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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Geschlossene Bassgehäuse: Tiefenanhebung mit Equal oder ...

  • karl-alfred_roemer
  • 10. Februar 2006 um 22:57
  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Februar 2006 um 08:36
    • #81
    Zitat von "unknown_artist"

    ... ich meine mich entsinnen zu können das Canton mal ein Serie namens Digital im Hifi Sektor hatte ->die haben versucht mittels eines Prozessors die Impulswiedergabe zu optimieren...
    An sich wäre ich für sowas ja mal zu haben...Allerdings fehlt mir noch ein gutes Stück praktischen Wissens dafür...

    ... das wurde nicht nur im HiFi-Sektor ausprobiert .... es gibt (und gab ...) auch im PA-Sektor Versuche.

    Das Problem: Der Leistungsbedarf kann bei ungünstigen Lautsprechersystemen astronomisch steigen und liegt dann weit über die Leistungsgrenzen der Treiber.

    Das Fazit war dann fast immer, daß es erheblich sinnvoller ist, mehr Zeit und Arbeit in die Optimierung der Schallwandler (d.h. Treiber UND Schallführung !) zu investieren ...

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 15. Februar 2006 um 10:26
    • #82
    Zitat


    Das Problem: Der Leistungsbedarf kann bei ungünstigen Lautsprechersystemen astronomisch steigen und liegt dann weit über die Leistungsgrenzen der Treiber.


    Nun ja im relevanten Frequenzbereich der diskutiert wurde (gaaanz unten) liegt bei den meisten gängigen Konstrukten die elektrische Belastbarkeit weit über der elektrischen....Außerdem stellt sich ja immer noch die Frage inwieweit abgebremst wird - wenn man versucht unendlich schnell abzubremsen und zu beschleunigen (wiedergabe eines Rucks) kann das ja nicht wirklich funktionieren - was aber nicht heißt das es an sich keinen Sinn machen muss - es dosiert zu machen.
    Und auch eine sinnvolle Schallführung würde davon profitieren..

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Februar 2006 um 10:52
    • #83
    Zitat von "unknown_artist"

    Nun ja im relevanten Frequenzbereich der diskutiert wurde (gaaanz unten) liegt bei den meisten gängigen Konstrukten die elektrische Belastbarkeit weit über der elektrischen...

    ... den Bereich meinte ich auch ... :wink:

    Zitat von "unknown_artist"

    ... was aber nicht heißt das es an sich keinen Sinn machen muss - es dosiert zu machen.

    Richtig. Nur bei gut bedämpften - eher wenig effizienten - kleinen Boxen benötigt man dann noch mehr Leistung, um brauchbare Schallpegel zu bekommen ... und bei effizienteren (Resonator-) Systemen ist ggf. der Regelungsaufwand (und die benötigte Leistung) - wenn man zu hohe Ansprüche an eine "zeitrichtige" Wiedergabe stellt - recht hoch.

    Ich könnte mir vorstellen, daß sowas bei gut ausgelegten BR-Kisten Sinn machen könnte.

    Ob dies bei großen Bass-Arrays überhaupt sinnvoll ist (... bei denen die Austauschrate bei den Treibern - hört man wenigstens - schon jetzt ein Problem ist ...), mögen die einschlägig bekannten "Gurus" selbst beantworten.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 15. Februar 2006 um 12:58
    • #84

    Moin,

    @ Henne: >> BTW: Ich habe im keller noch vier alte alpha 10er Kenford-Wabbelpappen, die halbwegs ur-tauglich sein sollen (habe da meine Zweifel, da sie ziemlich instabil wirken...) Die werde ich nach meinen Klausuren endlich mal in ein passendes gehäuse bauen. (Ziel ist Nachvollziehen der Klangbeschreibung und keine Pegelorgien) Es ist ist also durchaus möglich, dass ich in ein paar Monaten wie Hörnli klinge <<

    Das Experiment kann süchtig machen :wink: . Ansonsten >>peace und Danke :!: << Du hast meine Mission verstanden. Ich bitte Dich meine Härte zu entschuldigen.

