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Mischen über VCA vs. Subgruppen / Eine Verständnisfrage

  • kalledingdong
  • 17. Mai 2007 um 13:50
  • kalledingdong
    Beiträge
    49
    • 17. Mai 2007 um 13:50
    • #1

    Hallo Leute, ich habe nur eine Verständnisfrage.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, mische ich, wenn ich über die Subgruppen gehe, einen Audiobus. Also nach dem Channelfader geht es in die Subgruppe und von da auf den Master.
    Ziehe ich nun die Subgruppe hoch oder runter, verändere ich nicht das Lautstärkenverhältnis zwischen den grouteten Kanälen, sondern mache den gesamten „Zwischenmix“ lauter oder leiser. Da ich aber am Channel selber nichts verändere, bleiben alle anderen Parameter (Auxe) alle gleich.

    Wenn ich das ganze über eine VCA mache, dann route ich die Channel auf den Master, fasse aber quasi Kanäle zu Gruppen zusammen, die ich über die VCA steuern kann, wobei es sich nicht um einen Audiobus sondern um einen „Elektronicbus“ handelt. Dabei verändere ich wieder nicht das Verhältnis untereinander der gerouteten Kanäle aber meine VCA Veränderung wirkt, als wenn ich alle Channelfader bewegt habe, somit wirkt es sich auch auf die post-fader Auxe aus. Da eine VCA kein Audiobus ist, kann ich auch keine Dynamics in eine VCA einschleifen.

    Nun meine Fragen:
    Sehe ich das bisher richtig?
    Wo liegen aus die post-fader Auxe die Vorteile?
    Wie mache ich das, wenn ich ein Drumset in Summe komprimieren will, kann ich eine Subgruppe als auch VCA machen, Subgruppe auf Master routen aber den Pegel über die VCA verändern?
    Nennt mal bitte weitere Anwendungsfälle, wo eine VCA Sinn macht?

    Vielen Dank schon mal

    Greetz
    Karsten

    PS: Die Broschüre „Mixing with VCA“ von A&H ist mir zu Englisch-lastig.

  • oton
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    • 17. Mai 2007 um 14:05
    • #2

    richtig verstanden so weit.

    Auch die Anwendung mit Drumsummenkompressor ist so korrekt.

    Auxe: würdest du mit den Drums nur über eine Gruppe auf den Master gehen und die Drums über den Gruppenregler in der Lautstärke regeln, würden sich ständig die Verhältnisse zu angesteuerten Drumhallräumen etc. ändern. Also auch hier Regelung über VCA oder die Einzelfader.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • wora
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    • 17. Mai 2007 um 14:53
    • #3

    anmerkung:
    um zu verhindern, das sich beim verändern der subgruppenregler die effektverhältnisse ändern, kann man die zugehörigen effekt-returns auch über die subgruppe(n) auf den master senden.

    es ist letztendlich eine frage der vorgehensweise.

    ein nachteil von subgruppen ist, das man für stereo immer zwei belegen muss.
    dies ist bei VCA gruppen nicht der fall, da ja hier nur steuersignale (gleichspannung) für die jeweiligen kanal-VCAs generiert werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • flicki
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    • 17. Mai 2007 um 14:58
    • #4

    Hallo. Also ich schicke mir bei den Drums die Effektsignale auch auf die Gruppe, dann bleibt das Verhältnis auch gleich. Bei Dynamikbearbeitung in der Gruppe und zusätzlicher VCA-Gruppe hat man allerdings das Problem, das der Pegel, den der Kompressor aus den Gruppeninserts bekommt, sich ändert und damit auch die Kompression. (Kann natürlich auch gewollt sein)
    Gruß
    Michael

  • guessi
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    • 18. Mai 2007 um 01:03
    • #5

    im Idealfall hat man dann ein Pult, bei dem sich auch die Subgruppenregler den VCA-Gruppen zuweisen lassen - leider sind das m.W. nur sehr wenige: Crest X-VCA und eingeschränkt die großen Midas

  • foh-techniker
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    • 18. Mai 2007 um 10:35
    • #6

    Was nutzt es?Das "problem" ist dass bei nutzung eines VCAs fuer eine bestimmte gruppe,wo diese gruppe der instrumente auf 2subgruppen geroutet wird,dass wenn ein kompressor eingeschleift wird,sich weiter von der VCA-fader beinflusst,ist doch egal ob die subgruppen zu einer VCAgruppe gehoeren.Ich kann das immer noch nicht verstehen warum man die Subgruppen z.b bei der H3000 auf die 9-10 geroutet werden.Also ich habe diese art noch nie benutzt>koennt ihr mal erklaeren warum diese ttasten da sind und fuer was ich die benutzten kann?

