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Kostbares Personal

  • f8274
  • 10. Juli 2006 um 00:53
  • f8274
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    4.858
    • 10. Juli 2006 um 00:53
    • #1

    Habe mitbekommen, dass ein Anbieter einen kleinen 3x3m Traversentisch durch eine einzige Person abbauen lässt, und dies ohne einen Lift :shock:

    Dann bin ich einer befreundeten Company zur Hand gegangen, und war erstaunt, dass ich dort mit 1 anderen Mann ohne Hilfsmittel (Lifte) ein Trusstor mit ner Höhe von 3,80m und 6,80m Breite aufbauen sollte. Zu zweit ohne Hilfsmittel ist das ein risikoreiches Wagnis.

    Geht das bei Euch auch mit derart knapper manpower raus? Ich bin der Meinung, dass der Kunde die notwendigen Techniker bezahlen muss, und wir uns nicht derart in die manpower-Ausstattung von denen hinein reden lassen sollten, nach dem Motto: Was wollen sie eigentlich mit so vielen Leuten?

    Einem Bekannten hatte ein Kunde 10 Helfer zugesagt zum Schleppen über Treppen. Es kamen 7, davon 2 Frauen und 1 Kerl auf Krücken. Es zeigt sich immer wieder, dass man sich auf bereitgestellte Helfer nicht verlassen kann, weil zu wenige kommen, diese noch andere Aufgaben erfüllen müssen (Getränke schleppen, Dekorieren bspw.), sie blau(Abbau) bzw. einfach unmotiviert sind.

    Lasst Ihr Euch auf solche "deals" ein, nur weil dem Kunden die eigenen fähigen Helfer zu kostbar sind?

  • bossjan
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    • 10. Juli 2006 um 09:05
    • #2

    Das habe ich leider Gottes auch schon erleben dürfen, als ich für eine andere Firma unterwegs war...

    Ich persönlich sage dem Kunden, bei der Größe (was auch immer: Ton, Licht, Truss) müssen x Männer/Frauen mit Know-How vor Ort sein, damit alles reibungslos funktioniert. Wenn der Kunde das nicht einsehen will, muss er halt mit weniger auskommen bzw. durch Zeitverzögerungen usw. einen evtl. Schaden selbst haften (wenn die Party nicht rechtzeitig starten kann). Das interessiert mich nicht die Bohne (auf gut deutsch gesagt).

    Ich hatte auch mal im Vertrag stehen gehabt, dass der Kunde Helfer bereit stellen kann, um einfach Personalkosten zu sparen. Als ich dann aber Helfer bekam, die voll waren wie 1000 Bauarbeiter, habe ich schnell einen Passus a la "für jeden fehlenden/nicht geeigneten/alkoholisiertem Helfer wird ein Betrag x EUR fällig". Seit dem klappt es eigentlich immer (irgendwie :D )

    Lieben Gruß
    Jan

    jrp-Veranstaltungstechnik :: Ton Licht Bühnen Service - Ihr Erfolg ist unser Erfolg!
    http://www.jrp-veranstaltungstechnik.de

  • manuela
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    • 10. Juli 2006 um 10:15
    • #3
    Zitat von "f8274"

    Geht das bei Euch auch mit derart knapper manpower raus?

    ja, oft genug. :(

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • treibsand
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    • 10. Juli 2006 um 20:55
    • #4
    Zitat von "f8274"

    ...ohne Hilfsmittel ist das ein risikoreiches Wagnis....

    Das ist ja auch oft der Casus-Knacktus. Die Manpower lässt sich bei entsprechender Vorbereitung häufig durch ein wenig mehr Material und Zeit ersetzen. Ist halt dann eine Kalkulationsfrage.

