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Signalübertragung für sehr lange Wege

  • phis
  • 11. Januar 2007 um 23:04
  • phis
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    141
    • 11. Januar 2007 um 23:04
    • #1

    Tach mal wieder und auch noch ein frohes neues!

    Habe mal ne frage.

    Und zwar sollen wir eine sehr grosse SportVA machen, dabei geht es darum das Audiosignal über einen ganzen Sportplatz zu senden.


    Wie soll ich das machen??
    Der erste Gedanke war eine IEM Strecke aber denke das gibt auf die distanz von 200 Meter probs.
    Danach kam mir der Gedanke an eine Wlan Strecke das haben wir schön öfters für Licht mit DMX gemacht. Da bleibt nur die fragen wie man das Audio signal am besten über das Wlan überträgt?!

    Danke für eure Tipps!


    :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

    http://www.myspace.com/tonphis

  • karel noon
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    • 11. Januar 2007 um 23:47
    • #2

    mein tip, ruf mal bei meumann und müller an, die haben da was, habe ich schon öfter gemietet für eine VA an einer trabrennbahn, funtzt super :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • thieloliver
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    • 12. Januar 2007 um 02:01
    • #3

    Muss es Funk sein? Ein symmetrisches Mikrofonkabel funktioniert da eigentlich schon noch gut - gerade wenn es sich um Linepegel handelt...
    Es gibt viele Multicores, die weit über 100m lang sind und da wird normalerweise Micpegel drauf übertragen :shock:

  • phis
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    • 12. Januar 2007 um 09:46
    • #4

    Naja wenn es nur 100 oder 200 Meter wären.

    Ist eine Sportveranstaltung die den ganzen Platz nutzt laufen Speer werfen usw. da kann man nicht einfach Mickabel über den Platz ziehen.

    Was gibt es denn von N & M ?

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  • tufkadib
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    • 12. Januar 2007 um 11:40
    • #5

    Hallo,

    was meinst Du mit "Audiosignal über den ganzen Platz senden"? Was soll mit dem Audiosignal geschehen?

    Das Aller-Allerletzte, worauf ich mich hier verlassen würde, wären irgendwelche Funkstrecken.

    Wenn Du Lautsprecher betreiben willst, nimmst Du einfach 100V-Systeme und ziehst die Leitungen zu den Lautsprechern. Das kann billige Telefon- oder Y-Leitung sein.
    Für einen normal großen Sportplatz würde ich keine irgendwo herumstehenden Verstärker vorsehen, das sollte auch so reichen. Ansonsten mußt Du eben Mikrofonleitung legen und möglichst erdfrei symmetrische Ein- und Ausgänge hoher Gleichtaktunterdrückung an den Geräten haben. Die Ausgänge sollten dann auch in der Lage sein, kapazitive Lasten zu treiben (wie es Geräte aus der Studiotechnik können müssen).

    MfG

    DirkB

  • karel noon
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    • 12. Januar 2007 um 15:16
    • #6

    von n&m gibt es einen funk übertrager der diese distanzen schafft, ist eigentlich also nur ein verstärker. geht mit handelsüblichen funkstrecken.
    also wenn es darum geht ein signal von einer festen station aus zu senden wäre das deine lösung. wenn es darum geht das auf dem sportplatz jemand mit einem funk-mic herumläuft natürlich nicht :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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    Application Support Engineer - HK Audio

  • tufkadib
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    • 12. Januar 2007 um 15:30
    • #7

    Naja, das alte HH710 von Gefell kam schon auf eine ordentliche Sendeweite, brauchte dazu aber zwei 9V-Blocks, die es auch zügig ausleerte.

    MfG

    DirkB

  • Tobias Zw.
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    • 12. Januar 2007 um 16:14
    • #8

    Meine Überlegung: 200m sind mit einer vernünftigen Funkstrecke (Sennheiser 300er / 500er aufwärts und entsprechender IEM-Sender) und zwei ordentlichen Antennen (z. B. die Shure-"Rochen", auch als "Paddel" bekannt, auf hohen [!] Stativen) erstmal kein Problem.

