1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Konzert-Sound Praxis

Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

  • wora
  • 11. Februar 2007 um 21:46
  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.427
    Beiträge
    27.264
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 27. Mai 2007 um 21:35
    • #81
    Zitat von "simonstpauli"

    macht ja auch mal sinn.

    obwohl das im analog-Sektor nicht so ist, rein prinzipbedingt bei Outboard mit Latenzen...

    ja, aber bei analogen schaltkreisen sind die latenzen im vergleich zu digitalen geradezu verschwindend gering...
    das sollte man als vergleich also nicht unbedingt hernehmen, das ist unfair gegenüber der digi-technik.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 28. Mai 2007 um 08:55
    • #82

    Mir ist gerade etwas Schreckliches eingefallen, M7CL - Multiband-Compressor im rack - >Insert im Kanal, da ist doch die Konsistenz sofort im Eimer.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • gerald1
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.142
    • 28. Mai 2007 um 13:39
    • #83

    Ein guter Einwand Christian. Ich kann Dir folgen und denke gerade über meine 901er und 902er nach. Verschrotten? :cry:
    Ich werde da mal kommenden Winter (wenn wieder richtig Zeit ist) mal so einige Versuche auf dem Lager durchführen (müssen), damit man sich auf der Produktion nicht mehr wundern muß :roll: . Wenn mit Digitalpult gearbeitet werden muß.
    Gerald1

  • guma
    Moderator
    Reaktionen
    5.286
    Beiträge
    14.961
    Marktplatz Einträge
    6
    • 28. Mai 2007 um 14:05
    • #84

    Wie wärs den hierzu mit diesen Thread:
    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=59757&sid=5a0c244f31e477c79335da5551a85305

  • oton
    Profi
    Reaktionen
    920
    Beiträge
    3.123
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    5
    • 28. Mai 2007 um 18:41
    • #85
    Zitat von "simonstpauli"

    Mir ist gerade etwas Schreckliches eingefallen, M7CL - Multiband-Compressor im rack - >Insert im Kanal, da ist doch die Konsistenz sofort im Eimer.

    Ich benutze so etwas mit Digital wie mit Analogpulten und habe bis jetzt noch keinen Unterschied feststellen können, auch wenn ich sogar Signale "doppelt" aufs Pult fahre.

    In meinem Fall ist das ein TC Finalizer, der als "GRUNDTONANDICKER" läuft, BD, Bass und alle Instrumente die für Tiefton zuständig sind laufen über einen Steroaux auf den TC, dort findet eine wüßte Multiband-Kompression incl. Limiter & Obertonschweinereien statt.

    Der TC kommt auf zwei Kanälen zurück und kann so als "angedickte Basssuppe" auf den Master gemischt werden, bei grossen Konzerten brauche ich es kaum, umso kleiner die Location ist umso mehr gebe ich zu, da durch "steht" der Grundtonbereich besser und ich habe mehr "Druck", ohne den Hahn zu sehr aufreissen müssen. ich kann so bis zu 6 dB leiser fahren, ohne das es zu dünn wird.

    Jetzt müssste das, da der TC ein Digitalgerät ist, beim Zumischen ja fürchterliche Kammfilter etc. geben, beim Digitalpult noch viel schlimmer. Allerdings hatte ich den Effekt weder bei dem einen noch dem anderen Anwendungsfall.

    Ich denke das die Diskussion über Latenzzeiten etc. hilft, ein paar neue Arbeitsweisen in Bezug auf Digitalpulte zu etablieren, hier müssen sich bestimmt viele noch etwas umstellen.
    Allerdings sind die Effekte längst nicht so krass, wie hier immer wieder kolpotiert wird, im Zweifelsfall hilft ja immer noch ausprobieren.

    Die Frage ist doch eher, ob man externes Outboard noch braucht, in den nächsten paar Jahren werden die Sideracks wohl ziemlich dünn werden auf deutschen Bühnen ... und ich weine ihnen keine Träne nach.

