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Digital-Compressor C-300 von TC-electronics

  • liquid-sound
  • 9. August 2006 um 08:16
  • guma
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    • 2. Juli 2008 um 14:32
    • #21
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Selbsterkärend - naja, das ist schon relativ :)

    Ja, gut, bei mir lag es daran, dass ich ca. 1982 damit angefangen habe, auf den sidechains meiner ersten dbx 903 ( meinen 900 Rahmen habe ich echt geliebt :cry: ) einen 4 Band param. EQ ( Ashley ) zu nutzen und mich immer gefragt habe, wie es wohl wäre, wenn der EQ nicht mehr nur im Steuersignal, sondern als echte frequenzselektive Kompression über eine Art Mehrwegkompressor funktionieren würde. Als der 901 dann rauskam, hatte ich ihn sozusagen schon "mental abgearbeitet". :wink:

  • guma
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    • 2. Juli 2008 um 14:39
    • #22
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Selbst mit abendfüllender Erfahrung zum Thema MB-Dynamics fand ich ihn zumindest etwas "tricky".

    Ja, 'tricky' im Sinne von gewöhnungsbedürftig ist vor allem der Regelbereich der 'upward' Funktionen. Da sind der Analogtechnik auch einfach Grenzen gesetzt.
    Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen:
    den Tripple C kenne ich nicht gut und die C300 Sparvariante habe ich noch nicht probiert, werde ich aber mal machen.

  • ERICH
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    • 2. Juli 2008 um 17:39
    • #23

    Hi,

    das ist ja seit langem mal wieder ein richtig intressantes Thema.

    Ist es möglich die Einstellungen des C300 irgendwie zu publizieren?
    So kann man sich schnell ein Bild davon machen, wie die Sache funktioniert und was möglich ist.

    Ich würde mir, wenn es wirklich ein sinnvolles Tool ist, sicher einen kaufen.

    MfG


    ERICH

  • christopher hafer
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    • 2. Juli 2008 um 21:39
    • #24
    Zitat

    Ist es möglich die Einstellungen des C300 irgendwie zu publizieren?
    So kann man sich schnell ein Bild davon machen, wie die Sache funktioniert und was möglich ist.

    Wie immer ist es in der Audiotechnik sehr problematisch, mit "Kochrezepten" zu arbeiten. Daher sind auch die Presets eher mit Vorsicht zu genießen - beim Triple C waren die aber ein recht guter Startpunkt, ebenso beim Finalizer.
    Da hilft eher sich ein Gerät zu besorgen, zu dem Preis ein absoluter "no brainer" (in der Bucht lief gerade ein gebrauchter Stereo-Triple-C für das DOPPELTE aus!) und damit selbst rumzuspielen.
    Im Zweifel wird der Breitband-Modus den C300 noch universeller machen; die Digi I/Os qualifizieren ihn zudem als 2-Bus-Compressor für die Digital-Fraktion. Entdecke die Möglichkeiten.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • vsvo82
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    • 7. Juli 2008 um 02:33
    • #25

    ja, ich verstehe Guma sehr gut. Meine Lösung waren damals parallele Filterbänke auf einzelnen Mischpultkanälen, im Insert steckten jeweils einzelne Kompressoren, die über die Steuereingänge miteinander verbunden waren. Die Kopplung war über Potis einstellbar.

    Ich arbeite immer noch mit ähnlichen Ansätzen und würde es nicht tun, wenn das Ergebnis unsinnig wäre.
    Dabei ist ein Teil meiner aktuellen Geräte von TC: Finalizer, Tripple-C , C-300

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  • Sound-Klinik
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    • 7. Juli 2008 um 07:48
    • #26
    Zitat von "vsvo82"

    Meine Lösung waren damals parallele Filterbänke auf einzelnen Mischpultkanälen, im Insert steckten jeweils einzelne Kompressoren, die über die Steuereingänge miteinander verbunden waren. Die Kopplung war über Potis einstellbar.


    ... dann hattest du ja recht viel Zeug im Rack verschraubt. Für einen solchen Aufwand würde mir meine Bequemlichkeit im Weg stehen. Allerdings hatte ich (in früheren ... Prä-Digitalzeiten) schon mal parametrische EQs an den Sidechains (und nicht nur für De-Essing) verwendet.
    Da mir aber die Auf- und Abbauzeiten bei Jobs nicht ganz unwichtig sind, mache ich möglichst nur soviel, wie unbedingt nötig (und mag die heute verfügbaren, individuell konfigurierbare Multibandkompressoren - noch dazu "alles in 1HE" - richtig gern :) ).