    Bei fremden, gestellten Helferchen kalkuliere ich dementsprechend grosszügig. Ich habe in den wenigsten Fällen ausreichend Hände bekommen, eigentlich nur, wenn das alles "Veranstalter" auf eigenen Events waren (Bikerpartys oder von Bands organisierte Konzerte...)
    Oft hilft es, wenn man dem VA eine lokale Handtruppe empfehlen kann, wenn er jedoch sowas ganz alleine wuppen will gibt's halt die vorher festgelegte Konventionalstrafe. Dann klingel ich ggf. auch nachts noch eigene Leute heran.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • manuela
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    • 11. Juli 2006 um 06:20
    • #5

    ich finds aber nicht gerade fachgerecht Leute ohne Hilfsmittel loszuschicken, damit schadet man sich letztendlich nur selber. Vielleicht wars ja so daß besagter Lift grade unterwegs war`? Da liegt leider öfters mal das Problem, man hat was vor und es ist nicht alles im Hause... --> Improvisation. Das sollte aber keine Selbstverständlichkeit werden sondern eine Ausnahme bleiben.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tamaris-pa / mts
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    • 11. Juli 2006 um 18:51
    • #6

    Nur noch eigene Hands, wenn der VA was stellen soll, weiß ich eh wie es aussieht.
    Entweder sie müssen noch anderes machen , sie sind besoffen oder total zugedröhnt oder machen nur scheiss.

  • mringhoff
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    • 11. Juli 2006 um 19:27
    • #7
    Zitat von "f8274"

    Habe mitbekommen, dass ein Anbieter einen kleinen 3x3m Traversentisch durch eine einzige Person abbauen lässt, und dies ohne einen Lift

    3x3m wird schätzungsweise wohl eine Dreipunkttraverse sein, die sicher auch nicht höher als 3-4m steht. Nun, das doch jetzt nicht so wild...
    Das baue ich Dir auch noch alleine ab und wenn die Steher in Einzelteilen nicht größer als 2m sind auch ohne Lift. Es reicht, wenn mir in den entscheidenen Momenten mal kurz einer zur Hand geht und fertig.

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  • f8274
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    • 12. Juli 2006 um 01:19
    • #8

    mringhoff: das kann gut gehen, muss aber nicht. genauso gut kann so ein einzelnes Tor mal eben umkippen, und jmd. bzw. etwas beschädigen. ich habe das letzte woche das erste und letzte mal getan, zukünftig packe ich sowas nichgt mehr allein bzw. zu zweit an, wenn keine sichernden lifte da sind. außerdem fehlten leitern, sodass ich mit nem großen case auf bütecs hoch musste, um material zu fliegen. da keine lifte da waren, konnte ich den kram ja nicht schon unten montieren, da hätte ich das tor nicht mehr hochbekommen. wenn so elementares fehlt, sollte man den job bleiben lassen, wenn man dieses nicht zumieten kann. für mich war es einfach unglaublich, derart schlampig organisiert so etwas installieren zu sollen.

  • manuela
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    • 12. Juli 2006 um 08:12
    • #9

    hallo Oliver,
    so wie ich das PA Forum kenne wird man hier bei der Frage wie ein Torbogenrigg aufgestellt wird, lediglich mit der Antwort bedient, man solle da Fachleute ranlassen. Daher kann man sich das wirklich sparen.
    Es läßt sich -auch allein und ohne Lifte - so aufstellen daß es nicht umfallen kann dabei, man benötigt allerdings starke Männer wenn es in die Fußteile eingeschoben wird da man es dann anheben muß. Ein Lift macht das Leben aber deutlich leichter :D
    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • mringhoff
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    • 12. Juli 2006 um 09:08
    • #10
    Zitat von "f8274"

    mringhoff: das kann gut gehen, muss aber nicht. genauso gut kann so ein einzelnes Tor mal eben umkippen, und jmd. bzw. etwas beschädigen..

    ich sprach ja auch nur von dem 3x3m-Carree, den weiter oben auch noch angesprochenen Torbogen kann man ja auch nicht alleine aufbauen, da ist ja Mikado-Spielen noch leichter :)

    Und vom Bestücken mal ganz zu schweigen...

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  • dieter n
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    • 13. Juli 2006 um 00:01
    • #11

    Manuela schrieb:"Es läßt sich -auch allein und ohne Lifte - so aufstellen daß es nicht umfallen kann dabei, man benötigt allerdings starke Männer wenn es in die Fußteile eingeschoben wird da man es dann anheben muß. Ein Lift macht das Leben aber deutlich leichter Sehr glücklich."

    Stimmt! An Theater- und Opernhäusern sind viele Auf- und abbauarbeiten , noch harte Knochenjobs. Übrigens, trotz Unter- u. Obermaschinerie.
    Viele Grüße
    dieter

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