1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Selbstbau
  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

  • thales
  • 14. Oktober 2006 um 14:20
  • thales
    Beiträge
    11
    • 14. Oktober 2006 um 14:20
    • #1

    Hallo,

    ich sitze gerade an der Gestaltung einer Bassreflexbox für folgenden Treiber:

    Fs: 30Hz
    Vas: 312l
    Qts: 0,3
    Qes: 0,32
    Qms: 6,15
    BL: 25T/M
    Re: 5,6
    xmax: 6mm
    Sens: 99dB
    800W RMS
    1200W Programm

    In WinISD erhalte ich grundsätzlich zwei verschiedene Kurven bei den mir vorschwebenden Gehäuseabmessungen. Eine für V = 156l (Tuningfrequenz: 39Hz), die bis etwa 60Hz waagerecht verläuft und dann stetig abfällt. Die andere für das vom Hersteller empfohlene Volumen von 142,2l (Tuningfrequenz: 38Hz). Hier ist der Verlauf "durchgängiger", d.h. die Kurve bildet keinen "Sattelpunkt" innerhalb eines Frequenzbereiches größer 60Hz aus.

    Welche Abstimmalternative ist denn aus Eurer Sicht idealer? Der durchgehende Verlauf, oder der Verlauf mit "Sattelbildung"...?

    Gruß,
    Thales

    [/list]

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 14. Oktober 2006 um 18:28
    • #2
    Zitat von "Thales"

    In WinISD erhalte ich grundsätzlich zwei verschiedene Kurven bei den mir vorschwebenden Gehäuseabmessungen. Eine für V = 156l (Tuningfrequenz: 39Hz), die bis etwa 60Hz waagerecht verläuft und dann stetig abfällt. Die andere für das vom Hersteller empfohlene Volumen von 142,2l (Tuningfrequenz: 38Hz). Hier ist der Verlauf "durchgängiger", d.h. die Kurve bildet keinen "Sattelpunkt" innerhalb eines Frequenzbereiches größer 60Hz aus.


    ... ab einem Mindestvolumen von etwa 150 Litern (fb ca. 37 Hz) solltest Du keinen "Huckel" bekommen. :wink:

  • thales
    Beiträge
    11
    • 16. Oktober 2006 um 10:00
    • #3

    Ich habe das mal durchsimuliert und muss sagen, dass mir die 156l-Variante mit der fb = 37Hz ganz gut gefällt. Also ist es besser, einen stetig abfallenden SPL-Verlauf zu haben als einen, der um 70Hz herum eine Art "Plattform" ausbildet?

    Würde sich eine solche Bassreflexbox durch "unrunden" Klang auszeichnen?

    Gruß,
    Thales

  • thales
    Beiträge
    11
    • 16. Oktober 2006 um 10:20
    • #4

    Ach ja, wie ist das eigentlich mit der Dämmung der Box? Die wirkt sich ja laut Fachliteratur wie eine virtuelle Volumenvergrösserung aus.

    Sollte man daher bereits in der Planungsphase einen gewissen Betrag an "Puffervolumen" einplanen, um bei späterer Dämmung der Box genau auf dem zuvor simulierten (und gewollten) SPL-Pfad wieder herauszukommen?

    Und wie stark bedämpft man eigentlich in der Praxis eine BR-Box und womit?

    Gruß,
    Thales

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. Oktober 2006 um 11:01
    • #5
    Zitat von "Thales"

    Also ist es besser, einen stetig abfallenden SPL-Verlauf zu haben als einen, der um 70Hz herum eine Art "Plattform" ausbildet?

    Würde sich eine solche Bassreflexbox durch "unrunden" Klang auszeichnen?


    ... über den "Klang" sage ich mal nichts, weil die Meinungen über "richtiger Klang" nicht nur in diesem Forum sehr durchwachsen sind.
    Wenn Dich MEINE persönliche Einschätzung interessiert: Wähle das größere Volumen. :wink:

  • thales
    Beiträge
    11
    • 16. Oktober 2006 um 12:04
    • #6

    OK, denke, dass werde ich beherzigen. Wie steht es nun aber um die Tuningfrequenz? Ich schwanke zwischen 37Hz und 39Hz. Bei 37Hz sinkt die Kurve zu niedrigeren Frequenzen hin konstanter ab, hat aber auch einen Verlust von ca. 0,5 dB im Bereich von 55 - 60Hz im Vergleich zur Kurve mit fb = 39Hz zu verzeichnen.

