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Erste Veranstaltung - brauche Tips

  • cschadl
  • 20. Juni 2006 um 09:18
  • cschadl
    Beiträge
    23
    • 20. Juni 2006 um 09:18
    • #1

    Hallo Leute

    Ich weiss ihr werdet mich wahrscheinlich gleich ans PartyPA Forum verweisen (weil nur thomann und Behringerzeugs), aber ich glaube, dass Ihr mir besser helfen könnt aus meinem kleinen Besteck das Maximum rauszuholen.

    Ich will mich als Veranstaltungstechniker versuchen und mir steht nun die erste Veranstaltung bevor. Ich habe selbst ne Band und habe grundsätzlich Erfahrung mit dem Mischen (zwar nur Recording).

    Mein Setup:

    2x T.Box 302
    1x T.Box Ta18 (aktiv, 500W, Bandpass)
    2x Peavey ST12
    1x Yamaha EMX 212 S
    1x Behringer PMH2000 (Aktiv-Mixer, 2x250W)
    1x Behringer DDX3216
    1x T.amp 1050 (Endstufe, 2x525W)
    ??? 1x Behringer ULTRABASS BA115 (Bass-Box)
    ??? PEAVEY 115BVX (Bass-Box)
    ... für Monitore ist gesorgt


    Aufgabenstellung:
    Open Air Konzert eine lokalen Band (Rock) mit ca. 100-150 Leuten

    Meine Fragen:
    Wie kann ich aus Scheisse (billig Equipment) Gold (eine hörenswerte Veranstaltung) machen?
    Wie würdet Ihr das o.a. Equipment verwenden (ausser als Briefbeschwerer)?
    Welche Aufstellung wäre Empfehlenswert?
    Kann ich Bass-Boxen als Subwoofer verwenden?
    Ich möchte meine "aktive Weiche" mit dem DDX3216 machen! eines der 4 Multiouts für Subwoofer (lowpass) und Stereo-out für die Topteile (Highpass), 1x bzw. 2x Multiout für die Monitore! Ist dies ohne weiters Möglich? Wenn Ja bei welcher Frequenz trennen?
    Bringt ein Loudness - Maximizer bzw. Ultramizer etwas?
    Gibt es sonstige Tips und Tricks?

    Ich würde mich wirklich gerne mehr in diesem Bereich weiterbilden und deshalb bin ich für jede Antwort dankbar! Ich bin auch für grundsätzliche Informationen für FOH, usw... dankbar. Wie gesagt ich will in Zukunft öfter soetwas machen.

    mfg

    Christian

  • LC2412
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    • 20. Juni 2006 um 09:31
    • #2

    Mein Tipp: Lass es. Open Air braucht Leistung. Das mit einem zusammengewürfelten Sammelsurium an verschiedenen Amps und Boxen zu machen, halte ich nicht für sinnvoll. Und einen EQ lese ich in Deiner Liste nicht und weiß auch nicht, wie Du damit umgehen kannst.

    Loudness Geschichten waren irgendwann mal der Renner. Man gewöhnt sich aber schnell dran und der Gewinn ist dann nicht mehr unbedingt spürbar. Ich halte nichts davon, eher beim Recorden.

    Grundsätzliche Infos gibt es in div. Büchern, beim Thomann soll es demnächst Soundcheck und andere Zeitschriften zum online-Lesen geben. Was ganz toll als Grundlage ist, ist das Live-ABC von der Zeitschrift Keys. Das gibt es aber neu leider nicht mehr, der Verlag genehmigt aber Kopien, wenn es nicht kommerziell ist.

    HTH
    Carsten

    Nachtrag: Musik-Media-Verlag Augsburg ; Live Sound ABC 1994 heißt das Heft.

  • cschadl
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    23
    • 20. Juni 2006 um 10:00
    • #3

    Danke für die rasche Antwort!
    Das DDX3216 ist ein Digitalpult, mit 4 FX-Engines und 4 Vollparam. EQs pro Kanal und auch pro Ausgang zusätzlich ist es auch möglich noch einen 8-Band EQ einzufügen. Enhancer bzw. Maximizer ist auch vorhanden sowohl als seperater 19" Unit als auch als effekt im DDX.

    Grad um den EQ geht es mir, da bin ich noch nicht so bewandert.

    Leistung hab ich ja auch ein wenig (immerhin über 2 KW).