    @ >> 'closed loop'-Ansatz<< Schaut mal beim Klippel

    >> zumal die Schallabstrahlung im Bereich der Abstimmfrequenz überwiegend von der Luftmasse im Vent übernommen wird <<

    Eben ! Und dieses Signal, der vom Resonator abgestrahlte Schall hat eine Phasenverschiebung von 180° "SPÄTER" - mit dem Entsprechenden Groupdelay. Das Könnte man dann zum Groupdelay der Chassismembrane (und der elektrischen Filter vorher) "dazuzählen". Die abgestrahlte Summe hat dann ein Gropupdelay zwischen Membrane und Resonator wobei der Resonator dominiert und somit das Summengroupdelay näher an dem des Resonators liegt.

    Theoretisch gilt das für den eingeschwungenen Zustand, doch bis die Verhältnisse zwischen Resonator und Membrane geklärt sind ist da einiges an Durcheinander zu erwarten. Zumal die akustischen Filterfunktionen alles andere als perfekt sind.

    Kann das jemand in einem wissenschaflichen Ansatz beschreiben? BITTE


    @ Wellenfront: Findest Du nicht, eine vollständige Simulation der verschiedenen Konstrukte UND deren Deutung für die Musikwiedergabe könnte die Dröhnfraktion überzeugen? Ich suche den wissenschaftlichen Nachweis. (den man natürlich nicht braucht wenn man Erfahrung hat 8) )

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    Einmal editiert, zuletzt von Hörnli (11. Juli 2006 um 02:16)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Februar 2006 um 13:57
    • #85
    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    Und dieses Signal, der vom Resonator abgestrahlte Schall hat eine Phasenverschiebung von 180° "SPÄTER" - mit dem Entsprechenden Groupdelay. Das Könnte man dann zum Groupdelay der Chassismembrane (und der elektrischen Filter vorher) "dazuzählen".

    Vent und Chassis strahlen bei der Abstimmfrequenz exakt in Phase (... Du meinst eher die akustische Kopplung - bzw.: Antriebskraft und schwingende Luftmasse haben entgegengesetzte Richtungen !) ... mir scheint, daß Du den Resonanzfall bei einer BR doch noch nicht ganz verstanden hast ... :wink:


    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    Deine Angriffe auf Wellenfront sind nicht fair. Bitte halte Dich an das was Du postest, die Vor und Nachteile von Resonatoren etc.. Warum fühlst Du Dich angegriffen. Wellenfront HAT ein weitgehend signalfolgendes System, davon ausgehend sind Seine Beiträge nachvollziehbar.

    1. Gemessen an seinem Tonfall mir und SRAM gegenüber bin ich eher noch zu nett. :)
    In einer nichtöffentlichen Diskussion würde ich Beiträge auf dem Niveau von Wellenfront einfach nur ignorieren.

    2. Außerdem fühle ich mich nicht angegriffen, denn: Wenn jemand nur gebetsmühlenartig Behauptungen ohne nachvollziehbare Fakten (d.h. ohne nachvollziehbare Messungen oder wenigstens Zahlen !!!) herunterbetet, ist das sicher kein "Angriff". :D

    3. Da hier im PA-Forum auch viele User mit weniger theoretischen Background mitlesen, sind gelegentliche Klarstellungen und Korrekturen - wenn grober Unsinn oder religiös motivierte Heilsbotschaften/Wahnvorstellungen gepostet werden - gelegentlich mal sinnvoll.

    ... und wenn Du ihm seine "Heilbotschaft" kritiklos einfach so abnimmst, ist das nicht mein Problem ... :wink:

    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    ... Simulation der verschiedenen Konstrukte UND deren Deutung für die Musikwiedergabe könnte die Dröhnfraktion überzeugen? Ich suche den wissenschaftlichen Nachweis. (den man natürlich nicht braucht wenn man Erfahrung hat 8) )

    ... auf diesen Beweis wirst Du wohl bis zum jüngsten Tag warten ...

