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Dynacord X-Module

  • funkmanu
  • 3. Juli 2006 um 11:20
  • funkmanu
    Beiträge
    20
    • 3. Juli 2006 um 11:20
    • #1

    Hallo zusammen,

    wir haben ein Dynacord V-System (ehemals Wave) im Einsatz und powern die zwei 3er Stacks á 2xV17 und 1xV12 mit folgendem Amp Rack:

    1x X1202
    2x X1201

    Nun haben wir in den X - Amps die jeweiligen Controllermodule (Xm12 und Xm17) eingebaut.
    System funktioniert wunderbar und ist sogutwie unkaputtbar durch die eingebauten Controllereinschüber ... und doch noch nicht perfekt:

    Die Trennfrequenz der Module liegt bei 160Hz und fällt dann linear ab (nach oben bei den Subs und nach unten bei den Tops). Gibts ne Möglichkeit diese Frequenz nochmals an den Modulen einzustellen, so dass sie bei etwa 120 Hz (+/-) liegt?

    Hat jemand von euch Erfahrung mit den Modulen und der Frequenzgängen und allgemein mit diesem System?
    Wäre es auch möglich, einen Param. EQ vorzuschalten? (Klar, möglich ist das schon, das weiß ich auch, aber kann es sein das ein EQ aufgrund der Module so gut wie sinnlos ist? und wäre es in dem Fall hilfreich, die Module lieber auszubauen und ne Frequenzweiche bzw. nen Controller einzubauen?)

    Wäre über jede Hilfe dankbar!
    Grüße,

    Manuel

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  • Janko
    Profi
    Beiträge
    318
    • 3. Juli 2006 um 11:34
    • #2

    Hallo Manuel,

    man könnte sicherlich die Controlleramps durch einen "normalen" digitalen Controller ersetzen. Aber in der Regel hat ein Hersteller eine Menge Hirnschmalz in diese Controllermodule gesteckt, um mit ihnen ein Optimum an Klang und Betriebssicherheit zu ermöglichen (Ausnahmen bestätigen die Regel). D.h. man sollte schon sehr sehr sicher sein, daß man das selber besser hinkriegt. Wenn die Trennfrequenz bei 160Hz liegt und nicht bei 120, dann wird das seinen Grund haben. Außerdem schreibst du ja selber, daß alles wunderbar funktioniert, nur den Grund für deinen Wunsch nach einer tieferen Trennfrequenz verschweigst du noch.

    Man kann selbstverständlich einen EQ vor das System hängen, der wird auch keinesfalls sinnlos sein - wenn man weiß was man tut.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • funkmanu
    Beiträge
    20
    • 3. Juli 2006 um 11:46
    • #3

    Hallo Janko,

    danke für die schnelle Antwort.
    Aber bevor wir alle Amps rauswerfen und für teuer Geld eine Stange neue mit Controller kaufen, wollte ich alle Möglichkeiten ausreizen.

    Der Grund ist folgender: Wir touren gerade mit einer Band durch die Gegend. Der Mischer ist ein sehr erfahrener und ausnahmsweise netter Mensch, mit dem wir gut zusammenarbeiten. Bei jedem Soundcheck versucht er die Eigenresonanz der jeweiligen Halle bzw. Luftmenge in der Halle auszuschalten. Diese liegt so um den Dreh bei 120Hz. Mit dem im Siderack befindlichen EQ (Bandequipment) gehts einigermaßen, d.h. man Hört auf jeden Fall die Unterschiede und der Ton wird deutlich satter, klarer und sauberer ... und vor allem Wackeln keine Gläser mehr vom Tisch :) Aber es ist halt noch nicht super klasse.
    Da wir auch ohne Band unterwegs sind und nich immer auf deren Equipment zurückgreifen können, wollte ich mich nach einer Alternative zu dem im Siderack der Band befindlichen EQ umschauen.

    Er meinte nun, es sei nicht gerade sehr optimal, wenn die PA festgelegte Trennfrequenzen hat und er wünscht sich nen Controller, nen Param. EQ oder ähnlich. Optional, meinte er, könne man ein Freq. Loch in dem Bereich um 120Hz erzeugen wenn man die Trennfreq. verschiebt.
    .. Daher kam die Idee mit den Modulen auf.

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  • Christian Engel
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    • 3. Juli 2006 um 11:53
    • #4

    Was für einen EQ hat er denn im Siderack? Die fertig abgestimmten Systemcontroller bzw. Ampmodule durch einen neuen Digicontroller zu ersetzen ist müßig und würde viel Arbeit bedeuten. Diesen Stress würde ich mir nicht machen, zumal das Problem offensichtlich auf EQ-Ebene lösbar ist... In diesem Fall wäre eine Problembewältigung durch Verschieben der Trennfrequenz suboptimal. Zudem ist das System auf eine Trennfrequenz hin abgestimmt und möglicherweise mögen es eure Tops gar nicht, wenn sie bis auf 120Hz runterlaufen müssen.
    Ich würde eine Kombination aus grafischem und parametrischem EQ empfehlen.

