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Controller Setup perfekt

  • Jobsti
  • 22. März 2008 um 20:21
  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 22. März 2008 um 20:21
    • #1

    Nabend Freunde,

    keine Ahnung ob das Thema hier schonmal besprochen wurde,
    aber ich würde mir hier gerne mal einige Meinungen/Techniken einholen,
    wie ihr genaue ControllerSetups macht, vorallem wie der Messaufbau und das ganze Verfahren ausschaut,
    um Topteile und Subs zu trennen.
    Bei welcher Konfiguration (1-2 Subs und nen Topteil drauf, Stange dazwischen usw.) wird wie und wo gemessen, was genau.

    Wie schaut es dann aus, wenn wir zB. die Tops fliegen Abends usw.

    Fangt mal an, denke nicht, dass es jeder gleich macht.
    Hoffe es wird interessant sich hier auszutauschen.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 22. März 2008 um 21:42
    • #2

    Haste die Anleitung auf Tomys SATLIVE seite runter geladen. ?

    Du kannst immer nur einen compromiss machen und es dann vorort exakt messen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 24. März 2008 um 10:12
    • #3

    Die einzig sinnvolle Messung zur Ermittlung der Laufzeitentzerrung zwischen Top und Sub ist meiner Ansicht nach die Grenzflaechenmessung. Die Auswirkungen der Bodenreflexionen erlauben sowohl im Raum als auch auf dem Parkplatz keine hinreichend genaue Berechnung. Ein paar Gedanken meinerseits:

    - die akustischen Uebertragungsfunktionen von Hoch- und Tiefpass muessen fuer relevante Betriebszustaende theoretischen Uebertragungsfunktionen entsprechen (Messung von H(w) mit vorgewaermter Schwingspule)
    - Zur Ermittlung des Laufzeitunterschiedes muessen die akustischen Phasen von Hoch- und Tiefpass symmetrisch um die Eckfrequenz in einem bestimmten Frequenzbereich entzerrt und die ersten Ableitungen beider Funktionen zu Null optimiert werden (siehe D'Appolito, "Messungen an Lautsprechern")
    - Laufzeitunterschiede fuer unterschiedliche Stacking- oder Flugvarianten sind rein geometrisch bedingt. Sind alle weiteren Bestandteile der Laufzeitunterschiede bekannt, kann man durch einfache Distanzmessungen die erforderliche Laufzeitentzerrung berechnen. Taschenrechner und Maszband reichen in Live-Situationen aus, um die Controller zu konfigurieren.
    - Die Laufzeitunterschiede lassen sich nur fuer einen Punkt im Raum exakt ausgleichen. Definiert man aber eine sinnvolle Kernbeschallungsebene, laesst sich die Laufzeitentzerrung optimieren.

    Da die Frage nach dem Sub/Sat-Alignment immer wieder aufkommt, sollte man gemeinsam ein kleines Arbeitsblatt und ein Manual aushecken, mit dem sich das Problem einfach und unkompliziert abhandeln laesst. Ich stelle mir vor, dass die meisten Nutzer in den meisten Faellen identische Konfigurationen benutzen (Stereostack, Stativstangen auf Subs, etc.) Fuer diese Kombis braucht man nur einmal messen. Und alle Veraenderungen der Relativpositionen sind mit ein bisschen Rechnen zu erfassen. Logischerweise lassen sich mit so einem Arbeitsblatt nur recht einfache Situationen erfassen, gestreckte Basscluster mit Richtwirkungskontrolle o.ae. fallen da unter den Tisch.

    Ich bleibe gespannt...

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 24. März 2008 um 15:44
    • #4

    da ich ja messen kann wass ich will und dann nen meter daneben wieder alles anders ist, habe ich mich momentan auf das konzept festgelegt, die tops nach unten mit 24db butterworth und die bässe nach oben mit 24db linkwitzfilter zu trennen... laufzeiten gleiche ich nach augenmaß aus. somit hat man zumindest kaum auslöschungen um übernahmebereich und man muss beim aufbau auch nicht noch ne halbe stunde zum einmessen mitrechnen (ich mach überwiegend konzerte, da hat man meistens nicht die zeit und vorallem nicht die ruhe noch messequipment aufzubauen).

    http://www.ae-rental.de

  • Jonnytrance
    Gast
    • 25. März 2008 um 10:00
    • #5

    Ich überlege als erstes, wo ich am besten trenne. Dazu sollte man wissen wie gut ein Bass hochspielt und wie gut ein Top runterkommt.
    Dann fange ich erstmal mit Bass. Lowcut und Trennfrequenz einstellen und hören wie der am besten klingt. Erfahrungsgemäss kann ich als Richtlinie sagen, Lowcut 30 - 35 Hz BW12 oder BW18 und Subs hochspielen bis 80 - 110 Hz BW24. Angenommen spielt am besten und sichersten 34Hz BW12 - 80Hz BW24. Dann schaue wie ich die Tops anknöpfe, damit die Phasengleich zum Sub lauffen. Wenn ich richtig im Kopf hab, soll ich in diesem Fall ab 92Hz BW24 laufenlassen, damit keine Phasenverschiebung bei Übernahme gibt. Wichtig!!! mit diesem Verfahren beseitige ich die Phasenverschiebungen und Laufzeitunterschide nur Weichenbedingt (die Gehäuse mit seinen Tuning verschiebt die Phase auf eigene Art und Weise).
    Als nächstes messe ich ein Abstand Subs - Tops -Höhrposition und dementspechend ein Delay einstellen (etwas rumspielerei, da längere Laufzeiten bei Tiefere Frequenzen mitwirken).
    Dann messe ich die Phasenverschiebung die durch Gehäuse/Tuning entstehen mit Behringer Controller :oops:

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