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Beta58 klingt sehr nasal!?

  • manuel-ni
  • 29. Oktober 2006 um 23:05
  • manuel-ni
    Beiträge
    44
    • 29. Oktober 2006 um 23:05
    • #1

    Hallo zusammen,

    beim Test neuer Mikrofone ist uns aufgefallen, dass das 4 Jahre alte, gut gepflegte und selten genutzte Beta58 unserer Sängerin im Vergleich mit Sennheiser e935, Audix OM3 und OM5 sehr nasal klingt; bei mir (Bassstimme) sehr stark, bei den beiden Mädels (Alt und Mezzo-Sopran) nicht ganz so schlimm. Auch längeres Drehen am EQ hat keine Besserung gebracht. Nutzt man eines der anderen Mikrofone und hat den EQ flat klingt alles gut und der EQ wird kaum noch benötigt.

    Ist dieses Verhalten beim Beta58 normal oder liegt hier event. ein Defekt am Mikro vor?

    Über ein Paar Tips und Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.

    Vielen Dank im vorraus,
    Manuel

  • Swagger-Jacky
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    172
    • 29. Oktober 2006 um 23:44
    • #2

    Eigentlich ist das Beta 58 ein recht gutes Micro für den semiprofessionellen Bereich.
    An der Handhabe (ev. den Korb mit der Hand umschließen) liegt es nicht zufällig?
    Ansonsten sollte man ein Micro schon entsprechend der Stimme wählen.
    Eine Fehlfunktion möchte ich aber trotzdem nicht ausschließen.

    Gruß Jacky

  • K-Ulrich
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    614
    • 29. Oktober 2006 um 23:45
    • #3

    Ein äusserst merkwürdiger Effekt, worüber habt ihr denn gehört?
    mfg
    Kai


    Und das mit dem "recht guten Mikro für den semiprofessionellen Bereich" will ich mal nicht gelesen habe, immerhin ist das wohl am weiten verbreitetste Mikrofon der Welt und zwar im professionellen Bereich.

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • songe creux
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    626
    • 30. Oktober 2006 um 08:54
    • #4

    Wir hatten auch einen Vergleichstest mit 14 Mikros gemacht. Das einzige Mikrofon unter allen üblichen Verdächtigen (auch Beta-58), das nichts von Nasalität hatte, war das KMS-105.

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    122
    • 30. Oktober 2006 um 10:39
    • #5

    Interessante Sache. Ich würde es mal mit einem zweiten Beta 58 vergleichen. Vielleicht zeichnet sich da etwas ab. Die Bezeichnung: "Mikro im semiprofessionellen Bereich" finde ich sehr interessant. Vor so viel Fachwissen ziehe ich den Hut!
    Wir haben bei uns in der Firma, als das e945 und später das 935 erschien, mal einen solchen Test gemacht. Da trat - vermutlich auch im "Quellsignal" begründet, diese Nasalität heftiger bei den Sennheisern zu Tage. Wegfiltern konnte man das jedoch in jedem Fall.

  • songe creux
    Profi
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    • 30. Oktober 2006 um 10:56
    • #6

    Da muss ich K-Ulrich widersprechen: ein Ford Fiesta ist auch weit verbreitet und für mich trotzdem kein richtiges Auto.
    Ich bin nicht erst seit diesem Test der Meinung, dass sowohl SM58 als auch die Beta-Variante ihr Geld nicht wert sind. Selbst 935 und 945 haben mehr als enttäuscht. Wenn es um die Punkte Neutralität, Konsonantenverständlichkeit und Durchsetzung geht, gibt es für mich nur ein Mikro: das KMS-105, das ich sogar in Nuancen noch über das KSM9 stelle.
    Ich gebe allerdings auch zu bedenken, dass man nicht jedem Sangeskünstler mit diesen Mikros einen Gefallen tut. :D

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    122
    • 30. Oktober 2006 um 11:08
    • #7

    Da gebe ich zu bedenken, dass speziell auf "kleineren" und "lauteren" Bühnen speziell das 105er deutlich zum Übersprechen neigt. Ich kenne mittlerweile mehrere "bekanntere" Künstler, deren Lieblingsmikro ein 105er ist, dies sich aber nach Betrachten der örtlichen Gegebenheiten dann für ein dynamisches Mikro entscheiden (oft ein Beta58). Und wie hier an anderer Stelle schon desöfteren diskutiert - die SHURE-Kandidaten funktionieren in 90% der Anwendungsfälle. Wenn es ein "filigraneres" Mikro sein soll, dann stehen andere Kandidaten auf der Liste.

  • 4Art
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    • 30. Oktober 2006 um 11:21
    • #8

    Wobei auf kleinen, lauten Bühnen auch die 58er-Gurken übersprechen - vor allem, wenn noch ein bissele komprimiert wird!

