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Schiffsfreideck beschallen 50m

  • f8274
  • 12. Februar 2006 um 00:34
  • f8274
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    • 12. Februar 2006 um 00:34
    • #1

    Wie würdet Ihr ein ca. 50m Schiffsfreideck für Disco (250 - 300 Personen)beschallen, wenn man für die Installation 2 Etagen hoch muss (Treppen!), und für den Aufbau mit 2 Personen 60 - 75 Min. Zeit hat? :shock:

    - 4 Punkt bringt längere Aufbauzeiten durch viel Kabelverlegen.

    - 2 Punkt FOH erfordert sehr leistungsstarke Hornsysteme, die wenig Spaß bereiten, wenn man sie in Rekordzeit über 2 Etagen bringen und aufbauen muss.

    Danke für Eure Anregungen...

  • Reini
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    • 12. Februar 2006 um 11:31
    • #2

    Live-Band oder DJ?

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • ADMIN
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    • 12. Februar 2006 um 11:39
    • #3

    1.) Wie laut darf das werden? Gibt's da Beschränkungen?

    2.) Bei 4-Punkt: Wo wäre es möglich, die hinteren Systeme mit Strom zu versorgen? Macht da vielleicht eine Signalverteilung per Funk Sinn?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • f8274
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    • 12. Februar 2006 um 17:12
    • #4

    Wie gesagt Disco, also mit DJ. Musikmaterial Party von 80s, 90s, Charts, über HipHop und Vocal-/Latin-House bis Tech-House.

    Nur kurzzeitige Lautstärkebeschränkungen während der Vorbeifahrt an einigen Punkten, sonst freie Fahrt für freie Partypeople.

    Die Installation kann gleichwohl schon aufgrund der kurzen Aufbau- und Abbauphase nur ein Kompromiss sein. Den Leuten müssen auch nicht die Ohren wegfliegen.

    4-Punkt wäre wohl 15"-Bass plus 12"/1,5" Top, da wir 4x 18er nicht im Akkord wuchten möchten (zumal die VA regelmäßig stattfindet). Alternativ 4x eq-te 15"+1,5"-Tops. Bei dieser gut handelbaren Variante ist halt kein sattes Bassfundament zu erwarten.

    Signalübertragung per Funk ist ein interessanter Ansatz, auch wenn dafür weiteres Equipment nötig ist (zusätzl. Mixer vor der Empfangsendstufe).

    Festinstallation scheidet leider aus.

  • gezz-abba
    Gast
    • 12. Februar 2006 um 17:39
    • #5

    um sich viel schlepperei und zeit zu speren und zudem noch mehr bassfundamet zu gewinnen, sollten die bässe geclusteret werden. Da sind dann auch 4x 15" gut im rennen.

    Zwei fliegen mit einer klappe.. :D .... die tops auf stative. Sollte mit zwei leuten eigentlich recht schnell über die bühne gehen, wenn das amprack gut konfiguriert und die kabel schon verlegefertig vorsortiert sind.

    gruss,
    arnt

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    • 12. Februar 2006 um 20:39
    • #6
    Zitat von "f8274"

    Festinstallation scheidet leider aus.

    Und fest installierte Leitungen?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • f8274
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    • 12. Februar 2006 um 21:32
    • #7

    Darüber wollte ich mit dem VA noch sprechen. Die Kabelenden wären halt wetterfest zu machen (reicht ne zugeklebte tüte?).

    Würde schon mal einiges an Zeit einsparen.

    Noch ne Idee ist eine auf dem Oberdeck zurück gelassene Kiste (wasserdichtes Case), die in eine Ecke kommt, und Amps, Boxen etc. aufbewahrt. Müsste aber sehr groß sein ;) Ist fraglich, ob das wenigstens ginge.

    Bereits die Frage, die ja im Interesse an eine passable Beschallung gestellt würde, könnte dem VA sauer aufstoßen, wenn es andere gibt, die sowas nicht da lassen wollen (weil sie mit 2x 12er Tops anrücken :wink: ).

