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Feedbackanfälligkeit eines Headsets

  • WolfgangK
  • 12. März 2007 um 21:16
  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 12. März 2007 um 21:16
    • #1

    Hallo liebe Kollegen,

    ich habe kürzlich aus einer Musicalproduktion ein Beyerdynamic Headset mit den Komponenten NE 300 S (Empfänger), TS 300 (Taschensender mit Gürtelclip) und OPUS 54 (Headset mit Kondensatorkapsel, Niere) gebraucht erworben. Nach ersten Tests im Proberaum ist das Headset um ein vielfaches Rückkopplungsempfindlicher, als ein "normales" handheld Kabel- oder Funkmikrofon. Deshalb meine Fragen:

    a) Ist das Beyerdynamic-Set 354 besonders feedbackanfällig?
    b) Sind alle Headsets auch bei Nierenmikrofone feedbackanfälliger?
    c) Oder hat mein gebrauchtes Set vielleicht ein Problem? (noch könnte ich zurück geben)

    Schon mal vielen Dank für Eure Erfahrungen mit diesem oder anderen Headsets.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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  • Mix4Munich
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    788
    • 15. März 2007 um 13:09
    • #2
    Zitat von "WolfgangK"

    Hallo liebe Kollegen,

    ich habe kürzlich aus einer Musicalproduktion ein Beyerdynamic Headset mit den Komponenten NE 300 S (Empfänger), TS 300 (Taschensender mit Gürtelclip) und OPUS 54 (Headset mit Kondensatorkapsel, Niere) gebraucht erworben. Nach ersten Tests im Proberaum ist das Headset um ein vielfaches Rückkopplungsempfindlicher, als ein "normales" handheld Kabel- oder Funkmikrofon. Deshalb meine Fragen:

    a) Ist das Beyerdynamic-Set 354 besonders feedbackanfällig?
    b) Sind alle Headsets auch bei Nierenmikrofone feedbackanfälliger?
    c) Oder hat mein gebrauchtes Set vielleicht ein Problem? (noch könnte ich zurück geben)

    Schon mal vielen Dank für Eure Erfahrungen mit diesem oder anderen Headsets.


    Also, laut http://www.yatego.com/audiomensch/p,…dynamic-opus-54 hat das Mikro Nierencharakeristik. Ist dies das mitgelieferte Mikro? Natürlich kannst Du noch etwas mit Positionierung und EQ experimentieren, aber wenn es für Dich nicht funktioniert, gib's halt zurück, solange es noch geht.

    Meine eigenen Erfahrungen beschränken sich auf ein paar Sennheiser-Headsets. Ich bin nicht wirklich ein Freund davon, hatte sie zwar "nur" bei einem Musical mit sehr gemässigtem Pegel im Einsatz, und wirklich gepfiffen hat es nicht. Aber ich hatte den Eindruck, dass die Handhelds (und auch die Handfunken) wesentlich leichter im Handling sind, dass man sich bei den Headsets (gerade bei der Benutzung durch sich abwechselnde Amateure - trotz extra Training!) mehr Atemgeräusche einfängt, und dass sie früher anfangen zu koppeln.

    Mein Fazit: Ich meide sie, wo ich kann. Und wenn Du nicht wirklich überzeugt bist, oder wenn Du andere Erwartungen an das Mic hattest, gib's zurück.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • radartuete
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    1
    • 15. März 2007 um 13:32
    • #3
    Zitat von "Mix4Munich"


    Mein Fazit: Ich meide sie, wo ich kann. Und wenn Du nicht wirklich überzeugt bist, oder wenn Du andere Erwartungen an das Mic hattest, gib's zurück.

    Viele Grüße
    Jo

    Volle Zustimmung!

  • tufkaklto
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    • 15. März 2007 um 13:59
    • #4

    HAllo

    Natürlich ist ein Headset im Normalfall anfälliger.

    Ein Hand bzw Funkmicro ist was ganz anderes.
    Wenn man ein Headset verwendet, dann sollte man schon vorher wissen, für was man es braucht und was es tut.
    Sonst wirst Du damit nie glücklich. :?

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  • WolfgangK
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    531
    • 15. März 2007 um 15:06
    • #5

    Hallo liebe Kollegen,

    ... und ich dachte schon, ein Headset mit Kondensator-Nierenmikro wäre was feines ...