    Genauso wie im Studiobereich die analogen Signalbearbeitung schon so gut wie ausgestorben ist, wird sie auch Live sterben, da bin ich sicher.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 28. Mai 2007 um 19:10
    • #86

    Ich sehe die große Problematik auch noch nicht beim Grundtonandichen sehen ( man kann sich ja ausrechnen, wie die Wellenlänge / Frequenz bei ca 2ms ist ) wenn man die Effekte für eher höhenlastige Sachen verwendet, wär ich vorsichtiger.

    Es ist, wie Du schreibst, einfach eine Umgewohnung in der Arbeitsweise. Vermutlich auch einer der Gründe, warum einige so dagegen sind, da es "Ihrer gwewohnten Arbeitsweise" nicht entspricht.

    Es ist sicher nicht so, das jetzt alles ein Problem darstellt, nein sondern einfach eben ein "Anders" Arbeiten und aufpassen was man tut.

    Viele Sachen, die ein Analogpult noch verziehen hat, fallen jetzt schon unter " Uhh, Vorsicht ".
    Wobei ich eben das betonen möchte, das viele auf Analogen Tischen Dinge gemacht haben, die eigentlich der Physik widersprechen.

    Ich persönlich bin kein Theoretiker, sondern eher Praktiker. Und oute mich als Digitalbefürworter ( allein schon, weil ich darin die Zukunft sehe, unabhängig davon, was wir Techniker wollen. Und ich hab keine Lust, da irgendwann hinterherzuhinken )

    Und in der Praxis sind die Teile super, wenn man richtig damit umgeht.
    Und da gehört halt auch dazu, das man sich einfach Gedanken macht, was man wie, wo und wieviel insertet und wie der weitere Signalfluss ist.

    Es ist wie mit allen Werkzeugen.
    Richtig eingesetzt super. Falsch eine Tragödie.
    Und ein sehr schlauer Mann hat mal gesagt: Das Digitalzeitalter ist das Ende der Echtzeit :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.427
    Beiträge
    27.264
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 28. Mai 2007 um 20:04
    • #87
    Zitat von "klauston"

    ...weil ich darin die Zukunft sehe, unabhängig davon, was wir Techniker wollen...

    mir sei die frage erlaubt:
    wer muss denn die teile bedienen?
    für wen sollten sie denn designt werden?
    ich bin der meinung, das pulte als werkzeug für unsere kreative arbeit genau für unsere anforderungen gebaut werden müssen.
    es macht doch keinen sinn, das man bewährte vorgehensweisen über den haufen werfen muss, nur weil die neue "tolle" technik unsere ideen nicht unterstützt.
    natürlich ist es meist nicht soo schlimm wie man das in meinen letzten sätzen verstehen könnte, aber die grundsätzliche frage besteht doch weiterhin...

    ende off topic...

    zum thema zurück:
    das andicken von sounds würde ich als effekt verstehen.
    und der wird ja im normalfall nur auf der PA genutzt und nicht im monitorbereich. das ist wohl relativ problemlos. auch wenn die PA durch viele verarbeitungsschritte einiges an verzögerung hat, wirkt sich das in der praxis doch wohl seltenst negativ aus.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 28. Mai 2007 um 21:00
    • #88

    Volle Zustimmung :D

    Wer die teile kauft ??
    Einkäufer in Firmen, die sehr oft einfach aus wirtschaftlichen Gründen einkaufen.

    Wir Techniker haben meist das 2. Wort. Was ich sogar einigermaßen verstehe.
    Aber damit müßen wir halt leben.
    Sonst hätten wir in früheren Zeiten ja auch nur XL3 / 4 , Pm4000 oder im Einfacheren Fall irgendwelche A&H ML3000/4000 gehabt :D

    Man kann sich (Leider) als Teci nicht immer alles aussuchen. :?

