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  4. Mischpulte & Signalquellen

Sicherung springt in American Audio Q-3433

  • nike
  • 7. August 2007 um 12:30
  • nike
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    382
    • 7. August 2007 um 12:30
    • #1

    Ich habe gerade ein defektes American Audio Mischpult zum herrichten bekommen. Sobald man dieses einschaltet, geht die geräteinterne Feinsicherung kaputt. Nach dem Aufschrauben durfte ich feststellen, dass an dem Mischpult wohl schon einmal gebastelt worden ist.

    3 Triacs sind direkt auf das Gehäuse des Pultes geschraubt worden, anscheinend zur besseren Kühlung. Die Bezeichnungen der Bauteile stimmen jedoch mit denen auf der Platine überein.

    Was kann nun das Herausspringen der Sicherung verursachen (ist einfach nur der Trafo schuld?)? Hat vielleicht jemand einen Schaltplan für dieses Pult?

  • maccaldres
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    • 7. August 2007 um 14:45
    • #2

    ganz klarer fall *g*

    schau doch mal in die datenblätter des 7815 und des 7915

    da siehst du, das wenn bei über das gehäuse (des Stabis) über das Gehäuse verbunden sind, das es dann einen kurzschluss zwischen -15V und 0V gibt

    beim 7815 liegt 0V auf dem Gehäuse und beim 7915 liegen -15V auf dem gehäuse

    das kannst du unterbinden wenn du den 7915 elektrisch vom gehäuse (mittels glimmerscheiben und plastik durchführungshülsen für die schraube)

    Meister für Veranstaltungstechnik

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  • nike
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    382
    • 7. August 2007 um 16:32
    • #3

    als Dritter im Bund gibts noch den 7805 direkt am Gehäuse, wie sieht es mit diesem aus?!

    Ich werd mal versuchen die kleinen Biester auf etwas nicht leitendes zu löten. Werden die sehr warm oder könnte man auf eine Kühlung mittels Minikühlkörper verzichten ?


    Edith:
    Mir ist gerade beim munteren herummessen noch etwas interessantes aufgefallen, misst man am Trafo die Wicklung des 230v Eingangs (Primärwicklung?) so zeigt mir mein Messgerät keinen Durchfluss und die Widerstandsmessung spielt verrückt. Gleiches spiel an den 115v Anschlüssen ergibt einen schönen Durchfluss und genau 0 Widerstand.
    Vermute einfach mal das der Trafo hin ist. Nun also Ursachenforschung. Kann das oben von maccaldres genannte Problem die Ursache sein?

  • maccaldres
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    • 7. August 2007 um 18:28
    • #4

    für den 7805 gilt das selbe wie für den 7815 (ist ja das selbe nur halt statt +15V output nur +5V)
    wenn die stabis sonst auch nur ohne kühlung auf dem PCB sitzen, bruachst du keinen
    wenn du es dennoch machen willst hol dir eine glimmerscheibe und eine plastikhülse für den 7915 dann gehts auch.


    also die netzseite des trafos ist die primär seite
    wenn der widerstand gleich/nahezu 0 ist hast du einen kurzschluss zwischen den windungen und der trafo ist kaputt. (dann würde logischerweise die sicherung fliegen)
    wenn der widerstand unendlich ist, ist der durch gebrannt und auch kaputt (dann bleibt die sicherung heile aber das auch gerät aus)

    was ist das für ein trafo? der hat sowohl eingang für 115V und für 230V? dann ist das wahrscheinlich ein 2*115V trafo oder? bei 115V werden die beiden parallel geschaltet und bei 230V in reihe. wenn das der fall ist sollte der widerstand der bei 230V verdrahtung doppelt so hoch sein wie bei einer einzelnen 115V wicklung.

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  • manuela
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    • 7. August 2007 um 18:32
    • #5
    Zitat von "maccaldres"

    beim 7815 liegt 0V auf dem Gehäuse und beim 7915 liegen

    der Eingang vom Regler auf dem Gehäuse, bzw. Pin2
    Ausgang, also - 15v = Pin3.

