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Panne(n) beim Frankfurter Opernball

  • Kai Pirinja
  • 28. Februar 2007 um 13:46
  • sensible-error
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    89
    • 28. Februar 2007 um 23:20
    • #21

    Also es fällt doch langsam auf, daß Drahtlosanlagen nach erfolgreichem Soundcheck entweder pünktlich zu Begin einer VA, oder aber während Dieser gestört werden. Allein die in diesem Forum beschriebenen VA's (Beispiel: Motorshow Detroit) oder auch meine eigenen Erfahrungen (aktuell: Dresden:21.02. bis 24.02. dieses Jahres, Maritim), regelmäßig auch Messe Köln... bestätigen dieses.
    Ich schließe DVBT für die von mir erlebten Fälle aus, da wir erstens nähmliche Frequnzbereiche konsequent und weiträumig mieden und zweitens: dvbt nicht über die Frequenzbereiche driftet.
    Ein Weiterer, meines Wissens in diesem Forum noch nicht diskutierter Gig: Stefan Raabs "Fight Night" (Pro Sieben) in dem nahezu gleichzeitig vier (!) Sender der Fünftausender-Serie von Sennheiser für jeden TV-Zuschauer hörbar gestört waren. Ruft man sich in Erinnerung, daß diese Teile (abgesehen davon, daß sie die Zuverlässigkeit an sich verkörpern) mit Pilotton arbeiten - also nähmliche Störungen nur in den Audioweg dringen, wenn auch die "Störung" über einen Pilotton exakt der gleichen Frequenz verfügt...drängt sich zwingend der Gedanke an Sabotage auf!
    Dieses wird hier in diesem Forum erstaunlich milde und zurückhaltend diskutiert...
    Wir sollten so ehrlich sein, das Phänomen OFFEN zu diskutiern und auch die Hersteller der marktrelevanten Systeme zu sensibilisieren, Möglichkeiten anzubieten, eventuelle "Störer" zu orten und zu fassen. Die strafrechlichen Konsequenzen dessen sind durchaus brauchbar... Das Anbieten entsprechenden Equipements zu bezahlbaren Preisen (Hallo Sennheiser!!!) dürfte auch im Interesse der Anbieter liegen - sie wachzurütteln liegt an uns!
    Aber vieleicht ist's ja nur ein sensible-error

    ...."bitte auf meinen Monitor Alles, mit viel HALL""...

  • oops
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    868
    • 1. März 2007 um 00:15
    • #22

    tja, so kanns kommen... hab auch schon das eine oder andere mal wegen eb kamera teams geschwitzt...

    da hilft nur der konsequente abgleich aller zu erwartenden frequenzen.

    problem ist nur, dass die pressefuzzies dank presseausweis gern auch mal spontan vor ort akkriditiert werden...

    solange die frequenzbänder zwischen drahtlostechnik im va-sektor und broadcastern nicht obligatorisch getrennt werden, wird das nicht das letzte mal gewesen sein.

  • ADMIN
    Administrator
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    • 1. März 2007 um 06:29
    • #23
    Zitat von "sensible-error"

    in dem nahezu gleichzeitig vier (!) Sender der Fünftausender-Serie von Sennheiser für jeden TV-Zuschauer hörbar gestört waren. Ruft man sich in Erinnerung, daß diese Teile (abgesehen davon, daß sie die Zuverlässigkeit an sich verkörpern) mit Pilotton arbeiten - also nähmliche Störungen nur in den Audioweg dringen, wenn auch die "Störung" über einen Pilotton exakt der gleichen Frequenz verfügt...drängt sich zwingend der Gedanke an Sabotage auf!
    Dieses wird hier in diesem Forum erstaunlich milde und zurückhaltend diskutiert...