    Es ist eine befreundete Band die zu Ihrem 10-Jährigen bestehend eine ziemlich große Gartenparty schmeisst. (->Absagen geht nicht)

    Ich könnte auch eine Craaft 2,5KW Anlage bekommen, aber einerseits zu teuer und andererseits zu Viel!!!!!

    mfg

    christian

  • karel noon
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    • 20. Juni 2006 um 10:08
    • #4

    laß den mist mit dem enhancer, mach das Aktivweichen spiel mit den verschiedenen ausgängen, und dann besorg dir evtl. noch vorher ein buch.
    es gibt das vom admin, find ich ziemlich gut, von musik produktiv gab es auch mal ein nettes mit mikrotypen.
    da gibt es genügend auswahl. du brauchst die ja auch nicht ganz zu lesen, denn bestimmte bereiche sind ja für die nummer noch nicht so wichtig.

    und zu den tollen 4 FX engines: weniger ist manchmal mehr, versuch erstmal den sound ohne FX ordentlich zu bekommen, und dann kannst du spielen.

    viel erfolg

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Seven
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    • 20. Juni 2006 um 10:19
    • #5

    Ich würde hier auf jeden Fall nur eine Art Subwoofer verwenden. Welche davon nun die beste Wahl ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Da anscheinend das Budget sehr knapp ist. Würde ich dann die 302 an der TA-1050 nutzen für Mid/Hi.
    Trennen würde ich mal bei 100 hz und dann eben mit try/error ausprobieren, was sich hier am besten macht.

  • Steffen
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    • 20. Juni 2006 um 10:21
    • #6

    Also, das DDX zum Mischen zu nehmen ist unkritisch und sinnvoll, das Ding ist IMHO in manchem besser als sein "Original" Yammi 01v96... Ich hab übrigens beide (01v im Lager, DDX oft im Einsatz)

    Ansonsten folgender Tip: Laß die Front sein und hol Dir beim Verleiher Deines Vertrauens ne vernünftige Front dazu (irgendsowas wie HK LP oder kleines Seeburg oder Bell VPS 700 / VSA VIII)

    Wenn ansonsten Mikros, Stative und das Monitoring vorhanden sind sollte das so dann stressfrei funktionieren.

  • ullix
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    213
    • 20. Juni 2006 um 10:24
    • #7

    Hi

    Schön das es noch Leute gibt die klein anfangen müssen. Mir ging es da ganz am Anfang ja auch nicht anders.

    Also zu deinem Problem. Mischen würd ich mit dem Behringer DDX3216 den Rest an Aktivmischen lässt du dann mal einfach weg. Dann einfach die Endstufe dranhängen und die T.Box Boxen, den Behringer als Center Bass und fertig.
    Eine Stückelung würd ich dir nicht empfehlen und schon gar nicht ne Bass-Combo als Subwoofer zu verwenden.

    Viel kannst du damit leider nicht erreichen, laut wirds sicher nicht und wenn dein Monitoring zu Laut is kannstes eh vergessen. Mischpult is schon mal gut fürn Anfang (mit genügend zusatz AD-Wandlern) Allerdings die PA wohl eher was für ne Hintergrund Musikberieselung auf ner kleinen Gartenparty.

    Vielleicht findest du ja nen Verleiher in der Gegend, der dir ein paar Boxen leiht für so nen Gig. Mit 150€ wirst du sicher etwas leihen können. Allerdings auch noch nix perfektes. Wird sicher irgendwie klappen, ich drück dir mal die Daumen.

    Gruß Stefan

    P.S.: Ja ich weiß, dass ich mir jetzt grad wieder ein paar schlechte Meinungen eingefahren hab *g*. Aber jeder hat ja mal angefangen.

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • cschadl
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    23
    • 20. Juni 2006 um 10:30
    • #8

    Aber reicht 1 Subwoofer? zugegeben der TA18 ist eine Wucht (der Druck ist durchaus mit dem 18" Horngeladenen subwoofer von Craaft, den ein Bekannter von mir hat zu vergleichen). Aber leider hab ich nur einen!

    Ich habe noch 2 15" PA Woofer und einen 15" Peavey Black Widow bei mir herumliegen, ist es ratsam einen bzw. 2 Woofer zu bauen.

    Aufstellung:

    Links und rechts 302 auf selbstbau 15"Woofer und den 18" Bandpass in der Mitte?

    Aber ich glaube die Qualität wäre nicht sehr gut! Oder?

  • ullix
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    213
    • 20. Juni 2006 um 10:43
    • #9

    Naja die Qualität des Breis wäre wohl erste Sahne *g*.

