischen Korrektur der HF-Treiber. 15 Presets stehen zur Verfügung, und der Experte kann selbst auch weitere programmieren.

    Gern können wir bei Dir auf der grünen Wiese das System nochmal messen. Und wer weiß, was uns dann bei einem Tässchen Earl Grey für neue Ideen einfallen werden.

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  • donut
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    • 28. Mai 2007 um 17:01
    • #15

    Was die unabhängige Fachpresse zu k-array schreibt ist ausführlich im aktuellen PMA, dem Reportage Magazin der Veranstaltungsbranche zu lesen.

    http://www.p-m-a.de

    viel Spaß beim Lesen und Staunen

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  • Hami
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    • 29. Mai 2007 um 10:55
    • #16

    ... wobei der Begriff "unabhängige Fachpresse" immer so eine Sache ist, wenn man sich ansieht, wessen Material behandelt wird und wer ausnahmsweise Anzeigen schaltet. Diese meine PERSÖNLICHE Meinung betrifft aber jetzt nicht nur die PMA...

  • Michel
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    • 29. Mai 2007 um 11:18
    • #17

    (OT an)
    Und ganz nebenbei, der angesprochene Artikel stellt allerhöchstens eine einfache Produktbeschreibung dar. Die Infos findet man mit Sicherheit alle auch auf der HP des Vertriebs/Herstellers. Ich kann kein Indiz dafür rauslesen das die Autoren das System je in Natura gesehen oder gar gehört hätten.
    Solche Artikel finde ich generell nur ärgerlich, weil unnütz. Denn über die Stärken und etwaige Schwächen eines Systems weiß man nach dem Lesen eben immer noch genau: nichts.
    (OT aus)


    Gruß, Michel

  • ADMIN
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    • 29. Mai 2007 um 16:45
    • #18
    Zitat von "donut"

    Was die unabhängige Fachpresse zu k-array schreibt ist ausführlich im aktuellen PMA, dem Reportage Magazin der Veranstaltungsbranche zu lesen.

    Früher hatten wir noch ein Brett "Jokes", da hätte ich jetzt gewusst, wo ich das hinverschieben könnte.... :roll:

    Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: für die "Tontechnik Steckbriefe" übernimmt die PMA 1:1 Texte der Hersteller. Mit Journalismus oder gar "unabhängiger Fachpresse" hat das nichts zu tun.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • donut
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    274
    • 31. Mai 2007 um 14:44
    • #19

    die Technik Steckbriefe, Portraits über Firmen und Personen, Berichte über Veranstaltungen und wer sie mit welchem Material gemacht hat, sind im PMA immer reine Beschreibungen, und ohne jede Bewertung! Testberichte werden in anderen Magazinen veröffentlicht. Und die freie Fachpresse lässt sich von niemandem vorschreiben, was sie druckt.

    production partner, prosound, soundcheck, professional audio, pma, xound ... sind alles Magazine von unabhängigen Verlagen, die im Zeitschriftenhandel zu kaufen sind

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  • donut
    Beiträge
    274
    • 22. September 2007 um 15:45
    • #20

    Mit nur vier K-array KH4 Topteilen, Subwoofern und Nearfills werden in einem der größten Zelte, auf einem der meistbesuchten Volksfeste, 6000 Besucher beschallt. Die Unterhaltung übernehmen Jürgen Drews, Graham Bonney, Chris Roberts, Guildo Horn und seine orthopädischen Strümpfe, die original Klostertaler, die Blaumeisen, die Bachler Buam und Evelin mit ihrem Wasenhit „das Rote Pferd“. Der Südwest Rundfunk SWR wird von dort aus live senden.

    28. September – 14. Oktober, Volksfest Stuttgart, Cannstatter Wasen, Dinkelacker Festzelt.

    Termine für Vorführungen Ruf 0171-5269430

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