    Kleine laute Bühen = Audix oder TGX58 (das definitiv beste "58er"). Gerade bei singenden Drummern ist das TGX super.

    Uebrigens: SM oder Beta58 heisst noch lange nicht SM oder Beta58 - grosse Serienstreuung (ja - wir haben in unserem Toolcase etwa 12 SM58 und 3 Beta58).

    Der nasale Sound könnte ja auch gewollt sein - nicht umsonst lieben Heavy-Shouter die SM's.

    Ueber das KMS-105 müssen wir im Uebrigen nicht diskutieren... Wir setzen diese Mikrophone auf "kleinen und lauten" Bühnen gar nicht ein - dafür ist es uns zu schade :D

  • K-Ulrich
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    • 30. Oktober 2006 um 11:23
    • #9

    songe creux: Wenn von 14 Mikrofonen 13 nasal klangen, war dann nicht vielleicht das, worüber ihr gehört habt, ein bisschen nasal einggestellt???

    Und den Ford Fiesta-Vergleich finde ich auch hochinteressant, wusste nicht, dass das das meistverkaufte Auto der Welt ist.


    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • songe creux
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    • 30. Oktober 2006 um 11:47
    • #10
    Zitat von "K-Ulrich"

    songe creux: Wenn von 14 Mikrofonen 13 nasal klangen, war dann nicht vielleicht das, worüber ihr gehört habt, ein bisschen nasal einggestellt???

    Nein, keineswegs. Die Abhörbedingungen waren a) für alle gleich und b) von überragender Qualität. Auf preiswerterem Equipment trat der doch sehr krasse Unterschied nicht so deutlich zu Tage. Das Quellensignal (weibliche, ausgebildete Jazz-Gesangsstimme) war über alle Zweifel erhaben. Es war frappierend!

    Zugegeben, der Vergleich mit dem Fiesta hinkt vll. ein wenig, aber Du weißt, was ich meine.

  • Campfire
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    1.356
    • 30. Oktober 2006 um 13:01
    • #11

    also ich muss sagen was natürliche und verständliche Gesangswiedergabe angeht gibt es schon deutlich besseres als SM/Beta 58, ich benutze gerne die Audix OM 7, aus Preis, Feedback und Übersprech-Gründen, vor allem auf gut auflösenden Anlagen ist der Unterschied wirklich deutlichst zu hören....
    Was ich Beta/SM 58 aber eher Unterstellen würde als Nasalität wäre Mulmen und spitzigkeit...
    filtert man die Spitzigkeit weg ist meistens auch die Sprachverständlichkeit dahin...
    allerdings haben sich manche sänger so an den dumpfen Sound gewöhnt dass ihnen dann ein OM7 erstmal "dünn" vorkommt...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • MK
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    • 30. Oktober 2006 um 16:30
    • #12

    Grundsätzlich verfügen ALLE dynamische Mikrofone aufgrund ihrer mangelhaften Impulstreue über eine mehr oder weniger starke Klangverfärbung der Höhen. Das kann - je nach Stimme - einerseits angenehme, andererseits aber eben auch unangenehme Effekte nach sich ziehen. Speziell bei guten Frauenstimmen ist oft eine Neigung zum Näseln festzustellen, was zahlreiche Praxistests zeigten. Hier hat eindeutig das Kondensatormikrofon die Nase vorn.

    Als kleinen Senf zu diesem Thema kann ich einen vor Kurzem durchgeführten Test des Shure KSM9 für tools4music beitragen. Um einen Vergleich herstellen zu können, gingen - außer Konkurrenz - ein SM 58 sowie ein MTG PM 860 mit an den Start. Der Test erscheint demnächst in der Ausgabe 6/2006, dazu gibt´s dann im Netz (http://www.tools4music.de/) unter "Mehrwert" wie gewohnt Messergebnisse und Soundbeispiele. Hier hört man eindeutig die Unterschiede zwischen den beiden Wandlertypen.

    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • christian_thomas
    Verifiziert
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    • 30. Oktober 2006 um 17:14
    • #13
    Zitat von "K-Ulrich"

    songe creux: ...Und den Ford Fiesta-Vergleich finde ich auch hochinteressant, wusste nicht, dass das das meistverkaufte Auto der Welt ist.
    mfg
    Kai

    Wo steht denn das? Ich las was von weit verbreitet... - nichts von meist verkauft!

    Ich stimme aber songe creux zu: Ford Fiasko ist kein richtiges Auto.

