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Interpretation einer Impendanzmessung

  • Peerless
  • 13. September 2006 um 12:24
  • Peerless
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    • 13. September 2006 um 12:24
    • #1

    habe an einem älteren Gehäuse mit 18LW800 die Impendanz gemessen. Rausgekommen ist folgendes:

    nach meiner sicht eine etwas zu tiefe Abstimmung. Was ist nun sinnvoll zu bewerkstelligen ? Gehäuse verkleinern, Port kürzen, Portfläche vergrössern ? Gehäuse ist schätzungsweise 133L Netto.

    http://www.ae-rental.de

  • SRAM
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    • 13. September 2006 um 13:28
    • #2

    "Impedanzhöcker gleich bei optimaler Abstimmung"


    ....das ist eine recht alte Forderung und gilt streng nur, wenn Q_es zwischen 0,4 und 0,5 ist, also nicht bei Hochleistungschassis mit sehr starkem Antrieb.

    Bei optimaler Abstimmung wird das erste Maximum mit fallendem Q_es des Chassis zunehmend höher im Vergleich zum zweiten Maximum.

    Eine klassische Abstimmung geht z.B. mit einem 15LF, ein AK hat schon einen deutlich höheren ersten peak und bei einem P200 ist der erste peak nochmals deutlich höher.

    Da der erste peak sowieso da liegt, wo keine Leistung mehr in das Chassis gepumpt werden soll (lowcut) ist das nicht weiter nachteilig.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Mechwerkandi
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    • 14. September 2006 um 15:28
    • #3

    Ein bisschen Geschmackssache gerät da auch noch hinein... :wink:

    Je tiefer die Abstimme, je höher die Gehäuseresonanz, umso "dröhniger" wird die Geschichte.
    In dem o.g. Fall würde ich das von einem Hörtest abhängig machen.

    Ansonsten gilt die Gummibandregel:
    Längerer Port >> kleiner Querschnitt

    Je kleiner der Querschnitt, umso mehr rutscht die Geschichte Richtung CB.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 14. September 2006 um 16:02
    • #4
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Je tiefer die Abstimme, je höher die Gehäuseresonanz, umso "dröhniger" wird die Geschichte.


    ist das deine erfahrung oder eine "lehrmeinung"?
    ich würde es eher andersrum sehen... (aus erfahrung)!

  • Thomas
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    • 14. September 2006 um 16:47
    • #5

    Sehe das genauso wie Fabian!

  • Mechwerkandi
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    • 14. September 2006 um 16:54
    • #6

    Mehr Erfahrung...

    Ich hab' schon ein paar käufliche BR Kisten gemessen, eher lo-budget, und alle waren eigendlich zu tief, mit einer deutlichen Überhöhung auf der Gehäuseresonanz.

    Das ist sicherlich auch mit ein Verkaufsargument, "hören Sie mal den Bass!!" Umpf, umpf, umpf... :D

    Ein Paradebeispiel ist der PSub 15 von Monacor, im Lieferzustand dröhnt das Ding wie eine Boeing beim Durchstarten, nur nicht so laut. :D

    Verstopft man einen der drei 80er Ports mit einer Rolle Dämmwatte, rutscht zwar das Impedanzminimum etwa 8-10 Hz nach oben, aber der Bass kommt erheblich trockener, differenzierter. Das ist natürlich alles recht subjektiv, deswegen ich immer das Gehör entscheiden lassen würde.

    Einmal editiert, zuletzt von Mechwerkandi (15. September 2006 um 14:32)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 14. September 2006 um 17:11
    • #7

    weg

    Einmal editiert, zuletzt von F.A.Bi.A.N. (16. September 2006 um 12:27)

  • bastler
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    • 14. September 2006 um 23:14
    • #8
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Verstopft man einen der drei 80er Ports mit einer Rolle Dämmwatte, rutscht zwar das Impedanzminimum etwa 8-10 Hz nach oben, aber der Bass kommt erheblich trockener, differenzierter. Das ist natürlich alles recht subjektiv, deswegen ich immer das Gehör entscheiden lassen würde.