    Könnt ihr mir vielleicht noch ein paar Tipps zur Reduzierung der Feedbackempfindlichkeit geben? Da der Moderator gerne mit einem Headset agieren würde, um seine Hände frei zu haben, werden wir sowieso irgendein Headset dabei haben (müssen).

    Folgende Dinge sind mir schon mal eingefallen:

    + Headset möglichst wenig auf Monitorwege geben
    + Finger am Fader, sobald das Headset die Bühne verlässt und "das Bad in der Menge" nimmt

    Was könnte ich noch machen?

    ps: Terzband oder parametrische EQ's stehen weder im PA- noch im Monitorweg zur Verfügung :oops: (Vereinsanlage)

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • Wurst Werner
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    • 15. März 2007 um 15:24
    • #6

    "ps: Terzband oder parametrische EQ's stehen weder im PA- noch im Monitorweg zur Verfügung Verlegen (Vereinsanlage)"

    ohne geht es aber nur in den seltesten Fällen!

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Kracky
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    • 15. März 2007 um 15:24
    • #7

    Also die Theorie sagt uns, um so kurzer der Weg der Quelle zum Mikrofon und um so weiter der Weg vom Mikrofon zum nächsten Lautsprecher ist um so mehr Gain befor Feedback habe ich. Da ein Headset richtig angewendet, d.h. es liegt in der Kingrube unter der Unterlippe (Atemgeräusche), in diesem Fall auch äusserst nah der Quelle ist und bedingt durch den Aufenthaltsort des Sprechers der nur im seltensten Fall direkt in die Nähe zu Lautsprechern kommt möchte ich euch absolut wiedersprechen.
    Hier liegt definitiv ein Bedinugsfehler vor, was bedutet der Aufnahmebereich des Headsets ist weitaus übertrieben zu groß gehalten den nur so ist dieses zu erklären. Wir arbeiten seit Jahr und Tag mit Künstlern und die stehen bei kleinen Kulturgigs teilweise wirklich vor dem Lautsprecher zum Publikum und geben sich sehr leidenschaftlich ihrer Vorstellung hin, da passiert garnichts!

    Sorry, aber ich halte es für absoluten nonsens das ein Headset problematischer ist als ein anderes Mikrofon.

    Also erstmal überprüfen ob ich das Headset richtig anwende und ob meine Einstellungen am Sender, am Empfänger und auch am Mischpult wirklich ok sind.
    Ich gehe davon aus, Senderleistung wird am maximum betrieben, daher viel zu großer Aufnahmebereich der Kapsel. Der Empfänger liefert zu viel signal ans Mischpult, diesem bleibt keine Chance über den Gain das Problem in den Griff zu bekommen. Beides zusammen ergibt ein hoch Feedbackanfälliges Headset System.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    Einmal editiert, zuletzt von Kracky (15. März 2007 um 15:30)

  • guma
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    • 15. März 2007 um 15:28
    • #8
    Zitat von "klauston"

    Natürlich ist ein Headset im Normalfall anfälliger.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Es ist wie immer im Leben eine Frage des Preises. Die meisten Headsets sind tatsächlich feedbackanfälliger als 'handheld' Versionen.

    Aber Ausnahme: das Crown 311. allerdings ist das nicht billig. Es wurde u.a. von Madonna, M. Jackson, Kylie Dingenskirchens u.s.w. erfolgreich life benutzt. ( äh, und meiner Wenigkeit ebend ) Es hat einen ziemlichen Knödel vor der Fresse, wurde allerdings wegen seiner Wirksamkeit auch von oben genannten Tanten akzeptiert. :wink:

  • wasserkocher
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    • 15. März 2007 um 15:30
    • #9

    Es gab mal von Beyerdynamic ein dynamisches Headset, welches deutlich friedlicher war als die meissten "Kollegen", hab es aber beim schnellen Überfliegen nicht auf der Homepage entdecken können.

    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • WolfgangK
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    • 15. März 2007 um 16:07
    • #10
    Zitat von "Kracky"

    ... Hier liegt definitiv ein Bedinugsfehler vor, was bedutet der Aufnahmebereich des Headsets ist weitaus übertrieben zu groß gehalten den nur so ist dieses zu erklären. ... Sorry, aber ich halte es für absoluten nonsens das ein Headset problematischer ist als ein anderes Mikrofon. Also erstmal überprüfen ob ich das Headset richtig anwende und ob meine Einstellungen am Sender, am Empfänger und auch am Mischpult wirklich ok sind.

