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Kleine Rechenaufgabe

  • boardmaster
  • 24. März 2006 um 16:55
  • boardmaster
    Beiträge
    14
    • 24. März 2006 um 16:55
    • #1

    Hallo,

    ich suche Größe und Leistung des Widerstandes R in folgender Schaltung:

    Man drückt auf einen der 3 Taster (T) und misst die angelegte Spannung von Phase L1, L2, oder L3 gegen N. Damit man keinen Kurzschluss verursacht, wenn man 2 Taster gleichzeitig drückt, sollen die Vorwiderstände (R) einen großen Stromfluss verhindern. Wie ist R zu wählen?

    Details:
    - Messinstrument 300 V AC / Innenwiderstand ca. 40 KOhm
    - R darf Messergebnis nicht verfälschen

    Vorschläge?

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 24. März 2006 um 17:07
    • #2
    Zitat

    Vorschläge?

    Ja, rück mit konreten Zahlen raus:
    Wie gross darf der Stromfluss max sein und welche Verlustleistung haben die Widerstände. Welche Spannung haben L1, L2, L3?

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • Apostoli
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    653
    • 24. März 2006 um 17:09
    • #3

    nimm nen dafür geigneten umschalter.

    gibts fertig.... z.B. von ABB

    alles andere ist schund und gefährlich...

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 24. März 2006 um 17:11
    • #4

    Ich schätze ja mal, dass es sich dabei um eine Aufgabe in irgendeiner realitätsfremden Prüfung handelt. Wer würde das schon so tatsächlich aufbauen...

    http://www.digital-enlightenment.de/
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  • buzz
    Profi
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    1.248
    • 24. März 2006 um 17:11
    • #5

    Bevor Du so eine Bastellösung zusammenwastelst würde ich einen fertigen Messgeräteumschalter nehmen, die werden für genau diese Anwendung hergestellt. Im einschlägigen Großhandel kosten diese Schalter nichtmal besonders viel.

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • buzz
    Profi
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    1.248
    • 24. März 2006 um 17:12
    • #6

    Wiedermal zu langsam, grummel...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 24. März 2006 um 18:38
    • #7

    boardmaster:

    Ein Vorwiderstand verfälscht immer das Meßergebnis und müßte daher bei der Dimensionierung des Meßinstrumentes schon mit berücksichtigt werden.
    Weiterhin wurde nicht definiert, wie groß der Stromfluß nun maximal sein darf. So ist die Aufgabe nicht lösbar.
    Diese Angelegenheit würde ich mit einem der schon erwähnten Umschalter erledigen, die haben mehrere Schaltstufen (L1-N, L2-N, L3-N, L1-L2, L2-L3, L3-L1, Aus).

    MfG

    DirkB

  • marcoboy
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    • 24. März 2006 um 22:01
    • #8

    ohne großen Messfehler nicht machbar. Der Innwiderstand vom Messgerät muss höher sein. So wird das nix

    Einmal editiert, zuletzt von marcoboy (24. März 2006 um 22:10)

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 24. März 2006 um 22:08
    • #9

    Man kann ja auch einfach den Widerstand des Messgerätes mit in die Berechnung einbeziehen, wenns denn wirklich so ein hochgenaues ist ;)

    http://www.digital-enlightenment.de/
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  • marcoboy
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    • 24. März 2006 um 22:14
    • #10

    naja der vorwiderstand muss so niedrig wie möglich sein um den Messfehler so gering wie möglich zu halten. aber bei 1% fehler sind das 404 Ohm

    nun aber wenn ich zwei Tasten drücke wird es lustig :)

    nächste Frage was zeigt das Messgerät an wenn man zwei Tasten drückt ?

    Um die sache noch gemeiner zu gestalten

    A: T1 u. T2
    B: T1 u. T3

    ist die Anzeige gleich oder sind die Spannungen unterschiedlich :?:

    ob wirklich Richtig liegt seht ihr wenn das Licht angeht :D

  • ADMIN
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    • 24. März 2006 um 23:36
    • #11
    Zitat von "marcoboy"

    nächste Frage was zeigt das Messgerät an wenn man zwei Tasten drückt ?

    Um die sache noch gemeiner zu gestalten

    A: T1 u. T2
    B: T1 u. T3

    ist die Anzeige gleich oder sind die Spannungen unterschiedlich :?:

    Ich ergänze: Was passiert, wenn man dann alle drei Taster drückt (mal unterstellt, dass alle Widerstände die etwa je 130W Verlustleistung verkraften...)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 25. März 2006 um 00:08
    • #12
    Zitat

    naja der vorwiderstand muss so niedrig wie möglich sein um den Messfehler so gering wie möglich zu halten. aber bei 1% fehler sind das 404 Ohm

    Nur dann, wenn man nix am Messgerät ändern will. Das ist ein statischer Fehler und der lässt sich somit rausrechnen. Wenn man nicht ganz so viel Wärme erzeugen will macht man den Widerstand besser etwas grösser...

    Zitat

    ist die Anzeige gleich oder sind die Spannungen unterschiedlich


    Die Anzeige ist gleich und die Spannungen sind Unterschiedlich... ;)

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  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 25. März 2006 um 12:15
    • #13
    Zitat

    Ich ergänze: Was passiert, wenn man dann alle drei Taster drückt


    Ist doch lustig, wenn einem bei 0V Anzeige trotzdem das case abfackelt. (Komisch... :!: :?: ) :)


    Man, was für ein gefährliches Gebastl sich manche in ihrer Freizeit ausdenken...

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • TheN
    Beiträge
    178
    • 25. März 2006 um 12:33
    • #14

    Wie bereits gesagt: Wenn du vorgeben würdest, welcher Strom zwischen den Leitern fließen darf und welche Spannungen wo maximal zu erwarten sind, außerdem ob du fehlerkorrigiert rechnen kannst oder nicht und falls nicht, wie groß der systematische Messfehler sein darf, könnte man da was genaues sagen.

    So schätze ich mal n bissl:

    Angenommen es handelt sich um handelsüblichen Drehstrom, 400V L-L 230V L-N, könnte ich mir R = 1KOhm vorstellen
    damit ist Umess = 0,975Ureal, also Messfehler circa 2,5%
    und I zwischen den Leitern bei 2 gedrückten T circa 0,2A (habe den Strom durchs Messgerät mal vernachlässigt)

    Leistung P in einem R: U*I = 80W. Hmm. Das ist wiederum nicht ganz wenig.
    Da wäres doch schöner was größeres zu zu nehmen, dann musst du halt nen Spannungsteiler hernehmen (Ureal = Umess*Rges/Rmess). Geht das nicht, such dir n Messgerät mit größerem Innenwiederstand.

    PS: Ich muss gestehen, dass ich sowas bisher eher im 1-stelligen U-Bereich berechnet habe, also frag mich nicht wie viel Leistung für son R angebracht ist, keine Ahnung obs passende Bauteile gibt, die 80W ohne Probleme vertragen... :oops:

    Und nochwas: Falls das keine theoretische Überlegung aus ne doofen ET-Aufgabe ist, sondern der praktischen Anwendung dienen soll, schließe ich mich allen Vorrednern an:
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