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ACL-Bar verkabeln

  • mr. x
  • 26. März 2007 um 19:42
  • mr. x
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    321
    • 26. März 2007 um 19:42
    • #1

    Hi,

    hab die SuFu angestrengt, aber leider nichts gefunden. Vieleicht könnt ihr mir helfen:

    Ich möchte mir eine ACL-Gruppe zulegen. Da ich noch 1m-Alubars übrig habe, möchte ich diese selbst verkabeln.
    Mir gehts jetzt nicht um "wie muss ich das anschließen, damit nix durchbrennt" - das ist alles klar! Mir gehts darum, mit was ich die einzelnen Kannen im Inneren zusammenschließen kann. Verwendet ihr da Lüsterklemmen für, oder gibt es eine andere Möglichkeit?

    Schon mal danke für eure Antworten!

    Grüße

  • skyper
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    • 26. März 2007 um 20:27
    • #2

    nimm besser gecrimpte Verbindungen ("Stoßverbinder"), die lösen sich auch bei ständiger mechanischer Beanspuchung im Gegensatz zu Lüsterklemen nicht. (Dolly über Kopfsteinpflaster schieben etc...)

    (ich meine sowas: http://www.hama.de/bilder/00043/abb/00043870abb.jpg )

    mußt Du zwar einmal in eine ordentliche Crimpzange investieren, aber die ist ja mehrfach benutzbar und wird ja nicht schlecht... (eine brauchbare Zange dürfte so um die 50 bis 80 Euro kosten)


    EDIT: mir ist noch was eingefallen...
    völlig problemlos funktionieren auch diese Wago-Klemmen:
    EDIT II: zumindest unter der Einschränkung "nicht mobiler Einsatz"

    http://www.wago.com/cps/rde/xchg/S…sl/deu_2631.htm

    selbst schon tausendfach verbaut/verbauen lassen im nicht mobilen Einsatz, aber für die Verkabelung temporärer Architekturbeleuchtungen

    Da die Verwendung der genannten Klemmmen für den mobilen, also mechanisch anspruchsvollen Einsatz bisher nicht eindeutig geklärt ist, ziehe ich hiermit die Empfehlung vorerst zurück.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
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    Einmal editiert, zuletzt von skyper (2. April 2007 um 01:16)

  • Eliminator
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    • 27. März 2007 um 00:59
    • #3

    Ich würde ein 10-pol Harting Aufbaugehäuse (damit bloß keiner auf die Idee kommt, ein 16-pol Laka draufzustecken) auf die Bar machen und jede der 4 Kannen auf 2 Anschlußpin legen. Die Reihenschaltung ist dann im Anschlußstecker verdrahtet. Dies erlaubt Dir ein schnelles Durchmessen, welche der 4 ACL denn nun kaputt ist.

    Das Anschlußkabel ist ein Y, welches zu 2 Bars geht und diese nacheinander in Reihe schaltet.

    Guggst Du hier:

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • skyper
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    • 27. März 2007 um 03:42
    • #4

    Interessanter Einwand, aber 99,9% der am Markt vertretenen Companies lösen dass über eine konventionelle Reihenschaltung mit zwei intern verdrahteten Viererbars - entweder mit CEE blau an der Nahtstelle zwischen den Bars, oder mit CEE gelb. Ferner lässt sich im Bedarfsfalle bekanntermaßen die durchgebrannte Lampe mittels parallel verdrahteter und in der Bar integrierter Glimmlampe relativ einfach dedektieren...

    Warum praxiserprobte Standards ändern :)

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  • lambda-halbe
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    • 27. März 2007 um 09:37
    • #5

    Hallo,

    ich würde das auf jeden Fall vorschriftskonform mit CEE GELB machen. Auch weil es mittlerweile einige Geräte auf der Baustelle gibt, die CEE Blau verwenden.
    Und eine aus "ich dachte das gehört so" gestorbene ACL Gruppe kannn einen schon sehr ärgern.