  • FF
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    • 15. Februar 2006 um 14:09
    • #86

    @ Hörnli: ich finde auch das Verhalten von Wellenfront nicht ok. Er hat sich bei seinen Postings in diesem Thread darauf beschränkt, den anderen Usern (und vor allem SK) Unfähigkeit und Dummheit vorzuwerfen, und das in sehr spöttischer Art. Irgendetwas Konstruktives zum besseren Verständnis konnte ich aus seinen Beiträgen nicht rauslesen. Sogar direkt an ihn gerichtete Fragen hat er nicht beantwortet, was ich schade finde, denn interessieren tut mcih die Materie doch sehr.

    Ja, ich bin sehr skeptisch, was die Behauptungen der Befürworter angeht, aber deshalb möchte ich mehr darüber wissen, um mir ein besseres Bild machen zu können. Schade finde ich, dass Fragen oft gleich als ungerechtfertigte Kritik eingestuft werden, auf die man dann mehr polemische an Stelle von erklärenden ANtworten erhält.

    Auch mein Versuch, über die Ausführungen von Weidlinger mit ihm ins Gespräch zu kommen, waren nur in sofern erfolgreich, dass cih jetzt weiss, dass WF diesen ebenfalls für unfähig hält - schade, denn er hat wenigstens verständliche Aussagen gemacht (und seinen Mut zur WIssenslücke rechne ich ihm an, das zeugt von Ehrlichkeit).

    Interessieren würde mich, warum Messungen von Ignoranz zeugen? Das Argument, dass Simus nur bedingt aussagekräftig seien, weil sie den eingeschwungenen Zustand darstellen, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber warum Messungen nichts nringen sollen, ist mir rätselhaft - bitte um Aufklärung! Was soll an einem Wasserfalldiagramm nicht ok sein, das zeigt doch gerade die Ein-/Ausschwingvorgänge?

    Den wissenschaftlichen Nachweis suche ich, wie viele andere wahrscheinlich, auch. Das man den nicht braucht, wenn man Erfahrung hat, würde ich nicht sagen, es sollte doch umgekehrt sein, oder? Wer viel Erfahrung hat, dem sollte es am ehesten möglich sein, einen überzeugenden Nachweis zu führen...

    Naja, WF hat ja angeboten, per PN Kontakt mit ihm aufzunehmen, ich denke, das werde ich einfach rein interessehalber mal tun, wenn ich etwas mehr Luft habe als im Moment.

    Gruß FF

  • FF
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    • 15. Februar 2006 um 14:25
    • #87
    Zitat

    Hörnli:
    ...der vom Resonator abgestrahlte Schall hat eine Phasenverschiebung von 180° "SPÄTER" - mit dem Entsprechenden Groupdelay. Das Könnte man dann zum Groupdelay der Chassismembrane (und der elektrischen Filter vorher) "dazuzählen".

    SK
    Vent und Chassis strahlen bei der Abstimmfrequenz exakt in Phase (... Du meinst eher die akustische Kopplung - bzw.: Antriebskraft und schwingende Luftmasse haben entgegengesetzte Richtungen !) ...



    Edit: was jetzt folgt ist Schwachsinn, später gemerkt und farblich markiert! Ich würde es nicht glauben :D

    Kann sein, dass ich jetzt Blödsinn schreibe, aber Vent und Chassis können doch phasengleich, aber dennoch Zeitversetzt laufen - bei 360° Phasenverschiebung, oder? Mal ein kriminell einfaches Modell, bitte sofort berichtigen, wenn ich Quatsch schreibe! Man betrachtet ein Signal, bestehend aus exakt 2 Perioden einer Schwingung, und schaut auf der Zeitachse, was bzw. wann/wie Chassis und Vent sich bewegen:

