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Edding auf eloxiertem Alu entfernen

  • MRspeaker
  • 1. August 2006 um 16:00
  • MRspeaker
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    • 1. August 2006 um 16:00
    • #1

    Hi Leute,

    ich weiß, es ist nicht wirklich PA aber google half nicht und in anderen Foren muss man sich wieder anmelden und mail Adressen angeben....

    Weiß zufällig jemand wie man diese äusserst Robusten Stiftzeichnungen wieder weg bekommen könnte?

    Spiritus hat ein wenig geholfen aber es dringt wohl nicht tief genug ein, es sind noch reste vorhanden.

    Da die eloxierte Aluplatte als Frontplatte eines 19" Gerätes (jetzt passt der PA Bezug wieder :D ) fungiert, kann ich sie schlecht ausbauen, bzw. möchte es nicht da das ein "Aufwand" wird.

    Vielleicht kennt ja jemand ein schönes Mittel eventuel mit Bezugsmöglichkeit.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • t-bone
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    • 1. August 2006 um 16:13
    • #2

    Probiers mal mit Zitrus-Reiniger damit gehts villeicht


    mfg


    jan

  • Clyde
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    • 1. August 2006 um 16:29
    • #3

    Nimm den Eddingstift und mal drüber und im gleichen Moment direkt hinterher wischen.
    Weiß zwar nicht, ob das auf Elox-Alu geht, aber auf anderen Flächen funktioniert das prima.

  • tufkajck
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    • 1. August 2006 um 16:44
    • #4

    Wasserfeste Stifte haben als Lösungsmittel Xylol oder Toluol.
    Ich glaube, Aceton löst die Farbe auch und ist gut erhältlich.
    Allerdings löst Aceton auch problemsol alle andern Beschriftungen auf dem Alu, die man eventuell noch gerne behalten würde...

  • Tobias Zw.
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    • 1. August 2006 um 17:37
    • #5

    Ja, Aceton ist bei Edding Lösungsmittel Nr.1, aber leider gesundheitlich sehr bedenklich (bitte dichte Handschuhe tragen und für gute Belüftung sorgen... und die Zigarette erst danach anzünden!). Funktioniert bei uns auf allen Untergründen immer einwandfrei, auch wenn dann manchmal der Untergrund mit weg ist...

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • stl
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    288
    • 1. August 2006 um 17:47
    • #6

    Universalverdünnung tut es auch recht gut.
    STL

  • Hitower
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    • 1. August 2006 um 17:48
    • #7

    Hi

    Ist das das Selbe alu wie bei unseren Caseschildern?

    Da reicht mir einfacher Spiritus! Allerdings darf der Stift/Aufschrift nicht zu alt sein! Da bleiben leicht sichbare Überreste über!

    Die anderen "Alkohole" die wir in der werkstatt haben machen dem Edding nix...

    Acceton haben wir nicht da...

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • MRspeaker
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    • 1. August 2006 um 18:35
    • #8

    Na dat wird ein Chemiebrei :D

    Unerversalverdünnung werd ich heut noch probieren, ist Lagermäßig vorhanden. Hät ich auch noch drauf kommen können.

    Aceton werde ich dann mal als zweiten Schritt ausprobieren.


    Das mit dem belüfteten Räumen, keine Zigarette, Handschuhe ist alles hinreichend bekannt...
    Spiritus hab ich wie gesagt schon ausprobiert, reicht aber nicht, die Aufschrift ist schon älter (ca. 1 Jahr).
    Mit dem Edding neu übermalen und dann noch mal "editieren" könnte auch einen Versuch Wert sein.

    Edit; Caseschilder: Ne leider nicht, wie gesagt ist eloxiert, das sind normale Case Schilder glaube ich nicht.

    Ansonsten befindet sich auf dem Alu nichts, nur diverse Fräsungen für Schalter, Lampen etc. Also Plastik.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • hörnix
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    • 2. August 2006 um 02:02
    • #9
    Zitat

    nur diverse Fräsungen für Schalter, Lampen etc. Also Plastik.

    ?? versteh ich nicht. aber:
    !! vorsicht mit aceton und kunststoffen !!

