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PA-Dryhire für elektron. Musik

  • f8274
  • 10. September 2006 um 23:57
  • linearray
    Gast
    • 12. September 2006 um 01:50
    • #21
    Zitat von "f8274"

    die Limit-Werte waren für beide Subs gleich (15": 700W, 18": 800W), da als nicht so tragisch angesehen.


    wenn die Limiter mit der gewählten Einstellung von Sinussignalen ausgehen dann kommt mit einem spannungsgleichen Rechtecksignal die doppelte thermische Energie auf den Speaker. Und schon ist das ganze Limiterkonzept komplett über den Haufen geworfen.

    Kann nur empfehlen mehr als genügend Material hinzustellen (das nicht zu stark geampt ist) oder zumindest die Limiter praxisgerecht im Betrieb (mit dem clippenden Pult) nachzuregeln.

    Wir stellen bei Techno für Floors dieser Grössenordnung (ca. 60-150m2) pro Seite normalerweise 4x18", 4x12", 2x2" als L-R Frontbeschallung.

    Gruss, Andi

  • schweizer86
    Beiträge
    42
    • 12. September 2006 um 07:04
    • #22

    Wir machen auch des öfterens techno veranstaltungen und benutzen das dynacord v-system. die anlage ist sehr rubust für elektronische musik, das einzigste was öfters kaput geht wenn die limiter falsch gesetzt sind, sind die 2"ler.
    Hab auch die erfarung gemacht das ein sehr lauter monitor die dj`s daon abhält die anlage voll auf zudrehen.
    das alles rot ist bis auf 2 leds am pult ist ja normal, besonders wenn man ein 600er hat, hauptsache es blinkt noch irgendwas

  • wora
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    11
    • 12. September 2006 um 10:46
    • #23
    Zitat von "schweizer86"

    ...
    das alles rot ist bis auf 2 leds am pult ist ja normal, besonders wenn man ein 600er hat, hauptsache es blinkt noch irgendwas

    hmm... hört sich ja eher nach spielzeug an als nach sinnvoll zu benutzenden aussteuerungsanzeigen.
    warum benutzt man denn solche geräte, wenn dadurch die nachfolgende technik, die ja sehr viel geld kosten kann, gefährdet wird?

    ich meine es ist doch aus professioneller sicht so, das man bestrebt ist gutes handwerkszeug einzusetzen das nicht so leicht kaputt geht und genügend übersteuerungsreserve bietet.
    wenn dann das erste gerät offensichtlich solche mängel bietet, das man die gesamte nachfolgende kette sehr leicht durch rechtecksignale quasi aus seinem sicheren betriebsmodus herausfahren kann, dann muss doch zwingend ein babysitter dabei sein.
    eine günstigere lösung wäre: mit den bedienern der anlage - also den DJs - vor der VA die korrekte funktion der anlage zu prüfen und dann einen vertrag unterschreiben lassen, in dem sie für die zerstörung von lautsprechern haftbar gemacht werden.

    man hört und liest ja wirklich sehr oft von solchen begebenheiten, ich selbst hatte das pech noch nicht an solche trottel zu gelangen. sorry für die wortwahl, aber wenn man sich auch nur ein bisschen mit der materie befassen würde - was die meisten auch tun! - dann würde man nicht so ne scheisse bauen.
    und wer scheisse baut muss halt auch dafür grade stehen.
    das kann doch jeder verstehen. oder?

    also, vertrag unterschreiben lassen und bei defekt die entsprechenden komponenten bezahlen lassen. ferddich.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • f8274
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    • 12. September 2006 um 12:29
    • #24

    Alles richtig, Wora, aber zeig mir den DJ-Mixer, den Du nicht völlig übersteuern kannst. Ein DJM 600 besitzt halt fein aufgelöste LEDs, also recht viele, daher blinkt er überdurchschnittlich. Mixer, die vielleicht nur 3 rote LEDs haben, verzerren dadurch aber nicht zwangsläufig weniger, sie zeigen es nur nicht so heftig an.