    Möglichkeit A:
    die 2 Schwingungen des Signals werden genau zeitgleich von Port und Vent wiedergegeben (Amplitude unberücksichtigt);Port und Vent schwingen in gleicher Richtung; d.h. Phasenverschiebung = 0°

    Möglichkeit B: die 1. Schwingung wird nur vom Chassis wiedergegeben, wenn das CHassis die 2. Schwingung wiedergibt, reproduziert der Vent erst die 1. Schwingung (wieder Chassis und Port richtungsgleich). Wenn das Chassis nach der 2. Schwingung schon in Ruhe ist, reproduziert der Vent noch die 2. Schwingung. Der Vent hängt also um 360° hinterher. Bei z.B. 40Hz wären das dann 25ms.

    Ist das Quatsch oder schlichtweg falsch, das so zu betrachten? Ist es das, was Hörnli meint?

    Gruß FF

    Einmal editiert, zuletzt von FF (16. Februar 2006 um 10:04)

  • Sound-Klinik
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    • 15. Februar 2006 um 14:41
    • #88
    Zitat von &quot;FF&quot;

    Kann sein, dass ich jetzt Blödsinn schreibe, aber Vent und Chassis können doch phasengleich, aber dennoch Zeitversetzt laufen - bei 360° Phasenverschiebung, oder? Mal ein kriminell einfaches Modell, bitte sofort berichtigen, wenn ich Quatsch schreibe! Man betrachtet ein Signal, bestehend aus exakt 2 Perioden einer Schwingung, und schaut auf der Zeitachse, was bzw. wann/wie Chassis und Vent sich bewegen:

    ... bei "sehr tiefen Frequenzen weit unterhalb der Abstimmfrequenz":

    Membran geht nach vorn ... Luftmasse wird "hineingesaugt" - d.h. die antreibende Kraft (Membran) und Bewegung der Luft im Vent sind "gleichphasig" ... ABER: Von außen betrachtet um 180° "phasenverschoben" (= akustischer Kurzschluß)

    ... bei der Abstimmfrequenz:

    Membran geht nach vorn ... Luftmasse bewegt sich (Im Resonanzfall !!!) entgegen der antreibenden Kraft (Membran) -> d.h. Luft im Vent bewegt sich gleichzeitig (!) - wie die Membran - auch nach vorn ... UND von AUSSEN betrachtet gleichphasig !

    Fazit: Erst die Phasenumkehr bei der KOPPLUNG (!!!) zwischen antreibender Membran und schwingender Luftmasse im Vent ermöglicht ein gleichphasiges Abstrahlen IN DEN RAUM (also von AUSSEN betrachtet) ! :)

    Wenn es imer noch nicht klar ist: Stell Dir eine Box vor, wo der Lautsprecher oben ist .. und der Vent unten ... :wink:

    Oder:
    Nimm mal einen Telefonhörer, der an einem Spiralkabel baumelt.
    Dann beweg das andere Ende vom Spiralkabel mmer schneller auf und ab - bei einer bestimmten Frequenz wird sich der Hörer abwärts bewegten, wenn Deine Hand aufwärts bewegt wird (und umgekehrt ...).

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (15. Februar 2006 um 14:44)

  • Wellenfront
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    2.083
    • 15. Februar 2006 um 14:44
    • #89

    ***2. Außerdem fühle ich mich nicht angegriffen, denn: Wenn jemand nur gebetsmühlenartig Behauptungen ohne nachvollziehbare Fakten (d.h. ohne nachvollziehbare Messungen oder wenigstens Zahlen !!!) herunterbetet, ist das sicher kein "Angriff".***


    Lieber Thiele und Small Verehrer... :D
    Genau so ein Satz aus dem Munde eines dipl.Phy. in Kenntnis meiner Systemdaten macht jegliche Kommunikation Obsolet!