    Ich gehe davon aus, Senderleistung wird am maximum betrieben, daher viel zu großer Aufnahmebereich der Kapsel. Der Empfänger liefert zu viel signal ans Mischpult, diesem bleibt keine Chance über den Gain das Problem in den Griff zu bekommen. Beides zusammen ergibt ein hoch Feedbackanfälliges Headset System.

    Hallo Kracky,

    jo, so positiv bin ich auch erstmal an die Sache herangegangen. Das Mikrofon direkt am Mund bedeutet, dass die Rückkopplungsgefahr sinkt. Deinen Tipp, alle Einstellungen am Headset zu prüfen, möchte ich gerne umsetzen. Deinen nachfolgenden Ausführungen kann ich aber derzeit noch nicht folgen.

    Rückkopplung ist bei mir, wenn die Gesamtverstärkung im Signalweg (inkl. dem Luftweg von den Lautsprechern zum Mikrofon) größer oder gleich 1 wird.

    Wenn ich also die Ausgangsleistung an der Funke hoch einstelle, kann ich den Gain am Pult reduzieren. An der Gesamtverstärkung auf der Signalkette ändert sich dadurch gar nichts. Zumindest meiner bescheidenen Meinung nach. Vielleicht habe ich dich aber auch falsch verstanden.

    Kannst du mir nochmal versuchen zu erklären, worauf ich achten sollte?

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • Kracky
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    • 15. März 2007 um 18:18
    • #11

    Einfache Vorstellung, wir gehen jetzt mal nicht von Niere sondern einfach von einer Kugel aus. Nun habe ich einen Abnahmebereich der in einer größenordnung von wenigen cm liegt und eigentlich genau so groß müßte meine virtuell vorgestellte Kugel sein, wird nun aber am Sender die Empfindlichkeit entsprechend hoch angesetzt nehme ich nicht nur in einen Umkreis von wenigen cm auf sondern die Kapsel wird so heftig ausgesteuert das ich teilweise Meterweit jedes kleinste Geräusch mitnehme, das kannst du im nachhinen mit dem Gain des Mischpults nicht mehr korregieren, den der senkt nur das Eingangssignal des Mischpultes hat aber im Fall eines Funksystems keinen Einfluß auf den Aufnahmebereich der Kapsel. Beim TS300 wie eigentlich bei allen Beyerdynamicsystemen wird die Empfindlichkeit immer auf hoch eingestellt. Am besten siehst du das auch im Display deines Empfänders. Nun gibt es, ich dachte unter dem Barreriedeckel zum einen einen Schalter der zwischen Gitarren/Headsetberieb umschaltet. Dieser aktiviert oder deaktiviert den danebenliegenden Gainpoti über den ich dann die Empfindlichkeit einstellen kann. Mein Vorschlag wäre nun du senkst dieses Poti auf minimal ab, legst das Headset richtig an und beobachtest nun wärend des besprechens der Kapsel deine Eingangsanzeige am Empfänger. Es reicht vollkommen wenn du einen Eingang am Empfänger siehst, es darf aber definitiv keine Übersteuerung angezeigt sein. Hiermit hast du es in der Hand den Aufnahmebereich so groß wie nötig zu halten.
    Ich denke auf dieser Weise kommst du deinem Problem schon sehr auf die Sprünge.

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  • WolfgangK
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    • 16. März 2007 um 18:27
    • #12

    Hallo liebe Kollegen,

    erstmal eine große Entschuldigung. Ich hatte vergessen, eine Kleinigkeit dazu zu schreiben. Das erste Ausprobieren habe nicht ich gemacht, sondern ein Kollege, und er hat im kleinen Proberaum an einem Instrumentenverstärker ausprobiert. Also mit Headset direkt vor den Lautsprechern. Gestern war ich dabei und wir hatten die Gelegenheit, beim Aufbau in einer Halle zu probieren. Das Headset geht absolut gut, die von dem Kollegen geäußerten Rückkopplungsprobleme konnte ich nicht bestätigen. Falls also jemand noch an solchen Beyerdynamic-Headsets interessiert war und durch meinen Beitrag verunsichert war: Das Ding geht viel besser als oben beschrieben!

    Am Wochenende werde ich dann erstmals unter echten Livebedingungen mit dem Teil unterwegs sein und dabei u.a. auch Livemitschnitte machen. Ich bin mal gespannt, wie sich die anhören. Von einer Kondensatorkapsel erwarte ich ja doch eine Menge.