    Und genau deswegen, weil wir damit arbeiten müßen was einem vorgesetzt wird, wir können darüber jammern oder einfach unseren Nutzen daraus ziehen.
    Ist halt Einstellungs/Kopfsache. 8)

    Geht halt irgendwie in eine Richtung, wo man sich mehr spezialisiert.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • oton
    Profi
    Reaktionen
    920
    Beiträge
    3.123
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    5
    • 28. Mai 2007 um 21:59
    • #89

    naja, um mal zum Thema zurück zu kommen, gerade im Profibereich wird doch inzwischen eine Menge der Monitorjobs mit PM5D´s gemacht, wenn ich mich so auf Festivals umsehe, und im "Semiprofi"-InEAR Geschäft haben sehr viel Bands inzwischen eine kleines Setup mit 01V oder Behringer.

    Und NIE habe ich von irgend welchen Problemen wg. Latenzen gehört, ich bin weiterhin der Meinung das die ganze Diskussion sich hier im Forum ziemlich aufgeblasen hat. Jede grosse Bühne ist mit ihrer oft seltsamen Akustik wg. Reflexionen ist um vieles unangenehmer für Musiker als ein paar Millisekunden Delay eines Digitalpultes.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 28. Mai 2007 um 22:07
    • #90

    In der Masse sind wohl doch eher die Latenzen der Monitormischer störend ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 28. Mai 2007 um 23:23
    • #91

    Sag doch einfach , auf was Du hinauswillst.
    Wenn Dich die Diskussion stört, mußt Du ja nicht mitmachen.
    Es steht jedem frei, bei Multibandkompressor und Analogen Pulten zu bleiben :D

    @ Oton:
    Find ich gar nicht so aufgeblasen.
    Ich bin nur der Meinung, das man zwischen In Ear und konventionellen Monitoring unterscheiden muß.
    Und bei herkömmlichen In Ear hat man auch selten noch Zusatzgeräte oder zusätzliche AD/DA im Signalfluss. Deswegen ist ja alles gut.
    Und über die Körperknochen kann man sich schon schöne Kammfilter und Ortungsstörungen einfangen, wenn die Zeit zu lang wird.
    Übertreiben darf man es deswegen sicher auch nicht.
    Und in Deinem Fall ( speziell am FOH ) macht es ja auch keinen Unterschied, ob Analog oder Digitalkästchen.
    Die meiste Latenz würde man sich ja eher in der AD/DA Wandlung holen.
    Aber wie gesagt, am FOH tritt das problem ja kaum auf. Zumindest nicht in einer Verwendung wie von Dir beschrieben.

    Das ist etwas, was bei konventionellen Monitoring nicht so auffällt.

    Und ich bin keinem Böse, dem das Egal ist und der da ganz anders macht.
    Sichert auf Dauer denen die Jobs, die das Ganze eher ernst nehmen. :D

    Und ich kenn in der Zwischenzeit viele amtliche Bands, die mit DM1000/2000, PM5D mit In Ear kommen.
    Weils ja auch Sinn macht.

    Und nebenbei: von einem PM5D sind zwischenzeitlich ca 3.500 STK verkauft worden.
    Selbst ein XL3 hat es nach meinen Informationen nur auf ca 1100-1200 STK gebracht.
    Da kann sich jeder den Erfolg selber ausrechnen.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.427
    Beiträge
    27.264
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 28. Mai 2007 um 23:30
    • #92

    oton:
    es ging ja nicht darum, generell alle digi-pulte aus dem monitorbereich zu verdammen.
    wir wissen alle, das dies völlig unsinnig wäre.

    es ging darum, ein problem anzusprechen, das nicht von der hand zu weisen ist. wenn man halt nicht aufpasst und zu viele geräte mit einer gewissen latenz hintereinander reiht, kann es eben zu problemen kommen.
    es gibt durchaus musiker, die für´s sogenannte finetiming ein sehr gutes gehör haben. aber ich bin mir nicht sicher, ob sie überhaupt wissen welche probleme man sich durch latenzzeiten einhandeln kann.
    die technik - das fremde wesen... nun, dafür haben sie ja uns, das ist unser verantwortungsbereich. und genau wir dürfen doch auch drüber nachdenken wie ich finde. man sollte nicht kommentar- und gedankenlos alle trends, die uns die hersteller vorgaukeln, einfach mitmachen.
    der techniker an sich ist natürlich sehr empfänglich für neue technische gerätschaften, meiner ansicht nach manchmal sogar etwas zu empfänglich.
    kleines beispiel: feedback-reducer.
    diese konnten sich auf professionellen bühnen nicht durchsetzen, aber - hand auf´s herz - so gut wie jeder hat am anfang damit rumexperimentiert. bis man zur einsicht kam das man sowas eigentlich gar nicht braucht...

