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PAR56-Kannen farbig lackieren?

  • rcz
  • 6. Mai 2006 um 21:13
  • rcz
    Beiträge
    275
    • 6. Mai 2006 um 21:13
    • #1

    Hallo,

    ich stehe mal wieder vor einem merkwürdigen Problem.
    Und zwar sollen aus gegebenen Anlass einige silberne PAR56-Scheinwerfer farbig lackiert werden.
    Ich selbst bin noch am zweifeln ob sich dies halbwegs anständig realisieren lässt.

    Nun stellt sich die Frage - wenn dies überhaupt Sinn macht - mit welchem Lack ich die Kannen am besten lackieren sollte.
    Im Fachhandel bin ich über einige hitzebeständige Farben für Motorblöcke und ähnliches gestolpert.
    Auf die Temperatur bezogen sollte es bei diesen ja zu keinen Problemen kommen, nur stellt sich die Frage, ob das letztendlich auch auf dem Scheinwerfergehäuse hält und nicht gleich wieder abblättert.
    Hat jemand zufällig schon mit soetwas Erfahrungen gemacht?

    Gruß, Marcel

  • mr.pink
    Beiträge
    167
    • 6. Mai 2006 um 23:43
    • #2

    Zum Thema Hitzebeständigkeit:

    Wie heiss wird so ein PAR maximal? Ein Lack verbrennt ab ca. 250°C und davor wird er nur weich und klebrig. Also muss es ein teurer Motorblocklack sein?

    Zum Thema Haftung:
    Die silbernen Kannen sind ja sicherlich verchromt. Schwarze Kannen wäre besser, da die ja schon lackiert sind. Also entweder anschleifen mit einem 120 Papier und drüber lackieren oder bis aufs Metall den Lack abtragen und dann lackieren.
    Im Baumarkt wirst du nur unpassende Lacke finden. Lacke die auf Metall sehr gut haften sind auf Epoxi- oder Polyurethan-Basis (2 Komponenten-Systeme sind sicherlich zu bevorzugen, aber nicht einfach zu bekommen).
    Beim Hornbach gibt es Lacke auf Polyurethan-Basis (1 Komponenten-Lacke).
    Vielleicht schaust du mal da und lackierst eine Kanne und lässt sie mal 8 h auf Dauerbetrieb und schaust was der Lack macht.

    Bis denn, Oli

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 7. Mai 2006 um 00:04
    • #3

    Besten Dank für deine Tipps!
    Ich hätte die hitzebeständigkeit "normaler" Lacke um einiges niedriger eingeschätzt - aber wenn dem so ist, wäre es natürlich auch nicht schlecht.
    Bezüglich der Haftung wären wohl, wie von dir angesprochen, schon lackierte, schwarze Kannen besser.
    Nur ist es mir da schon fast zu Schade einen Haufen Scheinwerfer zu besorgen und diesen dann mit Farben zu verschandeln. ;)
    Aber das Abschleifen der Oberfläche sollte auch kein Problem sein - abgesehen von dem Zeitaufwand bei den ganzen Scheinwerfern. ;)
    Dann werde ich mich wohl einmal nach Bezugsquellen für die von dir vorgeschlagenen Lack-Typen machen und einmal einen Test wagen.

    Gruß, Marcel

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 7. Mai 2006 um 12:52
    • #4

    Moin,
    kannst du dich nicht direkt an nen Hersteller wenden und fragen, ob der dir (noch) unlackierte Kannen verkaufen kann - weiss ja nicht, ob die das machen würden.

    Aber kannst dir dann das Abschleifen sparen. Lohnt sich sicher, wenn du mehrere farbige Funzeln brauchst.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 7. Mai 2006 um 13:41
    • #5

    wenn er schwarze nimmt, diese in eine Einbrennlackiererei schickt, dort werden die Gehäuse erstmal in die Beize geworfen, anschließend gespritzt und im Ofen gebraten. So teuer ist das gewiß nicht ;)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • hell&dunkel
    Moderator
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    2
    • 7. Mai 2006 um 13:58
    • #6

    Wieviele Lampen werden benötigt? 8 oder 80? Werden die Geräte fest installiert und müssen auch noch in 5 Jahren vernünftig aussehen?

