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Compact VA/LA-Threat: Systeme à la Kuh vs. KF730

  • 4Art
  • 5. Oktober 2006 um 20:08
  • bastler
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    • 3. Januar 2007 um 23:00
    • #41

    Dipol hört sich halt besser an als "2 Chassis nebeneinander" aber ein Dipollautsprecher besteht definitionsgemäß aus 2 zueinander phasengedrehten Chassis was zu einer totalen Auslöschung auf der Mittelachse der beiden Chassis führt, also eigentlich genau das Gegenteil von dem was weiter oben beschrieben wurde.
    Aber eigentlich würd ich das mit der Bezeichnung nicht so eng sehen :)
    Das von mir gepostete Bild zeigt im Übrigen den selben Sachverhalt wie das von Frank Uhlig nur bei 125 statt 160 Hz.
    Auf jeden Fall ist die 8 kein Problem, Bühnen befinden sich ja meist eher neben als direkt hinter der PA.

    Gruß
    Michael

  • Volker Holtmeyer
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    • 3. Januar 2007 um 23:23
    • #42
    Zitat von "ImmerLauter"

    Gibts das Bild auch in größerer Auflösung?


    Meinst Du das Bild meiner Selbstbaukiste? (Ist ein Thumbnail - beim Anklicken poppt ein größeres Bild auf. Oder meinst Du noch größer?)

    Hier die tatsächliche Bündelung einer KF730 bei 125 Hz:

    Eine Teil-Division sind hier 5 dB. Die Einschnürung ist hier also mit knappen 2 dB mit viel Wohlwollen als "0" zu bezeichnen, aber keinesfalls als "8" (nicht mal als eine mit gelockertem Gürtel :D )

    http://www.volkerholtmeyer.de/

    2 Mal editiert, zuletzt von Volker Holtmeyer (3. Januar 2007 um 23:44)

  • Frank Uhlig
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    • 3. Januar 2007 um 23:37
    • #43
    Zitat von "Bastler"

    aber ein Dipollautsprecher besteht definitionsgemäß aus...


    Tja, und schon muss ich passen. Antwort war auch hauptsächlich Schrecki gedacht, der sich wunderte wie das beim 730 funktionieren kann.

    125Hz:

    100Hz:

    Wie man´s auch nennt: So richtig blöde ist das mal nicht.

    Grüße,
    Frank

  • Volker Holtmeyer
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    • 3. Januar 2007 um 23:46
    • #44

    Frank, mit was für Quellen hast du denn simuliert?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Markus Verza
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    • 4. Januar 2007 um 01:30
    • #45
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Eine Teil-Division sind hier 5 dB. Die Einschnürung ist hier also mit knappen 2 dB mit viel Wohlwollen als "0" zu bezeichnen, aber keinesfalls als "8" (nicht mal als eine mit gelockertem Gürtel :D )

    In der Praxis ist direkt neben einer KF730 sehr ruhig. Das muss sicher eine Ursache haben. Will sagen wir müssen die Theorie und das Praktische Ergebniss noch übereinander bringen.

    @ Bastler
    EAW spricht nicht von einem Dipol, der Begriff der hier verwendet wird ist: "Phase Aligned"

  • bastler
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    • 4. Januar 2007 um 09:48
    • #46
    Zitat von "Markus Verza"


    In der Praxis ist direkt neben einer KF730 sehr ruhig. Das muss sicher eine Ursache haben. Will sagen wir müssen die Theorie und das Praktische Ergebniss noch übereinander bringen.

    Kann es nicht sein dass man sich da täuschen lässt. Die 10er laufen ja nur über etwas mehr als eine Oktave. Kann man hier die Richtwirkung mit dem Gehör überhaupt so selektiv beurteilen? Oder lässt man sich durch die (vermutlich gut gerichtete) Abstrahlung des darüberliegenden Frequenzbereichs täuschen?

    Gruß
    Michael

  • 4Art
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    • 4. Januar 2007 um 10:21
    • #47

    Nachdem nun anscheinend langsam geklärt ist, dass sich die Voodoo-Fragen um Kühe und 730er nicht ganz so einfach lösen lassen, ein Frage:

    Scheinbar werden solche trickreichen LS-Anordnungen gerne bei "Querklötzen" - was nun für ein Arraytyp auch immer - eingesetzt.

    Gibt es eigentlich neben den angesprochenen 860ern und Cardioid-Strahlern vom Kollegen Krankenhaus auch andere Boxensysteme, die Abstrahlverhalten im Mid und Lowmidbereich mittels irgendwelchen Phasentricks wie das angesprochene Dipol-Verfahren eingrenzen? NB CSA-Mode im Subbereich funktioniert ja ähnlich.