    Ist das jetzt Erbsenzählerei, oder sollte man "unten" anfangen, da sich beim Auspolstern der Box ja sowieso wieder etwas am Verlauf ändert? :|

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. Oktober 2006 um 12:12
    • #7
    Zitat von "Thales"

    ... da sich beim Auspolstern der Box ja sowieso wieder etwas am Verlauf ändert? :|


    ... sofern Du die Box in der Garage nicht einer jungen Mäusefamilie als Zuhause zur Verfügung stellen willst, versuche es zunächst mal ohne "Auspolstern" (oder ggf. EINE Lage Polyesterwatte oder Noppenschau NUR an der Rückwand). :)

  • thales
    Beiträge
    11
    • 16. Oktober 2006 um 15:14
    • #8

    Noch kurz zum Thema "BR-Tunnel". Ging es nach mir, würde ich gerne Bassreflextunnel konstruieren, die am Boden der Box angeordnet sind.

    Nun frage ich mich, ob es sinnvoller ist, eine durchgängige (über die gesamte Breite der Box verlaufende) Bassreflexöffnung zu bauen, oder aber mehrere mit jeweils identischer Abstrahlfläche.

    Was bewährt sich denn in der Praxis besser? Ich habe nämlich auch schon gehört, dass die Strömungsgeschwindigkeit im Tunnel nicht zu groß sein darf, um Störgeräusche zu vermeiden.

    Wie groß sollte denn eigentlich der Abstand zwischen Boxrückwand und Tunnelende innerhalb der Box sein? Gibt es da eine Faustregel? :roll:

    Gruß,
    Thales

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 16. Oktober 2006 um 17:20
    • #9

    Tunnel müssen aber von der länge her anders berechnet werden. durch die seitenwände werden die tunnel praktisch verlängert und ergeben bei gleicher länge tiefere tuningfrequenzen als bei rohren.
    ohne messequipment geht das also nicht.

  • Fux
    Reaktionen
    1.253
    Beiträge
    5.270
    Einträge
    1
    Marktplatz Einträge
    1
    • 16. Oktober 2006 um 20:44
    • #10

    Hallo,

    Vielleicht noch als Tip, wenn du das nicht eh schon berücksichtigt hast.
    Optimiere den Frequenzgang nicht auf glatt bei einem Watt, sondern
    simulier das mal mit z.B. hundert Watt damit du die Tunnelverluste dann schon mitsimulierst (falls das Simulationsprogramm das auch kann).
    Da eine PA Box ja selten bei nur einem Watt betrieben wird ist diese Art der Abstimmung meines Erachtens dann schon praxisgerechter.
    Bitte nicht erschrecken, wenn bei zu klein gewählter Reflexöffnung schon bei mittleren Leistungen die abfallende Flanke sich im Frequenzgang schon deutlich nach oben verschiebt und die Box mit zunehmender Leistung bei zu kleinem Tunnelquerschnit einer geschlossenen Bos immer ähnlicher wird.

    Viele Grüße,
    Fux

  • thales
    Beiträge
    11
    • 16. Oktober 2006 um 23:31
    • #11

    Habe ich mal durchsimuliert, es ändert sich aber kaum etwas am Verlauf.

    Aber nun nocheinmal zurück zu den Reflextunneln. Ich ging davon aus, dass die Konstruktion von Tunneln (auch am Boxenboden) mit Hilfe von kurzen Brettern keinen Unterschied machen würde im Vergleich zu entsprechend dimensionierten Rohren. Wirkt sich etwas die "Lage" der inneren Reflextunnelöffnung auch entscheidend auf den Frequenzverlauf aus? Ich dachte immer, das angekoppelte Luftvolumen bräuchte zwischen Boxenrückwand und Reflextunnelöffnung nur genügend Platz, um resonieren zu können. Na ja, das war wohl zu einfach gedacht... :roll:

    Zitat

    ... durch die seitenwände werden die tunnel praktisch verlängert und ergeben bei gleicher länge tiefere tuningfrequenzen als bei rohren...

    :?:

    Wie ist denn das zu verstehen? Welche Seitenwände sind denn gemeint, die Rückwand, oder die Tunnelseitenwände ...?

    Thales

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 17. Oktober 2006 um 00:20
    • #12

    Moin,

    wenn Du den Boden der Box als Tunnelwand mitverwendest, dann geht der Boden der Box am inneren Tunnelende ja nach hinten weiter. Das wirksame Tunnelende ist also schräg. Grob vereinfacht wirkt die mittlere Tunnellänge.