    Also ich war bis jetzt immer der Meinung dass eine kleinere Portfläche bei gleicher Länge eine tiefere Abstimmung zur Folge hat, sprich das Impedanzminimum sollte nach unten rutschen oder versteh ich jetzt was falsch :? :?:

    gruß
    Michael

  • ukw
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    • 15. September 2006 um 00:42
    • #9
    Zitat von "Bastler"

    Also ich war bis jetzt immer der Meinung dass eine kleinere Portfläche bei gleicher Länge eine tiefere Abstimmung zur Folge hat, sprich das Impedanzminimum sollte nach unten rutschen oder versteh ich jetzt was falsch :? :?:


    In dem Fall ist der Resonator (zu) klein . Das hat ganz andere Folgen, als einen großflächigen Port zu verkürzen oder zu verlängern.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • bastler
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    • 15. September 2006 um 07:24
    • #10
    Zitat von "ukw"


    In dem Fall ist der Resonator (zu) klein . Das hat ganz andere Folgen, als einen großflächigen Port zu verkürzen oder zu verlängern.

    Sorry aber mit deinem Satz kann ich leider im Moment garnichts anfangen, kannst du das mal erläutern.
    Dass 2 80er Ports für einen 15er eher zu wenig sind ist klar aber wieso soll die Tunigfrequenz nach oben gehen wenn ich einen Port verstopfe.
    Das Konstrukt geht zwar dann sowieso bei Vollast stark Richtung CB da der Resonator zu klein ist, aber die Tunigfrequenz bleibt doch trotzdem gleich und damit auch das Impedanzminimum.

    Vielleicht steh ich auch grad aufm Schlauch was ihr meint aber dann kann mich ja bitte jemand aufklären.

    gruß
    Michael

  • Mechwerkandi
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    • 15. September 2006 um 14:49
    • #11

    Moment, bevor es durcheinandergerät, ich muss mich korrigieren:
    Ich hatte die Messung aus der Erinnerung bechrieben, und die hat mich leider getrogen, man möge es einem alten Mann verzeihen. :roll:

    Ich habe gerade den Messschrieb vorgekramt... :wink:

    Im Psub 15 (~ 80 ltr.) werkelt der Lautsprecher im Originalzustand auf 3 BR Ports, 80 Durchm., 120 lg.
    Die Wiedergabe wurde allgemein als dröhnig und indifferent beschreiben, man musste am Eq < 100 Hz deutlich absenken, um das leidlich in den Griff zu kriegen.

    Ich habe zu dem chinesischen Doppelspuler allerdings überhaupt keine Daten, würde ihn aber als eher antriebsschwach beschreiben, mit niederer f-res, die Einspannung ist subjektiv recht weich.

    Die Impedanzmessung ergab eine erhebliche Überhöhung der Gehäuseresonanz, etwa 3:1, mit einem Impedanzminimum bei ~ 38 Hz.
    Modifiziert man das Gehäuse in der o.g. Weise, reduziert sich die Gehäuseresonanz ganz erheblich, fast bis auf das Niveau der im Gegenzug etwas angestiegenen Chassisreso.

    Die Frequenz des Impedanzminimums ist leicht nach unten verschoben, um etwa 5 Hz.
    Der Höreindruck hat sich allerdings drastisch geändert, s.o.

  • ukw
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    • 15. September 2006 um 17:47
    • #12

    @ m-Andi: Führen die zwei verbliebenen Ports zu einer asymmetrischen Chassisbelastung?

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • unknown_artist
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    • 15. September 2006 um 18:13
    • #13
    Zitat von &quot;ukw&quot;

    @ m-Andi: Führen die zwei verbliebenen Ports zu einer asymmetrischen Chassisbelastung?


    Gewiss :D:D:D

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Mechwerkandi
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    • 15. September 2006 um 22:47
    • #14
    Zitat von &quot;ukw&quot;

    @ m-Andi: Führen die zwei verbliebenen Ports zu einer asymmetrischen Chassisbelastung?

    Das kann sein.
    Der linke Kanal ist jetzt deutlich lauter.

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