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  • oton
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    • 18. Mai 2007 um 11:04
    • #7
    Zitat von "foh-techniker"

    Was nutzt es?Das "problem" ist dass bei nutzung eines VCAs fuer eine bestimmte gruppe,wo diese gruppe der instrumente auf 2subgruppen geroutet wird,dass wenn ein kompressor eingeschleift wird,sich weiter von der VCA-fader beinflusst,ist doch egal ob die subgruppen zu einer VCAgruppe gehoeren.Ich kann das immer noch nicht verstehen warum man die Subgruppen z.b bei der H3000 auf die 9-10 geroutet werden.Also ich habe diese art noch nie benutzt>koennt ihr mal erklaeren warum diese ttasten da sind und fuer was ich die benutzten kann?

    Es ging nicht um Dynamics sondern um Effekte, wenn ich die auch über die Gruppe auf den Master schicke bekomme ich keine Probleme mit verschobenen Verhältnissen.
    Das die VCA´s auch den Gruppen-Compressor beeinflussen ist klar, ist aber oft sogar gewollt.

    Was man mit dem Signalrouting anfängt ist doch immer Gewohnheits- & Geschmackssache, der eine geht straight ohne alles auf L&R, der nächste mit zugewiesenen VCA´s über Gruppen / teilweise über den Master auf die Matrix ... Jeder hat da seine eigene Logik & Arbeitsweise.

    Wichtig ist nur zu VERSTEHEN, wie das Routing eines speziellen Pultes funktioniert, um es im gegebenen Fall richtig oder für einen persönlich passend einzusetzen.

    foh: ich kann z.B. verschieden Subgruppen wieder auf eine Gruppe routen, um z.B. verschiedene Percussion Untergruppen zu einer grossen Master-Percussiongruppe zusammen zu fassen, oder mehrere Streichergruppen (Violinen/Bratschen/Celli/Kontrabässe) zu einer Master-Streichergruppe. Bei manchen grösseren Pulten gibt es auch Master-VCA´s für mehrer zusammengefasste VCA Gruppen (z.B. XL4) Erlaubt ist was gefällt ... :D

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  • foh-techniker
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    • 18. Mai 2007 um 11:30
    • #8

    Ich dank dir auf jeden Fall.

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    • 18. Mai 2007 um 12:05
    • #9

    vielleicht noch als kleine ergänzung zum thema verhältnisse untereinander bei VCA gruppen:

    angenommen ich habe ein drumset, bei dem der kanalfader für die hihat auf -30 steht, der rest des set auf 0, so werde ich wenn ich am VCA das gesamte drumset runterziehe irgendwann auch die verhältnisse untereinander beeinflussen, da ja der hihat kanal schon komplett geschloßen sein kann wärend der rest noch läuft.

    genauo umgekehrt, steht meine kick schon auf +10 (maximum) und der rest meiner schlagzeug-VCA gruppe noch auf null wird auch beim hochziehen des VCA faders die kick nicht lauter werden!

    ist natürlich ein extremfall, aber zumindest sollte man sich auch über solche kleinigkeiten im klaren sein.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Volker Holtmeyer
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    • 18. Mai 2007 um 12:44
    • #10
    Zitat von "KalleDingDong"


    PS: Die Broschüre „Mixing with VCA“ von A&H ist mir zu Englisch-lastig.


    Dann nimm doch den Leitfaden von Soundcraft: :wink:
    http://www.audio-pro.de/live/soundcraf…vca_deutsch.pdf

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • TomyN
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    • 18. Mai 2007 um 16:17
    • #11

    :D Cool ist es, wenn man ein Pult kommt, und es gibt zwei VCA Master für die Drums, mit R und mit L beschriftet :)

    Tomy

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    • 20. Mai 2007 um 00:54
    • #12

    fachmänner am werk?
    :D:D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guessi
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    • 22. Mai 2007 um 01:18
    • #13
    Zitat

    Was nutzt es?

    Beispiel: mehrere Gesangskanäle werden über 2 Subgruppen komprimiert (bspw. wegen Monitor vom Frontplatz)

    Wenn du - wie an fast allen Pulten - nur die Kanäle den VCA-Gruppen zuweisen kannst, regelst du mit dem VCA-Gruppenregler das Eingangssignal des Kompressors, je nach Einstellung ist das mal mehr, mal weniger sinnvoll.
    Wenn du stattdessen NUR die Subgruppe auf die VCA-Gruppe legst, regelst du den Ausgangspegel und damit dann wieder wirklich die "Lautstärke".

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