    Das kann sein, muss aber nicht: Ein einziges EB-Team, das mit einer nicht dazupassenden Freuenz dazwischenfunkt, kann völlig ausreichen. Die müssen gar nicht auf derselben Frequenz funken, und deshalb reicht ein passender Sender auch, um mehrere andere Freqeunzen nachhaltig zu stören.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • andy006
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    • 1. März 2007 um 07:42
    • #24

    "Stehts ne VHF Anlage mitnehmen wenn UHF zusammenbricht"
    Lieber Admin - ja das habe ich im Threat "Schon etwas sonderbar" geschrieben. Daraufhin habe ich von niggles Prügel mit der Bundesnetzbehörde erhalten. Das hat dazu geführt das ich bischen über das Problem nachdenke und eigentlich weiß das der Betrieb im VHF falsch ist und ich jedesmal ein sehr schlechtes Gewissen habe wenn ich die VHF-Funke doch wieder als Reserve hinlege :roll: :roll: :roll: Hätte ich in dem damaligen Artikel über Störungen im UHF-Band gesprochen dann hätte niggles nur gegrinst. Aber jetzt wurde das Thema durch den peinlichen Vorfall, in sich selbst bewiesen. Ach meine Reservefunke in den Händen von Kim Wilde :D:D:D
    P.S. ein Notfallmic mit Kabel gehört immer in den Bühnenbereich - immer! Kostet 150 und der jetzige Regreß?????

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • timotimo
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    • 1. März 2007 um 08:12
    • #25
    Zitat von "Andy006"


    P.S. ein Notfallmic mit Kabel gehört immer in den Bühnenbereich - immer! Kostet 150 ...

    Aber nur, wenn Kim es dann mit heim nimmt....

  • tufkaklto
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    • 1. März 2007 um 18:05
    • #26

    Hmm, also generell volle Zustimmung an Derautor.

    Ein Kabelmic ist bei Funkanwendungen einfach zwingend als Backup.
    Alles andere ist unprofessionell.
    ( aber es muß ja nicht der Monitormann laufen, das macht der Bühnenmann :D:D )

    Das Kamerateams kommen und stören, haben sicher viele schon erlebt.
    Da kann man aber auch schon viel mit einem Guten PL machen, der das im Vorfeld schon abklärt und Frequenzlisten austeilt.
    ( und wenn man davon ausgeht, das das soeben eingetroffene Kamerateam einen Funk hat, dann kann man auch danach fragen )
    Uncool wäre, wenn der Toni am FOH den Senderfunk( zum Mitschneiden ) auch noch am Mischpult ansgeteckt, mit dem er sich dann Probleme einhandelt.

    Eine falsch plazierte Frequenz kann durch die entstehenden Intermodulationen durchaus mehrere ( bis dahin funktionierende ) Frequenzen wegdrücken.
    Für Störungen brauche ich keinen passenden Pilotton.
    Es muß nicht immer alles Sabotage sein, obwohl es das sicher gibt.

    Und wer seinen Funk angemeldet hat, kann ja auch jederzeit die Funkbehörde rufen. ( Was bei Störungen zu spät wäre )

    Bei solch hochkarätigen Jobs sollte man immer einen Frequenzscan machen, bzw einen fähigen Funktechniker vor Ort haben.
    Könnte durchaus billiger kommen als ein Regreß. :D

    Und das oft verwendete Argument " Der Kunde zahlt das nicht" :
    Ganz ehrlich, eine Firma, die von sich sagt, professionell zu arbeiten, sollte dann den Job ablehnen, anstatt das Risiko einzugehen, bei Nichtfunktionieren jahrelange Rechtsstreit zu haben und einen ( guten ) Ruf zu verlieren.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • dienervt
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    608
    • 1. März 2007 um 20:18
    • #27
    Zitat von "timotimo"

    stop, wir müssen da was fixen, das Mikro tauschen.

    Mir sieht das nach unerfahrenem Personal, welches sich in Panik bei der Fehlersuche "verrannt" hat, aus.
    Ein Profi sollt in der Lage sein, sofort zu entscheiden, ob man "rumprobiert" oder es besser läßt und sofort ein Kabelmikro bereitmacht.
    Ich habe selber auch schon in der Panik eine Fehlentscheidung getroffen und mich am nächsten Tag über meine Kopflosigkeit geärgert.

    Viel Bass ist durch nichts zu ersetzen- außer durch noch mehr Bass. http://www.DienerVT.de

  • timotimo
    Profi
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    • 1. März 2007 um 20:56
    • #28

    Ich glaube eigentlich nicht, daß da in irgendeiner Form unerfahrenes Personal am Start war. Ich denke eher, keiner hatte den Mumm, zu sagen: da greife ich jetzt ein. Aber alles nur Vermutungen. Vielleicht meldet sich ja noch einer der direkt oder indirekt Beteiligten zu Wort.