    Um auf Mikros zurückzukommen: Man sollte schon ein zur jeweiligen Stimme passendes Mikrofon wählen - ich persönlich kam am Besten mit Sennheiser Profi Power MD 431 klar - das Mikro wollte aber sonst niemand haben... - die schreien alle nach Shure SM oder Beta 58

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • MK
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    • 30. Oktober 2006 um 17:31
    • #14
    Zitat von "Christian_Thomas"

    - ich persönlich kam am Besten mit Sennheiser Profi Power MD 431 klar - das Mikro wollte aber sonst niemand haben... - die schreien alle nach Shure SM oder Beta 58

    Hallo,
    ich würde so ziemlich jede Wette eingehen, dass, wenn Du die Kapsel des MD 431 in ein SM 58 Gehäuse einbaust, sich keiner der SM58 Anbeter mehr beschweren würde...
    wäre für Leute, die Zeit haben, einen Versuch wert.

    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • K-Ulrich
    Profi
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    614
    • 30. Oktober 2006 um 18:21
    • #15
    Zitat von "Christian_Thomas"

    Wo steht denn das? Ich las was von weit verbreitet... - nichts von meist verkauft!

    Ja , aber das Beta58 ist vermutlich das am meisten verkaufte Gesangsmikrofon der Welt, genau darum hinkt ja der Vergleich.


    Und spätestens jeder halbwegs erfahrene Monitormann würde das Profipower sofort als ein "nicht SM58" entlarven, weil es nämlich im Vergleich koppelt wie die Seuche.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • manuel-ni
    Beiträge
    44
    • 30. Oktober 2006 um 19:54
    • #16

    Hi,

    wow, da habe ich ja eine Diskussion losgetreten....
    Also:
    Wir haben die Mikrofone alle vernünftig angefaßt (die Hand war also in keinem Fall über dem Korb).
    Abgehört haben wir über einen AKG-Hifi-Kopfhörer (untere Mittelklasse würde ich schätzen, Name weiß ich gerade nicht) und über ESI nEar 05 Studio-Monitore in einem akkustisch bei weitem nicht perfekten Raum. Als Mischpulte kamen sowohl ein 1604VLZPro als auch direkt die Soundkarte am PC (M-Audio Fasttrack Pro) zum Einsatz.
    Ein 2. Beta 58 hatten wir für den Vergleich nicht zur Hand, sonst hätte ich das schon mal gemacht.
    Könnt ihr mir (als Praktisch eher unerfahrenem Tontechniker) einen Tip geben, wie ich die Nasalität weggefiltert bekomme. Mein Try-And-Error hat mich, wie ja schon geschrieben nicht so richtig weitergebracht.

    Vielen Dank im vorraus,

    Manuel

  • Seven
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    4.375
    • 30. Oktober 2006 um 20:18
    • #17

    Versuch mal irgendwo zwischen 700 und 1200 hz ein wenig zu ziehen und die Nase sollte ein wenig kleiner werden... :)

  • MK
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    373
    • 31. Oktober 2006 um 08:53
    • #18
    Zitat von "Manuel-NI"

    Könnt ihr mir (als Praktisch eher unerfahrenem Tontechniker) einen Tip geben, wie ich die Nasalität weggefiltert bekomme.

    Hallo Manuel,
    das wird nicht gehen, denn das Signal wird bereits im Wandler (Mikrofonkapsel) verbogen. Und zwar auf eine Weise, die man im Nachhinein nicht mehr geradebiegen kann. Du musst Dir das wie einen Stau auf der Autobahn vorstellen. Du kommst nur schneller ans Ziel, wenn der Stau beseitigt wird. Auch 300 PS und Shell V-Power helfen Dir da nicht. Ebenso ist das mit der "Audio-Kette", die bekanntermaßen vom schwächsten Gleid bestimmt wird. Die Elektronik ist zwischenzeitlich mehr als ausgereift, weshalb die beiden größten Schwachstellen mehr denn je bei den Wandlern (akustisch > elektrisch / elektrisch > akustisch), sprich Mikrofon und Lautsprecher bzw. Kopfhörer zu suchen sind.
    Fazit:
    Wenn das Mikrofon näselt, tausche das Mikrofon aus, näselt eine gute Stimme mit jedem Mikrofon, probier mal eine andere Abhöre. Näselt dagegen die Stimme, schicke die Sängerin zum Gesangsunterricht oder verkaufe das als persönliche Note. :wink:

    Ich hoffe, Dir geholfen zu haben,
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • pascal
    Beiträge
    26
    • 1. November 2006 um 22:17
    • #19

    Immer wieder amüsant, wie sich hier einige als Größen der Livebeschallung ausgeben und dabei obskure Theorien aufstellen. *Grins*

    Zunächst mal hat der Threadersteller ja gar nicht mal so unrecht:
    Natürlich klingt das Beta 58 -wie auch das SM 58- sehr kräftig in den Mitten.
    Das ist absolut gewollt. Und ich empfehle den Theoretikern hier mal, sich bei einer Rockband auf die Bühne zu stellen und zu singen.
    Dann wisst ihr, warum das so ist!