    Für das, was das kostet, bekommst Du aber jede Menge symmetrisches Kabel, und Du mußt Dir nicht in den Hintern beißen, wenn ein kreativer Zuschauer die Antenne zum Frisbee umarbeitet.

    200m Kabel sind für jeden echten symmetrischen Lineausgang ein Witz.

    Wenn irgendwie möglich, würde ich's drahtgebunden machen.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • K-Ulrich
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    • 12. Januar 2007 um 16:24
    • #9

    Ich nehme an, Du muss eine Art Ringbeschallung realisieren ? Da kann man auch wunderbar Optocore verwenden.Ich kenne natürlich Dein Budget nicht, aber digital hast Du keine Brummprobleme, kannst verschiedene Stromquellen verwenden, und wenn Du einen kompletten Ring legst, hast Du sogar eine Redundanz.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • phis
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    • 12. Januar 2007 um 19:37
    • #10

    Also da ein Fussballfeld schon mal 100 Meter lang ist und ka wie tief kann man um über den Platz zu kommen mal locker 300 Meter zusammen nur an Mic...

    Der grund gedanke mit der UHF lösung wäre nicht schlecht, dass war auch mein erster Gedanke. IEM mit Padel als Sender und 2x SLX als Empfänger auch mit Padel. Die Kosten sind da nicht so hoch. Und man könnte das ganze dann auch mit mehreren Empfängern nutzen.


    ODER??

    http://www.myspace.com/tonphis

  • treibsand
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    • 12. Januar 2007 um 21:23
    • #11

    Zu meinen Leichtathletikzeiten hatte die Runde um des Fussballfeld bummelig 400m (Innenbahn). Das wären jeweils ca. 200m pro Richtung.
    Wenn dein Sender relativ Zentral auf dem Feld steht, wären es nur ca. 75m Sendestrecke, also keine Panik, wegen den Entfernungen.
    Möglicher Brumm durch verschiedene Stromkreise lässt sich ja auch durch Übertrager vermeiden.

    Bei dir klingt es irgendwie nach Stereo. Willst du ein Konservensignal nach aussen senden, oder soll da was "live" drüber gehen?
    Wenn der Sender "ortsfest" ist, würde ich allerdings auch stets die Kabellösung bevorzugen (wenns irgendwie machbar ist).
    Gerade bei dezentraler Beschallung mit mehreren Systemen/Amps ist das IMHO einfach die günstigere und sicherere Lösung.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wikinger
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    • 12. Januar 2007 um 23:30
    • #12

    Eine Partnerfirma von uns überträgt Audiosignale via UKW-Sender. Vorallem bei Ski- oder Autorennen, wo weite Strecken überbrückt werden müssen eine tolle Sache. Mit entsprechenden UKW-Tunern kann dann das Signal den Beschallungsanlagen zugeführt werden. Veranstalter können Besucher animieren eigene Radioempfänger mitzubringen und so das Geschehen zu verfolgen. Die nötigen Bewilligungen sind in der Schweiz sehr einfach zu bekommen und sind auch nicht teuer. Natürlich muss für jeden Einsatz eine eigene Bewilligung eingeholt werden. Die Behörden geben dann jeweils eine entsprechende Sendefrequenz.

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • phis
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    • 13. Januar 2007 um 00:20
    • #13

    HMMM Dreht sich bei unserer sache auch um eine Sportveranstaltung.

    Auf dem ganzen Platz finden Aktionen stadt und um den Platz ist eine Laufbahn. Die muss auch frei bleiben. Das ganze muss dann einmal auf die eine Seite wo eine grosse Tribühne ist mit einer festen Beschallung und auf die andere seite des Platzes da müssen dann mehre Kultour Sitztribüne beschallt werden. :D

    Noch als kleines i-Tüpfelchen soll der ganze Ton am besten auch noch auf die andere Strasseseite in die Zelte wo die Sportler Crew usw. sich aufhalten.