    Stephan

  • skyper
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    • 27. März 2007 um 09:59
    • #6

    wobei sich die Frage stellt (die man hier wieder mal auf etwa achtzehn Seiten diskutieren könnte): darf man "CEE gelb" überhaupt verwenden, liegt doch an der Kupplung im nicht gesteckten Zustand eine Spannung von 230 Volt an :D

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  • matzepa
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    • 27. März 2007 um 14:31
    • #7

    ... und wo ist das Problem?

    Wenn eine der 2 Bars einen Schuko/CEE Blau Eingang und CEE gelb Abgang hat, liegt an der Kupplung eine Spannung an. Man könnte fast meinen, dass die dafür ausgelegt sind ;)
    oder verstehe ich das falch?

  • Eliminator
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    • 27. März 2007 um 15:51
    • #8
    Zitat

    Interessanter Einwand, aber 99,9% der am Markt vertretenen Companies lösen dass über eine konventionelle Reihenschaltung mit zwei intern verdrahteten Viererbars

    Sorry, aber ich komme aus der Industrie, und dort ist es no go, irgendwelche freischwebenden Klemmen in einem Rohr zu haben. Wundert mich bei den ganzen Vorschriften, daß es in der Veranstaltungstechnik erlaubt sein soll.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • skyper
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    • 27. März 2007 um 15:56
    • #9

    Da im nicht gesteckten Zustand kein Strom durch die vier ACL-Leuchtmittel in Reihenschaltung fließt, liegt an der Kupplung logischerweise die volle Netzspannung an.
    Die gelben kupplungen sind aber nur für einen Nennspannungsbereich von 120 AC vorgesehen, weshalb sich hier vielleicht der eine oder andere genötigt sehen könnte, entsprechende Ausfertigungen über Einhaltung vorhandener Vorschriften, die Notwendigkeit einer Gefährdungsanalyse oder den geballten Einsatz von Elektrofachkräften hier in epischer Breite zu veröffentlichen...

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  • michael pillkahn
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    • 27. März 2007 um 20:57
    • #10

    Dann nehmt halt nen CEE GRÜN, wenn euch der CEE gelb nicht gefällt.
    Der ist wenigstens für 230V, jedoch für Hochfrequenz ausgelegt.

    Das wichtigste ist halt immernoch das Steckertypen verwendet werden die auf der VT-baustelle am unwarscheinlichsten vorkommen um fehlverkabelungen zu verhintern.

    *** Michael Pillkahn ***

    Unglücklich über meine Beiträge? dann schreibe mir, ich freue mich dich kennen zulernen.

    Hinweis: Bei langen PN's bitte Zeilenumbrüche verwenden, ab 50 Wörten wird es sonst zu unübersichtlich.

  • skyper
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    • 27. März 2007 um 21:50
    • #11
    Zitat von "Michael Pillkahn"

    Dann nehmt halt nen CEE GRÜN, wenn euch der CEE gelb nicht gefällt.
    Der ist wenigstens für 230V, jedoch für Hochfrequenz ausgelegt.

    Das wichtigste ist halt immernoch das Steckertypen verwendet werden die auf der VT-baustelle am unwarscheinlichsten vorkommen um fehlverkabelungen zu verhintern.


    und dann steckt wieder einer versehentlich seine Hochfrequenzbohrmaschine auf, und meine ACLs brennen durch - auch blöde...

    Warum muss eigentlich immer wieder jemand mit offenbar wenig Kontakt zur gängigen Praxis ankommen, und die seit Jahrzehnten funktionierenden Standards unbegründeterweise in Frage stellen, freut Euch doch dass man zwischen Lindau und Flensburg überall die gleichen ACL-Verlängerungskabel zumieten kann...

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  • Magic
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    652
    • 28. März 2007 um 05:07
    • #12
    Zitat von "Eliminator"

    Ich würde ein 10-pol Harting Aufbaugehäuse (damit bloß keiner auf die Idee kommt, ein 16-pol Laka draufzustecken) auf die Bar machen und jede der 4 Kannen auf 2 Anschlußpin legen. Die Reihenschaltung ist dann im Anschlußstecker verdrahtet. Dies erlaubt Dir ein schnelles Durchmessen, welche der 4 ACL denn nun kaputt ist.

