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  5. Strom

Stromprobleme mit 32 AMP

  • VOYAGER
  • 18. August 2006 um 13:58
  • VOYAGER
    Beiträge
    131
    • 18. August 2006 um 13:58
    • #1

    Hallo an alle !
    Mal wieder eine Frage :

    Vor kurzem habe ich ein kleines Open-Air gemacht und die Stromversorgung für die VA kam über ein ca. 150 Mtr langes 32 AMP Kabel. ( ein Kabel, keine Stecker dazwischen )
    Angepömpelt war es in einer Fabrik wo sonst Müllpressen dranhängen, abgesichert laut Firmenelektriker mit Schmelzsicherungen.

    Wir haben folgendes drangehängt :
    Licht : 16 PAR 64 a 500 W, über alte Pulsar Dimmer per DMX gefahren
    Ton :
    2 x TAMP 2400
    2 x TAMP 1100
    1 x TAMP 1400
    24 Kanal Live Pult
    Effektrack mit ca. 15 Geräten
    Computer für DMX

    Soundcheck war OK und danach das Licht gerichtet, bis zum Start der VA leise Musik im Hintergrund.

    Beim Soundcheck leider vergessen alles zusammen auszuprobieren und somit hatten wir bei der ersten Band folgende Probleme :

    Beim ersten tritt auf die Bass - Drum ging der PC aus und bei der Beleuchtung vom Pult wurde alles mit jedem weiteren Bass kurzfristig dunkler.
    Weiterhin fing das Pult mangels Strom an zu zerren, bzw. die Endstufen ?!?!?

    Leider gibt es keine andere Möglichkeit mehr Strom zu dem VA - Platz zu bekommen, was würdet Ihr da machen ?
    Weniger PAR - Kannen ( nur 8 ) und dafür ein paar kleine Scanner ?
    Kann es sein das dies ganze Geraffel soviel an Strom zieht ?!?!?

    Hinweis : ich weiß das die TAMP - Endstufen nicht die besten sind aber sie laufen und wenn ich im Lotto gewonnen habe kaufe ich mir andere - versprochen ! Also bitte kein Rumgenöle wegen der Endstufen, das ist hier nicht die Frage.

    Danke schonmal vorab für Eure Hilfe / Antworten.

  • jojo5
    Beiträge
    113
    • 18. August 2006 um 14:06
    • #2

    Hi,

    welchen Querschnitt hatte das 150m Kabel denn???

    Jojo

  • pdmusix
    Beiträge
    933
    • 18. August 2006 um 14:20
    • #3

    Wir machen immer 16Pars,Laptop,Mischpult,Cd-Player,Lichtsteuerung,4Scanner,1 Yorkville AP6040 und eine Yamaha P4500 an 16A CEE.

    Ich würde sagen mehr geht nicht

  • VOYAGER
    Beiträge
    131
    • 18. August 2006 um 14:32
    • #4

    Das Kabel hat laut Firmenelektriker einen Querschnitt von 2,5 pro Ader.

    Ich vermute folgendes :

    Wenn ich, wie bei Kraftstrom üblich, dreimal Phase habe und nur einen Null mit gleichem Querschnitt und dann die ganze Chose unter Volldampf läuft, das der Null einfach überlastet ist ?!?!? Richtig ?

    Einfach ausgedrückt, der Strom kommt über drei Kanäle "rein" und kann nur über einen Kanal wieder "raus ".

  • horst
    Beiträge
    316
    • 18. August 2006 um 14:34
    • #5

    Naja da hast du die Antwort schon selbst gegeben

    2.5² bei 150m länge und 32 A

    gruss

    horst

  • VOYAGER
    Beiträge
    131
    • 18. August 2006 um 14:38
    • #6

    Also hapert es an dem zu kleinen "Nullleiter" ?

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 18. August 2006 um 14:39
    • #7
    Zitat von "VOYAGER"

    Das Kabel hat laut Firmenelektriker einen Querschnitt von 2,5 pro Ader.
    Wenn ich, wie bei Kraftstrom üblich, dreimal Phase habe und nur einen Null mit gleichem Querschnitt und dann die ganze Chose unter Volldampf läuft, das der Null einfach überlastet ist ?!?!? Richtig ?


    falsch...

    mal die sufu oder google zum thema drehstrom befragen :roll:


    und die drei angaben 150 m 32A 2,5mm² erklären den rest :shock:

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • horst
    Beiträge
    316
    • 18. August 2006 um 14:41
    • #8

    Das Sticwort heisst Spannungsabfall

    wure hier im Forum schon etliches zu geschrieben.

    Desweiteren müssten bei 32 A min. 4mm² Kabel verwendet werden

    aber hier werden sicher gleich einige Stromexperten Antworten geben.

    Gruss

    horst

  • jojo5
    Beiträge
    113
    • 18. August 2006 um 14:59
    • #9

    Hi,

    also bei 150m sind eigentlich schon 6mm² erforderlich.

    4mm² darf man auch nur in nicht fest verlegten Leitungen verwenden.
    In Installation ist 6mm² pflicht.

    Das Problem ist kein zu kleiner Nullleiter sondern das 2,5mm² generell zu klein sind.

    Ein Kabel mit 5x6mm² und die Sache ist erledigt.

    Gruß
    Jojo

  • Hitower
    Verifiziert
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    • 18. August 2006 um 15:32
    • #10

    Zudem:
    Wie war die Phasenauslastung/verteilung?

    Gruß
    Daniel

    PS: Spannungsfall heißt der Bursche...Spannungsabfall ist was für die Müllpresse :D

    Fachkraft in Hamburg...