    Am Abend haben eiige DJs aufgelegt, die zum teil erst später Eingelaufen sind, was eine Einweisung aller Akteuere schwierig macht. Es reicht ja eigentlich auch, wenn der Veranstalter (unser Kunde) haftet. Wenn sich dieser einen Gefallen tun möchte, bucht er die technische Betreuung mit.

    Sicher kann man auch um derartige VAen einen großen Bogen machen, aber das sind für uns regelmäßig wiederkehrende Zusatz-Jobs, und bisher eher größere Techno- und HipHop-Parties im 4-stelligen Besucherbereich, bei denen nichts passierte (waren auch immer ein bis zwei betreuer anwesend).

  • MIKE
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    • 12. September 2006 um 16:36
    • #25

    Ich habe nur die ersten paar einschl... Träge gelesen aber ich muss sagen das ich mit dem Hugo da gute erfahrungen gemacht habe.

    Der Limiter berechnet sich hier selber. Aber es ist ein RMS und Peak Limiuter der dann auch in die wege greift.

    Wenn dann noch was kaputt geht muss es daran liegen das die Amps beim Limit fahren irgendwelche Schei.... bauen.

    Also mal einen Oscar ran.

    Oder einen Controller mit Sense Leitung.

    Und immer einen Bass mehr stellen bei E Musik :D

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • wasserkocher
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    • 12. September 2006 um 16:57
    • #26

    Eine sehr schöne Lösung, falls Limitierung gewünscht ist, kommt von Master Audio:
    Der Limiter kennt drei Betriebszustände
    grün
    gelb bedeutet "ich limitiere"
    rot bedeutet " falls diese Led länger als dreissig Sekunden an ist , Musik aus" faded nach deutlicher Pegelreduzierung langsam wieder ein

    ein Kästchen beim DJ zeigt gelb und rot an, faszinierend was für ein Zeitgefühl mancher DJ entwickelt.

    Voraussetzung für solche Aktionen ist allerdings eine über jeden Zweifel erhabene Anlage und ein Veranstalter, der auch an die Ohren seiner Kundschaft denkt.

    Grüsse

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • tamaris-pa / mts
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    • 12. September 2006 um 17:03
    • #27

    Das kann man auch mit dem Dateq machen, Kasten ist dann allerdings eine SB Sache fertig gibts da soweit ich weiß nichts.

  • oops
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    • 12. September 2006 um 17:07
    • #28

    wir hatten doch hier mal so`n lustigen fred über dunkelrote led`s...

    schon mal über`n aktives sensing am dj-pult mit automatischem rückregeln der gainse nachgedacht ?

  • tamaris-pa / mts
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    • 12. September 2006 um 17:10
    • #29

    Das ganze müsste eben im DJ Pult verbaut werden, also muss dazu Platz vorhanden sein, was meist nicht der Fall ist. Andere Lösungen sind nicht praxisgerecht.

    Warum kümmert sich da kein Hersteller drum. Das perfekte Pult für DJ´s und Vermieter.

  • marcoboy
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    • 12. September 2006 um 20:46
    • #30

    erstmal ein Pult was auch im extrem Zustand ein sauberes Signal abgibt. Dazu gehört nicht der DJM 600, so ballt die Anzeige die 0db erreicht zerrt es schon :roll:

    Mir ist bei solchen Geschichten noch nie was kaputt gegangenobwohl ich die Vz5000er auch schon im iload gesehen hab :? Das war auch nur einmal nötig wo das Besteck doch etwas zu klein war also hab ich an dem Amps gegeben was ging :D

    Ausreichend Holz, guter Mixer,Amps,controller schon geht auch nichts mehr kaputt.

    Ich habe meine A&H Mixer noch nie zerren gehört auch wenn man noch so sehr alles aufdreht bekommt man diese Mixer nicht dazu. Die Anlage hängt dann halt in den Limitern klingt komprimiert etc.

  • f8274
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    • 12. September 2006 um 22:42
    • #31

    Diverse Techno-Veranstalter fordern für ihre DJs Pioneer DJM 600/800. Unsere zerren auch bei 0 dB keineswegs, eher ab ca. 8-10 dB overload.

