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Anlage richtig einpegeln

  • philipp lang
  • 6. Januar 2009 um 00:23
  • philipp lang
    Verifiziert
    Beiträge
    38
    • 6. Januar 2009 um 00:23
    • #1

    Servus,
    mich intressiert mal wie man seine Anlage am besten einpegelt. Wie macht ihr das? Was ist dabei zu beachten? Vllt. habt ihr auch Links zu Anleitungen.

    Danke im Vorraus
    Phil

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 6. Januar 2009 um 00:43
    • #2

    ich würde einfach die anlage einfach ne stunde laut dudeln lassen und alles einstellen

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • philipp lang
    Verifiziert
    Beiträge
    38
    • 6. Januar 2009 um 01:00
    • #3

    Was verstehst du unter laut dudeln, und was meinst du mit richtig einstellen? Vllt. kannst dus bisschen präziser formulieren ??
    Danke dir ;D
    Phil

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 6. Januar 2009 um 01:07
    • #4

    also die anlage schon ausfahren und nicht clipen lassen ! , und halt so einstellen wies am besten klingt

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 6. Januar 2009 um 02:13
    • #5
    Zitat von "Philipp Lang 3"

    Was verstehst du unter laut dudeln, und was meinst du mit richtig einstellen? Vllt. kannst dus bisschen präziser formulieren ??
    Danke dir ;D
    Phil

    Einfach eine CD die du sehr gut kennst laufen lassen.
    Danach deinen EQ einstellen bis es so klingt wie du es gewohnt bist. Dieser Klang sollte an so vielen Stellen wie möglich in dem Raum vorhanden sein. (Aber vorsicht, es wird sicherlich nicht überall so klingen, manchmal muss man so etwas eben aktzeptieren).

    Solltest du irgendwann man mehrere (unterschiedliche) SUB´s verwenden, und diese ohne Delay betreiben, musste ins verschieben dieser übergehen, damit du Laufzeitunterschiede ausgleichen kannst.

    Was mir jetzt noch fehlt ist, machst du Live Musik oder Konserve (Party)??

    Bei Live mit Band gibts da noch weitere Themen wie Bspw. Frequenzstaffelung um Kammfiltereffekte auszubügeln.

    Gruss,
    Rolf

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • skyworker
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    • 6. Januar 2009 um 09:22
    • #6

    Hallo Phil - wie wäre es denn, wenn du mal zum Besten gibst, um welche Anlage es sich handelt. Und was für Veranstaltungen du betreust. Dann könnte man dir sicher weiterhelfen, ohne im Trüben zu fischen und irgendwas von Frequenzstaffelung und Kammfiltern zu fabulieren. Ein Allheilmittel wird es sicher nicht geben, dafür aber bestimmt ein paar Grundlagen.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tufkamagi
    Beiträge
    945
    • 6. Januar 2009 um 11:58
    • #7

    Hallo.

    Also ich kann in solchen Fällen eigentlich IMMER dazu raten:
    http://www.amazon.de/Handbuch-PA-Technik-Michael-Ebner/dp/3895761141/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1231239437&sr=8-2

    Ich bin auch grad dabei, es hilft wirklich :wink:

    Grüßle,
    elefelle

    ja, es geht noch lauter!

  • tufkadib
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    • 6. Januar 2009 um 12:18
    • #8

    Wenn man das Ganze wirklich genau nehmen will, läßt man bei abgeschalteten Lautsprechern einen Pegelton auf die Anlage (gute Mischpulte haben einen Pegeltongenerator für 1-3 Frequenzen an Bord).
    Damit kann man dann den Summenpegel des Mischpultes einstellen und die Verstärker auf Vollaussteuerung bringen.

    MfG

    DirkB

  • skyworker
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    • 6. Januar 2009 um 12:39
    • #9

    Darf ich fragen, was das mit dem Pegelton nutzen soll? Und woher die Aussage kommt "gute Mischpulte hätten einen Pegeltongenerator"? Ich glaube, ich kenne das ein oder andere, gute Mischpult ohne einen solchen.

    Wie gesagt - etwas mehr Hintergrundwissen über Anlage und Umstände wäre hilfreich ;O)

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • philipp lang
    Verifiziert
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    • 6. Januar 2009 um 13:24
    • #10

    Servus,
    ich mache sowohl Partys als auch Live, weil n Freund von mir ne Band hat. Aber das einpegeln war jetzt nicht nur auf meine Anlage bezogen, sondern allgemein wie sowas gemacht wird, da ich oft auch andere Anlagen benutze, bzw. ausleihe. Danke für den Vorschlag zu diesem Buch, ich habe bereits das PA Handbuch, aber das vom GC Carstensen Verlag, ist dein Vorgeschlagenes wesentlich anders? Oder steht in dem Buch was wesentlich anderes drin und er wäre zu empfehlen dieses auch noch zu kaufen?
    Also die Mischpulte mit denen ich bisher zu tun hatte haben keinen Pegelton.