    Sorry, aber manches, was ich hier lese, ist so was von praxisfremd, da kriegt man es mit der Angst zu tun. Kein Mensch braucht auf der Bühne ein supersensibles Studiomikrofon! Natürlich klingt so was besser, aber um welchen Preis? Ein Sänger will sich in erster Linie gut hören (laut!) und dabei kein Feedback haben. DAS sind die Dinge, die ihn interessieren.
    Er braucht einfach ein Werkzeug, dass seine Stimme sicher verstärkt.

    Für viele Stimmen ist das Beta 58 bestens geeignet und hat sich seit Jahren bewährt. Es koppelt wenig, setzt sich gut durch und ist äußerst robust.

    Natürlich passt es nicht zu jeder Stimme gut, aber welches Mikro tut das?
    Es sollte doch jedem von uns klar sein, dass man das nicht pauschalisieren kann. Neulich erst wieder erlebt mit 2 Sängern:

    Einer hatte dasBeta 58- ohne Probleme, klang wunderbar;
    das E845 der anderen Stimme koppelte schnell wild drauflos und dem Mikro fehlte genau der Mittendruck, der das Beta58 auszeichnet und der in diesem thread teilweise negativ gesehen wird. Klang für sich alleine gut, im Bandkontext aber scheiße, sorry...

    Man sollte also mit "Vergleichstests", die nicht unter reellen Bühnenbedingungen stattfinden, sehr vorsichtig sein.
    Denn dabei klingt ein Beta wirklich "schlechter" als manches Täuschergerät, siehe oben....
    Gerade bei einer "ausgebildeten Jazzsängerin"...

    So, eins noch: Die angebliche Serienstreuung bei Shure kann ich im übrigen in keinster Weise bestätigen! Und genausowenig trifft das auf Sennheiser, Beyer oder AKG zu. Ich verweise das ins Reich der Fabel.
    So was sagt sich immer gut, entbehrt aber jeder Grundlage.
    Wenn du mich vom Gegenteil überzeugen willst, kauf dir 14 neue Beta 58 und lass den gleichen Sänger bei gleichem Abstand und gleichem Pegel darüber singen, nimm das ganze direkt auf und schick es mir zu....
    Obwohl: Das Ergebnis kenne ich schon....

  • raumklang
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    1
    Beiträge
    403
    • 1. November 2006 um 22:34
    • #20
    Zitat von "K-Ulrich"


    Ja , aber das Beta58 ist vermutlich das am meisten verkaufte Gesangsmikrofon der Welt, genau darum hinkt ja der Vergleich.

    Was er meinte war: Obwohl Millionen von Fliegen auf Kuhfladen sitzen, ist und bleibt es trotzdem Scheiße :)
    Nein, ich habe nicht behauptet, dass ein SM/Beta58 Scheiße ist.
    Ich setze beide Typen selbst ein, habe aber genau so Sennheiser e935 und Audio-Technica AE6100 im Einsatz.
    Jedes davon hat seine Vor- und Nachteile.


    Zitat von "K-Ulrich"


    Und spätestens jeder halbwegs erfahrene Monitormann würde das Profipower sofort als ein "nicht SM58" entlarven, weil es nämlich im Vergleich koppelt wie die Seuche.

    Sorry, das kann ich so nicht unterschreiben.
    Das MD431 ist nach wie vor eines meiner favorisierten Mikros.
    U.a., weil es eine gewisse Präsenzanhebung mit bringt (ebenso wie das sehr ähnlich klingende 935).

    Ich sehe das eher als Vorteil an, da die Stimme auf der Front-PA weniger Filterei braucht (die vom Mikro verschluckten Mitten muß ich nicht, wie beim 58er, erst wieder zudrehen).
    Dass dann natürlich der Monitormann mehr am EQ schrauben muß ist klar.

    Wenn man nämlich diese Anhebung auf den Monitor-EQs wieder ausbügelt, um eben für die Bühne das "58er Mittenbrett ohne Präsenz" zu haben, koppelt ein 935 oder 431 auch nicht mehr als ein SM58.

    Ach ja: Ich singe übrigens selbst seit Jahren. Bevorzugt habe ich immer D3700 und MD431. Seit ca. zwei Jahren AE6100 und e935, ab und an mal ein AE5400 (mit Puderzucker!).

    Muß ich doch mal über ein 58er singen, fehlt mir eben genau die Anhebung bei ca 3-5kHz - klingt irgendwie wie Wollsocke im Mund.

    Ein Kollege meinte mal zum Beta58: "Das ist kein "S", das ist eine Kreissäge."
    Wo er Recht hat, hat er Recht.

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