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hohe Gleichspannung abregeln.

  • manuela
  • 11. September 2006 um 15:37
  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. September 2006 um 15:37
    • #1

    ich such nach einer einfachen, jedoch sicheren Lösung für folgendes :

    Ich möchte aus einer sauberen Gleichspannung von 265V die im Gerät eh verfügbar ist, die Phantomspannung 48V abzweigen. Das Ganze soll absolut idiotensicher und völlig brummfrei passieren. Was bietet sich da am einfachsten für an?

    Längswiderstand und 4 ZL12 in Reihe wär zB eine Möglichkeit.
    Oder wißt ihr was eleganteres?
    Es muß vor allem total sicher sein, wenn zB eine Z Diode durchgeht hätte das Teil die volle Anode auf dem Mic, der Schaden wäre übelst.

    Verw.: Röhren Micpre.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 11. September 2006 um 16:26
    • #2

    (hochohmiger) Spannungsteiler + Sourceschaltung :?:

    EDIT: Hmmm - hilft aber wohl auch nix gg. Hochknallen der Spannung beim Sterben des FET :(

    Vielleicht doch ein einfacher linearer Spannungsregler mit (hochohmigem) Poti zur Einstellung von Ua, dann darf so ziemlich alles sterben, ohne dass der Ausgang hochschiesst.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 11. September 2006 um 17:36
    • #3

    Du könntest, wenn Du Wert auf Sicherheit legst, Dich mal nach gasgefüllten Ableitern umsehen. Ich weiß aber nicht, ab welcher Spannung es die Dinger gibt. Ein passender Diac parallel zu den 48V gänge sicher auch.

    MfG

    DirkB

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 11. September 2006 um 17:50
    • #4

    Hast du keine niedrigere Heizspannung für die Röhren?
    265V hört sich eher nach Leistungsverstärker oder Kopfhörerverstärker an.
    Vielleicht ist am Netztrafo noch ein passender, ungenutzter Abgang.
    Evtl. könnte man auch noch was nachwickeln. Das fällt dann aber unter "Bastelstunde"
    Z-Dioden sind nicht sicher genug.
    Ein Vorwiderstand sollte da auf alle Fälle rein. Viel Strom braucht man ja nicht. VDE-gerechte Strombegrenzung ist dann auch gleich drin.

    Glimmlampe wäre der allerletzte Schutz. Funktioniert dafür aber sehr zuverlässig mit flinker Schmelzsicherung davor.
    edit: Geht nicht, Spitzenspannung wird zu hoch!
    edit2: Dirk: Ein Diac zündet bei 33-36V.
    edit3: 48V liegt leider über der zulässigen Spannung eines 7824 oder 78s24
    Gibt es evtl. DC/DC-Wandler, die nicht so sehr brummen?
    Einstellbare high-voltage-Regler mit Strombegrenzung gibt´s auch. Habe gerade aber keine Nummer parat.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. September 2006 um 19:13
    • #5

    anstelle von Glimmlampe evt. Varistor einlöten...

    Spannungsregler für hohe spannung, das wärs ja :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • stage_reini
    Beiträge
    251
    • 11. September 2006 um 19:30
    • #6
    Zitat von "Manuela"


    Spannungsregler für hohe spannung, das wärs ja :wink:

    Ich glaub da gibt es sogar einen :D

    mir fällt da gerade die Type HIP 5600 von Harris Semiconductor ein, das müsste ein Spannungsregler für höhere Spannungen sein, der ist glaub ich sogar einstellbar, ähnlich wie der LM 317 (nur halt für höhere Spannungen)


    Sonst würd ich sagen Zenerdioden, evtl ein Längstransistor und danach eine flinke Sicherung und ein Varistor. Wenn mehr Spannung rauskommt als sollte, leitet der Varistor ab und die Sicherung brennt durch

    müsste doch eigentlich funktionieren :D


    Gruß Reinhard

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. September 2006 um 19:44
    • #7

    jau das sieht fein aus 8)

    ist übrigends nur ein Vorverstärker. Ich will den an der Gitarre benutzen, rein private Bastelei. Die hohe Anodenspannung muß sein weil das je 2 EF-Röhren übereinander sind, srpp, also quasi ein festgelegter Strom auf der Strecke. Somit 265v ...
    Dann hat noch 2 Heizwickels mit 6.3v von denen einer geflogen wird für die hochgelegten Röhren, der andere versorgt die beiden unteren. Da kann man sich nicht bedienen.
    Ob das Ding überhaupt mal was wird ist noch offen, bin mit der Rauschkultur in dem Gehäuse nochnicht ganz einverstanden. Klingt aber sehr sehr interessant. Dasist malwieder 20% Nutzen, 80% dazulernen :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 11. September 2006 um 20:43
    • #8
    Zitat

    Spannungsregler für hohe spannung, das wärs ja


    Kannst mir ruhig glauben, wenn ich was schreibe...