    Es ergeben sich viele Einflußfaktoren auf den Klang einer Bassreflexbox. Einfache Simulationen zeigen die Wirkung der Öffnung bei praxisuntauglichen Lautstärken. Bessere zeigen den Hub und berücksichtigen auch Strömungsverluste des Tunnels.

    Keine Simulation wird Deinen persönlichen Geschmack erkennen. Das Bassreflexprinzip ansich fügt der wiedergegebenen Musik immer Fehler hinzu. Da spielt die Geometrie des/der Tunnel, und auch die Geometrie der Box eine große Rolle, wie die Fehler dann klingen. Welche Fehler nach Deinem Empfinden nicht weiter stören mußt Du im realen Experiment erforschen. Die üblichen Messungen erfassen die Fehler nicht, und werden der Simulation sehr ähneln.

    Es gibt sogar Bassreflexnutzer, die das Zischeln kleiner Portflächen in Kauf nehmen, um bei extremen Pegeln eine gleichbleibend trockene Basswiedergabe zu erreichen.

    Aber auch riesige, lange Tunnel haben Freunde. Die geringen Verluste lassen eine solche Box fett klingen, Ich persönlich finde eher "fettig" oder "verschmiert".

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 17. Oktober 2006 um 00:24
    • #13
    Zitat von "Hörnli"

    Keine Simulation wird Deinen persönlichen Geschmack erkennen. Das Bassreflexprinzip ansich fügt der wiedergegebenen Musik immer Fehler hinzu. Da spielt die Geometrie des/der Tunnel, und auch die Geometrie der Box eine große Rolle, wie die Fehler dann klingen. Welche Fehler nach Deinem Empfinden nicht weiter stören mußt Du im realen Experiment erforschen. Die üblichen Messungen erfassen die Fehler nicht, und werden der Simulation sehr ähneln.

    Es gibt sogar Bassreflexnutzer, die das Zischeln kleiner Portflächen in Kauf nehmen, um bei extremen Pegeln eine gleichbleibend trockene Basswiedergabe zu erreichen.

    Aber auch riesige, lange Tunnel haben Freunde. Die geringen Verluste lassen eine solche Box fett klingen, Ich persönlich finde eher "fettig" oder "verschmiert".

    Gruß

    musst du das jetzt in jedem threat schreiben. langsam weiß wirklich jeder, dass du keine bassreflexkisten magst...

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 17. Oktober 2006 um 01:38
    • #14

    Moin,

    @ Thomas: auch unter meinem Post gibts den PN- Button für persönliche Anmache :wink:

    @ Thales: Um die tatsächliche BR Abstimmfrequenz Deiner Box zu finden brauchst Du Sinustöne, zum Beispiel aus Deinem Computer, einen kleinen Verstärker, einen 1 Kiloohm Widerstand, und ein billiges Multimeter. Damit kannst Du den Impedanzverlauf ermitteln, aus dem sich die Abstimmung ablesen lässt. Die Abweichung von der Simulation wird jedoch eher gering sein, kaum mehr als 3 Hertz. Auch die Höhe der beiden Spitzen im Impedanzverlauf ist, bei kleinen Leistungen ermittelt, eher aussagelos. Spannend wäre eine Ermittlung des Impedanzverlaufs bei höheren Leistungen.

    Die Lage des inneren Tunnnelendes und die Länge des Tunnels entscheidet über den Klang des Klirrs, der neben der erwünschten Helmholtzresonanz durch den Tunnel nach außen dringt.

    Thomas meint meine grundsätzliche Abneigung gegen das Bassreflexprinzip. Was allerdings nicht nur er übersieht, ist meine Abneigung gegen unsinnigen Aufwand, zu dem auch die Anschaffung eines Meßsystems zum Bau eines BR- Basses zählt. Die wirklichen Probleme der Musikwiedergabe mit Bassreflexboxen können auch mit dem klügsten BR- Design nicht gelöst werden. Da hilft aller Aufwand nicht. Zum Design eines BR- Basses genügen aufmerksame Hörversuche, die schnell aufzeigen ob Deine Box in Ordnung ist, oder störender Mißklang einen neuen Versuch nötig macht.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
    Reaktionen
    130
    Beiträge
    5.286
    • 17. Oktober 2006 um 02:27
    • #15
    Zitat von "Hörnli"

    Zum Design eines BR- Basses genügen aufmerksame Hörversuche, die schnell aufzeigen ob Deine Box in Ordnung ist, oder störender Mißklang einen neuen Versuch nötig macht.


    kann man gar nicht dick genug unterstreichen, full ack...!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 17. Oktober 2006 um 12:03
    • #16
    Zitat von "Hörnli"

    Das Bassreflexprinzip ansich fügt der wiedergegebenen Musik immer Fehler hinzu.
    ...
    Es gibt sogar Bassreflexnutzer, die das Zischeln kleiner Portflächen in Kauf nehmen, ...
    ...
    ... auch riesige, lange Tunnel haben Freunde. Die geringen Verluste lassen eine solche Box fett klingen, Ich persönlich finde eher "fettig" oder "verschmiert".