  • stepu
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    • 16. Juli 2008 um 10:42
    • #27

    Einfach mal gekauft und 3 Tage auf nem Stadtfest lose auf dem Siderack liegengehabt.

    Es geht wirklich gut...
    Stimme kam zu 60-70% der Anwendung klarer rüber, auch wenn das nicht überall der Fall war (ist also keine Wunderwaffe!).
    Auch ein Cello bei der allerletzten Combo klang damit klarer. Gain Reduction bis zu 12dB, zu sehen, aber nicht zu hören.

    Anzeige sind ein wenig "grob" gerastert (sind halt nur 4 oder 5 LEDs). Und in dbFS. Das ist erstmal ungewohnt.
    Aber das Manual sagt 21dBu max, also weiß man dann auch gleich wo der Threshold für den 0dB-Einsatzpunkt stehen muss.

    Es fehlt mir jetzt noch mal der Test an den Drums oder am Bass.

    Gefällt mir besser als meine dbx166!
    Für 129€ ein zukünftiges Standardwerkzeug...


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • stepu
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    • 16. Juli 2008 um 10:51
    • #28

    Ach so noch was:

    Richtig viel wissen muss man zur Verwendung dieses Gerätchens nicht:
    Es gibt nur den Threshold, Ratio und Makeupgainregler.
    Dann stellt man noch das Programm ein, was da grade vorm Mikro steht
    (singt ein Mann - MALE VOICE, singt ne Frau - FEMALE V... usw.).
    Oder man hört einfach und stellt das bestklingende ein
    (stand sogar bei den männlichen Sängern fast immer female voice...).

    Multibandkomprimieren tut der ganz von alleine. Da hat man nur Einfluss durch den Programmwahlschalter drauf,
    welche Parameter sich dahinter verbergen, wird nicht erwähnt (es werden halt verschiedene ATT/REL/Filterwerte sein).
    Muss man aber auch nicht zwingend wissen, weil das Gerät einfach gut arbeitet und KLINGT.

    stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • danny def
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    • 20. Juli 2008 um 16:27
    • #29

    die presets sind meinen bisherigen erfahrungen nach allerdings deutlich spezialisierter als es irgendeine "normale" einstellung etwa an nem 166er oder 404er sein könnte, ist ja auch klar wegen multiband etc.. für rap zb. kann man die vocal-presets gleich vergessen (da ergeben sich gemeine mittengebirge, da lande ich immer beim composite-preset. das allerdings funktioniert dann sehr gut. für richtigen gesang, i.d.r. auch bei männlichen stimmen, tut meist meist wie ja schon vom vorredner erwähnt das female voc-preset sehr gute dienste.

  • terrine
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    • 17. April 2009 um 17:16
    • #30
    Zitat von "Sashx1"

    [...]
    (gibts da wohl nen nachfolger?)
    [...]

    Schon älterer Beitrag, aber für mich gerade sehr interessant und aktuell. Es gibt nen Nachfolger:
    tc Electronic c400xl

    Konnte jemand diesen aktuellen mit dem älteren c300 vergleichen? Gibt es von irgendwem einen Erfahrungsbericht zum c400?
    Ich interessiere mich für ihn speziell für den Sprachgebrauch auf Konferenzen. Die Option die beiden Effekte für einen Monokanal hintereinander zu schalten find ich sehr gut.

    Gruß,
    Moritz

  • bwaack
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    • 18. April 2009 um 23:25
    • #31

    Die Geräte C300 und c400XL bieten identische Bearbeitungsmöglichkeiten.
    Sie unterscheiden sich nur geringfügig im Design und in der Ausführung der Anschlüsse.

    Der C400xl ist kein Nachfolger - es gab immer beide Geräte zu kaufen.

    Grüße
    B.

  • lextrax
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    • 20. April 2009 um 12:11
    • #32

    hi,

    ich hab das teil schon seit 1,5 jahren im analog-siderack der coverband verbaut und von bassdrum über akustikgitarre bis zum leadvocal überall benutzt, tut ganz ok.
    ich halte mich eher nicht an das, was neben dem preset-schalter steht, sondern probiere einfach aus, was gut klingt.

    und ganz ehrlich: wenns schnell gehen muss, ein absoluter "no-brainer", der auch mit recht merkwürdigen einstellungen
    gut klingt. ich möcht die 2 als schnelle problemlöser nicht mehr missen!
    für leadvoc ist mir aber aufgrund der besseren parametrisierung der bss 402 lieber.

    liebe grüsse, alex

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