    und auf großen bühnen stellen sich die musiker bei kritischen stellen im musikmaterial in die nähe der monitore, bzw. sie sitzen neben diesen.
    dann ist es egal, wie groß die bühne ist. der maximalabstand beträgt dann eben wenige meter.
    das signal von den sidefills wird nur für das gute gesamtgefühl benötigt, keinesfalls zum tighten zusammenspiel. das bedeutet diese dürfen auch mal ein stück weg sein...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (28. Mai 2007 um 23:33)

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 28. Mai 2007 um 23:32
    • #93

    Edith sagt, ich hab das 2 x geschrieben, da beim 1ten Mal nix dastand
    ( Scheiß Technik :D )

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

    Einmal editiert, zuletzt von tufkaklto (29. Mai 2007 um 07:59)

  • oton
    Profi
    Reaktionen
    920
    Beiträge
    3.123
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    5
    • 29. Mai 2007 um 00:15
    • #94

    Klaus, du hast Schluckauf ... :D

    wora, ich bin gar nicht gegen die Diskussion. Ich arbeite zu 50% im Studio, da sind Latenzen oft ein grosses Problem beim Monitoring, da geht es aber auch schnell um 20-30ms, das ist dann wirklich untragbar.

    Mich nervt nur, das es hier schon wieder eine Menge Nachplapperer gibt, die:

    1. Digitalpulte total doof finden, weil die total doof klingen und halt nicht so wir ein tolles Midas XL4 ... und auch noch doof aussehen ...

    2. gehört haben, das es da die bösen Latenzzeiten gibt und deshalb in jedem Thread, der irgend etwas mit digital zu tun hat, wichtig darauf hinweisen das ja die Latenzzeiten und so ..

    ... ich kann es nicht mehr hören .. :wink:

    Zurück zum Thema, im Studio (in einer ähnlichen Situation wie In Ear) unterm Kopfhörer gibt es Musiker, die 9-10 ms hören können und als unangenehm empfinden, darunter hat sich noch nie jemand beschwert. Es sollte also im Livebereich mit Digitalpult & Digitalcontroller bei geschätzten 3-6 ms eigentlich noch keine wirklichen Probleme geben.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • oton
    Profi
    Reaktionen
    920
    Beiträge
    3.123
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    5
    • 29. Mai 2007 um 00:24
    • #95

    Habe mir gerade den Thread noch einmal durchgelesen ... man vergisst so schnell ... wir einigen uns auf ca. 10ms ok ?? :D:D:D

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 29. Mai 2007 um 08:07
    • #96

    Ich geb Dir schon recht.

    Grundsatzdiskussionen und Nachgeplapper kann ich auch kaum mehr hören.
    Und die Schlagworte Latenz und Rendundanz sowie Mic Preamps kann ich auch nicht mehr hören, wenn es um Digitalpulte geht.

    Wora hat das eh schön beschrieben.
    Und es geht darum, im jeweiligen Verantwortungsbereich eben sorgsam und durchdacht mit dem Werkzeug Digitalpult umzugehen.
    Und man muß sich bei gewissen Anwendung dann eben mehr Gedanken machen als bei anderen.
    Wie Du selbst gesagt hast, im Studio am Kopfhörer ca 9-10 ms

    Wobei ich durchaus glaube, das das auch etwas weniger sein kann, wo bei manchen schon Probleme auftreten, aber das werde ich in einem Feldversuch testen.

    greez

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.427
    Beiträge
    27.264
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 29. Mai 2007 um 08:18
    • #97

    danke für die blümchen.