  • tufkaklto
    Profi
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    7.116
    • 1. März 2007 um 21:09
    • #29

    http://www.dieneueepoche.com/articles/2007/02/25/92555.html

    Wenn wirklich Strompanne und Stromschlag, dann kann das alles mögliche gewesen sein und nicht nur die Funkis ( Waren immerhin R Serie, die hat kaum ein HKS )

    http://www.wiesbadener-kurier.de/rhein-main/obj…ikel_id=2726668

    Wenn allerdings dann eine Andere Band sofort spielen kann ..........?

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • f8274
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    4.858
    • 1. März 2007 um 22:52
    • #30

    Der Artikel der Neuen Epoche ist wohl ein Witz. Falsch und oberflächlich.

    Der Wiesbadener Kurier sagt ja auch etwas ganz anderes, und zwar nicht eine Silbe von einer "Strompanne". Und Kim bekam keinen Stromschlag, sondern erschrak wegen des Störgeräuschs an ihrem In-Ear.

    Aber auch uns sind mal 4 Funkmics abgeschmiert, die beim Soundcheck noch tadellos zusammen liefen (Sennheiser 5000er). Mit einer billigen EW 145er Funkstrecke ging es dann bis zum Ende weiter. Bis dahin hatten wir als Backup-Mics auch ausschließlich wiederum Funkmodelle am Start, werden aber inskünftig auch Kabelversionen vorhalten. Ist zwar lästig wegen der Kabelverlegungsarbeiten, aber Sicherheit geht bei größeren events allemal vor.

  • utzr
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    • 1. März 2007 um 23:35
    • #31
    Zitat

    Und Kim bekam keinen Stromschlag, sondern erschrak wegen des Störgeräuschs an ihrem In-Ear.

    Kann nicht sein. Kim verwendet gar kein InEar. Auf der aktuellen Tour hat lediglich der Drummer einen Kopfhörer, der Rest ist konventionell.
    Ich habe zwar keine anderen Infos als die aus diesem Thread, tippe aber eher auf andere Fehler als einen defekten Handsender. Vielleicht Backline StromDefekte, Digitalpult/Multicorefehler etc. . Das macht auch fiese Geräusche und ist nicht mal eben behoben....
    Die Zeitungen können das eh nicht auseinanderhalten.

  • sensible-error
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    89
    • 2. März 2007 um 00:09
    • #32

    Dieser Einwand ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Bei den von mir betreuten VA waren aufgrund größter Geheimnisskrämerei seitens des Auftraggebers definitiv keine EB-teams in "Reichweite", allerdings gibt mir Dein Beispiel auch nur Eines weiteren Senders zu denken...haben wir doch regelmässig ausschließlich nur mit den von uns geplanten Frequenzen rechnen lassen...also "Betriebsblindheit" pur an den Tag gelegt - peinlich!!!. Aber dafür ist ein solches Forum ja auch da - einen zurückzuholen in die Realität - insofern DANKE!
    Allerdings bleibt das vielerorts beobachtete Phänomen der 'punktgenau zu VA-Beginn' einsetzenden Störung (Interferenz?) dennoch im Dunkeln
    Kabelgebundene Alternativen sind für uns im Kongressbereich generell Standard, der bei einem definitiven Ausfall eines Ports mit Anstecker notwendige Verweis des Vortragenden auf das Rednerpultmic wird schlimmstenfalls mit einem Joke des betroffenden Referenten quittiert - der Auftrageber bleibt gelassen (passiert aber pro sechzehn VA's etwa einmal...)
    Dies ändert aber nichts an der, mir inzwischen doch durchaus verdächtigen "punktgenauen Landung" der jeweiligen, wie auch immer zu begründenden Störung gegen VA-Beginn!
    Es liegt mir wirklich nichts ferner, als Panik zu verbreiten, aber bei einem Feedback im Sprachrelevanten Bereich auf der Bühne muss ich auch solange suchen, bis ich es tilgen kann. ...
    Diesbezüglich stellt sich unsere Branche in diesem Forum doch sonderbar edel dar. ...

    ...."bitte auf meinen Monitor Alles, mit viel HALL""...