  • buzz
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    • 18. August 2006 um 15:47
    • #11
    Zitat von "jojo5"

    Hi,

    also bei 150m sind eigentlich schon 6mm² erforderlich.
    (...)
    Ein Kabel mit 5x6mm² und die Sache ist erledigt

    Hallo..!

    Hat sich mal wer die Mühe gemacht, den tatsächlichen Spannungsfall zu berechnen..?

    Also 150m und 6mm² und 32A gehen nicht zusammen, niemals, never, gar nicht!
    Die Pauschalaussage 32A = 6mm² ist leider definitv unhaltbar.
    Stichwort: Auslösebedingungen des Vorgeschalteten Kuzschlussschutzorgans.

    Zum Thema 2,5mm² sag ich besser nix mehr, ausser, dass sich der "Elektriker" mal an seine Ausbildung erinnern soll und sein Lehrgeld zurückzahlen sollte...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Edit: Ergänzung, Tippfehler...

    Hier geht's weiter...

  • mathias k.
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    • 18. August 2006 um 16:07
    • #12
    Zitat von "buzz"


    Hat sich mal wer die Mühe gemacht, den tatsächlichen Spannungsfall zu berechnen..?

    Zum Thema 2,5mm² sag ich besser nix mehr, ausser, dass sich der "Elektriker" mal an seine Ausbildung erinnern soll und sein Lehrgeld zurückzahlen sollte...

    Ungünstigster Fall:

    150 Meter 2,5 qmm, nur eine Phase mit 32 Ampere belastet:

    68,6 Volt Spannungsfall!
    also knapp 30 %

    Mehr muss man zu dem Thema wohl nicht mehr sagen...

  • VOYAGER
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    • 18. August 2006 um 16:12
    • #13

    Ups, na jetzt geht es aber ab ! :shock:

    Ich muss dazu noch folgendes schreiben.
    Für diese VA bekommen wir von eben dieser Firma den Strom kostenlos, ebenso wird das Kabel kostenlos gelegt.
    Deshalb will und werde ich da mal nicht zu sehr dem Elektriker auf die Füße treten, sonst gibt es im nächsten Jahr gar nichts mehr und ich will die VA nicht mit einem Heimtrainer mit nenm Dynamo dran machen. :roll:

    Die Phasenauslastung :

    Eine Phase nur für das Licht
    Zweite Phase nur für die Endstufen
    Dritte Phase FOH und Backline Bühne

    Nicht Optimal aber besser konnten wir da nicht trennen.

    Wie kann ich denn den Spannungsabfall berechnen, bin selber kein Elektriker. :cry:

    Grundsätzlich, bringt es was wenn ich weniger Licht anschleppe ?
    Wir haben die Kannen an dem Abend dann nur noch mit max. 3/4 Last gefahren. Das hat ein wenig Reserve gebracht.

  • buzz
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    • 18. August 2006 um 16:13
    • #14

    Fragestellung an alle Poster, die meinen, dass 6mm² schon passen könnte:

    welchen Querschnitt muss ich verlegen, wenn folgendes gegeben ist:
    Länge = 150m
    Strom = 32A
    Zulässiger Spannungsfall 3% (nach DIN 18015 Teil 1 müsste die Länge der Leitung vom Zähler bis zum Speisepunkt aka CEE-Steckdose auch mit eingerechnet werden, aber da diese länge unbekannt ist, lasse ich selbige mal unter en Tisch fallen...)

    Antworten bitte mit Lösungsweg (sofern gefunden)...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • buzz
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    • 18. August 2006 um 16:16
    • #15

    VOYAGER, @all:

    Ist Dein / Euer Google kaputt..? :D

    klick' mal hier drauf...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • VOYAGER
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    • 18. August 2006 um 16:23
    • #16

    @ buzz : Ne Google geht jetzt wieder :lol:

    Leider bin ich in Sachen Mathe nicht grad ne Leuchte und schon gar nicht bei einer solchen Formel. :oops:

    In Sachen Zuleitung zur CEE Dose kann ich leider auch nichts sagen .....

  • mathias k.
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    • 18. August 2006 um 16:32
    • #17

    Ich wäre dann mal für 16 qmm (rechnerisch 13 qmm), dann würde man auch die 3% einhalten... allerdings bei Berechnung mit gleichmäßiger Last auf allen Phasen...

    Wenn man es nicht so ganz genau nimmt, würde man wohl auch mit 10 qmm noch arbeiten können...

  • buzz
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    • 18. August 2006 um 16:40
    • #18

    Da wir aber weder die Länge der Zuleitung zum Speisepunkt, noch den Lesitungsfaktor (cos Phi), noch die Symmetrie der Belastung kennen, wäre dann doch mindestens das 16mm² zu empfehlen...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • t-bone
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    • 18. August 2006 um 17:04
    • #19

    Ich mach mir mal die Mühe dir das vor zu rechnen:

    U verlust = (2*I*l)/y*A)
    U verlust = (2*32A*150m)/(56m/ohm*mm²*2,5mm²)
    U verlust = 86,57V

    Also bekommt man da zumindest Theoretisch so gut wie nix raus.

    (wenn ich denn richtig gerrechnet hab, falls nicht bitte korrigieren

    Einmal editiert, zuletzt von t-bone (18. August 2006 um 17:14)

  • mathias k.
    Verifiziert
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    • 18. August 2006 um 17:08
    • #20
    Zitat von "T-Bone"


    U verlust = (2*96A*150m)/(56m/ohm*mm²*2,5mm²)

    (wenn ich denn richtig gerrechnet hab, falls nicht bitte korrigieren

    Über die Stromstärke solltest Du noch mal nachdenken :D

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