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Ist die Endstufenleistung zu hoch?

  • bernhardmueller
  • 10. Juni 2006 um 10:13
  • bernhardmueller
    Beiträge
    8
    • 10. Juni 2006 um 10:13
    • #1

    Hallo

    Ich bin neu hier und habe mir schon stundenlang hier beiträge durchgelesen aber auch mit der Hilfefunktion keine passende Antwort auf meine Frage gefunden...

    Mein Setting:
    Endstufen 2x Yamaha P3200 im BridgeModus -> je 880W RMS an 8Ohm
    Boxen: HK-Audio 2x PR115X und 2x PR115 Sub alle 300Watt RMS an 8Ohm (600Watt maximal)

    Mein Frage
    a) Wenn ich für jede Endstufe (880Watt RMS) einen Bass (PR115 Sub) anschließe und durch den Bass den Hochtöner (PR115X) durchschleife da der Bass eine passive Frequenzweiche integriert hat, sollte die Leistung ja kein Problem sein aber mich würde interessieren ob sie sich gleichmäßig auf die Boxen verteilt?? also jeweils 440Watt auf eine Box?
    Bei halber Verstärkerleistung fällt mir zudem fast die Decke in meiner Bude ein und ist für meine Ohren nur kurzzeitig zu ertragen (könnte man die Endtsufe überhaupt in einem großen Raum voll aufdrehen oder ist das eh nicht zu emphelen?)
    b) ich hab wegen meinen Turntabel und anderem nicht immer platz im Auto für die Bässe - kann ich die Hochtöner (eigentlich ne Fullrangebox) mit den Endtsufen auch so betreiben im Bridgemodus also 880Watt Endstufe auf einmal 300 Watt Box (alles 8Ohm)? - wenn ja was kann man falschmachen bzw was würde zuerst kaputtgehen (Boxen und Endtsufe sollen ja entsprechene Sicherungen gegen alles erdenkliche haben - wenn sie funktionieren) - wenn es nicht geht müsst ich die Endtsufe halt immer umkabeln und das währe sehr aufwendig da in einem Rack untergebracht und hinten zu...

    Ich wäre wirklich dankbar für eine "seriöse" Antwort - ich möchte mir nicht unbedingt was kaputtmachen.... und entschuldigt meine Unkenntniss jeder fängt mal klein an ...

    Danke Bernhard Müller

  • Machtl
    Verifiziert
    Beiträge
    705
    • 10. Juni 2006 um 11:12
    • #2

    Hi,

    also mal vorweg, deine Endstufe machst du dir weder im Fall a noch im Fall b kaputt. 880Wrms für 600Wrms Boxen ist überhaupt kein Problem. Normalerweise kannst du "Daumen-mal-Pi" die Doppelte Ampleistung als die Boxenleistung rechnen. Zuviel Leistung tut den Speakern weit nicht zu weh wie eine Endstufe die ins Clipping kommt. Also, bei deiner Variante a
    macht dir mal überhaupt keine Gedanken, das ist schon ok so. Es wird sich nicht genau mit 440W aufteilen, aber schon ok.

    Beim Fall b muß du halt wirklich aufpassen, daß die Endstufe nicht clippt, sonst sind deine 880Wrms für die PR115X schon etwas stressig. Wennst aber dein Ausgangssignal auf max. 0db ausspielst, und den Amp auf -3db drehst ist das auch ausreichend für die Kombi und Leistungsmäßig wirds dem Top ned ganz so warm ums Herz.

    Ansonsten kann man, wenn man ein wirklich gutes Ausgangssignal am Amp hat auch mit weitaus mehr Leistung in Boxen mit viel geringer angegebeneren Leistungen fahren. Ich sag nur 1200W auf Martin WT15, das geht :) Muß man aber schon wissen was ma macht.

    Die meisten Boxen, oder respektive der Hochtöner, sterben an unterdimensionierten und ständig im clipping gefahrenen Endstufen...

    Ciao
    Machtl

    MEB Veranstaltungstechnik
    Chamsys MagicQ Forum

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 10. Juni 2006 um 12:42
    • #3

    ich weiß leider nicht wie das mit der passiv weiche bei den hks aussieht. je nachdem wie gut oder schlecht das gelöst wurde kann es zu impedanzen weit unter 8 ohm kommen. (bei 1 top und 1 bass pro kanal).
    da könnten die gebrückten yamahas probleme bereiten.
    wie gesagt muss nicht, aber kann passieren. müsste man mal nachmessen.

  • JuKom
    Beiträge
    454
    • 10. Juni 2006 um 12:59
    • #4

    hallo,

    da schon 2 Endstufen vorhanden sind, wäre eine aktive Frequenzweiche doch die beste Lösung

    mfg
    Julius

  • bernhardmueller
    Beiträge
    8
    • 10. Juni 2006 um 15:42
    • #5

    Danke für die Antworten

    1. mit der Impendanzmessung werd ich mal nen Kumple nerven der ein wenig Ahnung mit Elektrotechnik hat - so wie ich das verstehe kann eine passive Weiche also die Impendanz reduzieren? -> würde das dann nicht bedeuten das mehr Leistung anliegt?
    2. über eine aktive Frequenzweiche habe ich auch schon nachgedacht - aber ich kann mich nicht entscheiden ob es besser gelöst ist jede box mit einem eigenem Kabel (Box-Endtsufe) zu versehen oder ob es nicht eleganter ist ein kabel zum bass zu legen und dann mit einem kurzen in das Topteil

    Danke für die Anregungen Bernhard Müller

  • JuKom
    Beiträge
    454
    • 10. Juni 2006 um 15:48
    • #6

    die Lösung mit einem Kabel pro Seite, und dann ein Patchkabel zum Top geht auch bei einer Aktiven Lösung
    Man braucht halt nur 4-Poliges Kabel, und die Buchsen in den Boxen müssen entsprechend belegt sein und am Amp-Rack noch ein Anschlusfeld

  • patec
    Reaktionen
    69
    Beiträge
    231
    • 28. Juni 2006 um 20:29
    • #7

    Also klanglich sollte die aktive Lösung auf jeden Fall viel besser sein, wirklich gute passive Frequenzweichen für den Bass im PA-Bereich sind zumindest selten. Allerdings geht etwas Leistung verloren, da jeder Endstufenkanal jetzt an einer 8-Ohm-Last hängt und jede Endstufe jetzt 2 mal 370 statt vorher 1 mal 1040 Watt leisten kann. Am Kabel sollte diese Entscheidung nun wirklich nicht festgemacht werden.

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