  • mittelhesse
    Beiträge
    21
    • 2. März 2007 um 00:27
    • #33

    ich hab kurz nach dem Opernball in der Alten Oper geschafft und habe gehört das es ein Problem im Monitorpult gab...Anscheinend war die Szene für Kim Wildes Monitormix nicht gespeichert.

    Und der Dienstleister war definitiv nicht Satis & Fy...

    Gruss Micha

  • lotronic
    Beiträge
    268
    • 2. März 2007 um 01:53
    • #34

    Ein anderer noch nicht erwähnter Störfaktor könnte auch ein HF-überstuerter Empfänger gewesen sein!

    Unglaublich aber wahr: Zu Viel Signal aufgrund von Antennenverstärkern mit "zu guten" Antennen bzw zu GERINGER MINDESTABSTAND vom Sender kann genauso Probleme bereiten.

    Und da kann ja auch ein ganz anderer Sender (TV-Team, eingeschaltetes Spare-Funkmicro am FOH...) die Ursache sein.
    Da die Antennenvorverstärker und Antennen (egal ob Groundplane (Rundstrahlantenne) oder Richtantenne (Paddel)) ja doch sehr breitbandig funktionieren (meist 460-960MHz zB Sennheiser). Und wenn mal die HF-Vorstufe überstuert ist, dann kommt auch kein störungsfreies Nutzsignal mehr durch.

    Ich bin zwar jetzt kein HF-Techniker, hab aber da auch schon meine allertollsten Erfahrungen gemacht.
    ...als zB "fertige :D" Schauspieler die nichtmehr benötigten Taschensender EINGESCHALTET zu mir an den FOH bringen oder unauffällig dort deponieren während das Theater auf der Bühne noch weitergeht (Groundplanens mit 14dB Booster in 2m Abstand zum FOH) - die Empfänger spielten verrückt bzw. muten die noch offenen Kanäle)
    ...wenn zB andere Künstler nicht hinter der Bühne sondern beim FOH mit den bereits eingeschalteten Funkmics wichtig herumstehen und noch letzte Soundanweisungen geben während der Moderator (und ich) mit seinem Funkmikro zu kämpfen haben)...
    ...oder man gar selber das Sparemikro einschaltet hat und direkt neben die Antenne oder auf den Empfänger gelegt hat.

    Natürlich stimme ich auch den anderen Vorrednern zu.
    Es gehört zur Professionalität möglichst im Vorfeld alle beteiligten Funkfrquenzen zu erruiren bzw zuzuteilen.
    Aber eben wenn mehrere Beteiligte Parteinen (zB TV-Teams) unterwegs sind, terrestrisches TV und DVBT sendet, manch digitale Geräte wild von sich strahlen (EMV- zB CD-Player, DigitalFXe, Digitalpult :?: ,Laptop,Handy :?: ,...)

    Da man ja nicht "riechen" kann was gerade in der Luft ist empfiehlt sich schon mal ein HF-Scan - Speziell wenn man die Location bzw die "Funkdichte :roll: " nicht kennt.

    Und wer nicht einen Rhode&Schwarz Funkmesspkatz sein Eigen nennen kann (ich leider auch nicht) - Es geht auch ganz gut mit einem SAT-Messgerät (wenn geht mit optischer Analyzerfunktion) vom Fernsehtechniker/ Schüsselmontierer deines Vertrauens. Dann sieht man bzw. hört man gleich wer da spricht (falls man das Tonsignal überhaupt demodulieren kann)..... und wenn man dann sieht wo was los ist (Auf welchen Frequenzen bzw. was die Empfangsantenne wie stark zum Empfänger leitet dann kann man vielleicht schon im Vorfeld Frequenzwechsel vornehmen.

    Bei Billigfunken zB im 864 MHz Bereich ist man da natürlich oft hilflos ausgeliefert (wenn der Nachbar von nebenan mit seinem LIDL-Home-TV-wireless-"indoor"-Transmitter breitbandig drüberfährt und man dann kostenlos Premiere hören darf :( ).

    resume: Es geht eben nix ohne eine (Havarie)KabelLösung.

