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T.Amp TA 2400 MK-2 defekt

  • tufkafs
  • 28. März 2009 um 14:10
  • tufkafs
    Beiträge
    205
    • 28. März 2009 um 14:10
    • #1

    Hallo,

    ein Kanal meiner T.Amp TA 2400 MK-2 (alte Serie mit der orangen Schrift) ist defekt.
    Ich habe am Mischpult alles ganz laut gemacht und wollte den Limiter (t.racks DS 2/4) so einstellen, sodass die Clip Led nur gelegentlich im Basstakt kurz aufleuchtet (die Lautsprecher waren natürlich nicht angeschlossen).
    Die Endstufe befand sich hierbei im Parallel Modus.
    Plötzlich ist beim Kanal B mit einem Klick die Protect LED angegangen und gleichzeitig leuchten die beiden Signal LEDs des Kanals dauerhaft. Auch nach einem erneuten Einschalten bleiben die LEDs in diesem Zustand. Am Ausgang liegt keine Spannung an.
    Kanal A funktioniert noch einwandfrei.

    Hat jemand eine Ahnung, was da kaputt gegangen sein könnte?
    Sehr verdächtig finde ich, dass die beiden Signal LEDs leuchten, denn laut Anleitung geht nur die Protect LED im Fehlerfall an.
    Außerdem dachte ich eigentlich, dass es normal wäre einen Limiter so einzustellen und dass dabei nichts kaupttgehen sollte. :oops: Aber anscheind war das nicht so gut.

    Danke
    semmelkuh

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 28. März 2009 um 20:20
    • #2

    Gleichspannung am Ausgang der Stufe schaltet sie in protect und irgendwo in der Vorverstärkung entsteht der Offset. Geflogene Sicherung auf der Platine schließe ich aus, da du den Amp ja nicht belastet hast.
    Deine Limitereinstellung ist sowieso für die Katz, da du den Amp nicht belastest und damit das Signal später in Clip wandert.

  • bassaddict
    Beiträge
    659
    • 29. März 2009 um 12:26
    • #3

    Hi!

    Wahrscheinlich hast du zuviel Spannung auf die Eingangsstufe gegeben und ein NE5532 ist ausgestiegen? Ich weiß nicht an wieviel Spannugn die bei der TA2400 hängen, aber bei meiner alten TA1100 bekamen die 22V mit einfacher Z-Dioden Regelung. Die waren praktisch immer an bzw über dem Limit betrieben. Vielleicht haben die das hier auch so knapp bemessen, und der Op war schon leciht vorgeschädigt, und hat jetzt den Rest durch zu hohen Input bekommen.

    Vielleicht einfach mal die OpAmps tauschen. Die Dinger sind nicht teuer. Gibts bei Conrad zb. Die müssten auch die Typen mit +-22V haben. Wenn möglich kontroliiere auch mal die Spannungsversorgung, sprich Zdiode, für den NE5532. Vielleicht lässt die auch zuviel durch.

    mfg Bassaddict

  • Guido Speer
    Beiträge
    69
    • 31. März 2009 um 14:08
    • #4
    Zitat von "semmelkuh"

    Hallo,... Ich habe am Mischpult alles ganz laut gemacht und wollte den Limiter (t.racks DS 2/4) so einstellen, sodass die Clip Led nur gelegentlich im Basstakt kurz aufleuchtet (die Lautsprecher waren natürlich nicht angeschlossen).
    Die Endstufe befand sich hierbei im Parallel Modus.
    Plötzlich ist beim Kanal B mit einem Klick die Protect LED angegangen und gleichzeitig leuchten die beiden Signal LEDs des Kanals dauerhaft. Auch nach einem erneuten Einschalten bleiben die LEDs in diesem Zustand. Am Ausgang liegt keine Spannung an.
    Kanal A funktioniert noch einwandfrei. Danke semmelkuh

    Hallo, warum hast Du soviel Gewese gemacht? Der TA hat doch einen Limitter eingebaut, wozu das Ganze? Ob Parallel oder nicht, spielt erstmal keine Rolle, solange keine Boxen dran sind. Das der NE5532 hin ist kann sein, aber auch andere Teile kommen infrage.

    Old-papa

  • tufkafs
    Beiträge
    205
    • 31. März 2009 um 18:22
    • #5

    Hey,

    also den NE5532 habe ich mal getauscht, aber der wars leider nicht :(
    Hat sonst vielleicht noch jmd. einen konkreten Tipp, welches Bauteil gerne mal kaputt geht? :?