    Danke
    Phil

  • skyworker
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    • 6. Januar 2009 um 14:29
    • #11

    Ganz allgemein wie sowas gemacht wird? Die Frage kann ich beantworten: richtig! Macht mans nicht richtig, klingts auch gleich nicht so gut.

    Soviel dazu - alles andere ist wie gesagt fischen im Trüben.

    Jetzt mal ernsthaft - möchtest du Controllersettings? Die optimale EQ-Kurve für alle Gelegenheiten? Den kleinen Guerillaleitfaden für akustisches Ungemach? Das gibt es nicht - aber es gibt etwas Kenntnis über die Materie, das Material und dazu ein paar gesunde Ohren.

    Hilfreich ist folgendes:
    Betreibe die Komponenten mit der richtigen Leistung und im richtigen Frequenzbereich - also wäre es bereits hier gut zu wissen, von welchen Komponenten wir sprechen.
    Jedes Gerät in der Signalkette (Weiche, EQ, Amp...) hat eine bestimmte Eingansempfindlichkeit, angegeben in Volt oder dB. Dieser Pegel sorgt für Vollaussteuerung, darüber kommt nur noch Clipping.
    Achte auf die Phase! Damit meine ich nicht nur Verpolungen, sondern auch die Effekte von Equalizern, Klangregelungen oder sonstigem Umfug (Klangverschlimmbesserer) im Kanal. Sorg dafür, dass deine Wege laufzeit- und phasenrichtig angepasst sind - oder versuche zumindest, das System darauf zu optimieren. Verpolungen kann man mit dem Ohr sicher rausfinden, Phasenprobleme erahnen - Aufschluss gibt nur ein Messsystem UND zu wissen, was man damit tut. Fehlt eine dieser Komponenten - darauf verzichten!
    Ein Satz funktionierender Ohren am Kopf hilft ebenfalls weiter. Denk dran - du arbeitest nicht für dich, sondern für ein Publikum! Und denk weiterhin daran, dass du einen Raum nicht entzerren kannst! Dass kann nur ein Innenarchitekt. Also lerne, mit den Gegebenheiten zu leben, anstatt das System krampfhaft totzufiltern. Wenn das System in sich nicht klingt, hilft auch kein EQ. Arbeite zuerst an der Aufstellung und der Ausrichtung! Tops in die Höhe und aufs Publikum zielen, nicht gegen Boden, Decke, Wände. Das hilft meist mehr als Gekurbel an der Klangregelung. Bässe sinnvoll platzieren ist ebenfalls besser, als hektisches boosten oder ziehen am EQ.
    Meine Faustregel (Achtung: nur meine - muss niemand gut finden) Mehr als vier Bänder am Summenequalizer um mehr als 6 dB bewegt heißt Hausaufgaben nicht gemacht. Will sagen - irgend etwas stimmt mit dem System und dem Aufbau nicht. Also vorne Anfangen, über Ausrichtung, Position oder Zusammenstellung nachdenken.

    Übrigens: Welches Material noch mal?

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • skyworker
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    • 6. Januar 2009 um 14:35
    • #12

    Bin gerade über deinen anderen Thread gestolpert... Sorry wenn dir meine Ausführungen zu lang sind...

    Und nachdem nun zu erahnen ist, um welches Material es geht: Nichts für Ungut, aber ein paar Grundlagen wirst dir anlesen müssen.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • philipp lang
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    • 6. Januar 2009 um 14:37
    • #13

    Ok, danke, das es keine perfekte Kurve oder so gibt is mir schon klar, man muss halt jedes mal je nach Raum oder so alles einstellen.
    Was wäre denn ein Messsystem und wo kann man da nachlesen wie so etwas richtig hergenommen wird? Ach und sry, was meinst du mit welches Material? Weiß nicht ganz was du meinst :roll:

    Danke
    Phil

  • Jürgen Klingel
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    • 6. Januar 2009 um 14:38
    • #14
    Zitat von "elefelle"

    Hallo.

    Also ich kann in solchen Fällen eigentlich IMMER dazu raten:
    http://www.amazon.de/Handbuch-PA-Technik-Michael-Ebner/dp/3895761141/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1231239437&sr=8-2

    Ich bin auch grad dabei, es hilft wirklich :wink:

    Grüßle,
    elefelle


    :grin: Ist "Pflichtlektüre" für Nutzer dieses Forums :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • philipp lang
    Verifiziert
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    • 6. Januar 2009 um 14:40
    • #15

    skyworker: Nein nein, bin sehr dankbar für deine gute Erklärung, hab schon ein Buch über die Materie hier gelesen, aber vllt les ichs nochmal, weil einmal lesen kapiert man meistens nicht gleich alles. Noch mal zu deiner Erklärung zurück ,was meinst du mit Messsystem? Was gibts da für welche?