    MfG
    lotronic (LÖTI)

    PS:
    Eigengeständnis: Zu meinen elektronischen Anfangszeiten hab ich ganz gerne UKW-Prüfsender (Wanzen) gebaut -und die etwas fetteren mit einigen Watt Sendeleistung haben schon mal die Radios im ganzen Dorf "umprogrammiert" bzw. die anderen Sender mit meiner Musik zugedeckt.
    Einige Nachbarn beschwerten sich sogar beim örtlichen "Radiodoktor" über wilde Störungen (Rockmusik) am festprogrammierten Heimatsender (da hats noch kein PLL-tuning gegeben). Darauf hin machte ich meine Testversuche meist spät nachts. Und dann später gar nicht mehr selber.
    Einen meiner geheimen Kunden (Piratensender "Radio Rübezahl") hat dann die österr. Funküberwachung erwischt - aber erst nach wochenlanger Funkpeilung mit größtem techn. Aufwand - Der Sender war in einem Moped fix eingebaut und somit mobil- gesendet wurde "vorproduziert" vom Band (Walkman).
    Es war fast wie bei Tommy Gottschalk& Mike Krüger (Radio Powerplay).

    Damals hatte man noch Zeit und Interesse für solche Hobbies.
    Heute Funke ich gar nicht mehr, und wenn dann nur mehr legal - in der MilliWattLiga mit Sennheiser &Co.

    Im PA-Vermietpark: KS P-Line, C-Line, FirMod2, KS Triaks, KS Solo4, KS Standart, CPA12, CPA10, CPASub, CPA2, CPA1, CL208, CM215, CM112, CM410, TSub, TA4U, CA4U, TA2D,...

  • tufkaklto
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    • 2. März 2007 um 06:39
    • #35

    Hallo

    Ich hab vorher mal geschrieben:

    Zitat

    Bei solch hochkarätigen Jobs sollte man immer einen Frequenzscan machen, bzw einen fähigen Funktechniker vor Ort haben.
    Könnte durchaus billiger kommen als ein Regreß.

    Und gebe Kollegen Lotronic da vollkommen recht:

    Zitat

    Ein anderer noch nicht erwähnter Störfaktor könnte auch ein HF-überstuerter Empfänger gewesen sein!

    Unglaublich aber wahr: Zu Viel Signal aufgrund von Antennenverstärkern mit "zu guten" Antennen bzw zu GERINGER MINDESTABSTAND vom Sender kann genauso Probleme bereiten.

    Und da kann ja auch ein ganz anderer Sender (TV-Team, eingeschaltetes Spare-Funkmicro am FOH...) die Ursache sein.
    Da die Antennenvorverstärker und Antennen (egal ob Groundplane (Rundstrahlantenne) oder Richtantenne (Paddel)) ja doch sehr breitbandig funktionieren (meist 460-960MHz zB Sennheiser). Und wenn mal die HF-Vorstufe überstuert ist, dann kommt auch kein

    Ich wußte das früher auch nicht.
    Aber da denkt man das man gutes tut, wenn man die Antennenverstärker usw einbaut, aber geht auch nach hinten los, da dies einfach eine Übersteuerung ist.

    Mit guten Funken und einer Software kann man auch Frequenzscans machen.
    Und ein guter Funktechniker hat das Wissen, welche Frequenzen spielen und welche nicht.

    Und hat notfalls via Weiteren Frequenzscans immer plötzlich eintreffende Zusatzfunken im Auge.
    Und kann notfalls reagieren.

    Aber Funks gehören oft noch zu den viel mit Halbwissen belegten Vodoos wenn sie eingesetzt werden.
    War auch bei mir lang so. Man ha das halt gemacht, weil es jeder so sagt, aber richtig ist was anderes.

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  • manuela
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    • 2. März 2007 um 07:12
    • #36

    HF technisch gesehen ist die Luft in einem so dicken Gemäuer auch ziemlich dick wenn man an die fünhundert pollenden Handys auf 3 Bändern denkt die zur Generalprobe natürlich nicht dabeiwaren :? Die haben übrigends mehr als 50 mW und natürlich alles Chinakram usw..

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ADMIN
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    • 2. März 2007 um 07:25
    • #37
    Zitat von "sensible-error"

    Allerdings bleibt das vielerorts beobachtete Phänomen der 'punktgenau zu VA-Beginn' einsetzenden Störung (Interferenz?) dennoch im Dunkeln

    Da gibt's mehrere Möglichkeiten, beispielsweise

    a) Das setzt schon vorher ein, aber da sind alle Kanäle gemutet und keiner bekommt's mit

    b) Pünktlich zum VA-Start schaltet ein EB-Team ein.

    c) jemand möchte ein wenig stören...