    die ergebnisse eines feldversuches würden mich dann zu gegebener zeit stark interessieren. wir haben in diesem thread ja versucht, daten zusammenzutragen die zur klärung der latenz-frage führen. leider gibts da nicht soo viel informationen dazu bzw. zumindest nicht die, die wir suchen.

    ich denke auch, wenn man sich an ein maximum von 10ms für den monitorbereich hält, das es zu keinen beeinträchtigungen beim zusammenspiel kommt. dennoch: je kürzer die latenz, desto besser.

    so, bin jetzt erst mal weg...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
    Profi
    Reaktionen
    1.128
    Beiträge
    3.671
    • 10. Juni 2007 um 18:47
    • #98

    Aus gegebenem Anlass – die Open Air – Saison steht vor der Tür bzw. hat begonnen – möchte ich eine (fast digitalfreie) Problematik ansprechen, die mir sehr gut in diesen Thread zu passen scheint:

    Gelegentlich bin ich als Monitorer mit div. Acts der etwas härteren und schnelleren Gangart unterwegs; allesamt eher solche, die man, verglichen etwa mit dem weiter oben behandelten Herrn Michael, nicht unbedingt in erster Assoziation mit dem Prädikat „musikalisch – künstlerische Sensibelchen“ in Verbindung bringen mag. Gleichwohl gastieren wir regelmäßig auf großen und manchmal auch auf sehr großen Bühnen. Klassischer R&R – Aufbau: vorne tollen 3 bis 4 Musiker mit und ohne Gitarren herum, 5m dahinter betreibt ein athletischer Trommler auf seinem Aufbau Hochleistungssport. Ebenfalls klassisch das Monitorsetup: 3 – 5 Mixe vorne, Drum Fill, Side Fills. I.E. eher unpopulär.
    Auf den Side Fills dabei im Wesentlichen neben Gesang und Soli viel (Double-) Kick und Snare, die das musikalisch – rhythmische Geschehen für die im vorderen Bereich herumwirbelnden Akteure auch außerhalb deren Hot Spots leidlich zusammen halten müssen. Alles nicht besonders aufregend, und auf Bühnen zwischen 10 und 20, 25m Breite hat das 20 Jahre lang recht zufriedenstellend funktioniert; die lebhafte Fraktion vorne kam mit den sich (für sie) ständig ändernden Laufzeiten der Sidefillsignale ganz gut klar.

    Seit ein, zwei Jahren jedoch begegne ich auf größeren Festivals hin und wieder einer Unsitte, die vor allem schnell und präzise spielende Drummer ernstlich behindern und im Extremfall eine ganze Show an den Rand des Abbruchs bringen kann: die Verwendung von Line Arrays als Side Fills. Wer, um Himmels Willen, kommt auf die Idee, dass das sinnvoll funktionieren könnte? Hoch unterm Bühnendach geflogen, mit 100 Grad horizontaler Abstrahlung die gesamte Bühne nebst angrenzender Arbeitsflächen gleichmäßig beglückend, dazu vielleicht noch mit den schon diskutierten Anfangslatenzen (Digi – Pult, analoge Inserts, danach wieder analog in den viel zu langsamen Systemprozessor, usw.) vorbelastet, machen sie das Alptraumszenario des Hochgeschwindigkeitstrommlers zur Wirklichkeit: sofern er lieber dankend darauf verzichten möchte, sich von infernalischen Drumfill – Leveln malträtieren zu lassen, hört er von vorne links und rechts laut und deutlich vor allem das, was er neulich mal gespielt hat. Was aber bei Balladenrock oder auch AC/DC – Stampfern noch als Slapback - Schönheitsfehler durchgehen mag, funktioniert bei schnellen 16tel – Doublekick – Passagen einfach überhaupt nicht mehr und kann im schlimmsten Fall für völlige Konfusion auf der Bühne sorgen.
    Ich bin kein Musiker, habe den Effekt aber bei mehreren Gelegenheiten von verschiedenen (gestandenen Profi -) Drummern vorgeführt bekommen; glaubhaft gewürzt mit manch unzweideutigem, nicht postingfähigem Kommentar.
    Die wenig elegante „Lösung“ bei 15min. Changeover: Side Fills aus; stattdessen Wedges quälen, bis sie hüpfen. Optimal geht irgendwie anders.

