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Aufbau prof. Ethernet-DMX-Interface

  • bernd schuster
  • 18. April 2007 um 12:21
  • bernd schuster
    Beiträge
    19
    • 18. April 2007 um 12:21
    • #1

    Hallo,

    aus welchen Controllern besteht eigentlich ein prof. Ethernet-DMX-Interface? Basiert das auf µC? Sind diese dafür überhaupt ausgelegt?

    z.B. Geräte mit 4 DMX Outputs, 4 DMX-Inputs, Ethernet-Schnittstelle sowie noch eine USB 2.0 High-Speed Verbindung zu einem Computer und die MIDI In/Out Schnittstelle zur Synchronisation?

    Bei µC hab ich doch gar nicht soviele UARTs für die ganzen Schnittstellen und im Puncto Verarbeitungsgeschwindigkeit bin ich auch bei µC mit DMA über der Grenze des möglichen, oder?

    Bernd

  • gast
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    640
    • 18. April 2007 um 13:01
    • #2

    hi,
    ich hab zwar keine direkte antwort auf deine frage.
    aber hier gibts ein DMX ArtNet USB interface mit softwre und schaltplan.
    http://www.digital-enlightenment.de/usbdmx.htm
    vielleicht hilft dir das schon mal weiter

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • bernd schuster
    Beiträge
    19
    • 18. April 2007 um 13:36
    • #3

    hmm leider nicht ganz... weil die anzahl der schnittstellen eine wichtige rolle spielt, die in diesem projekt aber nicht erreicht wird.... max. hat ein µC 8 UARTs und das wars... und die Lösung für SUARTs ist nicht wirklich toll...

    deshalb würde es mich interessieren, wie es die prof. firmen lösen

    Bernd

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 18. April 2007 um 14:57
    • #4

    Naja, ein AVR hat vielleicht keine vier Schnittstellen, aber bei der Fülle an Controllern aufm Markt würde ich nicht ausschliessen, dass es da welche mit 5 oder mehr gibt. Z.B. der STR7 von ST hat 4 uarts und USB, der STR9 hat 3 uarts, USB und Ethernet. Wenns nur um die Bedienung von DMX und MIDI über USB/Ethernet geht sollte ein etwas schnellerer Controller selbst ohne DMA keine Probleme bekommen, z.B. ARM7 oder 9 mit > 50MHz.
    Wenn du wirklich richtig in Sachen UARTs und Verarbeitungsgeschwindigkeit loslegen willst, dann bau das ganze in nem FPGA auf, da kannste dann soviele UARTs reinpacken bis die Buchsen nicht mehr an die Rückwand vom 19" Gehäuse passen ;)
    Aber erzähl uns doch einfach mal was du vor hast, vielleicht gibts viel einfachere Lösungen. So neu und geheim kann in der VA Branche doch kaum ein Gerät sein, dass DMX, MIDI und Ethernet vereint.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • bernd schuster
    Beiträge
    19
    • 18. April 2007 um 15:34
    • #5

    soweit ich weiß sind max. 8 UARTs in einem µC versteckt. Nur das reicht einfach nicht; damit bekomm ich grad mal 8 DMX-Ports geregelt - und Software-UARTS sind schwierig zu realisieren, da alle DMX-Ports bidirektional arbeiten bzw. funktionierenn sollen (mit software was ich so gelesen habe nicht möglich); für MIDI In /Out würde mir ein UART reichen; und dann kommt noch eine Ethernet und eine USB 2.0 Schnittstelle..., die ebenfalls nicht in Software zu realisieren sind, weil die Baudraten zu hoch liegen.

    Jetzt ist die Frage, ob das die prof. Firmen damit lösen, dass sie teure FPGAs verwenden oder ob sie mehrere µC miteinander verbinden oder ob sie ganz anders an so eine sache herangehen bzw. gegangen sind.

    Bernd

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 18. April 2007 um 16:10
    • #6

    Welche Firmen haben denn mehr als 7xDMX In Outs und 1xMIDI in ihren Geräten?
    So teuer sind FPGAs auch nit, ein XC3S400 bei Reichelt 24€, da passen schon einige UARTs rein denk ich, wenn man effizient designed. Z.B. den Taktteiler brauchen ja nur alle zusammen, dafür dann das komplette DMX Protokoll in Hardware giessen und immer vier DMX Universes von einem Blockram versorgen, entlastet die CPU wenn sie dann auf DMX Universes wie auf RAM zugreifen kann. Dann entweder ne grosse 32 bitter CPU rein oder paar kleine 8 bitter (Picoblaze). Oder gleich nen Virtex4FX mit 300MHz PowerPC Kern, externem DDR RAM und dann Linux drauf, das geht gut ab, dann haste auch schnell Festplatte, CD Brenner und Co in deinem Gerät... ;)

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • bernd schuster
    Beiträge
    19
    • 18. April 2007 um 16:24
    • #7

    also du meinst ich sollte es mit einem FPGA versuchen?!?

    komplett will ich das DMX-Protokoll nicht in Hardware gießen, weil es soll variabel gehalten werden in manchen Punkten :wink:

    >Virtex4FX mit 300MHz PowerPC Kern, externem DDR RAM und dann >Linux drauf, das geht gut ab, dann haste auch schnell Festplatte, CD >Brenner

    und vor allem stehen schon viele routinen und eine gute plattform bereit

    Bernd

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 18. April 2007 um 16:43
    • #8
    Zitat von "bernd schuster"

    komplett will ich das DMX-Protokoll nicht in Hardware gießen, weil es soll variabel gehalten werden in manchen Punkten :wink:

    Das DMX Protokoll ist nicht variabel. Es sendet immer die Adressen 1-512 hintereinander mit festen abständen durch. Die Empfänger zählen dann die empfangenen Werte von anfang an mit, da nicht vor jedem Wert die Adresse mitgesendet wird (der z.B. zehnte gesendete Wert hat auch dann automatisch die DMX Adresse 10). Wenn Du das irgendwie leicht ändern willst, dann werden alle DMX Empfänger nicht mehr funktionieren.