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • Tobias Zw.
    Profi
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    27
    • 2. August 2006 um 08:13
    • #10

    Nachdem die Frage per PM an mich herangetragen wurde:

    Informationen über die Gefährlichkeit von Stoffen und das Arbeiten mit gesundheitsgefährlichen Stoffen findet Ihr hier:

    http://www.hvbg.de/d/bia/gestis/stoffdb/index.html bzw. hier:

    http://www.hvbg.de/d/bia/gestis/icsc/index.html.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • gezz-abba
    Gast
    • 2. August 2006 um 09:42
    • #11
    Zitat

    Ja, Aceton ist bei Edding Lösungsmittel Nr.1, aber leider gesundheitlich sehr bedenklich

    ...
    nicht ganz...
    aceton ist eines der harmlosesten lösungsmittel mit einem recht hohen MAK- wert ( maximale arbeitsplatz konzentration von über einem gramm /m³ luft. ) . Es ist weder halogenhaltig noch aromatisch . Aber es entfettet wie Sau .... Deswegen handschuhe.
    Ist übrigens in fast jedem nagellackreiniger drin ...

    gruss
    arnt

  • mr.pink
    Beiträge
    167
    • 2. August 2006 um 10:08
    • #12

    nicht mehr in jedem Nagellackentferner.

    Da es die Nägel brüchig machen kann, sind die Hersteller teilweise zu Alkoholen übergegangen. Aber es steht auf der Verpackung drauf, obs drin ist.

    Und mit Acetonhaltigen Nagellackentfernern kann man noch lustige andere Dinge machen, ...

  • hörnix
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    • 2. August 2006 um 15:09
    • #13
    Zitat

    Und mit Acetonhaltigen Nagellackentfernern kann man noch lustige andere Dinge machen, ...

    pfui! ich vermute da eher ein thema, das in seriösen chemie-foren zur schließung des threads führt...

    sorry für ot.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • mr.pink
    Beiträge
    167
    • 2. August 2006 um 16:05
    • #14

    So könnte man das auch umschreiben

  • planaplatscha
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    44
    • 2. August 2006 um 23:04
    • #15

    Aceton
    Für Alle die es wirklich interessiert:

    Und Vorsicht mit den Handschuhen! Das sollten schon geeignete sein da Aceton ziemlich viel angreift!

    Zitat


    Aceton

    (2-Propanon). H3C–CO–CH3, C3H6O, MR 58,08. Klare, farblose, aromat. riechende, feuergefährliche Flüssigkeit, D. 0,7908, Schmp. –95°C, Sdp. 56°C, FP. –20°C c. c., Explosionsgrenzen in Luft 2,5–13 Vol.-%. Längere Einwirkung von A. auf die Haut kann entzündliche Rötung (Erytheme) hervorrufen, die Dämpfe können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Bronchienreizung u. in hohen Dosen Narkose bewirken; MAK-Wert 500 ppm, BAT-Wert 40 mg/l (Untersuchungsmaterial Harn), LD50 (Ratte oral) 5800 mg/kg, Emissionsklasse III; WGK 0, mit Wasser, Alkohol, Ether, Benzol u. Chloroform beliebig mischbar, löst fette u. ether. Öle, Fette, Harze, Schellack, Vinylharze, Asphalt, Acetylcellulose, Nitrocellulose u. Acetylen. A. ist das einfachste, techn. jedoch zugleich bedeutendste aliphat. Keton. Reduktionsmittel führen es in 2-Propanol über (s. a. Oppenauer-Oxidation). Mit Oxidationsmitteln kann sich ein trimeres Peroxid bilden, das ähnlich den Etherperoxiden sehr explosiv ist. Unter dem Einfluß bas. Reagenzien, z. B. Ba(OH)2, dimerisiert Aceton Aldol-artig zu Diacetonalkohol, mit Schwefelsäure kondensieren 3 Mol. zu Mesitylen.

    Vork.: A. tritt spurenweise im normalen Harn u. im Blut auf; bei Diabetes ist A. ein patholog. Bestandteil des Harns, s. a. Ketonkörper.
    Herst.: Durch trockene Dest. von Calciumacetat (ältestes Verf., heute unwichtig). A. bildet sich auch reichlich bei der trockenen Zers.-Dest. von Holz, doch ist seine Abtrennung von Methanol aus dem Holzessig schwierig. Von techn. Bedeutung sind die katalyt. Dehydrierung von 2-Propanol, das Wacker-Hoechst-Verf. der Direktoxid. von Propen, die Hocksche Spaltung des Cumolhydroperoxids, wobei A. als Coprodukt auftritt. Daneben haben die Vergärung Stärke-haltiger Produkte u. die Katalysator-freie Butan/Propan/Naptha-Oxid. eine geringere Bedeutung.