    Hallo Kracky,

    ich glaube, ich habe verstanden, was du mir sagen wolltest, und versuche es mal mit meinen Worten wiederzugeben. Wenn ich die Verstärkung am Mikrofon nur hoch genug mache, kann ich irgendwann den Gain am Pult gar nicht mehr soweit absenken, das ich das Mikrofon vernünftig betreiben kann. Habe ich das so richtig verstanden?

    Falls ja, kann ich mir das als Bild schon gut vorstellen. Theoretisch/mathematisch jedoch gar nicht. Aber wie wir alle wissen, sieht die Realität in der Wirklichkeit ja immer ganz anders aus.

    Für deinen Tipp mit dem Schalter und dem Gain unter dem Batteriedeckel danke ich Dir! Ich habe natürlich das Set erstmal angeschlossen, ohne die Bedienungsanleitung zu Hilfe zu nehmen, und es war mir schon aufgefallen, dass der NF-Pegel am Empfänger immer ziemlich hoch angezeigt wurde.

    ps: Der Begriff "Aufnahmebereich" wird in einigen Literaturen übrigens durchaus anders verwendet, ich denke, du weißt wie 8)

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • tufkaklto
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    • 16. März 2007 um 18:53
    • #13
    Zitat von "guma"

    Das kann ich so nicht bestätigen. Es ist wie immer im Leben eine Frage des Preises. Die meisten Headsets sind tatsächlich feedbackanfälliger als 'handheld' Versionen.

    Aber Ausnahme: das Crown 311. allerdings ist das nicht billig. Es wurde u.a. von Madonna, M. Jackson, Kylie Dingenskirchens u.s.w. erfolgreich life benutzt. ( äh, und meiner Wenigkeit ebend ) Es hat einen ziemlichen Knödel vor der Fresse, wurde allerdings wegen seiner Wirksamkeit auch von oben genannten Tanten akzeptiert. :wink:

    Natürlich gibt es supertolle Headsets.
    Aber davon bin ich im konkreten Fall nicht ausgegangen, da mir die Fragesituation des Treadstarters das eher als Laienfrage vermittelt hat.
    Und ganz ehrlich, wenn man einem laien ein Headset und ein Handheld gibt, wird der im Regelfall mit einem Handheld deutlich weniger Probleme haben.
    Und ehrlich gesagt, habe auch ich ein Handheld schneller lauter als ein Headset.
    Wobei diese mit einem EQ und etwas Erfahrung kein Problem darstellen.
    Ich kenn Videobuden, die machen Hotelbeschallungen ( Konferenzen ) mit Kugelheadsets, Yamaha MG12 Mischpulten KEINE EQs und JBL EQN und schaffen das auch. :D Dafür verdienen sie meine Bewunderung :shock: :D :oops: :D

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  • WolfgangK
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    • 16. März 2007 um 20:39
    • #14
    Zitat von "klauston"

    ...Aber davon bin ich im konkreten Fall nicht ausgegangen, da mir die Fragesituation des Treadstarters das eher als Laienfrage vermittelt hat....

    Also wenn die Bilder auf deiner Homepage dein täglich Arbeitsplatz sind, dann lasse ich das mit dem "eher als Laienfrage" gerne gelten :oops:

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • Kracky
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    • 17. März 2007 um 01:53
    • #15

    Ja, du hast damit vollkommen recht, aber zur Verdeutlichung der Problematik denke ich ist der Begriff angebracht. Es geht einfach nur darum, trägst du einen 10cm Ballon vor dem Mund oder eine 1m+ Kugel um den Kopf um es mal sehr plastisch dahr zu stellen.
    Fakt, bei einem kabelgebundenem Mikrofon bestimmst du den Aufnahmebereich der Kapsel durch den Gain des Mischpults, bei einem Funksystem bestimmte das dieses Poti am Sender. Der empfänger nimmt das signal auf, in deinem Fall evtl. schon viel zu heftig, gibt das aber stur wie ein Cd-Player weiter. Nun kannst du zwar in Mischpult den Eingang des Cd-Players auf 0dB drosseln, trozdem nimmt die Kapsel alles im weiten Raum auf, den Sie hat Vollaussteuerung! Also Kapsel nur auf das nötige Minimum Empfindlichkeit aussteuern, Empfänger am Mischpult auf das minimal nötige Signal setzen und den Gain des Mischpults die Arbeit machen lassen im angleichen. Wenn dann noch Feedbacks mit Headset bestehen ist wirklich etwas faul!