    Liebe Kollegen/ PA – Verleiher/ Disponenten, auch und gerade dann, wenn Ihr eine große und namhafte Company vertretet: das mag beeindruckend aussehen – aber es funktioniert einfach nicht! Klar, die Leasingraten für die sündhaft überteuerten Querhängekisten schmerzen; die Dinger müssen ackern für ihr Geld. Aber doch bitte, bitte nicht als Side Fills auf großen, lauten R&R – Bühnen. Verkehrter geht’s überhaupt nicht. Dort brauchen wir das genaue Gegenteil von 100 oder 110 Grad: eng abstrahlende Systeme, möglichst nahe am Geschehen positioniert, und dabei mittels sorgfältiger Ausrichtung auf gewünschte zu beschallende Bühnenbereiche derlei Laufzeitproblematiken gar nicht erst aufkommen lassend.


    Sieht das wer ähnlich, oder hatte vielleicht schon das gleiche Problem? Müssen wir tatsächlich unsere Rider um den fett gedruckten Satz „No line array type side fills, please!“ ergänzen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 10. Juni 2007 um 20:06
    • #99

    DAnke für die Ausführung.

    Ich hab bei meinen Geschichten C4 als Sidefills und besteh auch drauf.
    Das ganze mit ein paar B2 gewürzt ist nett und macht genau das, was ich haben will.
    Nämlich dampf vorne und enge Winkelung, wie ich will.
    Und wenn dann IN Ear Fans kommen, die nur Bässe in den Sidefills wollen, dann ist das mit einem Druck aufs MUTE Knöpfchen leicht lösbar.

    Und das mit den LA Sidefills.
    DAS steht in vielen RIdern so drin !!!

    ZB hab ich ganz konkret den Rider von Marilyn Manson vor mir liegen, der will das so. :D

    Man richtet sich halt oft nach dem hauptact :D :?

    Und ganz nebenbei, Ich hab grad eine Unmenge von Ridern vor mir liegen, für faast alle Acts steht schon ein PM5D, PM1D, und bei einigen auch ein Digidesign oder D5 in den Anforderungen als akzeptierte Pulte.
    Im Moment erstaunt mich, wie oft ich das PM5D lese, bei vielen als 1. Wahl.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • billbo
    Profi
    Reaktionen
    1.128
    Beiträge
    3.671
    • 12. Juni 2007 um 01:11
    • #100
    Zitat

    Und das mit den LA Sidefills.
    DAS steht in vielen RIdern so drin !!!

    Irgendwie hatte ich so was schon befürchtet :D.
    Übersehe ich da irgendetwas? Aus länger zurückliegenden Experimenten mit ‚Down Stage Side Fills’ und ‚Up Stage Side Fills’ habe ich in Erinnerung, dass ‚upstage’ auf gar keinen Fall Sachen drauf durften, die den Drummer ggfs. in Bedrängnis bringen konnten. Was könnte also der Sinn (oder wenigstens die Idee) hinter einem solchen Aufbau sein? Gut, jetzt mal abgesehen von den Prinzipien amerikanischer Riderpolitik (wir fordern grundsätzlich erst mal das Neueste/ Bunteste/ Lauteste/ Teuerste/ Größte, egal ob das irgendwie sinnvoll ist oder nicht) ?

    Ich habe (gestackte) Line Array Sidefills schon mal um 45 Grad nach vorne drehen lassen. Der Trommler war danach mein Freund. Und ja, der FOHler redete nach ein, zwei Feierabendbier auch wieder mit mir.

    Zitat

    Im Moment erstaunt mich, wie oft ich das PM5D lese, bei vielen als 1. Wahl.

    Das ist Notwehr. Wenn man sich schon nicht mehr gegen die digitale Flut wehren kann, dann will man wenigstens eins, das man schon mal gesehen hat 8).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00

Letzte Themen

  1. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  2. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  3. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  4. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  5. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  6. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  7. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  8. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  9. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  10. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™