    Vielleicht ne neue Bar aufbauen, die aus Subs besteht :wink: Fällt vielleicht nicht so auf...

  • Sven H
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    • 12. Februar 2006 um 23:29
    • #8

    Hi,

    da ihr die Xperience Sachen habt: Warum nicht 2x Fohhn Xperience 3 Power dann ein Sennheiser IEM 300 ans Pult, die Taschenempfänger in die Bässe und ihr seid fertig. Vorrausgesetzt in der Nähe zu den 4 Punkten befinden sich schukodosen. Zu den Beltpacks gibt es Adapter für den Netzteilbetrieb!

    Wenn nicht gibts da von Sommer ein schönes Kombikabel :) Dann sparst dir auch die Funkstrecke. In 60 Minuten sollte das sehr gut zu schaffen sein.


    Grüße Sven

  • Seven
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    • 12. Februar 2006 um 23:59
    • #9

    Da es wohl um Folgegigs geht würde ich für das erste Mal schon sehen, dass ich da auch "viel" Material hochwuchte. Nachdem die Veranstaltung dann 1x durch ist, kann man sich ja mal intern und dann eventuell noch mit Veranstalter hinsetzen und die Situation analysieren.
    Mit ohne Bass kann da sicherlich ein Wagnis sein.

    Woran ich als erstes dache: Boxen auf Stativ an der Reling und Angetrunkene Gäste nutzen die Konstruktion um die Fische zu beschallen. :wink:

    50 Meter, Schiff und 300 Pax klingen doch nach einer eher langen als breiten zu beschallenden Fläche. Ich würde hier also sehen, dass ich 2 horngeladene Tops (T24 wiegen bekanntlich nicht soviel) so gut wie möglich auf Höhe bekomme und das ganze mit ein wenig Sub unterstütze. Sicherlich ist das vom Ouput und auch Budget was anderes als ne Nummer mit nur 15/1,5 und es wird auch mehr zu schleppen sein. Aber die Relation von Output/Größe/Gewicht passt dort ja. Naja es gibt ja noch andere Tops, man muss sich da ja nicht festlegen.

    Aber ich würde, wie eingangs erwähnt, für die erste Veranstaltung schon bissi "Reserve" einplanen.

  • livepromo
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    • 13. Februar 2006 um 03:43
    • #10

    ich beschalle einmal im jahr eine revival party auf einem fahragst schiff das für etwa 600 personen ausgelegt ist. im unteren bereich ( auch eingangsbereich , der komplett abgeschlossen ist befindet sich die gastronomie und sitzmöglichkeiten für etwa 200 gästen sowie sanitäre anlagen. dort verlangt der veranstalter nur 2 einfache topteile zur leisen hintergrunsberieselung.

    Auf dem deck ist platz für etwa 200-300 personen stehend. Dort fand die eigentliche party statt.

    Wir haben dies im letzten jahr mit 4 x18ér 18´sound bässen und 6 rcf art 300 topteilen erfolgreich beschallt.

    Die zielgruppe war publikum zwischen 30 und 50.

    Zur Beleuchtung verlangte der Veranstalter nur 4 x 6ér Bars Par 64 und ein paar moons. Die Ansprüche ware also relativ gering.

    Die Frage ist was der Veranstalter erwartet und wie das Publikum der Veranstaltung ist.

    Hier einige Fotos:


    Das ganze war in etwa 90 min aufgebaut und in 60 min abgebaut.

    Eventmanagment, Werbung, Gastronomiekonzepte
    Tel.:0174-6020121

  • Reini
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    • 13. Februar 2006 um 08:42
    • #11

    livepromo
    hattest Du da keine bedenken, wegen der Standsicherheit (wankeln) der Stative?
    Hattest Du die Stative beschwert?
    Ich kennen das nur bei uns vom Bodensee, wenn Du da Stative verwendest, (dann kann es schon mal so wackeln, dass du froh bist, wenn nichts umfällt) solltest diese auch zusätzlich sichern.

    f8274,
    Wo ist der Platz des DJ's auf dem Deck?
    Welche Maße hat das Deck?
    Muss es überall sehr Laut sein? (Dass Technoschiff auf dem Bodensee wurde wegen Lärmbelästigung eingestellt, obwohl sie mehrere Kilometer vom Ufer weg waren)
    Ist es nur ein Deck, oder musst ein zweites mitbeschallen?
    Wie sieht es aus, wenn das Wetter nicht freundlich gestimmt ist?

