Monitore für den Chor
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Zitat von "Thomas Schäfer"
Hallo erschtmah!
Hatte jetzt die Bitte den Chormix selbst nochmals auf die Monitore zu geben!?!? Ist mir bisher noch nicht untergekommen - hat man doch so schon mehr als genug Probleme mit Feedbacks den "laienhaften" Kinderchor über das Playback und die anderen Instrumente zu retten. Das hätte sie wohl immer so gemacht. Hab ich da was verpasst? Ich nehm die Chormonitore sonst immer nur für das Playback etc.Tu es nicht, um so mehr Monitor du gibst um so leiser singen Sie .... Chöre bekommen (leises) Playback sonst nichts, ausser Solosänger. Die einzige Lösung wäre In-Ear,aber ich denke das passt nicht ganz zu deiner Baustelle .. ;-))
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Hallo Thoma,
Ich schließe mich dem an,
der von mir betreute Chor bekommt auch nur Playback oder Keyboard- je nachdem...ist ja auch notwendig bzw. verständlichDen Chor selber auf die Box- wofür?
ein Chor besteht aus mehreren Leuten, diese hören sich aus logischer Hinsicht schon gegenseitig..... -
Das kann bei sehr großen Chören vorteilhaft sein wenn Canons so gesungen werden, daß diese "links , mitte, rechts" verteilt sind, da mal überkreuz die linke Gruppe auf den Wedge rechts zu routen und umgekehrt. Denn sie hören die anderen Gruppen dann nicht immer optimal weil die eigene ja viel lauter ist, als Folge davon singen sie etwas zu leise. Bei kleinen und mittleren Chören kann man es sich völlig sparen, da haben die lieben Vorredner alle Recht mit :wink:
Für mein Beispiel, zB "the battle of jericho" mit großem Chor, kommt so versorgt deutlich besser verteilt rüber. -
Lernsatz:
"Leg niemals Chor
auf Monitor!"Das muss schon ein sehr großer Chor sein, damit die Monitore brauchen, um die anderen Stimmen zu hören. Und für Einsätze gibts eigentlich auch den Dirigenten. Das wäre also nur was für die Intonation, die sollte man aber wiederum bei Bandbegleitung über die Monitore hinbekommen.
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ist ja ne relativ einfache sache:
1. mikrofone sind dumm. sie können zwar signale aufnehmen, wissen aber nicht, worum es sich dabei handelt.
2. bei chorabnahme stehen die mikros nicht signifikant näher am chor als am monitor.
3. verstärkt wird 1. der chor und 2. das, was aus dem monitor rauskommt. das führt zwangsläufig zu feedbacks. der grund, warum das auf rocknrollbühnen mit den monitoren funktioniert, ist schlicht der, daß das mikrofon des sängers eben nur ein paar cm von der schallquelle entfernt ist und der monitor eben zum mikrofon eine entfernung im meterbereich hat. also irgendwo ist da einfch mal ein faktor 100 dazwischen, der nutz- von störsignal trennt.fazit: ist dieses verhältnis nicht gegeben, ist klassisches monitoring eher untauglich.
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Kenn ich auch, solche Anforderungen:
'Gib mal Chor auf den Monitor, damit die Jungs und Mädels dagegen ansingen und dadurch lauter sind'?!?Geht nur bei solchen Sachen wie Gospelchor bei dem jeder Sänger sein eigenes Mic hat und sich entsprechend diszipiniert verhält.
Sonst nicht. -
Meines Erachtens geht es bei besseren Chören und relativer naher (aber nicht einzelner) Mikrofonierung bei entsprechendem EQing eigentlich schon, dass man den Chor auch ein wenig auf den Monitor gibt. Insbesondere, wenn man vierstimmig singt und die Stimmen relativ weit verteilt sind, schadet es nicht, wenn man sich gegenseitig hört. Ich bin aber natürlich auch froh, wenn darauf verzichtet wird.
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Über das Thema "Chöre" wird ja hier immer wieder mal diskutiert. Ich denke aber nach wie vor, dass jede Art von Beschallung, Monitoring, etc. ... bei einem normalem Chor (kleine Gospelchöre mit Band mal ausgenommen) mehr Probleme schafft, als es löst.
Das Problem, dass sich ein Chor selber nicht hört, ist nicht mit Monitoring, sondern mit Probenarbeit zu lösen. Erst, wenn ein Chor unplugged sicher funktioniert, sollte man den ersten Gedanken darauf verwenden, mit Strom und Pappe nachzuhelfen. Sonst ist die Gefahr recht groß, aus einem leisen, unausgewogenen, inhomogenen Klangkörper lediglich einen lauten, unausgewogenen, inhomogenen Klangkörper zu machen.
Aber das ist eine grundsätzliche Frage der Herangehensweise und führt gerne mal zu Glaubenskriegen.
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Jeremy