    Das Anschlußkabel ist ein Y, welches zu 2 Bars geht und diese nacheinander in Reihe schaltet.

    Sorry Klaus, das geht nun mal gar nicht ! Wir haben bei unserer Company auch 10pol. Harting verbaut (4-er Bar + 1x Schuko)
    Dann lieber gelben CEE verwenden, den benutzen auch die "Grossen" !
    Lightpower, LMP ect. vertreiben das Zeugs ja auch schon fertigverkabelt (mit CEE gelb + Glimmlampe pro Brenner für Ausfallsicherung ) !
    Schlecht finde ich die Lösung von Lightpower auch nicht, wo pro Brenner 1x Powercon grau Stecker/Einbaubuchse verbaut ist.
    So kann man auch während des Betriebes den Acl Brenner spannungsfrei wechseln !

    Gruß Dirk

    The Show must go on ...

  • Eliminator
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    3.105
    • 29. März 2007 um 22:26
    • #13

    Man wird nichts finden, was es nirgendwo anders gibt. Meine Variante stellt ja auch nur dar, wie ich es lösen würde.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • dienervt
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    • 30. März 2007 um 18:44
    • #14
    Zitat von "Skyper"

    nimm besser gecrimpte Verbindungen ("Stoßverbinder"), die lösen sich auch bei ständiger mechanischer Beanspuchung im Gegensatz zu Lüsterklemen nicht. (Dolly über Kopfsteinpflaster schieben etc...)

    Villeicht eine blöde Frage:
    Warum die Kabel nicht sauber verlöten und Schrumpfschlauch drüber (zur Sicherheit noch einen zweiten).
    Bei fachgerechten Lötstellen ist nie ein Übergangswiederstand (Brandgefahr) zu erwarten und sie sind "wartungsfrei". Mir wäre soweit nicht bekannt, daß Löteverbindungen dieser Art verboten sind.
    Ich denke nicht, daß in der Bar Temperaturen über dem Smp. von Lötzinn zu erwarten sind.
    Beim Schutzleiter natürlich nicht löten.

    Viel Bass ist durch nichts zu ersetzen- außer durch noch mehr Bass. http://www.DienerVT.de

  • TheN
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    • 31. März 2007 um 23:45
    • #15
    Zitat

    Beim Schutzleiter natürlich nicht löten.

    warum nicht?

  • partymucke
    Verifiziert
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    • 1. April 2007 um 00:37
    • #16
    Zitat von "Dienervt"

    Warum die Kabel nicht sauber verlöten und Schrumpfschlauch drüber (zur Sicherheit noch einen zweiten).
    Bei fachgerechten Lötstellen ist nie ein Übergangswiederstand (Brandgefahr) zu erwarten und sie sind "wartungsfrei". Mir wäre soweit nicht bekannt, daß Löteverbindungen dieser Art verboten sind.

    Löten bietet sich gerade bei fliegenden Verdrahtungen weniger an, da die Kabel im Bereich der Lötstelle ihre Flexibilität verlieren.

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
    ***

  • TheN
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    178
    • 1. April 2007 um 02:44
    • #17

    bin da jetzt nicht mit den Vorschriften vetraut. Aber rein praktisch gesehen, kann ich bei Verlöten INNERHALB einer Bar kein Problem entdecken (soforn es thermisch im grünen Bereich ist, wovon ich hier mal ausgehe).
    Die Kabel müssen ja nicht flexibel sein, sie werden nicht bewegt. Die Erschütterung des Transports etc stören die Lötstelle sicherlich nicht. Auch wenn die Lötstelle hin und wieder mal gegen das Profil schlägt, wird sie dadurch sicherlich nicht brechen.

