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Compressor - VoiceOver?

  • Fabs
  • 12. Juli 2006 um 20:37
  • treibsand
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    • 13. Juli 2006 um 12:21
    • #21
    Zitat von "tonzwerg"

    komprimieren heißt leisermachen. fertig. lege ich z.b. eine konstante steuerspannung an den sidechain eines kompressors an, dann wird das signal einfach nur ein paar db leiser.


    Nö.
    Komprimieren heisst: dynamisch leisermachen. Ein lauteres Signal wird mehr leiser gemacht, als ein leiseres, auch, wenn es noch lauter bleibt als das leisere.
    (hat das eigentlich irgendjemand verstanden?)
    Jedenfalls wird das Originalsignal deutlichst verfremdet, was aber bei einem geduckten Signal wohl eh Wurst ist (tschuldige Werner...)
    Ein in der Reduktion einstellbares Gate senkt IMMER um den eingestellten Pegel ab, solange es geschlossen ist. ;)
    Deswegen ist das Gate das Gerät der Wahl.
    Allerdings muß es um den kleinen Unterschied verfügen: es muß bei anliegendem Sidechain schliessen und bei fehlendem öffnen - also Invertiert arbeiten.
    Geht also wieder nicht jedes Gate...
    Aber das DS201 ist wohl das richtige :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • oton
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    • 13. Juli 2006 um 13:41
    • #22
    Zitat von "treibsand"

    Nö.
    Komprimieren heisst: dynamisch leisermachen. Ein lauteres Signal wird mehr leiser gemacht, als ein leiseres, auch, wenn es noch lauter bleibt als das leisere.
    (hat das eigentlich irgendjemand verstanden?)
    Jedenfalls wird das Originalsignal deutlichst verfremdet, was aber bei einem geduckten Signal wohl eh Wurst ist (tschuldige Werner...)
    Ein in der Reduktion einstellbares Gate senkt IMMER um den eingestellten Pegel ab, solange es geschlossen ist. ;)
    Deswegen ist das Gate das Gerät der Wahl.
    Allerdings muß es um den kleinen Unterschied verfügen: es muß bei anliegendem Sidechain schliessen und bei fehlendem öffnen - also Invertiert arbeiten.
    Geht also wieder nicht jedes Gate...
    Aber das DS201 ist wohl das richtige :wink:

    Alles anzeigen

    Dankeschön. Allerdings haben wir ja inwischen auch noch rausgefunden, das der Junge keinen Ducker sucht ... ein Baseballschläger wäre vielleicht noch eine Alternative ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • niggles
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    • 13. Juli 2006 um 14:07
    • #23
    Zitat von "Schrumpeln"

    Komapressor

    .. ist auch ein schönes Wort. Vielleicht eine andere Bezeichnung für alles mit dauerhaft mehr als 20 dB GR...? :roll:

    Zurück zum Thema: Weder mit einem Ducker noch mit einem einfachen Kompressor/Limiter wird unser Kollege hier wirklich zum Ziel kommen. Wie man das Problem zumindest ansatzweise in den Griff bekommen kann, wird hier erläutert: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=436531&highlight=#436531

    In Verbindung mit einem halbwegs übersteuerungsfesten Pult (kein DJM 500/600...) und evtl. einem H-Pad bzw. einem Limiter zwischen Pult und Controller (um zu verhindern, daß "DJ Größenwahn" diesen ins digitale Clipping jagt) sollte so das schlimmste zu verhindern sein. Alternative für Anlagen ohne Controller wäre noch ein analoger Multibandkompressor (Combinator, Triple C); das rentiert sich allerdings bei den heutigen Preisen für Digitalcontroller fast nicht mehr.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Schrumpeln
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    • 13. Juli 2006 um 14:16
    • #24
    Zitat von "niggles"

    .. ist auch ein schönes Wort. Vielleicht eine andere Bezeichnung für alles mit dauerhaft mehr als 20 dB GR...? :roll:

    Sorry, da hätte ich doch nochmal vor dem Abschicken die Vorschau-Funktion nutzen sollen.
    Aber bei manchen Hands ist so ein Komapressor warscheinlich durch (viel)Bier ersetzbar (v.a. wenn sie zur Local-crew gehören).

  • EDE-WOLF
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    • 16. Juli 2006 um 12:42
    • #25
    Zitat

    .. du hast es selber nämlich auch nicht ganz kapiert ... :D

    Man kann mit einem Compressor im Prinzip auch ducken, allerdings wird dabei das Signal nicht nur leiser sondern auch verfremdet (weil komprimiert).
    Willst du eine reine Ducking Anwendung, dann ist ein Gate das bessere Gerät, da es nur um einen gewissen dB Betrag absenkt, und zwar genau so wie ich es oben beschrieben haben ... und so wird es auch in "DJ und Radioanwendungen" eingesetzt .... nichts für ungut.

    jain!
    ein kompressor ist in der tat nur ein leisemacher, je nach steuerspannung komprmiert er das signal auch nicht dynamisch, toll dass es also regelzeiten gibt, also:
    variante 1 mit dem DBX:
    wurde ja weitestgehend schon gesgat: releasetime seeeehr lang! (einfadezeit des signal nach aufhören der sprache) sorgt hier außerdem dafür, dass das signal (musik) eben NICHT dynamisch komprimiert wird, im prinzip ist ne lange release nix anderes als fader runterziehen! und wenn die release lang genug ist (bspw. von snare- snare) dann tut sich in der dynamik des signals nahezu gar nix, zu mal heutige produktionen so stark komprimiert sind, dass ein solcher kompressor ehh keine chance mehr hätte!
    also: kurze attack - lange release, ratio auf limitingthreshold mit dem sparchsignal anpassen, eben so, dass bei sprache limitiert wird auf dem gewünschten wert!! am besten wär es sogar noch das sprachsignal für den side-chaineingang seinerseits zu limiten