    DU weißt das:
    In 3m3 40.....in WORTEN 40 x18" MEMBRANFLÄCHE untergebracht ist,in form von 128x10"
    Weiterhin ist der gleichförmige Krafteintrag der 128 Antriebspunkte kaum bestreitbar !
    Weiterhin ist bekannt das ich eine sehr stabile leichte Membran benutze!

    Das in Anbetracht dieser BRUTALEN Systemdaten hier von fehlenden Facten geseibelt wird,gerade von der 1x18" Resonatorfraktion ist der Grund warum es für mich komplett belanglos ist hier zu Kommunizieren.
    Was soll der Quatsch,ein dipl-Phy der die Fehlerfreiheit eines solchen kompromisslosen Systems nicht begreift muss zu nachhilfe!

    Gott im Himmel... :oops:


    PS: kai
    Dein Posting ist Lustig,und hat einen kaum bestreitbaren Wahrheitsgehalt:-)
    Dieses ist ersteinmal mein letztes Posting zu diesem Thema,möge Hörnli übernehmen....ich halts nicht aus!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Sound-Klinik
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    • 15. Februar 2006 um 14:50
    • #90
    Zitat von &quot;Wellenfront&quot;

    Lieber Thiele und Small Verehrer...

    ... für Wellenfront sind offenbar auch Thiele und Small womöglich nur Idioten, die keine Ahnung haben ... :roll:

    Größenwahn ?

  • Clyde
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    • 15. Februar 2006 um 14:54
    • #91
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    ... für Wellenfront sind offenbar auch Thiele und Small womöglich nur Idioten, die keine Ahnung haben ... :roll:

    Größenwahn ?

    Und schon wird "Niveauvoll" zurück geschossen...

    Ich fände jetzt eine theoretische verarbeitung dieser

    Zitat

    In 3m3 40.....in WORTEN 40 x18" MEMBRANFLÄCHE untergebracht ist,in form von 128x10"
    Weiterhin ist der gleichförmige Krafteintrag der 128 Antriebspunkte kaum bestreitbar !
    Weiterhin ist bekannt das ich eine sehr stabile leichte Membran benutze!


    Daten mal interessant, denn keiner Weiß welche Chassis genutzt werde...

    Gruß
    der 18"BR-Nutzer der von einem URPS nix hat und braucht...
    (nur damit mir nicht auch noch eine Anhängerschaft angedichtet wird)

  • unknown_artist
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    2.849
    • 15. Februar 2006 um 15:15
    • #92
    Zitat von &quot;Wellenfront&quot;

    Lieber Thiele und Small Verehrer... :D


    DU weißt das:
    In 3m3 40.....in WORTEN 40 x18" MEMBRANFLÄCHE untergebracht ist,in form von 128x10"
    Weiterhin ist der gleichförmige Krafteintrag der 128 Antriebspunkte kaum bestreitbar !
    Weiterhin ist bekannt das ich eine sehr stabile leichte Membran benutze!

    Das in Anbetracht dieser BRUTALEN Systemdaten hier von fehlenden Facten geseibelt wird,gerade von der 1x18" Resonatorfraktion ist der Grund warum es für mich komplett belanglos ist hier zu Kommunizieren.

    Welle, das Prinzip hat wohl jeder hier verstanden...Noch mal groß geschrieben JEDER...
    Aber. Der Nachteil von 128 Antriebspunkten ist das jeder Antriebspunkt Geld kostet - das System ist kompromisslos - aber auch kompromisslos teuer.
    Und das ist Fakt.