    ... und was kommt jetzt (wieder mal ... :roll: ) als "Empfehlung" ? :wink:

  • mi acoustics
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    142
    • 17. Oktober 2006 um 12:55
    • #17

    Hi

    Zitat von "Hörnli"

    Zum Design eines BR- Basses genügen aufmerksame Hörversuche, die schnell aufzeigen ob Deine Box in Ordnung ist, oder störender Mißklang einen neuen Versuch nötig macht.

    Hm, auch wenn ich zustimme, dass gerade bei der Entwicklung von BR-Gehäusen die Messtechnik oft mehr verwirrt, als hilft - "mal bauen, mal sehen (hören), mal wegwerfen und nochmal probieren" hört sich für mich ein wenig nach entäuschter Liebe an :lol:

    Einigermaßen in die richtige Richtung simulieren und dann mit etwas gesundem Menschenverstand ein Gehäuse denken kann da viel Zeit (und Holz) sparen. Letztlich führt der zielgerichtete und BEWUSSTE Tausch "Druck und Pegelfestigkeit im mittleren Bassbereich" vs. "Impulsivität, Tiefgang und subsonische Stabilität" schon sehr oft dazu, dass man mit seinem Konstrukt dann auch glücklich ist. Die Resonator-Öffnungsfläche lässt sich dabei eigentlich ganz klar als optimal zwischen 15 und 25 % der Membranfläche definieren (Dickason), da ein unlineares Verhalten hin zum Großsignalbereich hier nicht wirklich gewünscht sein kann. Die Vermutung, eine Kompression im Resonator und die damit einhergehende Verlagerung der Abstimmung und damit des akustischen Kurzschlusses nach unten könnte stabilisierend wirken, ist nicht sehr tragfähig, da bei gleichbleibendem Volumen die resultierende Fehlabstimmung tendenziell zu einer geringeren Stabilität im energiereichen mittleren Bass führt. Einzig bei sehr "fetten" Basisabstimmungen könnte man hier eine Art sachgerechte Loudness propagieren, die aber in der Basis-Abstimmung bei moderaten Pegeln doch nicht so viele empfehlenswerte Klangeigenschaften haben dürfte und
    bei hohen Pegeln dann auch unschön schnauft...

    In diesem Zusammenhang möchte ich mal als zu selten eingesetzte Allzweckwaffe Resonatoren mit sich erweiterndem Querschnitt "in den Raum werfen". Die Deutsch´sche Hornresonator-Marketingmaschine hin oder her - die (positiven) Effekte im Bereich Dynamik-Verhalten, Reduzierung von Strömungsgeräuschen und nicht zuletzt der Praktikablität bei der mechischen Unterbringung von sehr tiefen Abstimmungen in kleinen Gehäusen sind recht ordentlich (letzteres spielt allerdings im PA-Bereich nicht die Rolle, da die Fb meist doch nicht soo tief liegen...)

    Wesentliche Merkmale erreicht man auch schon, wenn beispielsweise bei einem einfachen im Querschnitt eher (zu) groß dimensionierten Schacht, die "Eingangsöffnung", also die Ankopplungsfläche an´s Boxenvolumen, die in die Resonanzdefinition eingeht, so verkleinert wird, dass sich eine gewünscht tiefe Abstimmung ergibt. Letztlich ist eben die LuftMASSE im Resonator relevant.

    Mal probieren... und nicht gleich zur Axt greifen, wenn BR draufsteht. :wink:

    Beste Grüsse,
    Thorsten Günther
    Entwicklungsleiter Akustik bei MONACOR INTERNATIONAL
    http://www.imgstageline.com
    http://www.jts-germany.de

    Björn Westphal
    Media-Referent bei MONACOR INTERNATIONAL
    der Vertrieb für die Marken MONACOR - IMG STAGELINE - JTS

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 17. Oktober 2006 um 16:03
    • #18

    Moin,

    @ MI Acoustics: enttäuschte Liebe ist so falsch nicht. Allerdings nicht als Lautsprecherentwickler, sondern als Tontechniker auf Clubtour. Ich habe auf "allen BRs der Welt" gearbeitet. Kleine Ports, große Ports, konische Ports, in den Ecken, unten, rund, Schlitz... alle.
    Die BR- Box bestimmt über die Wiedergabe des Anfangs eines Tons. Über den Klang und die Wirkung einer Bassdrum, Standtom, E. Bass... bestimmt die Box, nicht der Klang des Instruments, der Musiker.