    Fohhn hat mir heute schon neue Ersatzchassis zugesandt, fixe Jungs.

  • blubbkompensator
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    • 13. September 2006 um 19:16
    • #32

    bei el. Tanzmusik bin ich grundsätzlich vor Ort anwesend, nicht nur dem Equipment zu liebe sondern auch um übermässige Lautstärke zu verhindern.

    kleine Sachen in Dryhire werden so konfiguriert dass zwar im übersteuerungsfall der klang schlecht wird das überleben aber zu 100% sichergestellt ist.

    Ein hinweis: bei el Tanzmusik darf man keinesfalls einfach einen "limiter" verwenden sondern muss eher was Richtung Leveler suchen Grund Crestfaktor v.a. beim Pioneer

    so mache ich es (nicht allgemeingültig):
    TC 3c 20..50 ms attack 2 sek release als "Pre leveler" im Ultradrive bei den einzelnen wegen Attack 0 release 5 sekunden etwas später, selbst der blöd... DJ merkt dass wenn er total überfährt nach einem "break" in der musik das irgendwas limitiert und je lauter er übersteuert desto leiser wird das ganze

    was beachtet werden muss: ich habe eine von SK viel gehasste "Faustregel" aufgestellt aus Erfahrung 1 x Goa / Techno / DnB = 1 Jahr RnR insbesondere wenn man nicht beachtet dass man wesentlich früher abregeln muss als bei RnR üblich der crestfaktor ist einfac hgering insbesondere beim pioneer kommt beim auftauchen der ersten roten LED noch hinzu dass das Pult das Signal komprimiert was sich füpr laien, also DJ's dann "fetter" anhört

    Noch ein Hinweis: es gibt DJ's (z.B. Rush & Co) die haben ihren guten Namen daher, dass zum Ende die Anlage geschossen wird, da es mittlerweile bekannt ist levelt jeder schon 10 dB vorher ab dass es nicht mehr passieren kann, deshlab ist sein ruhmesblatt auch gesunken, da dies sein MArkenzeichen war. bes. wenn DJ's Pioneer DJM600 fordern gilt allerhöchste Wachsamkeit da hier von besonders schlimmen DJs ausgegangen werden muss (gibt seltene Ausnahmen)

    Aus meiner ERahrung muss ich allerdings sagen (bitte nicht krumm nehmen) das das etwas wenig material ist, hierin München fährt ein club mit ca. 10x 10 meter Tanzfläche 8 Stacks Line 212 auf vollgas selbstverst. ich setze da auch 2...4 horntops, 2..4 bässe und 6...8 subs darunter es gibt halt el. Musik und es gibt el. Tanzmusik ....

    ich hoffe der Veranstalter ersetzt Dir den Schaden

    (Dry)Hire: Retro Ton & Licht / Illuminationsprojektionen & Webegobo Projektionen; Geräte z.B. Starltie Mk2G Movingheads, AlNiCo Hornsysteme, 1,8kW Gobo Projektoren ... stefan /ätt/ 2vt /punkt/ de

  • Jelly
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    154
    • 13. September 2006 um 21:56
    • #33

    Aus Erfahrung helfen nur "intelligente" System- Controller und Ausreichende Dimensionierung.

    Egal ob Techno Dry Hire oder mit Betreuung, wir haben das Jahrelang NUR mit EV Deltamax gemacht.

    Klanglich ein kleiner abstrich, in 3 Jahren Dauereinsatz 1-2mal jedes Wochenende insgesamt nur 2 Hochtöner und 2 15er ausgefallen.

    Komischerweise können wir zu 95% die Pioneer Dinger "abwehren"

    Jelly

    PA-Forum - Da werden Sie geholfen

  • trinax
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    94
    • 13. September 2006 um 22:48
    • #34

    einer dieser "led"-threads war dieser: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38152&highlight=schwarze+leds

  • f8274
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    4.858
    • 13. September 2006 um 23:12
    • #35

    teils sind die djs etwas technikerfahren, und würden diese automatismen aushebeln, und wenn sie rasch ein anderes mischpult verwenden. ohne persönliche anwesenheit kann man nie sicher gehen, dass eigene vorsichtsmaßnahmen wirken.

