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Was mich tierisch aufregt...

  • c4
  • 5. Juni 2007 um 11:27
  • c4
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    • 5. Juni 2007 um 11:27
    • #1

    wie kommt es, dass bei öffentlichen VAs, die von einer Stadt organisiert werden die einfachsten Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten werden? konkretes Beispiel: 2 Bell Boxen im freien an einem Traversentor mit SPANNGURTEN geflogen OHNE Safety. Da gibt man sich selbst die größte Mühe, sichert jede einzelne PAR Lampe und achtet penibel auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, was ja auch mit Kosten verbunden ist, und öffentliche Stellen ignorieren einfach bestehende Gesetze! Darf das sein?
    Wo kann ich mich beschweren und meinem Ärger Luft machen? Seht ihr das auch so oft wie ich?

    ARGH! :evil:

  • schweizi
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    • 5. Juni 2007 um 12:26
    • #2

    Ja ich denk mal im "I don't need that tread"
    aber wenn was passiert, spätestens dann lernen ses.
    Und Gemeinden machen sowas öfters, geht man ma
    schnell zum Bürgermeister der sagt passt scho---> gemacht und
    (fast) niemanden juckts mehr...

    es ist sinnlos sich darüber aufzuregen... ich halt mich bei sowas
    inzwischen raus...

    ---Lj aus Leidenschaft---

  • Finelight
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    • 5. Juni 2007 um 12:57
    • #3

    Weil es bei öffentlichen Veranstaltungen von Städten oft danach geht, wer der "billigste" ist.

    Am einfachsten kann ich Geld sparen in dem ich an der Sicherheit spare. Wenn also ein Billigheimer hört: du musst die Boxen aber aufhängen. Sagt der sich klar. Sind doch Griffe dran, da kann ich doch Lastschlaufen für 15 € aus dem Baumarkt nehmen. 2 Schlaufen pro Box und nen Ratschgurt für das Nivelieren. Der Kunde sieht: Box hängt in der Luft und ist glücklich.

    Und der gemeine Kulturschaffende von Seiten der Gemeinde hat nun mal keine Ahnung von Technik und Sicherheit. Da gilt nur: War billig. Hat nicht viel gekostet. Sah gut aus. Hat irgendwie funktioniert. Niemand hat sich beschwert. Wobei der letzte Punkt nur dann interessiert wenn der Beschwerdeführer von Seiten der Künstler kommt.

  • Volker Holtmeyer
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    • 5. Juni 2007 um 13:18
    • #4
    Zitat von "C4"

    ... und öffentliche Stellen ignorieren einfach bestehende Gesetze!


    Sorry, aber ich kenne kein "bestehendes Gesetz", das regelt, wie Lautsprecher zu fliegen sind ...

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • ADMIN
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    • 5. Juni 2007 um 13:39
    • #5
    Zitat von "Finelight"

    Wenn also ein Billigheimer hört: du musst die Boxen aber aufhängen. Sagt der sich klar. Sind doch Griffe dran, da kann ich doch Lastschlaufen für 15 € aus dem Baumarkt nehmen.

    Lastschlaufen für 15,- € ? Haben wir denn im Lotto gewonnen?

    Zurrgurte für 3,95 € das Doppelpack tun's doch ebenso...


    Ja, ich werde sarkastisch.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • djobi
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    • 5. Juni 2007 um 14:22
    • #6

    um mal bei den öffentlichen zu bleiben ein paar andere Beispiele:

    eine Sicherheits-Behörde erhielt den freundlichen Hinweis das (IT-)Geräte nach A3 zu prüfen sind. Über IT-Sachbearbeiter und Teamleiter zum IT-Sachgebietsleiter.
    Bislang war dies allen Beteiligten unbekannt !
    Trotzdem Riesenempörung und blöde Sprüche im Geschäftszimmer.
    IT-Sachgebietsleiter reichts weiter ans nächste Sachgebiet, die Liegenschaftsverwaltung (auch E-Geräte/Elektriker) - seitdem Funkstille.
    Vll tut sich in 2-3 Jahren da mal was ...

    verschmutzte Filterpatronen einer Absauganlage für Tonerstäube von Druckern (Tonerfeinstaub steht im Verdacht kanzerogen zu sein) werden nicht neu bestellt mit der Begründung "die kann man ja (mit Druckluft) freiblasen, lt. Hersteller müssen die mehrere Jahre halten!"