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  • niggles
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    • 2. März 2007 um 13:04
    • #38
    Zitat von "Andy006"

    "Stehts ne VHF Anlage mitnehmen wenn UHF zusammenbricht"
    Lieber Admin - ja das habe ich im Threat "Schon etwas sonderbar" geschrieben. Daraufhin habe ich von niggles Prügel mit der Bundesnetzbehörde erhalten. Das hat dazu geführt das ich bischen über das Problem nachdenke und eigentlich weiß das der Betrieb im VHF falsch ist und ich jedesmal ein sehr schlechtes Gewissen habe wenn ich die VHF-Funke doch wieder als Reserve hinlege :roll: :roll: :roll: Hätte ich in dem damaligen Artikel über Störungen im UHF-Band gesprochen dann hätte niggles nur gegrinst.

    Nanana - hats denn so weh getan :D ? Die BNetzA versteht nun mal leider viel weniger Spaß, als wir alle es gerne hätten...
    Störungen die so breitbandig sind daß sie UHF (1400+ Kanäle...) komplett lahmlegen dürften sich auch noch ein paar hundert MHz drunter, in VHF, bemerkbar machen und sind extrem selten (Lichtbogenöfen in Stahlwerken können so was auslösen, wie ich mit einem EB-Team schon mal erfahren durfte...) Ansonsten ist eine UHF-Funke auf einer vorher auf Störfreiheit geprüften (!) Frequenz als Reserve immer noch zuverlässiger als die ollen VHF-Teile, die sich ja teilweise schon von schlecht entstörten Leuchtstoffröhrendimmern ins Bockshorn jagen lassen. SLX mit Beta58-Kapsel ist da ganz gut - vor allem weil man notfalls per Auto-Scan und IR-Übertragung vor dem Rausgeben in etwa 15 Sekunden eine unabhängig von allen Plänen jetzt gerade tatsächlich freie Frequenz dafür nutzen kann. Wenn selbst das nix mehr hilft wirds definitiv Zeit für das gute alte Kabelmikro, auch bei Kim Wilde...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • derautor
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    • 2. März 2007 um 15:49
    • #39
    Zitat

    SLX mit Beta58-Kapsel ist da ganz gut - vor allem weil man notfalls per Auto-Scan und IR-Übertragung vor dem Rausgeben in etwa 15 Sekunden eine unabhängig von allen Plänen jetzt gerade tatsächlich freie Frequenz dafür nutzen kann.

    Vorsicht :!: !

    Das Fiese dabei ist, dass Du mit dieser willkürlich gescannten Notfrequenz wiederum andere Funkstrecken durch Intermodulation plattmachen kannst, sobald Du einschaltest. Dadurch gerät der Frequenzplan (sollte es denn einen geben) dann vollends durcheinander. Scanner suchen zwar freie Frequenzen, berücksichtigen aber nicht etwaige Intermodulationskonflikte. Aus diesem Grund halte ich On Board Scan-Funktionen für eher grenzwertig, ganz gleich welcher Hersteller. Die sollte man wirklich nur benutzen, wenn die Anzahl der Funkstrecken (und der "Wert" der Veranstaltung) überschaubar ist.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • niggles
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    • 2. März 2007 um 19:24
    • #40

    auch wieder richtig, besser ist es hier ein paar im Frequenzplan enthaltene Frequenzen vorab in den Empfänger einzuspeichern, dann muß man nur kurz durch die entsprechenden Kanäle skippen bis man einen freien findet und ab dafür. Daher auch der Zusatz "notfalls". Die SLX als eiserne Reserve im Koffer hat mir so schon mal direkt den Ar...h gerettet (Da gab es natürlich keinen Frequenzplan), das geht aber halt nur mit Autoscan - und nur dann, wenn es drum geht mal für ein, zwei Songs oder eine Moderation das ausgefallene Hauptmikro zu überbrücken. Dann sollte schon wieder eine erwiesenermaßen freie Frequenz benutzt werden...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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