  • bastler
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    • 4. Januar 2007 um 11:55
    • #48

    Wie wärs z.B. mit Nexo Geo T und D, Meyersound M3D. Hier allerdings aktiv mit Delay bzw. Phasenverschiebung.
    hast du sowas gemeint?

    Das angesprochene Verfahren (als Dipol oder wie auch immer bezeichnet) beruht einfach darauf, dass zu tieferen Frequenzen die jeweils arbeitenden Lautsprecher einen größeren Abstand haben. Wenn die Box breit genug ist schafft man es so mit geschickt (=passend) gewählter Trennung zwischen den einzelnen Wegen eine relativ konstante horizontale Abstrahlung auch bis zu tieferen Frequenzen zu erreichen.
    Anders versucht z.B. Alcons die Abstrahlung zu verbessern. Mit einem akustischen Filter wird hier versucht die Bündelung der beiden nebeneinanderliegenden 8er zu höheren Frequenzen hin zu vermindern.
    Dabei gehts aber wohl mehr darum die 8er bei breiter Abstrahlung etwas höher laufen lasen zu können als ohne Filter.
    Ob das in der Praxis so funktioniert weiß ich allerdings nicht.

    Gruß
    Michael

  • schrecki7289
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    • 4. Januar 2007 um 12:33
    • #49

    Ich denke ich habs verstanden (vielen Dank für die Grafiken!).
    Das KF730 arbeitet somit nicht als Dipol, sondern als Bipol. Daher die Verwirrung.
    Beim Dipol müssten die 10er phasenversetzt zueinander laufen, tun sie hier aber nicht. Sie laufen gleichphasig, somit ists per Definition ein Bipol und die Richtcharakteristik ist nachvollziehbar.
    Ob sie dann allerdings bei frequenzen <180Hz wirklich eine Rolle spielt mag mal dahingestellt bleiben.

    Gruß
    Thomas

  • Frank Uhlig
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    • 4. Januar 2007 um 12:45
    • #50

    Volker:
    Das war mit UPMs. UPAs sehen bei 125Hz aber auch nicht wirklich anders aus.

    Aber für eine grundsätzliche theoretische Betrachtung des Themas sollte das schon ok sein. Mit dem KF730 kann ich das nicht simulieren, zumindest nicht mit Meyers Mapp. Jedoch sollte die grundsätzliche Physik doch für alle gelten?

    Grüße,
    Frank

  • schrecki7289
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    • 4. Januar 2007 um 13:03
    • #51

    Zwei gegenüberliegende Lautsprecher an einer Kiste sind nunmal zwei gegenüberliegende Lautsprecher in einer Kiste. Ob auf der Kiste nun EAW oder Meyer draufsteht dürfte wohl egal sein.

    Um die Theorie mal auszuweiten:
    Der Abstand der beiden Quellen muss bei so einem Konstrukt nach meinem Verständnis dann auch weniger als Lambda/2 der Trennfrequenz betragen. Anonsten gäbe es Kammfilter. Bei 70cm Abstand also <245Hz. Beim KF730 ist das mit 180Hz Trennung ja erfüllt.
    Bei 245Hz müssten es demnach eine fast vollständige Auslöschung seitlich ergeben, mit abnehmender Frequenz strahlt es dann breiter, was dann natürlich zum gewünschtem Richtverhalten einer Querbox (ich will das jetzt mal nicht LA nennen - es ist ja strenggenommen keins) mit zunehmender Bündelung bei zunehmder Frequenz passt.

    Das ist nur mein schneller Gedankengang, korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    Gruß
    Thomas

  • fowser
    Beiträge
    126
    • 4. Januar 2007 um 13:42
    • #52

    Hallo

    Zitat

    Bei 245Hz müssten es demnach eine fast vollständige Auslöschung seitlich ergeben, mit abnehmender Frequenz strahlt es dann breiter, was dann natürlich zum gewünschtem Richtverhalten einer Querbox (ich will das jetzt mal nicht LA nennen - es ist ja strenggenommen keins) mit zunehmender Bündelung bei zunehmder Frequenz passt.

    Die von dir angesprochene Bündelung zu hohen Frequenzen hin ist doch aber nur in der vertikalen Achse gewünscht. Horizontal ( das was man auf Franks Grafiken sieht) will mann eigentlich ein konstantes Abstrahlverhalten über den gesamten Frequenzbereich.

    Gruß Claus

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 4. Januar 2007 um 15:20
    • #53

    Ups. Hast recht.

    Gruß
    Thomas

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