    Wichtige USV-Anlagen von zentralen Kommunikationszentralen werden weder getestet, noch gewartet. Notstromaggregate ebenfalls nicht, trotz eindeutigem Erlaß. Wissentlich kaputte USVn bleiben über ein Jahr lang noch "in Betrieb" und werden nicht ersetzt.

    Und da erwartet ihr von öffentlichen Einrichtungen Kentniss oder gar Beachtung von geltenden Sicherheitsregelungen auf Veranstaltungen???

    Wer das tut glaubt auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet ...

    :twisted:

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • BELL
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    • 5. Juni 2007 um 14:38
    • #7

    Hallo C4
    Deine Kritik an unzulänglichen oder gar gefährlichen Installationen geht absolut in Ordnung. Da sich die Lautsprecher sicherlich nicht selbst an die Truss begeben haben, sollte - wenn schon Namen genannt werden - nicht der des Herstellers (in diesem Fall BELL), sondern der des Verleihers an den Pranger gestellt werden.

    In vielen Fällen steht allerdings gar kein 'richtiger' Verleiher hinter solchen Gegebenheiten. Oftmals stellt eben auch nur 'Musiker X' seine beiden Lautsprecher zur Verfügung - und die werden dann 'irgendwie' festgebunden. (Schon mal in ländlichen Festzelten nach oben geschaut?)

    Für BELL Systeme gibt seit Jahren Original Hardware.

    Allerdings fällt immer wieder auf, daß selbst angesagte Verleiher oftmals die Kosten für z.B. Original Daughtly Klemmen oder Aeroquip Fittings scheuen.

    Vom städtischen Auftraggeber ist kaum zu verlagen, daß er sich um alle Teile der Eventtechnik kümmert. Woher sollte er die entsprechenden Kenntnisse haben?

    Gerd Mayer / BELL


  • mringhoff
    Profi
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    5.262
    • 5. Juni 2007 um 18:33
    • #8

    Zudem kann es sein, daß sich die Kommune selbst mal Lautsprecher angeschafft hat und die Jungs vom lokalen Bauhof das einfach aufstellen bzw. hinhängen. Die sind dann schon froh, wenn aus der Box Musik rauskommt....

    Die Ausführenden vor Ort (Bauhofmitarbeiter) haben da natürlich noch nie etwas von den Richtlinien gehört. Der Anschaffende aus dem Büro sieht die Ausführungen vor Ort oft nicht und denkt auch nur an die Regelungen aus seinem eigenen Kommnal-Fachbereich sowie seine Arbeits- und Pausenzeiten. Traurig aber wahr.

    Es sei denn, man hat ein Kulturreferat wie München, sozusagen eine Fachabteilung, da läuft das eigentlich ganz gut...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • dj michael liekmeier
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    72
    • 5. Juni 2007 um 20:14
    • #9

    Ich hatte vor einiger Zeit mal diesen Thread hier gestartet:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=62354

    Nun habe ich den Städtischen Bühnenmeister getroffen und mich mit dem unterhalten. Antwort von ihm: "Auf der Veranstaltung darf ich nicht kontrollieren. Ist politisch so gewollt. Der Bürgermeister hat mich zurückgepfiffen!"

    Noch irgendwelche Fragen?

    habgarkeine Veranstaltungstechnik
    http://www.habgarkeine.de
    --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- ---

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 5. Juni 2007 um 20:30
    • #10

    Apropos Sicherheit: wie sieht es denn eigentlich mit selbstgebauten Stativen / Boxen aus? Wie wird hier entschieden, was gefährlich ist und was nicht?

    MfG

    DirkB

  • Michel
    Profi
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    • 6. Juni 2007 um 01:58
    • #11
    Zitat

    Wie wird hier entschieden, was gefährlich ist und was nicht?

    Im Falle eines Falles macht das die Staatsanwaltschaft.

    Gruß, Michel

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 6. Juni 2007 um 08:49
    • #12
    Zitat von "Michel"

    Im Falle eines Falles macht das die Staatsanwaltschaft.

    Gruß, Michel

    Stimmt nicht.
    Die Entscheidung fällt der Richter. :wink:

    Er kann dabei dem Antrag der Staatsanwaltschft folgen, muss es aber nicht.

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