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hilfe bei der "konzeption" eines E-bassmultibandve

  • EDE-WOLF
  • 6. November 2006 um 21:56
  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 6. November 2006 um 21:56
    • #1

    hallo, ich weiß, die thematik ist ein ganz klein wenig off-topic aber im prinzip könnte man so einen multibandoverdrive ja auch für andere zwecke einsetzen, daher bitte im um toleranz :D

    folgendes:
    ich möchte mir für mein bassrack einen multibandverzerrer basteln, lediglich leichten overdrive jetzt nicht wirklich was richtung distortion!

    dabei möchste ich 4 bänder haben die alle in seperate "verzerreinheiten" gehen, dabei werde ich entweder auf 12AX7 röhren zurückgreifen, oder (was ich als einfacher empfinde, aber was evtl duetlich schlechter klingt, germanium dioden)

    dabei möchte ich wie gesagt 4 verschiedene bänder an 4 verschiedene zerrmodule schicken, sodass bässe, tiefmitten, hochmitten und höhen seprat verzerrbar sind.

    regelbar soll letztlich der "inputgain" pro modul sein!

    des weiteren halte ich hier eine (bzw. 2) semiparametriken für sinnvoll, sodass sich ergibt:
    bassband --> lowpass
    tiefmittenband --> bandpass
    hochmittenband --> bandpass
    höhenband --> hochpass

    nun stelle ich mir die frage wie ich das realisieren kann,

    natürlich sollten die einzelnen bänder nicht allzu stark von einander getrennt sein, daher schweben mir im prinzip filter erster ordnung vor (oder ist das zu wenig?)

    wenn ich nun allerding passive filter einsetz, wie siehts dann aus mit der parametrik?

    oder hat jemand einen anderen (besseren?) vorschlag?

  • chaosschrauber008
    Beiträge
    9
    • 7. November 2006 um 15:11
    • #2

    hallo,

    find die idee ganz interresant, werd ich evtl auch mal ausprobiern.
    nehm doch einfach eine aktivweiche, da hast du alles was du brauchst und die filter sind auch abgestimmt so das kein loch entsteht. die meisten neuen weichen lassen sich auch in einem sehr grossen bereich durchstimmen.
    wenn die weiche genug output hat und du nur leicht anzerren willst, langt es evtl auch nur eine triode pro verzerre zu nehmen und die mit der weiche zu übersteuern, dann kommste mit zwei röhren aus.

    auf jedenfall würd ich pro zerrerstufe ein poti an den ausgang machen sonst kannst du die lautstärken der einzelnen bänder nicht angleichen.

    gruss, thomas

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 7. November 2006 um 19:51
    • #3

    ich habe früher mal auf besonderen wunsch einen zweikanalverzerrer gebaut, dessen Kanäle über ganz unabhängige Klangregelungen und verzerrerstufen verfügten. Am Ende wurden dann die unabhängigen Kanäle wieder zusammengemischt.

    Das ergebnis war erstens:
    Es waren dem Gitaristen, der das ding genauso bestellt hatte, am Ende zuviele Knöpfe :D

    und zweitens (viel interessanter):
    das Ergebniss wirkt immer irgendwie unharmonisch zusammengemischt - man hört immer irgendwie, dass es sich da um ein "zusammengekünsteltes" Signal handelt.

    Also, wenn mehrere Zerrstufen, dann hintereinander, sodass sie sich gegenseitig beeinflussen - Multiband halte ich aus oben genannten Grund für wenig sinnvoll, weil da die verschiedenen Zerrprodukte zu unterschiedlich sind.

    Besxser wäre, viele parametrische Klangregelungen nach einander im Signalweg zu haben. So kann man auch sehr gut beeinflussen, welche Frequenzen in welcher Stufe besonders angematscht werden ... und das Signal bleibt homogen aus einem Guss, weil es sämtliche Stufen durchlaufen muss. Drei Band-Eqs ( für Gitarre )sollten eigentlich reichen.

    Das sähe dann zum Beispiel so aus:

    EQ1>Zerr>EQ2

    Hier könntest du in EQ1 die höhen Anheben und die Bässe absenken (Höhen werden also besonders verzerrt) In EQ2 drehst du die höhen vielleicht wieder ein bißchen raus und hebst die Bässe an. Die Folge: Die Bässe bleiben einigermaßen sauber und präsent und die höhen Braten richtig. Mit einem engen parametrischen Band in EQ1 kannst du dann noch bestimmte Mitten "anbretzeln" Ich glaube das reicht schon.

    Meine Traum konsettlation für Gitarre wäre:


    EQ1 > Germaniumzerre>EQ2>Röhrenzerre>EQ3

    Dabei ist EQ1 und EQ2 ein klassicher Kuhschwanz mit zusätzlichem engen, durchstimmbaren Mittenband, Eq3 könnte ich mir gut (besonders für Bass) als fünfband - Graphen vorstellen.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

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