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Plexiglass kabinen fuer schlagzeuger,wie hilfreich?

  • foh-techniker
  • 31. Oktober 2006 um 09:37
  • foh-techniker
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    • 31. Oktober 2006 um 09:37
    • #1

    Moing an alle Kollegen,bin zur Zeit als fester Foh-mann im einen Live Lokal.Wir benutzen wegen der schlechte Akustik E-Drums.Wir haben einen neuen Schlagzeuger der spielt nicht mit E-Drums,jetzt habe ich mich entschlossen ihm in eine Plexiglass Kabine zu schliessen,ich habe oefters mit Plexiglass Kabinen gearbeitet aber das war eigentlich auch nicht so noetig,jetzt ist der Laden sowas von kaputt was akustik anbelangt so dass es wir richtig dringend noetig haben eine Plexiglass Kabine einzubauen,ich wollte euch fragen wie hilfreich wird das ganze sein?Zu wieviel Prozent wird es Schlagzeugset leiser?Danke schon mal an alle die mir weiter helefen werden.
    P.S ich habe schon in der suchfunktion gesehen da gibt es themen ueber Plexiglasskabinen aber keine Antworten auf mein Thema,also bitte nicht antworten mit:benutz die Suchfunktion sonst flippe ich aus.Auf diese Schlaumeier kann ich verzichten.

    ALLES IST MACHBAR

  • Hami
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    • 31. Oktober 2006 um 11:24
    • #2

    Kalimera!

    Einen prozentualen Wert kann ich Dir nicht geben, richtige Wunder darfst Du aber nicht erwarten. Dafür müsstest Du 4 Wände samt Deckel stellen, nicht nur die Wände. Was wesentlich besser wird, ist der Direktschall auf den umliegenden Mikros, sodaß Du trotz des Störschalls vorne sauberer rauskommen wirst.

    Dann stellt sich noch die Frage, wie das Zusammenspiel der Band nach dem Einbau funktioniert und wie sich der Schlagzeuger räumlich und akustisch fühlt - noch einmal: erwarte keine aufgehende Sonne, für Dich wird es aber besser...

    Gruß,

    der Hami

  • foh-techniker
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    • 31. Oktober 2006 um 11:49
    • #3

    Hami da kommen nicht nur die waende sondern komplett auch ein deckel von oben.also zur 95% umschlossen

    ALLES IST MACHBAR

  • Hami
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    • 31. Oktober 2006 um 11:51
    • #4

    Dann ist es für Dich m.E. ein Riesenvorteil!

    Schlagzeuger und Band werden sich aber dran gewöhnen müssen - evtl. muss das Monitoring also aufgestockt werden, was zwar wiederum nicht förderlich ist, wohl aber nicht so schlimm wie eine offene Kiste.

  • foh-techniker
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    • 31. Oktober 2006 um 12:28
    • #5

    meinst du das wird besser wohl?was kann ich noch tun damit ich noch mehr grosse lautstaerke verminderung kriege?ich habe mir vorgestellt an den deckel oben noch ein shallabsorber zu kleben.

    ALLES IST MACHBAR

  • Sound-Klinik
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    • 31. Oktober 2006 um 19:47
    • #6

    1. Ein guter Schlagzeuger sollte auch in einer kleinen Location entsprechend leiser spielen können. 8)

    2. Ich habe selbst schon (glücklicherweise nur aushilfsweise ...) Bass-Jobs mit "Schlagzeugern" gemacht, die des "Leiserspielens" nicht fähig waren und daher in einer Plastikdose gespielt haben.
    Die Kontrolle ist deutlich schlechter und erfordert einen höheren Aufwand beim Monitoring (... BESONDERS - aber nicht nur - für den Schlagzeuger ...).

    3. Beim Spielen in einer Plastikdose muß das Schlagzeug auch in kleineren Locations aufwändiger mikrofoniert werden. Gerade kleinere - enge - Kabinen sind problematischer ... außerdem schwitzt der Schlagzeuger schneller "durch" (Temperatur ist schnell > 5° ... 8°C höher als außerhalb). :?

    4. Da die (durchsichtigen) Wände nicht ohne klanglichen Einfluß auf den Drumsound sind (u.a. Overhead) und eine Erwärmung in der Plastikdose begünstigen (obwohl der erzieherische Wert, es vielleicht doch mal mit "Leiserspielen" zu versuchen, nicht unterschätzt werden sollte !), würde ich eine Abdeckung von oben eher nicht machen.

  • foh-techniker
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    • 31. Oktober 2006 um 20:09
    • #7

    Das Problem ist nicht nur die Lautstaerke sondern,wenn ich von oben nicht zu mache dann geht automatisch der sound des sets nach oben und das will ich auch verhindern aus dem Grund das der Laden oben so ein Dach hat wie eine griechische kirche,eine Kuppel und da geht die ganze sache richtung Chaos.Ist mir eigentlich sch.. egal ob er schwitzt oder nicht,er will nicht leiser spielen,er denkt das ist gut,meinetwegen soll er auch da drin sterben.Ich bin selber musiker ich weiss wie das sos ist laut und leise,aber wenn ich als musiker unterwegs bin und sagt mir der toni das ich seine arbeit ruiniere mit meine lautstaerke dann fuehle ich mich sch....!Komisch dass,wenn ich das sage an paar musiker die einfach weitersomachen,und die wollen schliesslich auch profis sein????