    2. variante: ducker
    und NEIN es ist KEIN gate, mit einem GATE ist das gewünschte resultat einfach nicht zu erzielen! punkt fertig aus! Es gibt zwar (und das könnte evtl gemeint gewesen sein) natürlich gate/ducker kombinationen die man umschalten kann, aber nichts desto trotz ist ein gate ein gate und ein ducker ein ducker!
    der ducker hat ne andere kennlinie, wenn threshold überschritten wird das signal einfach um einen gewissen pegel (range) runtergezogen und ab da geht die kennlinie linear weiter! das verkabelung bleibt die selbe:
    sprachsignal in den SC-return, musiksignal in den ducker!
    threshold so anpassen, dass bei sprache eben threshold überschritten wird, attack recht klein, release ist eben wieder die "einfadezeit"


    letzetres klingt zwar besser und ist auch die sinnvollere variante, da die gain-reduction nicht von der amplitude des steuersignals beeinflusst wird, aber gehen tut es mit beiden varianten, wie gesagt: mit nem gate aber definitiv nicht!

  • EDE-WOLF
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    • 16. Juli 2006 um 13:17
    • #26

    wenns nur ums DJ-ärgern geht würde ich enterder einen ducker benutzen mit laaaanger attacktime, dass wenn der DJ einen gewissen pegel überschreitet alles ganz langsam leiser wird (muss man ihm dann aber vorher sagen, sonst wird der das nicht verstehen (würde ich ja auch nicht, wenns leiser wird mach ich schließlich lauter, wer kann ahnen dass n ducker im signalweg liegt! aber wenns nur darum geht, einen DJ zu zügeln halte ich einen gitarren-distortion treter im DJ-monitorweg für ne gute sache, das ding wird mit nem gate vershene und wenn der DJ dann zu viel stoff gibt bekommt er ziemlich viel zerre auf seine monitore, das bewegt das selbst den rotesten DJ runterzudrehen (billige distortions gibt es für 19€ von behringer ;)

  • treibsand
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    • 16. Juli 2006 um 13:21
    • #27
    Zitat von "EDE-WOLF"

    ..
    2. variante: ducker
    und NEIN es ist KEIN gate, mit einem GATE ist das gewünschte resultat einfach nicht zu erzielen! punkt fertig aus! Es gibt zwar (und das könnte evtl gemeint gewesen sein) natürlich gate/ducker kombinationen die man umschalten kann, aber nichts desto trotz ist ein gate ein gate und ein ducker ein ducker!


    Ein Ducker ist und bleibt aber nix anderes, als ein Gate mit einem invertierten (hat nix mit Phasendrehern zu tun!) SC Eingang...
    Gate:

      Signal am SC - Gate öffnet und lässt Inputsignal unbearbeitet und linear zum Output.
      Kein Signal am SC - Gate schliesst und senkt Inputsignal am Output um die Gain-Reduction ab.


    Ducker:

      Signal am SC - Gate schliesst und senkt Inputsignal am Output um sie Gain-reduction ab.
      Kein Signal am SC - Gate öffnet und lässt Inputsignal unbearbeitet und linear zum Output.

    Das man (leider) nicht bei jedem Gate die Logik des SC umschalten kann hat nix mit der Funktionsweise des Gerätes zu tun.
    Natürlich werden auch Attack und releasetime vertauscht., bevor jetzt jemand über diese Feinheiten mosert... Das eine öffnet ja, wenn das andere schliesst.

    IMHO sind wir aber total von der Ausgangs-Problemstellung weggekommen:
    Die Schwächen eines DJ kann man NICHT mit technischen finessen austricksen. Spätestens, wenn alle roten Lämpchen an DJ-Pult dauerleuchten, ist's egal, ob das Rechtechtecksignal von dort aus direkt oder abgeschwächt weiterläuft. Es klingt sch§%$$§ und beansprucht Amps und Pappen fast genauso. Da hilft wirklich nur, dem Dieh-dschäih pädagogisch beizukommen. Und Outliners Lösung mit einem kompressor-, gate-,ducker- oder zur Nor auch manuellgesteuertem PaF-Adapter ist da schon ein guter Ansatz.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • EDE-WOLF
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    • 16. Juli 2006 um 13:23
    • #28

    ich definiere ein gate über seine kennlinie, den ducker ebenfalls! so war mein post gemeint!

    ein gate mit einer invertierten logik ist kein gate mehr ;)

    aber ist haarspalterei, klar wir haben beide recht

  • EDE-WOLF
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    • 16. Juli 2006 um 13:26
    • #29

    kurz noch zu der distortion "lösung" hab das mittlerweile 3 mal erfolgreich gemacht! wichtig ist noch:

    der abgriffpunkt für die distorion ist der insert send des kanals, das heißt:
    das gate pegelt man dann auf einen wert ein, an dem das pult noch schön arbeitet! vorzugsweise 6db headroom lassen, damit per fader nix übersteuern kann! :)

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