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Eingangssignal schwächen für Rec

  • basti2003
  • 5. März 2007 um 14:12
  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 5. März 2007 um 14:12
    • #1

    Hi,

    also es geht um folgende Situation, die desöfteren vorkommt:
    Von einem Gig soll ein live-Mitschnitt entstehen, Signal wird vom Insert des FOH abgegriffen.
    Die letzten Aufnahmen dieser Art haben gezeigt, dass es desöfteren vorkommt, dass der FOH-Tonmensch die Signale nicht "sauber" einpegelt. Das mag das analoge FOH-Pult dem Tech im grenzbereich noch verzeihen, aber bei einem digitalen Rec hilft mir das geclippe nicht viel weiter.

    Ziel wäre daher das Eingangssignal, was vom FOH kommt, etwas abzuschwächen.
    Ich dachte daran, einfach zwischen FOH-Pult und Rec-Interface einen Poti zu setzen.
    Führt das zu großen Qualitätsverlusten? Wie groß ist der Einfluss der Schwächung der Höhen?

    Kennt ihr andere Lösungsansätze?

    (Rec ist z.Z. noch ein Firewire-Interface, soll aber in naher Zukunft gegen ein Alesis 24HD ausgetauscht werden).
    Splitterrack, um das Signal vor dem FOH zu trennen, ist zu teuer.

    LG, Basti

    Einmal editiert, zuletzt von basti2003 (5. März 2007 um 21:54)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 5. März 2007 um 14:22
    • #2

    wenn das kein Drahtpoti ist gibts da auch keine Induktion.
    Bei hohen Pegeln ist es nichts ernsthaftes zu befürchten, der meiste Ärger wohnt im Mic-Bereich (low pegel)
    Verwende also ein gutes log. Stereo-Poti, und schon klappt das.
    Stereo deswegen weil du (bei den meisten Pulten...) symmetrisch unterwegs bist 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 5. März 2007 um 14:36
    • #3

    Hast Du da einen Tipp, welche gut geeignet sind?
    log., stereo, 22kOhm? Oder welchen Widerstand sollte man wählen?
    Sowas?
    oder?
    (btw. sind die Drehpotis nicht immer Drahtpotis?)

    Dazu ein wenig SommerCable und Rack-Blenden....

    Wie kritisch seht ihr denn grundsätzlich den Qualitätsverlust, wenn man da auf allen 24 Kanälen eine Selbstbaulösung mit Potis vorschaltet? Sind ja doch einige Steckerkontakte mehr, Lötschnittstellen usw.

    Anders lässt sich das Problem aber kaum in den Griff bekommen, oder?
    Wenn der FOH ein Signal relativ hoch einpegelt, sodass es sich ständig im Clipping-Bereich befindet und gerne auch mal drüpber schlägt...

  • Bolandi
    Beiträge
    72
    • 27. März 2007 um 09:46
    • #4

    Hallöchen, Basti,

    nimm doch einfach einen schaltbaren normalen Spannungsteiler mit 6dB Abschwächung oder wenn dir das nicht flexibel genug ist einen Stufenschalter mit drei bis vier Abschwächungsstufen. Wenn du die Spannungsteiler genau nach den Impedanzen deiner Geräte rechnest, Widerstände mit geringer Toleranz und ein geschirmtes Gehäuse verwendest und sauber arbeitest, wird es nicht den geringsten Qualitätsverlust geben.

    Drehpotis im NF-Bereich sind heute wohl nur noch höchst selten Drahtpotis, ich habe jedenfalls schon ewig keinen mehr gesehen...
    Bei Stereopotis für das symmetrische Signal könnten sich die (typischen) Toleranzen der Potis (Kanalungleichheiten) aber meiner Meinung nach störend auswirken, daher würde ich die Lösung mit Spannungsteiler präferieren.

    Schöne Grüße, Günther

    PS: Da du aber ja sowieso aus dem Insert des Pultes gehst, ist dein Ausgangssignal eher unsymmetrisch, oder?

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 27. März 2007 um 16:25
    • #5
    Zitat von "Bolandi"

    PS: Da du aber ja sowieso aus dem Insert des Pultes gehst, ist dein Ausgangssignal eher unsymmetrisch, oder?

    kommt aufs Pult an gibt solche und solche.
    Mich würde mehr interessieren ob die Inserts pre- oder post-EQ sind oder wahlweise schaltbar. Für seine Lösung müssen die pre EQ sitzen. Und auch da gibts bei den Pulten wieder solche und solche ..

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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