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • f8274
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    • 13. Februar 2006 um 11:26
    • #12

    Schiffsdeck ist 10m breit. Zieht man Bar, Catering- u. DJ-Platz ab, bleibt eine Tanzfläche von 30m Länge. Eigentlich nicht so viel. Allerdings besitzen Lautsprecher bei Gegenwind eine recht bescheidene Reichweite!

    Zu den Bildern: Vielen Dank. Vermutlich habt Ihr das aber nicht mit 2 Mann erstmal alles über 2 Etagen und einigen Treppen noch oben schleppen müssen (sieht bei Euch aus wie 1. OG), und dann in max. 75 Min. aufgebaut, um anschließend gleich auflegen zu können, gelle :wink: Unser Deck ist jedenfalls wesentlich länger, deshalb langen direktabstrahlende BR-Boxen als 2-Punktbeschallung auf gar keinen Fall. Entweder mit diesen 0815-Boxen 4 Punkt oder eben eine Horn-PA bzw. TWA o.ä.

    Seperate Aufbaucrew ist nicht finanzierbar.

    Das mit Stativen am Rand und das wegdrehen durch Gäste hat es tatsächlich schon gegeben. Ist immer ärgerlich. Immer die sensibelsten Leute stellen sich unmittelbar vor die Boxen, um zu snacken.

    DJ steht halt am Ende des Decks. Bei Regen etc. fahren wir im Inneren, also mittleres Deck, da ist die Beschallung einfacher. Andere Decks sollen hier keine Rolle spielen, da haben wir ein fertiges bewährtes Konzept.

    Es muss nicht überall so laut sein, dass man sein Wort nicht mehr versteht, aber es sollte überall wenigstens vernommenwerden, dass Musik spielt! Einfach mal oben lesen, habe ich schon - einschl. der Musikstile - gepostet.

    TWA: Habe ich auch für diese Jobs noch im Hinterkopf. Problem dabei: Wie bekomme ich die Tops auf Höhe, da sie keinen Stativflansch haben. Die Decksoberfläche ist wegen des Wasserablaufs leicht gekrümmt, und über 1,90m darf man nichtgehen, da Brücken unterfahren werden, bei denen die Luft nach oben sehr dünn ist. Vor 2 Jahren ist uns da mal ein Lichtstativ umgesebelt, da der Kapitän in Ufernähe die Brücke durchfuhr, wo sie aufgrund ihrer Krümmung niedriger war. Wenn sich ein Gast auf nen Tisch stellt, wird er geköpft, damit ihr euch den engen spielraum besser vorstellen könnt.

    Wegen der nicht ganz geraden Decksoberfläche möchte ich TWA nicht hochkant stacken. Quer bräuchten wir wiederum zur Erhöhung Bühnenpodeste (1mx1m). Mal sehen, wäre sicher nicht die schlechteste Lösung. Ab der PLS soll es von TWA ja auch neue 15/1,4er Tops geben, die man auf boxenstative setzen kann und die zu den bässen passen sollen.

    Finde ich schön, dass sich inzwischen einige gedanken mit gemacht haben. danke!

  • 4Art
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    • 13. Februar 2006 um 11:29
    • #13

    TWA: Viele User haben beireit den Flugrahmen! Umgedreht kann an diesem ein 35mm Flansch befestigt werden. Dadurch lassen sich die Tops auch als "Stängele-PA" gut richten.

  • Reini
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    • 13. Februar 2006 um 12:24
    • #14

    sorry, falls ich da Info's überlesen habe.