    Durch die genutzte Laufbahn wird das sehr übel mit dem Mikro Kabel. Muss das mal ausmessen aber denke von dem Platz wo die Regie sitzt und auch die Normale Technik für den Platz ist sind es gut 350 bis 400 meter zum Amping

    http://www.myspace.com/tonphis

  • tufkadib
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    • 13. Januar 2007 um 09:15
    • #14

    Hallo,

    Du hast immer noch nicht klar gesagt, was nun genau auf der Grünfläche (größte Abmessungen 90 x 120m; empfohlen 70 x 105m -> Google) passieren soll.
    Müssen dort auch Lautsprecher hin, müssen dort Sprechstellen oder irgendwelches Zuspielgerümpel sein (wie viele)...
    Fragen über Fragen...

    Über eine Aschenbahn zu kommen ist überhaupt kein Problem, das Zauberwort nennt sich Hochbau. Paar lange Stangen mit Aufnahmen für die Kabel oben dran, unten einen Ansatz, den man in die Erde haut, fertig.
    Größer als etwa 4m werden die Läufer mit Sicherheit nicht sein.

    Die 400m zum Verstärker sind bei ordentlicher Technik auch kein Problem. Wir hatten zum 1.Mai eine Leitung von der Post gemietet, um Verstärker anzusteuern, die weiter weg standen. Das waren erheblich mehr als 400m. Dank Studiotechnik keinerlei Hürde.

    MfG

    DirkB

  • wikinger
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    • 13. Januar 2007 um 11:23
    • #15

    Bei einem Event habe ich mal mitgekriegt, das Linesignale(!) via 100V-Technik übertragen worden sind. Das Signal wurde dann wieder runtertransformiert und einer normalen PA zugeführt.

    Der DJ, war 600m von der Bühne entfernt am auflegen, und der Veranstalter wollte den DJ als Pausen-Musik. Qualitativ war das gar nciht schlecht... halt in Mono.

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • tufkadib
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    • 13. Januar 2007 um 12:29
    • #16

    Für den angestebten Zweck halte ich Stereo auch eher für eine Verschwendung.

    MfG

    DirkB

  • phis
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    • 13. Januar 2007 um 12:47
    • #17

    Selbst wenn es nicht Stereo wird denke ich immer noch da Kabel zu viel aufwand ist bzw mehr Probleme bring als wenn es über funkt geht.


    Wo bei sich mir auch als die frage aufdräng wie das aussieht wenn man da so eine "Wäscheleine" über die Bahn spannt. Dass müssten wenn schon Windups sein.

    Muss Montag mal bei Shure anrufen was die dazu sagen?!

    Wo bei Wlan ja auch gehen müsste?!

    http://www.myspace.com/tonphis

  • Sven M
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    • 13. Januar 2007 um 12:56
    • #18

    Klar geht das mit Wlan. Aber mit guten Funkkomponenten (Shure Paddel) sollte das Freifeld überhaupt kein Problem sein.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • phis
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    • 13. Januar 2007 um 13:03
    • #19

    Habe gerade mal ewtas bei google gesuch und auch was gefudnen:

    http://www.sphinxcomputer.de/produktdb/documents/44_1136.pdf

    Glaube auf so etwas läuft es hinaus.

    so ne Büxe-> Wlan ->Wlan ->Büxe -> Amp

    http://www.myspace.com/tonphis

  • timotimo
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    • 13. Januar 2007 um 17:41
    • #20

    Wir haben schonmal (für eine andere Firma) Kabel über ein Werksgelände gelegt, waren locker 400 bis 600 m. Das war kein Problem, zumindest bei Sprachsignalen, und ordentlicher Erdführung (Brummschleifen!).

    Mit Windups oder Dachlatten über die Bahn? Nein, eher 2 Lifte, darauf Traverse, besser noch ein Portal aus Traversen gebaut, sieht zudem noch schick aus.

    Funk lieber als Kabel? Normal eher umgekehrt, mit Kabel habe ich eine höhere Ausfallsicherheit, eine bessere Dynamik. Allerdings das Brummproblem. Bei großen Entfernungen könnte sich das Verhältnis umkehren, aber mit Aufholverstärkern (z.B. in Form von kleinen Mixern) bevorzuge ich auch bei großen Entfernungen Kabel, wenn möglich.

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