    Stefan: mit dem ausstattungsumfang bei 8mx8m haben wir selbst bei technofeiern gute erfahrungen gesammelt, jedoch mit nem aufpasser vor ort, und die hätten auch 8x 18er zerschiessen können.

  • djgolle
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    • 14. September 2006 um 09:16
    • #36

    Die Techniker wieder mal unter sich! Das hier geschriebene spiegelt meine Erfahrungen der letzten 10 Jahre wieder. Mich verwundert jedoch, dass es immer noch nicht durchgedrungen ist, dass man eine Veranstaltung mit elektronischer Tanzmusik, für die meisten von Euch wahrscheinlich schlicht als Techno bezeichnet, nicht mit einer Sprachbeschallungsanlage absolvieren kann, auch eine RnR Anlage ist nicht geeignet. Wir brauchen Bass und das nicht zu knapp. Und zwar auch Bass unter 60 Hz! Auch müsste sich inzwischen herumgesprochen haben, dass derartige Veranstaltungen laut gefahren werden. Sehr laut!!
    Die Entscheidung was laut ist, obliegt nicht den Technikern oder Verleihern sondern dem Veranstalten bzw. DJ! Der oben zitierte DJ Rush hat seinen Namen nicht dadurch gemacht, dass er Anlagen abgeschossen hat, sondern weil er laut, sehr laut auflegt. Und das noch mit guter Musik! Dies bringt er in seinem Technischen Rider auch klar und deutlich zum Ausdruck! Ein aufmerksamer Verleiher regelt die Anlage dann nicht schon 10dB vohrher ab, sondern stellt "10dB" mehr Holz hin!
    Abgesehen davon bewirkt das "abregeln" der Anlage nichts weiter, als hoffnungslos überfahrene Pulte. Es gibt übrigens inzwischen auch schon funktionierende Clip-Limiter! :wink:

    Also: stellt einfach das wirklich benötigte Material hin, kauft Euch n gescheiten Gehörschutz und schon könnt ihr ganz entspannt Bier trinken gehen, während DJ Rush sein Set zum besten gibt. 8)

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • tamaris-pa / mts
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    • 14. September 2006 um 10:22
    • #37

    Wie war das noch? TA-Lärm? Solltest du dir vielleicht mal zu genüge führen. Und ja Techno Partys sind meistens verdammt laut.

  • djgolle
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    • 14. September 2006 um 10:47
    • #38
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    Wie war das noch? TA-Lärm? Solltest du dir vielleicht mal zu genüge führen.


    Talärm regelt nicht die Lärmbelastung innerhalb des Veranstaltungsortes. Ich kenne keine Verordnung in BRD, die die Lautstärke bei Veranstaltungen limitiert. Empfehlungen ja. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, falls es doch eine solche Verordnung geben sollte.

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • tamaris-pa / mts
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    • 14. September 2006 um 10:50
    • #39

    hier einmal lesen:
    http://www.paforum.de/berichte/ft_ls_2/ft_ls_2.html

  • djgolle
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    • 14. September 2006 um 11:06
    • #40

    Danke, jetzt weiß ich, was ich schon wusste. Es gibt entsprechende Gerichtsurteile, es gibt einen Entwurf zur Änderung der Verordnung, aber dennoch gilt nach wie vor die Verordnung von 1989!

    Ich will jetzt hier auch nicht die Diskussion über Sinn und Unsinn derartiger Lautstärken beginnen. Tatsache ist die, dass es noch üblich ist, bei derartigen Veranstaltungen derartige Pegel zu fahren. Und kaum ein Veranstalter wird es wagen diese deutlich zu mindern, da er dann mit unzufriedenem Publikum rechnen muss, welches diese Lautstärken einfach wünscht.

    Meine persöhnliche Meinung ist auch, dass es meist zu laut ist, und ich trage grundsätzlich Gehörschutz, aber es geht nun mal nicht um persöhnliche Meinungen.

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

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