    Schwarze Gehäuse würde ich nur nehmen, wenn als Lack Dunkelblau gewünscht ist. Bei hellen Farben gibt es Probleme mit, da das Schwarz durchscheint. Helle Farben immer hell grundieren.
    Also: Silberne Gehäuse.

    Bügel weg, mit 600er Naßschleifpapier anschleifen, mit Verdünnung abreiben, Kompressor anwerfen und los geht´s.
    Ich würde die Gehäuse u.U. sogar vorher Grundieren.
    Zuerst allerdings der Dauerbrennertest mit kongoblauem Filter.

    Nein, die silbernen Gehäuse sind nicht verchromt.
    Direkt an den Hersteller (DTS-> Italien, Rest-> Fernost) wenden geht nur, wenn man >200 abnimmt.

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 7. Mai 2006 um 15:10
    • #7

    Vielen Dank für die vielen Antworten.
    Das mit der Direktabnahme der unlackierten Kannen vom Hersteller wird wohl nichts werden. Dazu ist die benötigte Anzahl von etwa zehn Kannen (eventuell auch ein paar mehr) einfach zu gering.
    Das mit der Einbrennlackiererei ist auf jeden Fall eine gute Idee, da werde ich mich einmal erkundigen, was sich hier in der Umgebung vorfinden lässt und wie es da preislich ausschaut.

    Die lackierten Scheinwerfer sollten eigentlich einige male mobil und für kürzere Zeit zum Einsatz kommen, wobei ich diese natürlich anschließend auch nicht unbedingt gleich wegwerfen möchte, sonder wenn sich die Gelegenheit bietet, diese noch ab und an einsetzen würde.

    Beim Lackieren sollten auch helle Farben zum Einsatz kommen.
    An das Problem mit bzgl. des Durscheinen hab ich gar nicht gedacht. Somit scheidet wohl schon einmal das direkte Lackieren von schwarzen Kannen aus.

    Sollte Manuelas Tipp mit der Einbrennlackiererei keine geeignete Lösung bringen, so werde ich es wohl einmal an eure Tipps halten und einmal einen Testversuch starten. ;)

    Gruß, Marcel

  • djobi
    Verifiziert
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    1
    • 7. Mai 2006 um 15:26
    • #8
    Zitat von "Baunetz"

    Lackieren von Aluminium
    Aluminium kann mit PVC-Lacken, Polyester-, Polyurethan- oder PVDF-Lacken beschichtet werden, um einen verbesserten Korrosionsschutz und/oder eine veränderte Oberflächenoptik zu erhalten.
    Folgende Methoden werden üblicherweise genutzt:

    Anodisieren, die international gebräuchliche Bezeichnung von Eloxieren, als elektrolytische Oberflächenbehandlung einschließlich Einfärbung der Oxidschicht mit den Vorteilen einer großen Härte
    Einbrennlackieren mit Lackpartikeln in Pulverform (elektrostatische Pulverlackbeschichtung EPS) mit den Vorteilen einer dauerhaften weil fest verbundenen Beschichtung
    Coil-coating-Verfahren durch Tauchvorgänge mit flüssigem Lack

    einige Infos zu Lackieren:
    http://www.rrr.de/~agento/technical/lack.htm

    und noch ne Firma
    http://www.gramm-technik.de/cms/index.php?…niumbeschichten

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • dani cee
    Beiträge
    87
    • 14. Mai 2006 um 11:58
    • #9

    ich nehm immer Ofenlack probieren gib´s als spraydose in jedem guten Farbenhandel oder beim Ofenbauer

    über eine VDE 0100 Teil 610 Prüfung kann man mit mir nicht streiten

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