    Zu Thiele&Small: Wer versucht mit einem Modell(jedes Modell vereinfacht) alles zu erklären - der wird auf dem Holzweg enden.
    Aber um ein grundlegendes Verständnis der quantitativen Zusammenhänge zu schaffen, ist ein Modell durchaus geeignet.
    Wenn ein Modell nicht das erklären kann was in der Realität nachprüfbar ist ->dann ist es Zeit ein neues zu schaffen.
    Und es gibt durchaus einige Hintergründe die mit Thiele und Small nicht zu erklären sind. Nur sollte man dann auch so fähig sein von der Realität auf Blatt Papier zu abstrahieren, da jedoch du laut eigenem Bekunden einen Dipl in einem technischen Fach hast ->zeig was du drauf hast...
    Alles was ohne zumindest abschätzende Rechnung gemacht wird ist Bastelei und ein Glücksprodukt... Und das der Urps funktionieren MUSS sagt einem der gesunde Menschenverstand - nur ein Dipl sollte zu einer weitergehenden Betrachtung fähig sein.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Henne
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    • 15. Februar 2006 um 15:31
    • #93

    Clyde: Im Original saßen (nicht mehr erhältliche) isophon-Chassis, die wegen ihrer 'tütenförmigen' Membran auffällig gewesen sein sollen...

    Ansonsten bau ich (nach Thermo und Mechanik) dann einen Vierer +Linkwitz 12dB shelve. Wenn ich mit meinem Latein am Ende bin, kann ich das Teil ja an den nächsten schicken (dank UPS sollten die Kosten auszuhalten sein) Die 10er sind sonst zu nichts Gescheitem zu gebrauchen...

    BTW: Der Trick ist ja, die Resonanzfreq. oberhalb des Nutzbereiches zu wählen. Wenn man nun partout bis in den Infrabereich möchte jedoch konventionell gut auf 70-80Hz kommt, kann man ja die Box auf 100Hz auslegen und braucht dann bei 20Hz weniger Leistung als wenn der Sub bis 150Hz gehen müsste...

    Henne's Sites

  • FF
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    • 15. Februar 2006 um 16:27
    • #94

    Sound-Klinik schrieb:

    Zitat

    Membran geht nach vorn ... Luftmasse bewegt sich (Im Resonanzfall !!!) entgegen der antreibenden Kraft (Membran) -> d.h. Luft im Vent bewegt sich gleichzeitig (!) - wie die Membran - auch nach vorn ... UND von AUSSEN betrachtet gleichphasig !

    Fazit: Erst die Phasenumkehr bei der KOPPLUNG (!!!) zwischen antreibender Membran und schwingender Luftmasse im Vent ermöglicht ein gleichphasiges Abstrahlen IN DEN RAUM (also von AUSSEN betrachtet)!

    Nimm mal einen Telefonhörer, der an einem Spiralkabel baumelt.
    Dann beweg das andere Ende vom Spiralkabel mmer schneller auf und ab - bei einer bestimmten Frequenz wird sich der Hörer abwärts bewegten, wenn Deine Hand aufwärts bewegt wird (und umgekehrt ...).


    Habe leider ein schnurloses Telefon :)

    Nein, Scherz beiseite, ich versuche schon immer, mir das mir einfachen Modellen vorzustellen, und das Gewicht an der Feder, auf die eine Schwingung aufgebracht wird, ist ja naheliegend. Allerdings habe ich im Kopf, dass es eine gewisse Zeit dauert, bis die Kopplung erreicht wird, weil das Gewicht erstmal mit seiner Eigenfrequenz anfängt zu schwingen (beim Ausschwingen dann genauso)

    Ich habe eine nette Physikseite gefunden, wo mam u.a. genau das simulieren kann:
    http://www.walter-fendt.de/ph11d/resonanz.htm
    Hier zeigt sich unter anderem: je höher die Bedämpfung eingestellt wird, desto schneller wird die Kopplung erreicht, d.h. eine Phasenlage, die ab da dann stabil bleibt. Bis dahin aber ist die Amplitude, die das Gewicht (=Vent) ausführt, alles andere als harmonisch. D.h. doch, dass ein System mit z.B. 40Hz EIgenresonanz, auf das ein 60Hz SIgnal gegeben wird, erstmal auf 40Hz einschwingt und erst nach einer bestimmten von der Dämpfung abhängigen Zeit das angelegte Signal mit 60Hz korrekt wiedergibt, oder?