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  • tufkaklto
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    • 17. März 2007 um 07:35
    • #16

    @ WolfgangK:

    Nein , ich mache auch genügend kleine Sachen, eben auch mit Headsets.

    Aber die 1. Frage und deren Auflösung, das man dies im Proberaum vor einem Amp getestet hat, ließen in mir eher die Schlußfolgerung zu.
    Wer sonst würde ein Headset auf einem Gitarren Amp testen und dann Angst vor Feadbackanfälligkeit haben? :oops:

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  • WolfgangK
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    531
    • 17. März 2007 um 07:48
    • #17

    @ klauston: "Vereinsanlage"! :oops:

    aber trotzdem vielen Dank für die Info's und viel Spaß heute. Ich muss auch gleich los.

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • cheesy
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    • 19. März 2007 um 12:43
    • #18

    Kracky : Hi, ich kann deiner Erklärung im Bezug auf "Mischpult-Gain" und "Beltpack-Empfindlichkeit" nicht ganz folgen.

    Habe ich deine Behauptung richtig verstanden, dass wenn ich am Beltpack die Empfindlichkeit niedrig einstelle und am Pult mit dem Gain-Poti ausgleiche ich weniger Feedback bekomme, als umgekehrt ? (Ausgehend von der selben Lautstärke und Position des Sprechers, keine Dynamics)

    Gruß
    Cheesy

  • Kracky
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    • 19. März 2007 um 23:33
    • #19

    So kann man das nicht sagen, daher ehr das Plastische Beispiel mit der Kugel um den Kopf.
    Richtig wäre die Aussage wenn du sagst, wenn ich mit zu großer Empfindlichkeit am Sender arbeite, kann ich das mit dem Gain des Mischpults nicht mehr in den Griff bekommen den du gleichst nicht das Signal des Senders aus sondern das was dir der Empfänger ins Pult bringt und wenn das eben schon 9+Klatsch ist was in den Empfänger kommt und der nun auch noch etwas Gas gibt, dann kannst du dir vorstellen das dieses der Gain am Pult nicht mehr richtet und so empfindlich wird das du kaum eine Chance hast Feedbackfrei zu arbeiten.
    Nochmal zum plastischem Beispiel.

    Beim Kabelgebundenen Mikrofon steure ich über dne Gain die empfindlichkeit der Mikrofonkapsel, um es plastisch werden zu lassen, ich blase den Ballon um den Kopf des Trägers auf oder mache ihn kleiner.
    Im Fall eines Funkmikrofons kann ich nur durch das anpassen des Sensitivity Potis am Sender die empfindlichkeit der Kapsel beeinflussen. Soll heißen mein Ballon um den Kopf bleibt immer so groß wie ich das am Sender eingestellt habe. Ich kann nur an der anhängenden Peripherie die Lautstärke ändern mit der ich das wiedergebe und sollte der Ballon einfach extrem groß sein, so kann ich mir im Bereich der wiederzugebenden Lautstärke keine großen Sprünge erlauben weil das Mikrofon einfach sehr gut zuhört!

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  • cheesy
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    579
    • 20. März 2007 um 09:43
    • #20

    Sorry Kracky, aber das kann ich leider so nicht unterschreiben.

    Der Empfindlichkeitsregler ist nichts anderes als ein "Gain Poti" für den Funksender. Er dient dazu, die Funkstrecke mit genügend Pegel auszusteuern (bei Funkstrecken habe ich nur eine begrenzte Dynamik, daher sollte dieser Bereich in der Signalkette möglichst optimal eingepegelt sein) Dein nachgeschalteter Gainregler am Pult macht im Prinzip das selbe, nur nach der Funkstrecke.
    Beide Gainregler kann man mathematisch als Multiplikation ansehen :
    Mikrofonsignal * Empfindlichkeit(Sender) * Gain(Pult) = Ausgangssignal

    Wenn ich den einen Regler hochschraube und den anderen runter, ergibt sich kein Unterschied im Bezug auf Feedback zu Nutzsignal.
    Eine Ausnahme ist natürlich, wenn ich bei einem der beiden Regler auf Endanschlag bin (das heißt, ich müsste eigentlich noch weiter drehen, kann es aber nicht, weil der Regelweg zu ende ist).

    Bitte nicht falsch verstehen : Für den Klang (Dynamik, Rauschen, Verzerrungen) kann es schon ein erheblicher Unterschied sein, wo ich welchen Pegel einstelle, aber nicht für die Rückkopplungsempfindlichkeit.

    Gruß
    cheesy

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