    Aber nochmal: wo liegt das Problem, den Schutzleiter zu verlöten? Temperatur bei Stromfluss im Fehlerfall? Ausfall der Schutzmaßnahme im Brandfall? Hmm, beides eher theoretische Risiken, oder?

  • michael pillkahn
    Beiträge
    313
    • 1. April 2007 um 02:59
    • #18

    Crimpen OK
    Schrauben bedingt in der ACL,
    Löten verboten!

    Bestes beispiel sind die vielen verlängerungskabel dessen enden nicht mit Endhülsen versehen sind sondern gelötet wurden und während der Arbeit dann das Kabel auf einmal anfängt zu brennen.

    Zitat

    Die Kabel müssen ja nicht flexibel sein, sie werden nicht bewegt. Die Erschütterung des Transports etc stören die Lötstelle sicherlich nicht. Auch wenn die Lötstelle hin und wieder mal gegen das Profil schlägt, wird sie dadurch sicherlich nicht brechen.


    ich weis ja nicht ob du schonmal ne leuchtstoffröhre transportiert hast, aber so in etwa kannst du dir eine Lötstelle vorstellen. Jetzt schlag mal die Leuchtstoffröhre etwas während dem Transport auf den Boden, im vergleich dazu ne ACLBar die etwas unsaft abgesetzt wird...
    Ergebniss ist das gleiche -> es kann heil bleiben, aber die gefahr das es Bricht ist auch nicht ausgeschlossen.

    Zudem die Lötstelle muss 2000W halten, was einfach bei dem Übergangswiderstand zwangsläufig durch Hitze zur auflösung der Lötstelle führen wird. Viel Spass bei der Fehlersuche. Bei 100W 3 Kanal lichtorgeln sieht das anderst aus...

    *** Michael Pillkahn ***

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  • TheN
    Beiträge
    178
    • 1. April 2007 um 03:12
    • #19
    Zitat

    die Lötstelle muss 2000W halten, was einfach bei dem Übergangswiderstand zwangsläufig durch Hitze zur auflösung der Lötstelle führen wird

    sicher?
    der vergleich mit den Kabeln hinkt. In einem Schukstecker werden die verlöteten Litzen anschließend mit einer Schraube mit dem Stift des Steckers verbunden. Die unflexible Lötstelle bietet wenig Kontaktfläche -> hoher Übergangswiederstand.

    Wenn ich aber 2 Kabel miteinander verlöte, ist die Kontaktfläche maximal, (vorrausgesetzt ich habe keine Kaltlötstellen) also auch kein erhöter Überganswiederstand. Die Temperatur dürfte also in der Lötstelle nicht über der Temperatur der normalen Ader liegen. Und die ist bei 2kW nicht so riesig, behaupte ich mal. Ich vermute, die Erwärmung durch die Wärmeleitung aus dem Leuchtmittel ins Kabel ist größer, aber reicht auch noch nicht um den Schmelzpunkt des Lots zu erreichen.

    Und so empfindlich wie eine Leuchtsoffröhre ist die Lötstelle sicher nicht. Meinst du wirklich, das die Transporterschütterungen da zu einem Bruch führen können? Mein bescheidenes Werkstoff-Vorstellungsvermögen sagt mir: halte ich für ausgeschlossen. Aber vielleicht verschätze ich mich da auch...

  • dienervt
    Beiträge
    608
    • 2. April 2007 um 00:26
    • #20
    Zitat von "TheN"


    Aber nochmal: wo liegt das Problem, den Schutzleiter zu verlöten? Temperatur bei Stromfluss im Fehlerfall? Ausfall der Schutzmaßnahme im Brandfall? Hmm, beides eher theoretische Risiken, oder?

    Ist Vorschrift
    Die Schutzleiterverbindung sollte möglichst lange bestehen bleiben, auch wenn es im Gerät längst kräftigschmort. Daher sollte sie hitzebeständig sein

    Mit dem Verlöten habe ich natürlich nur Kabel- Kabel Verbindugen gemeint.
    Niemals darf ein verzinntes Drahtende in einer Schraubklemme verbunden werden- Das geht immer schief.

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