    7915 isoliert befestigen, mit Glimmerscheibe und Plastikisolierer für die Schraube. Wärmeleitpaste wär gut.
    Kurzgeschlossener Eingang = Regler nicht kaputt, geht noch 8)

    Prüfen: den vorgesetzten Brückengleichrichter.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • nike
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    • 7. August 2007 um 19:49
    • #6

    liegts denn nun definitiv an den übertragenen Spannungen oder hat der Travo doch einen Schlag abbekommen?!

    Ich habe gerade noch einmal kurz mit dem Vorbesitzer gesprochen, dieser sagt alles hätte in dem Zustand funktioniert (wer weiß wie weit man das jetzt glauben darf).

    Bin noch etwas skeptsich und überlege schon das Problem in die Hände eines Fachmannes zu geben.

  • maccaldres
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    • 7. August 2007 um 20:12
    • #7

    überprüf mal (wie manuela gesagt hatte) die brückengleichrichter (also auf durch gang in sperrrichtung bzw. auf unendlichenwiderstand in flussrichtung)

    wenn in ordnung

    schraub mal die stabis los, so das die keinen kontakt zu gehäuse haben

    und schalte das gerät ein (mit einer etwas größeren trägen sicherung) und mess mal die spannungen auf der sek seite des trafos, wenn die in ordnung sind ist der trafo heile

    dann mess mal die spannungen nach den stabis (sollte dann ja +/-15V und +5V sein), stimmt das sind die auch noch in ordnung

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  • DJheini
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    • 8. August 2007 um 13:15
    • #8

    Sorry, aber fuer mich sehen alle 3 Stabis nach diesen vollisolierten Typen aus.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • maccaldres
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    • 8. August 2007 um 13:20
    • #9

    sehen sie nur danach aus, oder sind sie es? mess das mal nach auf durchgang (also stabigehäuse nach Ground bzw. PE)

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  • DJheini
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    • 8. August 2007 um 13:33
    • #10
    Zitat von "maccaldres"

    sehen sie nur danach aus, oder sind sie es? mess das mal nach auf durchgang (also stabigehäuse nach Ground bzw. PE)

    Das Stabigehaeuse ist doch eindeutig aus Kunststoff. Normalerweise duerfte da keine verbindung bestehen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • nike
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    • 8. August 2007 um 14:00
    • #11

    Ich hab euch mal einen der Stabis abgeschraubt und die Rückseite fotografiert, ist in der Tat ein Plastikgehäuse, also nicht leitend. Auch die Befestigungsschraube ist hierdurch isoliert.


    Hier einmal das, was der Vorbesitzer mir noch dazu geschrieben hat:

    "Das Netzteil ist vor einem Jahr repariert worden.
    Die Spule am Netzteil war durchgebrannt. Hing auch mit der Beleuchtung zusammen ( 12 Volt ). Die Fassung war locker ( am Mischpult die Buchse ) und hat einen Kurzschluss verursacht. Ein Elektroniker
    hat dann die Spule am Netzteil gekürzt , und das Mischpult hat danach wieder 1 Jahr gespielt. "

    Klingt augenscheinlich glaubhaft, da der Anschluss der Pultleuchte abgeklemmt ist und die Abschirmung des Trafos von unten Bearbeitungsspuren trägt. Die Verlegung der Stabis auf das Gehäuse wurde auch nicht stümperhaft ausgeführt.


    Edith:

    Nochmal ein kleiner Zusatz: Ich habe gerade nochmal alle Widerstände des Trafos gemessen, hierbei ist wieder aufgefallen, dass auf der Primärseite am 230v Eingang kein Widerstand messbar ist. Dies spricht denke ich für einen Defekt.

  • maccaldres
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    • 8. August 2007 um 17:07
    • #12

    jo wenn da ein unendlicherwiderstand ist, ist der trafo hinüber

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  • nike
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    382
    • 8. August 2007 um 17:11
    • #13

    Gerade ist ein entsprechender Schaltplan für das Pult bei mir angekommen, für alle die mir behilflich sind oder Interesse haben kann ich diesen gerne zur Verfügung stellen.

    Bleibt nur noch die Frage warum der Trafo defekt ist und ob weitere Bauteile irgendetwas abbekommen haben.

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