    Da kommt man schon ins Grübeln, was die BR-Systeme angeht... Das Ausschwingen auf der EIgenresonanz kann man ja in jedem Wasserfalldiagramm eines BR-Systems sehr gut sehen.

    Gruß FF

  • Hörnli
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    1.880
    • 15. Februar 2006 um 19:03
    • #95

    ....

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    Einmal editiert, zuletzt von Hörnli (11. Juli 2006 um 02:17)

  • 20Hertz
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    947
    • 15. Februar 2006 um 20:17
    • #96
    Zitat von &quot;Henne&quot;

    .... isophon-Chassis, die wegen ihrer 'tütenförmigen' Membran auffällig gewesen sein sollen...


    So ungefähr sieht eine URPS-taugliche Membran aus (der Konus ist wirklich sehr tief). Es ist doch kein Geheimnis mehr, daß eine spezielle Version des PSL265 gemeint ist (auf dem Bild ein PSL245/100/4).

    Damit gibt es demnächst einen Kinderzimmer-URPS zum Spielen für die Kleinen .... und wehe der klirrt nicht wie Sau!!! :o ;)

    EDIT: Noch ein URPS, der aber garantiert unfreiwillig entstanden ist .... 12x 4" ... garantiert UR, garantiert stabile und leichte Pappe, garantiert extremer Kurzhuber ... und sogar Messungen gibt's davon!

    :D

    Grüße
    Matthias

  • outliner
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    • 16. Februar 2006 um 00:22
    • #97
    Zitat

    Da hier im PA-Forum auch viele User mit weniger theoretischen Background mitlesen...

    man könnte! auch IDIOT zwischen den zeilen lesen,und da fühle ich mich doch glatt angesprochen... :lol:
    aber da man kein diplom haben muss,um sich für etwas zu interessieren,die gleiche frage hier wie an die ARLS-besitzer:
    WO kann man sich im raum magdeburg so einen URPS mal anhören?
    und nein,ich will und kann auch nicht messen,ich will HÖREN.
    ausserdem denke ich,dass das messen für entwickler nötig und für kaufwillige hilfreich zur vorauswahl ist,mehr nicht.anwender brauchen nicht messen.
    das was für mich das wichtigste ist,ist der höreindruck!
    gefällt mir was ich höre,überlege ich,ob ich mir des leisten kann und ob es wirtschaftlich ist.da ist mir papier völlig wurscht.
    hören tut man mit den ohren und nicht mit den augen!

    nix für ungut,ein 18" in lochkiste-benutzer :)

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 16. Februar 2006 um 08:36
    • #98
    Zitat von &quot;Outliner&quot;

    man könnte! auch IDIOT zwischen den zeilen lesen,und da fühle ich mich doch glatt angesprochen... :lol:
    aber da man kein diplom haben muss,um sich für etwas zu interessieren, ...

    ... einige, die hier mitlesen, sind Schüler und ggf. irgendwann mal Studenten an einer FH oder Uni, die vielleicht in Zukunft selbst in Bereichen der Akustik tätig sein werden ... vielleicht sogar professionell Lautsprecher entwickeln.

    Ein Forum wie dieses ist für viele eine erste Informationsquelle, sich in grundlegende Dinge einzulesen ... und die sollten ihr Grundlagenwissen nicht mit Esotherik sondern mit fundierten Fakten aufbauen (finde ich wenigstens ...).
    Wenn diese dann später bei einem Lautsprecherhersteller arbeiten, können sie sich - zusammen mit der Marketingabteilung - immer noch mit Esotherik (zum Beweihräuchern der eigenen Produkte ...) beschäftigen. :D

    Ein solches Forum (und andere Foren, wo ich nicht schreibe und dies auch wegen des dort herrschenden Tonfalls bzw. "Sachlichkeit" nicht tun werde !) sollte nicht nur eine Spielwiese für Spinner und Profilneurotiker sein, die sich gegenseitig als Idioten oder "Pisas" bezeichnen.