    Danke
    Phil

  • tufkadib
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    • 6. Januar 2009 um 14:41
    • #16
    Zitat von "skyworker"

    Darf ich fragen, was das mit dem Pegelton nutzen soll?


    Mit dem Pegelton kannst Du, im Gegensatz zu dem Gezappel der Anzeigen bei Musik, die Normpegel wirklich gut einstellen.
    Je nach Konfiguration des Pultes kann man den Pegelton nur auf die Summe geben, dann kann man 0dB am Mischpult und 0dB an nachgeschalteten Aufzeichnungsgeräten / Entzerrern / Endstufen einstellen).
    Oder der Pegelton läßt sich auf die Eingangskanäle schalten, dann kann man zusätzlich deren Funktionstüchtigkeit prüfen und auch testen, ob evtl. der interne Bus übersteuert werden kann.

    Zitat von "skyworker"

    Und woher die Aussage kommt "gute Mischpulte hätten einen Pegeltongenerator"? Ich glaube, ich kenne das ein oder andere, gute Mischpult ohne einen solchen.


    Offenbar nicht gut genug. 8) Gut, an Kapellenelektronik mag ein Tongenerator recht selten sein.
    In der Rundfunkstudiotechnik hat eigentlich jedes Mischpult einen Tongenerator eingebaut, selbst die kleinen drei- oder vierkanaligen Reportagekisten wie das Sennheiser M101 oder das RG495.

    Eine Sammlung Pegeltöne zumindest auf CD mitzuhaben kann also schon lohnen, z.B. auch um Raummoden zu finden

    MfG

    DirkB

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    927
    • 6. Januar 2009 um 14:57
    • #17
    Zitat von "elefelle"

    Hallo.

    Also ich kann in solchen Fällen eigentlich IMMER dazu raten:
    http://www.amazon.de/Handbuch-PA-Technik-Michael-Ebner/dp/3895761141/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1231239437&sr=8-2

    Ich bin auch grad dabei, es hilft wirklich :wink:

    Grüßle,
    elefelle

    Kann ich auch nur empfehlen.
    Ist ein sehr gutes Hilfsmittel und ist, bei etwas Verständniss für die Materie auch sehr leicht umzusetzen.

    Gruss,
    Rolf

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • ibkoeppen
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    95
    • 6. Januar 2009 um 15:12
    • #18

    Hi -

    bezüglich PA bewege ich mich als gelegentlicher Hobbymusiker auch eher in bescheidenen Regionen, aber ich glaube, mit folgenden einfachen Grundregeln kommt man fürs erste schon mal weiter:
    1. am Summen-EQ je nach Raum, Boxen und EQ ein paar Frequenzen absenken (Faustregel: Absenken statt Anheben); Bsp.: nehmen wir mal an die Anlage "mulmt" oder "hupt", dann evtl. was bei 200-500 Hz absenken;
    wenn was "näselt" evtl. was zwischen 600 - 1000 Hz absenken
    2. ich persönlich habe einen 15-Band-EQ, der reicht mir für meine Kleinst- Beschallungen und die Einstellung geht schnell;
    3. Z.B. Powermixer mit 9-Band-EQ: was bei 250 Hz, 500 Hz oder 1kHz zu ziehen klart den Sound je nach Raum meistens auf
    4. Liveband ist nochmal komplizierter, da kann man mit dem Gesangsmikro einpfeifen --> mal Einpfeifen googeln (Feedbackfrequenzen absenken); das klart zugleich den Sound auch auf
    5. Hörerfahrung muss man aber sammeln, ob mit 9-Band, 15-Band oder 31-Band-EQ (oder parametr.), ums Ausprobieren kommt man nicht herum

    Mit der entsprechenden Erfahrung kann man natürlich am Ende mit seiner gewohnten "Einstell-CD" schnell die entsprechenden Frequenzen bearbeiten (oder eben alles so lassen, wenn es schon klingt).

    nur 2 Cents, als ersten Ansatz vielleicht

    Michael

  • philipp lang
    Verifiziert
    Beiträge
    38
    • 6. Januar 2009 um 15:17
    • #19

    Danke, das wir mir vorerst glaub ich reichen. Ich werd mir aber wahr. trz. noch das genannte Buch bestellen, wenn ihr alle sagt das es was taugt.

    Danke
    Phil

  • DJheini
    Moderator
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    Marktplatz Einträge
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    • 6. Januar 2009 um 15:40
    • #20
    Zitat von "Philipp Lang 3"

    Danke, das wir mir vorerst glaub ich reichen. Ich werd mir aber wahr. trz. noch das genannte Buch bestellen, wenn ihr alle sagt das es was taugt.

    Danke
    Phil

    Ja, das taugt. Habe es auch und kenne es bald auswendig. Lese immer wieder mal darin.

    Am Besten über diesen Link das Buch bestellen:

    http://www.paforum.de/buecher/buecher_pa.html#ebner

    Da hat das Forum auch was davon.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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