    Habe ich irgendwann vor ein paar Jahren mal im Profi-Conrad gesehen, weil ich was ähnliches brauchte. Wurde dann aber mit extra-Netzteil gelöst, hätte sonst zu lange gedauert.
    Steckernetzteile sind mehr als billig geworden. Schnell zerlegt und eingebaut dauert nicht so lange wie suchen, entwickeln und rumlöten.

    Könnte auch ein anderer Katalog mit MIL gewesen sein. Bin mir gerade etwas unsicher.

    Man könnte natürlich auch ganz stumpf einen LM317 entsprechend beschalten.

    Varistoren mag ich nicht. Die funktionieren auch gerne nur einmalig, wenn nur eine Sicherung davor hängt.
    Varistor mit Vorwiderstand (Imax) könnte gehen.

    Zitat

    je 2 EF-Röhren übereinander


    Aha. Da dürfte es der Schaltung ja nichts ausmachen, wenn man da zwischendrin mal ein wenig Spannung abzwackt. Das würde schon weiterhelfen.
    Man braucht ja nur Spannung und keinen Strom.

    Noch mal ganz nebenbei ein kleiner link für zwischendurch:
    http://www.jogis-roehrenbude.de/

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. September 2006 um 21:02
    • #9

    och nee, nicht jogi
    das Liebesleben einer EL34 und ihr Familienbuch ...

    ich hab einen Haufe BV511 1:30 mit ein par EF94 verbunden, das klingt schon ganz nett. Nur das Grundrauschen ist nochnicht ganz da wo es sein soll, vermutlich Arbeitspunkt nachziehen, ggf. die Heizung etwas drosseln usw. das ist ja grade das was Spaß macht. Du kennst das ja, man macht alles für andere und alle finden es toll, und wenn man selber die Klampfe nimmt ist man grundsätzlich mit dem sound unzufrieden..
    Alles Ausrede um mal wieder was löten zu können :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 11. September 2006 um 21:22
    • #10

    So is das. :D
    Hab was gebastelt und am Ende ist es dann doch bei einem TDA geblieben, welcher momentan aber auch keinen Zweck erfüllt, weil das Netzteil plötzlich Brumm verursacht (ganz wenig) und das zugehörige CD-ROM-Player-Gebastel plötzlich auch nicht mehr will. :cry: Pech halt. Neues Netzteil mangels Zeit nicht fertig geworden.
    So ungefähr wie die andere Hälfte von meinem Bastelkeller...

    Bei Röhren die Abschirmung um die Kabel nicht vergessen.

    Zurück zur Phantomspannung...

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • arnoh
    Beiträge
    6
    • 12. September 2006 um 00:47
    • #11

    hallo,
    wenn du nur ein paar mA benötigst, kannst du von der Sekundärwechselspannung mit kapazitiven Vorwiderständen ein "trafoloses Netzteil" aufbauen. Mit 2 guten Kondensatoren sogar floatend. Spannungsbegrenzung mit Z-Diode und R auf ca 60-70V, als Schutz noch eine Supressordiode (mit Sicherungsauslösung ?) und als Regler z.B einen TL783 von TI, der bis 125V schafft.
    Arno

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 12. September 2006 um 09:01
    • #12

    ja, ich wüde das auch mit einer Supressordiode und Sicherung absichern. Vorher kannst du ja eine gewöhnliche Z Diodenschaltung machen oder einen einfachen Spannungsteiler oder....
    Bei einer Phantomspeisung brauchst du ja auch kaum Strom.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • djvomght
    Profi
    Reaktionen
    214
    Beiträge
    1.010
    • 12. September 2006 um 09:08
    • #13

    Hm, wenn du sowieso Röhren in der Kiste hast, bau doch eine herkömmliche Stabilisierungsschaltung mit einer Röhre als Stellglied, die hält die Spannung mit Sicherheit aus.

    Gruß Jörg

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