    Und wenn ich versuche, hier grundlegende physikalische Dinge einfach zu erklären (was natürlich keinen davon abhalten sollte, auch mal entsprechende Fachliteratur zu lesen :)), dann investieren ich darin Zeit, für die man gelegentlich von einigen - glücklicherweise nicht allzu zahlreichen - Spinnern mit sinnentleerten Sprüchen ohne Informationsgehalt angepampt wird.

    Sollte das Niveau im PA-Forum irgendwann auf das Diskussions-Niveau einiger anderer Foren sinken, werde ich meine Zeit sicher anders gestalten.
    Solange das PA-Forum ein Diskussionsforum ist, wo man über Themen der Elektroakustik sachlich, nachvollziehbar und in halbwegs höflicher Form miteinander redet, finde ich eine solche Einrichtung sinnvoll.

    Lesetip für Hörnli und FF: "Erzwungene Schwingung" ... da wird vieles klarer ! :wink:

  • FF
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    • 16. Februar 2006 um 10:01
    • #99

    Ich habe mir SKs Hinweis mal zu Herzen genommen (oh Mann, ich sollte mich eigentlich gerade auf was anderes konzentrieren, aber das lässt mich nicht los...), und neben der o.g. Physikseite auch mal bei "Wiki" geschaut, http://de.wikipedia.org/wiki/Schwingung, da kann man sich die Grundlagen mal ansehen. Auch dort der Hinweis, dass,

    Zitat

    Im Falle der harmonischen Erregung führt ein lineares System i.allg. 2 Schwingungen gleichzeitig aus:

    * die freie Schwingung (mit der Eigenfrequenz bzw. mehreren Eigenfrequenzen), deren Größe von den Anfangsbedingungen abhängt und die durch die stets vorhandene Dämpfung während der Einschwingzeit abklingt und
    * die erzwungene Schwingung im engeren Sinn mit der/den Erregerfrequenz(en), deren Amplitude(n) konstant ist (sind) und durch die Stärke der Erregung, das Verhältnis zwischen der Erregerfrequenz (oder einer der Erregerfrequenzen) und der Eigenfrequenz (oder einer der Eigenfrequenzen) sowie die Dämpfung des Schwingungssystems bestimmt wird.


    Bestätigt für mich das, was ich aus dem o.g. Modell rausgelesen habe. Das EIn-/Ausschwingen auf der EIgenfrequenz dürfte dann wohl mit verantwortlich dafür sein, dass bei manchen BR-Systemen (zu wenig Dämpfung) jede Basedrum gleich klingt/E-Bass und Base nicht differenzierbar sind/etc. Oder habe ich wieder falsche Schlüsse gezogen, Soundklinik?

    Ach ja, meine Überlegungen mit den 2 Schwingungen weiter oben im Thread habe ich inzwischen selbst als Quatsch erkannt/eingestuft, das markiere ich gleich, nicht das es noch einer glaubt :D

    Gruß FF

  • Sound-Klinik
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    • 16. Februar 2006 um 10:46
    • #100
    Zitat von &quot;FF&quot;

    Das EIn-/Ausschwingen auf der EIgenfrequenz dürfte dann wohl mit verantwortlich dafür sein, dass bei manchen BR-Systemen (zu wenig Dämpfung) jede Basedrum gleich klingt/E-Bass und Base nicht differenzierbar sind/etc. Oder habe ich wieder falsche Schlüsse gezogen, Soundklinik?

    ... wenn Du auf eine BR-Kiste EINE Frequenz "in der Nähe" der Eigenfrequenz gibst, glaubst Du also, daß beim Abschalten die Eigenfrequenz zu hören ist ?

    Probier es mal aus ! :wink:

    ... ach ja: Eine CB hat auch eine Eigenfrequenz ... :D ... und was passiert hier, wenn die Güte "zu hoch" ist ?

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