    Unter Einbeziehung der knappen Zeit für den Aufbau, würde ich hergehen und zu den Horntops tendieren, diese am vorderen Ende des Schiffes aufstellen (so dass auch der Fahrtwind genutzt werden kann; zumindest dieser nicht dagegen arbeitet); die ganze PA ohne Distandzstangen aufbauen (wenn unbedingt Distanzstanden notwendig sind, dann eine Möglichkeit finden, wie diese zusätzlich fixieren kann (dass es auf einen Schiff wackelt, muss ich nicht extra erwähnen). Ich selbst benutze auch mal einen Boxenständer (K&M), aber nur, wenn ich den LS irgendwie mit einem Spanngurt ans Schiff spannen kann. Ansonsten hat sich das Stappeln bewährt (natürlich auch mit Spanngurten zu einem Packet gespannt; so wie auf den Bildern). Zugegeben, Zanngurte sind nicht schön anzusehen, aber wirkungsvoll.
    Nicht zu vergessen, der Nivauausgleich durch das gerundete Deck.

    Wenn dies nicht möglich ist und Du auf eine 4-Punkt-Beschallung zurückgreifst/greifen möchtest/musst, wie auch immer, würde ich zum Schlosser gehen und mir einen speziellen Boxenständer machen lassen, der einen guten Fuß hat und am Geländer/Reling verschraubt werden kann, natürlich mit zusätzlicher Schraubensicherung; und wen ich mir den schon machen lass, dann auch so, dass der LS fixiert werden kann und nicht einfach zur Seite gedreht wird (muss ja nicht unbedinget ein Gast sein, reicht auch die Erschütterung)

    Traversen kommen ja leider nicht in Frage wegen der geringen Höhe.

    Wie gesagt, mein subjektiver Beitrag dazu, und ja ich weiss, jetzt kommen Dieselben die immer kommen, und sagen, wie kann ich nur zu Schlosser gehen, hat ja kein TÜV usw.........

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • livepromo
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    • 13. Februar 2006 um 21:36
    • #15

    [quote="Reini"] livepromo
    hattest Du da keine bedenken, wegen der Standsicherheit (wankeln) der Stative?
    Hattest Du die Stative beschwert?
    Ich kennen das nur bei uns vom Bodensee, wenn Du da Stative verwendest, (dann kann es schon mal so wackeln, dass du froh bist, wenn nichts umfällt) solltest diese auch zusätzlich sichern.

    Das Schiff (Rheinkönigin) fährt sehr laufruhig, daher reichte eine einfache Sicherung des Statives durch festzurren mit Spanngurten. Die benutzen Kurbelstative wiegen 21kg und haben eine Tragekraft von 30kg bei einer maximmalhöhe von 3,80.

    Bei minimalem Ausfahren hatten auf dieser VA die Stative nur 1 x 4ér Bar 64 und je in Moon zu halten. Ein umstürzten den Statives war somit unmöglich.

    Eventmanagment, Werbung, Gastronomiekonzepte
    Tel.:0174-6020121

  • f8274
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    • 3. Juli 2006 um 14:22
    • #16

    Möchte nur kurz die Realisierung nachreichen:

    1. Auf dem Rhein (WI/MZ) machen wir das wöchentlich mit TW Audio/Hoellstern, 4x B30/2xT24 gestackt auf 2x Bütec 1x1m, also weitreichende 2-Punkt-Lösung. Ab dem 5. Juli jeden Mittwoch bis zum 4. Oktober. Da es eine öffentl. VA ist, kann jeder Interessierte auf Wunsch gerne mal vorbei kommen. Termine/Zeiten/Ablegestellen unter http://www.primus-linie.de (-> Afterworkshipping MZ/WI). Oder unter http://www.after-work-shipping.de

    2. Auf dem Main (Ffm.) aufgrund geringerer Brückendurchfahrtshöhe (hier wird i.d.R. auch ein Schiff, was ne Nummer kleiner ist, eingesetzt): 4-Punktbeschallung mit Fohhn-Systemen. VA seit Anfang Mai bis Mitte Oktober mehrmals wöchentlich. Ab/an Eiserner Steg, Details s.o.g. website.

    Gruß f8274

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