    Zitat von "Guido Speer"

    Der TA hat doch einen Limitter eingebaut, wozu das Ganze?

    Soweit ich weiß schaltet die Endstufe bei Überlastung kurzzeitig ab und das wollte ich durch den externen Limiter verhindern.
    (Und außerdem kann sie dann nicht im Einsatz durch einen zu hohen Eingangspegel zerfetzen :grin: )

    semmelkuh

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 31. März 2009 um 20:15
    • #6

    das wäre wie glaskugellesen oder mir einer sagen kann, wann ich meine gehaltserhöhung von 934873983 bekomme.
    lass jemand drüber schauen, der zeit, lust und ahnung hat.
    ich habe hier noch 6 stück in der warteschleife und hier und da noch ein platinchen und arbeiten muss man auch noch....

  • Guido Speer
    Beiträge
    69
    • 31. März 2009 um 23:19
    • #7
    Zitat von "semmelkuh"

    Hey,
    Soweit ich weiß schaltet die Endstufe bei Überlastung kurzzeitig ab und das wollte ich durch den externen Limiter verhindern.
    (Und außerdem kann sie dann nicht im Einsatz durch einen zu hohen Eingangspegel zerfetzen :grin: )
    semmelkuh


    Wozu ist dann der interne Limitter noch gut? :shock: Genau! Einen zu hohen Eingangspegel auf verträgliches Maß zu begrenzen!
    Ich habe meinen testweise "ewig" mit 10V NF am Eingang betrieben (mit Lastwiderstand), nix, der Limitter hat nur soweit aufgemacht, das rund 900Watt an 4Ohm standen (mehr leider nicht :shock: ). Da kann nach menschlichem Ermessen nix zerfetzen. Wie auch? Ok, ein defekt im Limitter, aber den kann es in einem externen Limitter genauso geben.
    Abschalten wird die Endstufe nur, wenn Kurzschluss, DC am Ausgang, zu niederohmig oder die Kühlkörper zu warm sind. Also bei wirklicher Überlast :grin:

    Old-Papa
    PS: "gerne kaputt" gehen natürlich die Endtransistoren. Wenn das so ist, wird dat teuer. Du musst alle austauschen und vorher noch möglichst aus einer größeren Anzahl die mit etwa den gleichen Daten raussuchen. Mindestens die Hälfte mehr müssen also eingekauft werden....

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 1. April 2009 um 16:32
    • #8
    Zitat von "Guido Speer"


    PS: "gerne kaputt" gehen natürlich die Endtransistoren. Wenn das so ist, wird dat teuer. Du musst alle austauschen und vorher noch möglichst aus einer größeren Anzahl die mit etwa den gleichen Daten raussuchen. Mindestens die Hälfte mehr müssen also eingekauft werden....

    Da hat der old Papa sicherlich recht, nur würde ich für nen tpamp nicht den Aufwand treiben, denn dieser wird werksseitig schon nicht betrieben.
    Die 2400er den ich letztes Jahr repariert hatte, da war nix mit feinster Selektierung. +/- 25mV Toleranz war da gut dabei. Ist ja auch klar bei einer Budgetkiste.
    Aber selbst bei Crest CA 6/9, 7001 usw. fand ich nicht die idealen Ergebnisse. Die einzigen waren bis jetzt eine Outline und eine LAB

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.860
    • 1. April 2009 um 19:55
    • #9

    Nicht leerlaufstabile Halbleiterverstärker, gibts sowas heute auch noch :roll:

    Wenn wirklich End-Transen über den Jordan gegangen sind, würde ich nicht soviel aufhebens machen und da zig Päärchen "matchen".
    Einfach die benötigte Menge bei seriösem Händler (wegen Originalteilen) aus einer Charge bestellen und einbauen.
    Den Rest machen die Emitterwiderstände, die sind ja schließlich dafür da, per Stromgegenkopplung die unterschiedlichen Verhalten der Transistoren anzupassen.
    Nach dem Einschalten den Ruhestrom prüfen, liegt er im grünen Bereich, ohne Last laufen lassen, bis der Amp seine Betriebstemperatur hat, dann nachjustieren (beide Kanäle gleich!), wieder laufen lassen, nachjustieren bis sich im Optimalfall nix mehr ändert. Dann passt das und es darf "aufgeheizt" werden.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 1. April 2009 um 20:39
    • #10

    normalerweise geht auch meist nur ein Endtransistor hops. Den kannst du auch im Briefumschlag vom einen den netten Kollegen hier bekommen.
    Die Fet´s und Treibertransistoren können auch platt sein.

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