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 3. Juli 2006 um 12:48
    • #5

    Hi,

    um eine Raum-Resonanz zu entfernen würde ich nicht die Trennfrequenz verändern. Das kann zwar im Notfall eine Möglichkeit sein (wenn nicht anderes da ist und Resonanz und Übernahmefrequenz passen), aber wenn das System im neutralen Raum gut klingt, sollte man es besser so lassen.

    An deiner Stelle würde ich mir überlegen, ob es nicht sinnvoll ist einen hochwertigen parametrischen EQ anzuschaffen und Ihn in die Summe einzuschleifen. Danmit kann man weit besser Resonanzen bzw. Löcher beheben und du muss deine Kontroller nicht "wegschmeißen".

    "never touch a running System... [ntars]" :D

    Gruß
    <cheesy>

  • funkmanu
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    • 3. Juli 2006 um 13:26
    • #6

    Ja, die Option mit dem parametrischen EQ hatte ich auch angedacht, wollte nur sicher gehen. Aber die Meinungen zu meinem Problem scheinen eindeutig in eine Richtung zu gehen...

    By the Way, das Siderack ist mit einem dbx 2x31 Band EQ gespickt. Eigentlich ein amtliches Gerät, nur gerade im 100 - 120 Hz Bereich gibts gerade mal nur zwei Schieberegler ... ein sauberes Tuning ist nicht möglich.

    Gibts nen Vorschlag für einen amtlichen param. EQ?

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  • Christian Engel
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    • 3. Juli 2006 um 14:26
    • #7

    Ja, klar... 100Hz und 125Hz. Halt ein typischer Terz-EQ. Damit kommst du den Raumresos nur bedingt bis gar nicht bei. Wenn es der 2231 von DBX ist erst recht nicht, denn dessen Filter greifen doch recht breit. Optimal wäre z.B. der TC2240, damit gelingt - zusätzlich zum DBX - das Vorhaben garantiert.
    Klar, das ginge auch kombiniert in und mit einer digitalen Kiste (übrigens auch analog). Aber zusätzliche AD/DA-Wandlung in einem rein analogen Signalweg muss imho nicht unbedingt sein.

    Grüße, Chris

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  • bassking67
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    • 3. Juli 2006 um 16:45
    • #8

    Hallo,

    nach meiner Erfahrung klingen die Dynacord Systeme (nicht nur das V) eigentlich immer mit nicht-Systemendstufen und externem Controller (der von Dynacord hat die Presets schon im Bauch!) bessser. Das liegt auch mit daran, dass die Systemendstufen eigentlich etwas zu schwach auf der Brust sind. Du hättest mit einem solchen Setup auch den Vorteil, dass parametrische EQ's inclusive sind. Die Umstellung wäre allerdings ein ziemlicher Kostenfaktor, der sich aber schon lohnt. Ansonsten=> ordentlicher analoger paramertischer EQ.

    Gruss

    C.

  • KPC
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    • 3. Juli 2006 um 18:05
    • #9

    Würde die V12/60 auf gar keinen Fall tiefer als die werkseitigen 160HZ trennen. Zum einen fällt die drunter pegelmässig deutlich ab, wenn ichs richtig in Erinnerung habe, zum anderen belastest Du den 12" übermässig in einem Bereich in dem er mit dem vorhandenen kurzen Horn und der Abstimmung einfach nicht mehr Pegel kann, wenn Du zugunsten einer tieferen Trennfrequenz evtl. dann noch boosten mußt um dem Pegelabfall entgegenzuwirken.
    Über die Dimensionierung der Endstufenleistung die Dynacord für die Systeme vorsieht läßt sich sicher streiten.
    Gruß peter

  • foh-techniker
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    724
    • 3. Juli 2006 um 18:22
    • #10

    Wenn das schon mit eq geht lass es einfach sein.Wie schon die kollegen sagen,die Leute wussten schon was die gemacht haben mit der 160.Ah und noch was,auch wenn das mit der frequenz ginge um ein loch z.b 6 db zu bekommen da musst du ziemlich tief gehen und trennen,genau weiss ich nicht wo aber das wuerde ziemlich schief gehen.

    ALLES IST MACHBAR

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 5. Juli 2006 um 13:19
    • #11

    Das scheint ein Problem des Systemkonzepts zu sein.
    Ich bnetreibe die V17 Bässe (aber mit anderen Tops) und trenne die zwischen 100 und 120 Hz. Mit wie ich finde sehr gutem Ergebnis, deutlich sauberer als die originale Trennung bei 160 Hz, wo es für meine Ohren duetlich dröhnt. Wahrscheinlich wird es aber mit den Systemtops nicht hinhauen. Alternativ kannst Du Dir ja mal einen Controller ausleihen unf einfach probieren.
    Ich kenne Deine Stufen nicht - bei mir laufen die V17 an einer Camco DL 3000, die ja deutlich mehr Leistung hat als der emfohlene 4-Kanalamp. Die Kisten machen das problemlos mit - in 7 Jahren musste ich nur eine Pappe tauschen bei recht häufigem Einsatz. Finde ich ne ganz gute Quote :D (vor allem, wenn man ohne Netz und doppelten Boden arbeitet und aufs Cliplimiting der Stufen vertraut... :oops: )

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