    ALLES IST MACHBAR

  • Sound-Klinik
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    • 1. November 2006 um 08:10
    • #8
    Zitat von "foh-techniker"

    Ist mir eigentlich sch.. egal ob er schwitzt oder nicht,er will nicht leiser spielen,er denkt das ist gut,meinetwegen soll er auch da drin sterben.


    ... rote Scheinwerfer (KEIN LED !) ... :)

    Zitat von "foh-techniker"

    ... paar musiker die einfach weitersomachen,und die wollen schliesslich auch profis sein????


    ... nicht alle Profis verhalten sich professionell - dies betrifft allerdings nicht nur Musiker, DJs oder Veranstaltungstechniker. Wir würden da spontan auch viele andere Berufe einfallen ... :?

  • Ton_Opa
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    • 1. November 2006 um 10:56
    • #9

    Ich habe auch schon mit total-Kabinen gearbeitet. Die Wirkung ist ganz ordentlich - Ein Trümmerhase (dieser mit einer Duracell im Rücken) bleibt jedoch immer ein Trümmerhase. Ich habe bis 60 cm vom Boden, Decke und Rückwand mit Absorbern versehen (weichfaser unter Samt), weil der Einfluss der vielen frühen Reflektionen in Mikros ganz erheblich ist. Auch mit Absorbern bleiben diese Reflektionen deutlich hörbar.

    Deswegen: Unbedingt die Geometrie des Kabuffs auch nach akustischen Gesichtspunkten durchdenken (Holz, goldener Schnitt, Asymmetrie, 90 Grad Ecken, usw).

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Sound-Klinik
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    • 1. November 2006 um 12:26
    • #10
    Zitat von "Ton_Opa"

    ... mit Absorbern versehen (weichfaser unter Samt), weil der Einfluss der vielen frühen Reflektionen in Mikros ganz erheblich ist. Auch mit Absorbern bleiben diese Reflektionen deutlich hörbar.


    ... bei Livejobs sollte der Junge in der Büchse besser seine Bandkollegen sehen ... samtkaschierte Weichfaser dürfte da optisch einige Probleme bereiten, zumal schon Plexi-Stellwände die (akustische) Kommunikation auf der Bühne enorm beeinträchtigen. :wink:

    Anregung: Schlagzeuger-Führerschein ... :)

  • djobi
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    • 1. November 2006 um 18:49
    • #11

    also in Kirchen haben wir (damals) mit diesen Plexiglas Stellwänden recht gute Ergebnisse erziehlt :!:

    ich würd das einfach mal ausprobieren, vll kannst du dir ja sowas mal in der Nähe bei euch ausleihen !?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Ton_Opa
    Profi
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    • 2. November 2006 um 19:46
    • #12
    Zitat

    samtkaschierte Weichfaser dürfte da optisch einige Probleme

    nö.
    hinterm schlagzeug saß keiner mehr und auch aufm Schemel sitzend haben die meisten Schlagzeuger ihre Augen deutlich höher als 60 cm überm Boden.
    Das Kabuff war dann ganz formschön ins Bühnebild integriert.

    Beim Monitoring musste man allerdings umdenken.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Sound-Klinik
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    • 2. November 2006 um 20:17
    • #13
    Zitat von "Ton_Opa"

    Das Kabuff war dann ganz formschön ins Bühnebild integriert.

    Beim Monitoring musste man allerdings umdenken.


    ... ich versuche mir gerade das "Kabuff" optisch vorzustellen (event. mit rotem Plüsch :D ) und der Präsentation auf einer (mehr im Norden verbreiteten ...) Kohlfahrt oder einer steifen Silberhochzeit, um die spielerischen Unzulänglichkeiten des Schlagzeugers zu minimieren. :wink:

  • wikinger
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    517
    • 3. November 2006 um 20:07
    • #14

    Habe 1 mal mit einem "halb ums drum-Plexi" gearbeitet! Direktschall war 6dB leiser. Hat also schon was gebracht!

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • stagehands.de
    Verifiziert
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    42
    • 25. November 2006 um 14:03
    • #15

    ;) ein Kasten um den Schlagzeuger kann nur gut sein - vielleicht noch mit einem Warnschild dran ...

    Ich habe mit zwei gestelten Plexiglastherma-Wänden gute Ergbnisse erzielt, dass Zeug ist nicht all zu teuer und fast (ja auch nicht durch den Drumer oder durch Stagehands) nicht zu zerstören...

    Grüße,

    Daniel.

    Stagehands.de & Veranstaltungstechniker.de
    Corinthstraße 53
    10245 Berlin

    Fon 030.200.89.28.0
    Fax 030.200.89.28.29

    http://www.veranstaltungstechniker.de
    http://www.hostesses.de
    http://www.stagehands.de

  • uli2
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    8
    • 2. Dezember 2006 um 19:56
    • #16

    Hei foh-techniker

    Wir sind ein Gospelchor mit 40 Sängern/Sängerrinnen und ner kompletten Band. Treten zu 95% in Kirchen auf und hatten auch diese Probleme. Wir haben uns entschlossen eine Plastikdose (wie ihr sie nennt) zuzulegen.
    Das Ergebnis ist hervorragend.
    Unser Schlagzeuger darf nun so spielen wie er will und wir haben unsere „Ruhe“.
    Wollen ihm jetzt noch einen Deckel verpassen. Wichtig ist natürlich ein gutes Monitoring für ihn und die Band.
    Meine Empfehlung mach mal Stück um Stück, da hat der Mensch etwas Zeit, sich an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen.

    Gruß Uli

    Im Auftrag des Herrn unterwegs

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