    Du kannst auch mehrere Chips verwenden, Du bist ja nicht auf einen Chip festgelegt. Ich baue oft Schaltungen mit 2x ATMEGA128 drinnen, um 4x RS232 zu erreichen.

  • bernd schuster
    Beiträge
    19
    • 18. April 2007 um 16:49
    • #9

    >Du kannst auch mehrere Chips verwenden, Du bist ja nicht auf einen >Chip festgelegt. Ich baue oft Schaltungen mit 2x ATMEGA128 drinnen, >um 4x RS232 zu erreichen.

    ich müsste ja dann mind. drei Atmega1280 verbauen - das war ja meine Frage wie man das am besten löst; ob man mehrere µC oder einen kleinen FPGA verwendet :?

    Das DMX-Protokoll wird software-technisch geändert; damit soll unter anderem der normalo standard auch möglich sein.

    Bernd

  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 18. April 2007 um 17:01
    • #10

    Hallo!

    Ich würde auch zu einem FPGA tendieren. Die sind wirklich nicht teuer, die Entwicklungsumgebungen gibt es kostenlos und man kann Logikbausteine "verbauen". Mit solchen lassen sich viele Sachen um Welten einfacher realisieren, als wenn man dies in einen µC packen müsste. Schon ein Spartan3 XC3S200 sollte groß genug sein für VIELE DMX-Linien. Ich packe in so einen ganz andere Sachen rein. Und wenn er doch zu klein werden sollte, dann nimmst du einfach den XC3S400. Dank Pinkompatibilität stellt das kein Problem dar.

    Bis dann... Arno!

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 18. April 2007 um 17:03
    • #11

    und wenn du die DMX-Outputs im Multiplex betreibst ;)
    Wird dann natürlich langsamer, aber ist halt dann die Sache, wie kritisch das wird....
    Was passiert, wenn ein DMX-Gerät für, sagen wir mal, 3DMX-Durchläufe kein DMX-Signal bekommt?

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • bernd schuster
    Beiträge
    19
    • 18. April 2007 um 17:06
    • #12
    Zitat von "da_user"

    und wenn du die DMX-Outputs im Multiplex betreibst ;)
    Wird dann natürlich langsamer, aber ist halt dann die Sache, wie kritisch das wird....
    Was passiert, wenn ein DMX-Gerät für, sagen wir mal, 3DMX-Durchläufe kein DMX-Signal bekommt?

    nicht so schön, da die DMX Outputs z.B. der Ansteuerung von LED-Wänden etc. dienen sollte und da müssen die Daten immer fließen;

    wie meinst du im Multiplex?

    Bernd

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 18. April 2007 um 17:19
    • #13

    Na endlich kommste mit der Anwendung und ich sach dir gleich: DMX für LED Leinwände is völliger Quatsch. DMX is für PARs und Wackellicht gedacht, nicht für ganze Bilder. Es hat schon einen Grund, warum VGA und DMX sich in drei Buchstaben unterscheiden ;)
    Nimm einfach eine passende Verbindung anstatt hunderter unpassender und gut is. Für ein 640x480x3 Display bräuchtest du 1800 DMX Linien oder zwei 100 MBit Ethernet Leitungen oder 1/5 1000MBit Ethernet. Ich wüsste, was ich da nehme...

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 18. April 2007 um 17:21
    • #14

    mit Multiplex meine ich, dass ich die Daten immer auf einen UART schreibe und immer entsprechend zwischen den DMX-Buchsen umschalte.
    Probleme gibts dann beim Empfang.

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • bernd schuster
    Beiträge
    19
    • 18. April 2007 um 19:39
    • #15

    [quote="Michael D"]Na endlich kommste mit der Anwendung und ich sach dir gleich: DMX für LED Leinwände is völliger Quatsch. DMX is für PARs und Wackellicht gedacht, nicht für ganze Bilder. Es hat schon einen Grund, warum VGA und DMX sich in drei Buchstaben unterscheiden ;)
    quote]

    ähhh ja... ich meine LED Elemente keine kompletten Bildschirme und die werden nur über DMX angesprochen :)

    Außerdem ist das ja auch nur eine Anwendung gewesen... es gibt auch Veranstaltungen wo 4 DMX Lines völlig verbraten werden...

    Bernd

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 19. April 2007 um 11:57
    • #16

    Hallo,
    macht es keinen Sinn, die Uarts extern vom uC zu verbraten?? schließlich gibt es ja genug Uart-Schaltkreise dafür. Mann muss diese nur auf die 250.000Baud,... bringen und dann rechtzeitig die neuen 8 Bit (parallel) über den Uart-DatenBus schreiben. Für die Uart-Steuerung braucht mann dann wohl einen 2.Bus. Wenn alle Uarts hintereinander ihre Daten zugewiesen bekommen haben gehen auf den DMX-Lines überall das nächste Byte raus. Der Controller muss nur schnell genug seien, die Daten nachzuliefern und in ausreichend kurzer Zeit an die Uarts zu schicken.
    Der externe Ram sollte auch nicht zu knapp bemessen werden.

    MFG Simon

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 19. April 2007 um 12:07
    • #17

    ~~~schnipp ~~~ gelöscht

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