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Aufstellung von Bässen um Diffusschall zu vermindern

  • aposto [ka]
  • 1. Juni 2007 um 14:20
  • aposto [ka]
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    622
    • 1. Juni 2007 um 14:20
    • #1

    HI,

    ich werde im Sommer den Abischerz unserer Schule beschallen. Es wird eine Band spielen.

    Die Pa wird vorraussichtlich aus folgendem bestehen:

    4 Fohhn FB5 + 2 LAB 2002
    2* d&b Q10 + D12

    Die Bühne wird, wie bei uns üblich, aus Tischen sein.

    Ich hatte mir nun überlegt die Bässe jeweils zwei übereinander unter die Bühen zu legen.

    Da ich aber befürchte, dass dies verstärkte Probleme mit Rückkopplungen geben könnte hatte ich mir überlegt, jeweils einen der Fb5 zu drehen (also weg vom Publikum), um eine gezielte Auslöschung im Bühnenbereich zu haben.

    Denkt ihr das macht Sinn?
    Wird man die Auslöschung auch vor der Bühne hören? oder lohnt sich der ganze Aufwand nicht und ich sollte die Bässe einfach jeweils 2 auf einer Seite stellen?


    Danke für eure Einschätzungen

    Grüße ALEX

  • tufkaklto
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    • 1. Juni 2007 um 14:41
    • #2

    Vom Prinzip her geht sowas schon.
    ABER:
    Nur drehen reicht. Da muß auch Polarität gedreht werden und eigentlich auch Filter gesetzt.
    Hat nur Sinn, wenn Du einen Digitalcontroller hast, einen freien Sub Weg und damit spielen kannst und Du genau weißt, was Du tust.

    Sonst lass es lieber, weil Du vermutlich mehr Probleme aufwirfst als löst

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • oton
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    • 1. Juni 2007 um 15:10
    • #3

    Ich bin auch der Meinung, das selberbasteln in diesem Fall wahrscheinlich eher kontraproduktiv ist.

    Sinnvoll wäre es höchstens, die statt der Fohhn Bässe dann 3 QSubs pro Seite zu leihen mit entsprechenden D12 Amps und ein CSA Array zu bauen, nähere Infos hier

    http://www.dbaudio.com/pub/live/TI330_D.PDF

    Dann müstest du wahrscheinlich nur den Pegel der Subs etwas zurücknehmen, damit die Q10 noch mitkommt, oder gleich 2x Q7 pro Seite fahren.

    Wenn du dabei bleiben willst wie gesagt die Fohhn Bässe normal stacken.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Janko
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    • 1. Juni 2007 um 15:35
    • #4

    Wie Klaus schon ausgeführt hat, geht das mit der gezielten Auslöschung durch Drehen von Lautsprechern nicht ganz so einfach. Vermutlich werden dir dazu Peripheriegeräte / Messmittel / Wissen fehlen (nicht bös gemeint).

    Bleibt also nur, mit der Aufstellung auf "konventionellem Weg" zu experimentieren. Dazu gleich mehr.

    In der Bühnenmitte wird es immer maximal rumpeln, egal ob du die Bässe links und rechts oder mittig vor der Bühne aufstellst. Es kann lediglich zu Unterschieden im Maximalpegel kommen.

    Wenn man nicht von einer völligen Begabungsbefreiung von Musikern und Mischer ausgeht, ist das aber nicht so ein großes Problem. Sonst könnte niemand laute Rockmusik auf Holzbühnen machen. Bei den Kanälen, in denen Bassinformation so nicht wirklich vorkommt oder benötigt wird (Vocals, Overhead, Gitarren *duck* etc.) auf aktivierten LoCut achten reicht fast immer. Notfalls mit dem Kanal-EQ noch etwas Bässe entfernen.