    Wenn ich nun als Lautsprecherentwickler UND Tontechniker eine BR- Box baue entscheide ich mich für einen Klang der Bassdrum, mit diesem Klang muß ich dann leben. Doch das ist mir zu langweilig. Mich interessiert was der Musiker spielt, Anschlagtechniken, Dynamik, die durch Spieltechnik variierte Tonhöhe. Der Klang eines Lautsprechers, meiner Entwicklung, oder irgendwessen über den Klang einer BR- Box verkündete Ansicht über richtiges Design einer BR- Box ödet mich an.

    Und zuweilen war ich doch glücklich mehr als eine 12"/0,75" Gesangsanlage zur Verfügung hatte. Bumm ist immer noch besser als garkein Bumm.

    @ SK: und Deine Empfehlung?

    @ ddt: lass dich nicht entmutigen, so wie Du rangehst wird Dir kein schwerwiegender Designfehler unterlaufen. Der Rest ist Geschmacksache.

    Experimentiervorschlag:
    teile die Schallwand in zwei Teilbretter
    ein festes Teilbrett in welches Du das Chassis schraubst, und einen freien Teil, den Du mit einem leicht abschraubbaren Brett verschließt.
    kaufe Dir einige dieser Bretter
    nun kannst Du verschieden abgestimmte Bassreflexöffnungen in die Bretter bauen und so ohne Aufwand (viele neue Gehäuse, Chassis rein und rausschrauben...) sämmtliche Abstimmvorschläge hier aus dem Forum testen.

    Mit sogenannter "wiederaufnehmbarer Scheibendichtmasse" einer kaugummiartigen Substanz in Kartuschen, welche beim Einbau von Autoscheiben benutzt wird, kannst Du auch mit konischen Tunnels experimentieren. Schau Dir den ARLS an, dann siehst Du wie ich das meine.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 17. Oktober 2006 um 18:28
    • #19
    Zitat von "Hörnli"

    @ SK: und Deine Empfehlung?


    ... hängt vom Anwender (Budget, Transportmöglichkeiten) um den geplanten Anwendungen (Veranstaltungsgrößen, Art der Veranstaltungen ...) ab. 8)

    Ich bin da auch viel weniger dogmatisch, nicht auf wenige Lösungsansätze fixiert und habe daher dem Threadstarter einfach einige Tipps gegeben, ohne ihn dabei zu irgendetwas bekehren zu müssen. :wink:

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 17. Oktober 2006 um 18:54
    • #20

    Moin,

    Eingangspost des Threadstarters:

    Zitat von "Thales"

    Hallo,

    ich sitze gerade an der Gestaltung einer Bassreflexbox für folgenden Treiber:

    Fs: 30Hz
    Vas: 312l
    Qts: 0,3
    Qes: 0,32
    Qms: 6,15
    BL: 25T/M
    Re: 5,6
    xmax: 6mm
    Sens: 99dB
    800W RMS
    1200W Programm

    In WinISD erhalte ich grundsätzlich zwei verschiedene Kurven bei den mir vorschwebenden Gehäuseabmessungen. Eine für V = 156l (Tuningfrequenz: 39Hz), die bis etwa 60Hz waagerecht verläuft und dann stetig abfällt. Die andere für das vom Hersteller empfohlene Volumen von 142,2l (Tuningfrequenz: 38Hz). Hier ist der Verlauf "durchgängiger", d.h. die Kurve bildet keinen "Sattelpunkt" innerhalb eines Frequenzbereiches größer 60Hz aus.

    Welche Abstimmalternative ist denn aus Eurer Sicht idealer? Der durchgehende Verlauf, oder der Verlauf mit "Sattelbildung"...?

    Gruß,
    Thales

    [/list]

    Alles anzeigen
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... hängt vom Anwender (Budget, Transportmöglichkeiten) um den geplanten Anwendungen (Veranstaltungsgrößen, Art der Veranstaltungen ...) ab. 8)
    :

    aha, und weiter?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  2. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  3. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  4. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  5. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  6. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  7. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  8. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  9. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  10. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™