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Amp Kanäle Phasen verkehrt betreiben

  • cschadl
  • 18. März 2007 um 00:31
  • cschadl
    Beiträge
    23
    • 18. März 2007 um 00:31
    • #1

    Liebes Forum

    Bitte nicht böse sein habe die Suchfunktion bemüht aber leider nichts gefunden:

    Ich habe einmal vor längerer Zeit im Netz gelesen, dass es besser wäre bei einem 2 Kanal Amp einen der beiden Kanäle Phasenverkehrt zu betreiben.

    Also Anschluss wie folgt:

    Kanal1:
    Rechter Kanal -> Amp Eingang 1 -> Ausgang 1 ->Speaker

    Kanal2:
    Linker Kanal (phase gedreht)-> Amp Eingang 1 -> Ausgang 2 ->Speaker (+ auf - und - auf + >phasengedreht)

    Dies sollte zu einer besseren bzw. optimalen Nutzung des Netzteils führen.
    Leider finde ich diesen Beitrag nicht mehr. Ich hoffe Ihr könnt mir sagen, ob dass blödsinn oder eine gute Idee ist?!?

    Im konkreten fall geht es darum, dass ich ein bisschen zu Wenig Ampleistung für meine großere PA habe, und ich trotzdem dass optimum aus meinem System rausholen will.

    Amps -> PA:
    TA 2400 (2x 1200W@4Ohm) -> 2x Bell VPS 4l (je 1600W@4Ohm)
    Je nach VA zusätzlich QSC USA 1300(2x650W@4Ohm) -> 2x Bell VPS 4l (je 1600W@4Ohm)
    DAP P-1600 (2x800W@4Ohm) -> 2x Bell VPS 4mh (Mitten mit je ca. 650W@4Ohm)
    TA 1050W (2x525W@4Ohm) -> 2x Bell VPS 4mh (Höhen mit je ca. 120W@4Ohm)

    Sollte ein Denkfehler hierbei stattfinden, erklärt es mir bitte warum es nicht gehen kann bzw. sollte.

    mfg

    CS[/url]

  • sunrise16V
    Beiträge
    340
    • 18. März 2007 um 01:25
    • #2

    Hi,

    Ich wüsste absolut nicht, was das bringen sollte ?!

    MfG,
    T.S.

    - da FÖNT es dir amtlich die Löcher aus dem Käse

  • palexus
    Beiträge
    253
    • 18. März 2007 um 02:07
    • #3

    Also mal zur kurzen Aufklärung:
    wenn verpolt dann eingangsseitig und ausgangseitig!!! sonst kann dies zu nem netten akkustischen Kurzschluss führen -> Bass und teile der Mitten sind aufeinmal merklich weniger.
    Entlastet das Netzteil, aber ne merkliche Steigerung wirst du nicht feststellen.

    Lex.

    It's never perfect.

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 18. März 2007 um 09:28
    • #4

    Du sprichst glaub ich an was DAve RAT hier im http://www.prosoundweb.com
    mit seine Crest 8001 etc. veranstaltet.

    Der ARtikel war irgendwo in den Education, Electronic tipps udn tricks oder so drin

    der Titel so ungefähr "Power to the People"

    also einfach mal selber suchen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.565
    Beiträge
    9.427
    Marktplatz Einträge
    1
    • 18. März 2007 um 11:30
    • #5

    Der Vorteil der beschriebenen Methode ist, das die Netzteilelkos bei Impulsen immer wechselseitig belastet werden, d.H. eine Endstufenseite arbeitet in der negativen Halbwelle, die andere in der positiven.
    Somit kannst du bei Impulsstarken Signalen (und älterem Equipment) die Railspannungen etwas konstanter halten und die Impulsperformance verbessern.
    Bei Konservenmusik wird der Vorteil aufgrund der relativ hohen Komprimierung eher wegfallen!

    Es wird aber aus deinen unterdimensionierten Amps keinesfalls mehr Leistung rausholen.

    In deinem konkreten Fall würde ich eher über zusätzliches/besseres Amping nachdenken.
    Über die "Bassfestigkeit" der TAmps wurde ja schon einiges an Meinungen geschrieben, ebenso wie über Dimensioniereungen von Amp/Speakerleistung.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 18. März 2007 um 11:59
    • #6

    Oder man kauft direkt Endstufen mit getrennten Netzteilen...

    Gruß
    Thomas

  • 18tbx46
    Beiträge
    97
    • 18. März 2007 um 16:45
    • #7

    Theoretisch ist das Invertieren eines Kanals sinnvoll, wie oben schon
    beschrieben. Das gilt aber nur unter der Vorraussetzung, das sich
    beide Kanäle eine Siebung teilen.

    Die oben genannten Amps haben alle (bei DAP nur Vermutung)
    prinzipbedingt kanalgetrennte Netzteile; deswegen ist es bei denen
    wirkungslos einen Kanal zu invertieren.

  • gezz-abba
    Gast
    • 18. März 2007 um 19:50
    • #8

    hallo,
    prinzipiell ist es eine gängige methode, die bei schaltnetzteil - endstufen oft schon werkseitig engerichtet ist ( z.b. LAB.Gruppen) . Daher vorher immer in der Anleitung schauen, ob es nicht schon so verdrahtet ist, sonst bringt es nicht viel.

    arnt

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