    Wenn du bsp. mit dem Schlagzeug wirklich ein Problem mit Bassrückkopplungen kriegst, dann versuche eine L-R Aufstellung der Bässe. Durch den Abstand den die Bässe dabei voneinander haben, wird sich ein Interferenzmuster bilden, mit einem Maximum in der Mitte der Bühne und "Schneisen" mit deutlich weniger Bassdruck, ums mal vereinfacht auszudrücken. In dieser Schneise ist die Bass Drum zu platzieren, um Rückkopplungen bestmöglich zu reduzieren, ohne zusätzlich Hilfsmittel zu bemühen. Allerdings hast du diesen Effekt auch nach vorne: "Bassfreie Zonen". Ich hab das mal in MAPP zur Verdeutlichung simuliert:

    Bei einer engen Aufstellung in der Mitte gibts das nicht, sondern es wird in die Tiefes des Publikums gleichmäßig leiser. Einzig eine leichte Richtwirkung in der Horizontalen ist feststellbar, je nachdem, ob man das Basscluster breit oder schmal baut (Hochkant- oder Liegendaufstellung), siehe die nächsten beiden Bilder. Diese Aufstellung würde ich dir auch empfehlen, wenns für dich feedbackmäßig funktioniert. Du gewinnst ein paar dB mehr Schalldruck durch die Kopplung und es gibt keine Löcher mehr:


    Außerdem ist das vor Ort leicht ausprobiert. Zu zweit kann man in wenigen Sekungen die paar Bässe umplatzieren. Würde ich dir sowieso empfehlen - die Simulation ist gut und schön, aber wenn man den Unterschied selber erlebt hat, wir das ganze noch deutlicher.

    Viel Spaß!

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • yamaha4711
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    • 1. Juni 2007 um 16:19
    • #5

    Tacho!

    Würde dir auch dringend empfehlen statt den Foohnbässen die Q-Sub's zu nehmen und ein entsprechendes Cardiodcluster bauen. Der D12 bringt das entsprechende Setup dafür schon mit.

    Anmerkung zur Bühne:
    TISCHE??????
    Wie soll daß denn gehen? Wie wäre es mit richtigen Bühnenteilen?

    Grüßle
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • ADMIN
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    • 1. Juni 2007 um 18:16
    • #6
    Zitat von "aposto [KA

    "]oder lohnt sich der ganze Aufwand nicht

    Für ein Abi-Scherz: eher nicht.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • aposto [ka]
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    • 1. Juni 2007 um 20:06
    • #7

    HI,

    danke für die vielen Antworten.

    Die Fohhnbässe gehören mir selber und deswegen will ich sie auch benutzen, da ich nur die Leihgebühren verlange und sonst bei einem ZUmieten garnichts mehr verdiene.
    Q-Subs sind also ausgeschieden :(

    Die Bühen ist aus normalen Schulbänken gebaut.. meistens mit Gaffa oder ähnlichem befestigt. ( Normales Bütek etc. wäre den Organisatoren bestimmt zu teuer und außerdem hat es bisher immer gut geklappt.)

    Danke Janko für die super Antwort.
    Ich denke ich werde die Bässe normal in der Mitte hinstellen. Kein Umdrehen etc.

    Danke und Grüße ALEX

  • oton
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    • 4. Juni 2007 um 15:00
    • #8
    Zitat von "aposto [KA

    "]
    Die Bühen ist aus normalen Schulbänken gebaut.. meistens mit Gaffa oder ähnlichem befestigt. ( Normales Bütek etc. wäre den Organisatoren bestimmt zu teuer und außerdem hat es bisher immer gut geklappt.)

    Aua aua

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  • Seven
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    • 4. Juni 2007 um 15:12
    • #9

    Denke auch, dass sich das für nen Abi Scherz nicht lohnen wird.
    Lohnen sollte sich ein Hinweis deinerseits an die Verantwortlichen (nicht zwangsläufig in Personalunion mit den Organisatoren) über die Sicherheit einer Bühne aus Schultischen...

  • manuela
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    • 4. Juni 2007 um 17:22
    • #10

    das ist schon ne edle Variante.
    Hier gibts eine aus 120 Europaletten mit aufgespaxten MDF Platten :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • skorpi
    Gast
    • 4. Juni 2007 um 19:45
    • #11

    @ janko.
    sehr ausführlich und lehrreicher (incl.bilder) beitrag
    danke

  • daniel heyn
    Beiträge
    102
    • 5. Juni 2007 um 23:21
    • #12
    Zitat von "Manuela"

    das ist schon ne edle Variante.
    Hier gibts eine aus 120 Europaletten mit aufgespaxten MDF Platten :wink:

    Darauf würde ich eher rumturnen als auf Tischen mit Klebeband. ;)

    Vielen Dank Janko, super Beitrag.

    Freiberuflicher FOH/Monitormann, Essen

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