    Verw.: A. ist ein Ausgangsprodukt für zahlreiche wichtige Zwischenprodukte wie Methylmethacrylat, Methylisobutylketon, Bisphenol A, Diacetonalkohol, Mesityloxid, Methylisobutylcarbinol u. Isophoron. Ein großer Teil dieser Produkte sowie A. selbst dienen als Lsm. für unterschiedlichste Materialien, wie z. B. Naturharze, Lacke, Farbstoffe, Acetyl- u. Nitrocellulose sowie für Fette u. Öle. Ca. 60–70% des hergestellten A. werden für Folgeprodukte verwendet, 30–40% als Lösemittel. A. ist zugelassen als Extraktions-Lsm. bei der Herst. von Lebensmitteln. Als A.-Ersatz ist 2-Butanon verwendbar.

    Geschichte: A. wurde erstmalig durch Erhitzen von Bleiacetat hergestellt (Libavius, 1606) u. wurde 1661 von Boyle bei der Holzdest. beobachtet. Name von Acetum u. ...on; er wurde erstmals von Bussy 1833 gebraucht.
    Lit.: Beilstein E IV 1, 3180–3199 ï Giftliste ï Hommel, Nr. 2 ï Kirk-Othmer (4.) 1, 176–193 ï McKetta 1, 214–262 ï Rippen ï Ullmann (4.) 7, 25–42; (5.) A 1, 79 ï Weissermel-Arpe (4.), S. 300–305 ï Winnacker-Küchler (4.) 6, 72–75.


    E = I acetone
    F acétone
    S acetona
    Z 2914 11
    CAS 67-64-1
    G 3


    Quelle: Römpp Lexikon Chemie – Version 2.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1999

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    Beste Grüße von einem studierten Chemiker

  • chw
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    • 4. August 2006 um 18:21
    • #16

    Aceton löst (fast) alles an Filzstiftfarbe und 0815 universal Klebstoffen.

    Als "universales Edding entfernungesmittel" aber nur bedingt geeignet.
    Auf (unlackiertem) Metall absolut kein Problem, bei Kunststoffen aber aufpassen!
    Da kann man das ganze nur noch schlimmer machen, da das Aceton diesen "anlöst" so das die Farbe sich noch toller mir dem Material verbindet, was zu tollen Schmierereien führt.
    Nitroverdünnung mag ich nicht, alles was man damit behandelt stinkt nach dem Zeug. Zum Pinselwaschen ok, aber ansonsten...

  • mr.pink
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    167
    • 4. August 2006 um 19:18
    • #17

    Probiert es doch einfach mal mit 2-Propanol (Isopropanol). Ist nicht so gesundheitsschädlich wie aceton und löst Kunststuffe nicht an. Kostet wenig (Apotheke) und riecht angenehmer.

    Damit habe ich bis jetzt immer Edding von allem möglichen weg bekommen.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 4. August 2006 um 20:03
    • #18

    was auf jeden Fall geht ist genannte Verdünnung,
    Trichloräthylen (soll nicht so gesund sein)
    und Äthylacethat.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    1.756
    • 5. August 2006 um 00:02
    • #19

    http://www.kabitec.de/q_219.htm

    Das ist meine "Geheimwaffe" gegen Edding und Casebeschiftungen.
    Das löst sogar die Beschichtung der Cases nicht an so mild ist das Zeug.
    Die Farbe kann man nach 2-5min mit einem Tuch abwischen.

  • planaplatscha
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    44
    • 5. August 2006 um 01:14
    • #20
    Zitat von "Manuela"

    was auf jeden Fall geht ist genannte Verdünnung,
    Trichloräthylen (soll nicht so gesund sein)
    und Äthylacethat.

    :shock: Bitte bitte, empfehlt nicht so hoch giftiges Zeug wie Trichlorethylen!!!! Das darf nicht mal mehr eine chemische Reinigung einsetzen, macht abhängig und die Dämpfe reizen die Nasen- und Augenschleimhäute.

    Ethylacetat: Ist ein Bestandteil von Nagellackentferner und schon deutlich unbedenklicher.

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