ich habe ja auch schon mal schlechte Erfahrungen damit gesammelt, der einpolige Zwischenschalter, ich dachte der angeschlossene Verbraucher wäre stromlos, es war aber dann nur der Neutralleiter getrennt. Es gibt doch in den VDE Vorschriften Angaben dass immer die Phase geschaltet werden muss. Leider habe ich dazu nichts genaues gefunden. Kennt ihr hier Vorschriften wonach der Schalter eigentlich so nicht betrieben werden darf?
Gesehen bei Conrad 627668
Zwischenschalter
-
-
bei schuko is es doch egal weil du den stecker auch andersrum in die steckdose stecken kannst und dann wird die Phase geschaltet.
Ich weiss nicht wie diese Zwischenstecker VDE-mäßig geregelt sind aber irgendwie muss es da was geben sonst könnte man die ja nicht kaufen.
Es ist ja auch nicht festgelegt wo du in einer Steckdose oder an einer Kupplung die Phase und wo den Neutralleiter anklemmen musst.
gruß
gylo -
jede lampe die ich kenne schaltet nur einen draht, der n ist in der regel durchgeklemmt, sprich wenn der stecker falschrum in der steckdose kommt haste 230 V auf dem Gewindekontakt. Das ist leider so aber soweit ich weiß setzt die vde, da leider kein allpoliges abschalten voraus.
-
Moin,
die Dinger gibt es auch in 2pol. Version von Kopp. Ist nen Bisschen größer als die vm großen C aber dafür 2pol. und vor allem auch bis 16A belastbar (im Gegensatz zu 2000W sprich 10A bei Conrad).
Kopp Art. Nr. 1758 habe ich noch zu DM Zeiten gekauft. Hat damals irgendwas um die 6 Euro gekostet.
-
eben ...
das is ja auch das problem schuko <> powercon ... da kann man auch in dem powercon die null anklemmen wo man will (natürlich nich auf die PE-Klemme^^) und wenn einer den schuko "falsch rum" reinsteckt is das auch wieder hinfällig.
außerdem kann man bei mehreren verlängerungskabel und verteilerleisten sowieso nich gewährleisten dass da nich mal gedreht wird ...seien wir doch mal ehrlich ... bei schukoleitungen misst doch keiner nach wo die phase ist oder?
ich mein dass man nen drehstromanschluss nachmisst is normal aber bei jedem schukokabel ...gruß
gyloEDIT: da war mal wieder einer schneller ... das "eben" bezog sich auf den vorletzten post ...
-
Ohne mich hier weit aus dem Fenster lehnen zu wollen...
Besonders die vorletzte Zeile ist wichtig...
Gruß aus Nürnberg,
Buzz
-
Für Schuko gibt es keine feste Phasenlage und wird es keine fest Phasenlage geben! Das ist einfach aufgrund der Steckerform nicht möglich! Obwohl auf manchen Steckern auch N und P auf einem Pol aufgedruckt ist.
Für alles was eine feste Phasenlagen bei 230V vorschreibt, gibt es die CEE Blau. (http://de.wikipedia.org/wiki/CEE-System)
So ist zumindest in der Industrie standart!Jetzt wird es zwar etwas OT, aber trotzdem:
tamaris-pa / mts: Für dass was dir passiert, gibt es allesdings einen einfachen Grund:
Du hast dich nicht an 5 wichtigesten Regel der VDE gehalten, die es für Arbeiten am elektrischen Anlagen gibt:
Sicherheitsregeln:
1. Freischalten
2. Gegen Wiedereinschalten sichern
3. Spannungsfreiheit feststellen
4. Erden und Kurzschließen
5. Benachbarte, spannungsführende Teile abdecken
Wenn man sich dran hält, merkt man bei Punkt 3, das die Phase noch da ist! So fern man ein ordentliches Messgerät verwendet...
-
Vorschriften, die sich auf die Verwendung solcher Geräte beziehen gibt es nicht, lediglich Angaben zum bestimmungsgemäßen Einsatz. Es sollte dann im Beiblatt zu diesem "Zwischenstecker" drin stehen, dass dieses Gerät nicht zum Trennen sondern nur zum betriebsmässigen Schalten vorgesehen ist. Desweiteren stehen da Angaben zur maximalen Schaltleistung. Ich weiss, die Praxis sieht das oft anders aus, vor allem bei Geräten dieser Art, die lediglich das CE Zeichen tragen.
-
ich hab mir auch mla solche Schalter gekauft, und da gab es ein beiblatt wo genau das drin stand... "Kann auch im ausgeschalteten Zustand Spannung führen" oder so ähnlich... das Problem ist nur, dass man ein Beiblatt relativ schnell wegschmeißt