Aus dem tiefen Bedürfnis Heraus endlich
auch mal an einer Behringer-Diskussion teilnehmen zu können und ermutigt durch den aktuellen Thread " Die Eigenheiten eines DSP8024 -oder- Was ist ein Sinus?" hier mein Testbericht über ein vor ca. 10 Tagen erstandenes erstes ( und wahrscheinlich letztes Behringergerät ) ein MX 882.
Das Motiv:
1. Ein line level mixer, mit dem man kleineren Pulten (Venice,Gl2400 u.s.w. ) die einen post fade line out haben, für einige kanäle eine mobile "2-Kanal FX Extension" spendieren kann. :idea:
2. Ein universeller "linepegelverhufer" :idea:
Die Hoffnung:
Bei so einem einfachen Ding kann man nicht viel falsch machen.
Mit banger Erwartung ( man hört ja, dass Behringer-Geräte erstmal kaputt aus dem Karton kommen ) erst mal Entspannung. Das Gerät macht einen stabilen Eindruck und beim ersten Durchprüfen die Feststellung: es geht. :lol:
Nach einigen Hörversuchen dann die Ernüchterung ![]()
Das Gerät brummt bei "0dB rein, 0dB raus" Verhältnissen, nicht laut, aber doch deutlich hörbar, und vor allem erheblich mehr als die angeschlossenen Geräte unabhängig von "groundlift" und bei isoliertem Betrieb ( definitiv ein Designfehler ).
Die Kanaltrennung bis zu den beiden Masterouts ist bei maximalem input panning so mies, dass man den jeweils anderen Kanal bei gemuteter einer lineinputseite eines Pultes mit sonst exzellenten Crosstalk-Eigenschaften so richtig deutlich hören kann.
Messungen sind für mich, nach dem was ich gehört habe, überflüssig.
Fazit:
Für die 1. eher unkritische FX Anwendung bedingt geeignet,
Für die 2. ( "linepegelverhufer") definitiv ungeeignet. ![]()