    Aber recht hast du mit der Annahme, dass der eine Bass wohl nicht reichen wird. Vorallem, da du Open Air machst. Also nix wie zum nächsten verleiher und ma nachgeguckt ob er dir ne Front von HK, KME, Dynacord oder ähnlichem mit 4 Subs und 2 Tops anbieten kann. Vielleicht das ganze sogar Aktiv, dann kanste mit dem Amping schon nix falsch machen. Ausserdem wirds wirklich stressfrei.

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • cschadl
    Beiträge
    23
    • 20. Juni 2006 um 11:04
    • #10

    Eine weitere Frage:

    Wie stellt man eine Anlage ein? (z.B. per Sinuston)

  • doclike
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    67
    • 20. Juni 2006 um 11:09
    • #11

    also Leute:
    Befreundete Band + Gartenparty. Lasst doch mal die Kirche im Dorf.
    Ich denke es reicht vollkommen die ganze Sache spartanischer aufzuziehn. Irgendwie hab ich das Gefühl die VA wird total überschätzt.

    Ich würd erstmal abchecken wie laut du überhaupt gehen kannst (Nachbarn usw. ).
    Desweiteren würde ich erstmal nachfragen wie lange die Band spielt. Eine Stunde und dann 2 stacks mieten ?
    Wie groß ist die zu beschallende Fläche ? Klär das mal ab.

    gruss doc

    ps: das erste, dass ich mal machen würde: Geh vors Haus oder in einen Garten und bau deine Sachen mal auf und teste. Dann kannst du immernoch entscheiden, obs nicht doch reicht.

  • tufkajck
    Profi
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    3.334
    • 20. Juni 2006 um 11:15
    • #12

    Genau.
    Irgendwo muss man auch mal probieren, sone Katastrofe kanns nicht werden, und ist ja auch nicht ein zahlendes Klassikpublikum, das das Gras wachsen hört...

  • manuela
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    9.103
    • 20. Juni 2006 um 12:36
    • #13
    Zitat von "doclike"

    also Leute:
    Befreundete Band + Gartenparty. Lasst doch mal die Kirche im Dorf

    Das wissen hier gewiß alle. Allerdings hat jede Rockband auch sowas wie ihre "Grundlautstärke", und ich denke hier ist diese mind. so laut wie das "PA". Es darf gerne mehr sein. :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • f8274
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    • 20. Juni 2006 um 14:45
    • #14

    Hatte letztes WE ne Disco auf nem Luxus-Privatgrundstück mit Villa im Taunus zu installieren. Vorher war noch eine Jugendrock-Liveband am Start, die über nen 400,- EUR-Yammi-Pult, 1x Crown CSL 800 und 2x EV SX 300 gespielt haben, und zwar im großen Garten, kein Subwoofer. Für diese eine Stunde war das vor dem jugendlichen Publikum ausreichend. Klar, hat die PA überall Schwächen, aber die Musiker auch. Die haben alle 3 Min. mit ihren Mics Feedbackpfeiffen geschafft, der Sänger stand 50cm vor dem Drumset usw. Und lauter wäre nicht gegangen wg. Nachbarn.

  • Jobsti
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    • 21. Juni 2006 um 07:01
    • #15

    Mal ne Frage:
    Ich hab hier das "Handbuch der PA_Technik" aus meinem Schrank gekramt, ist von R.Beckmann. [vom Elektor Verlag]

    Ich finde das Buch eigetnlich recht ok, mag mich aber noch bissel weiterbilden, ist viel Unterschied zum Buch von Michael Ebner unserem netten ADMIN?

    Was könnte man noch so empfehlen?

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 22. Juni 2006 um 13:17
    • #16

    Die Kombei von den verschiedenen Basstypen wurde hier sehr schnell abgetan.
    Ich bin der Meinung, dass das entgegen allen Unkenrufen doch funktionieren könnte.
    Klar ist es suboptimal, aber:
    wenn man die Direktstrahler links und rechts stellt und den BP in dioe Mitte, lässt sich durch verschieben der Stacks oder des Centers der Laufzeitunterschied ganz gut ausgleichen. Da das Ganze draussen stattfindet, sollte es kaum Probleme mit reflektiertem Diffusschall geben.
    Bei einem Bass-links-rechts Setup hat man naturbedingt Auslösungen durch interferenzen in der Mitte. Dort ein zusätzlicher Bass (zur Not eben auch anderer Bauart), kann helfen, diese verschwinden zu lassen oder sie eben an Stellen zu "schieben", an denen sie nicht so stören.
    Das Thema Gruppenlaufzeit dürfte bei der VA nicht ins Gewicht fallen, da sowohl Budget als auch Anforderungen nicht so hoch gesteckt sein sollten.

    Gruss

    Frank

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