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Kompressor in Subgruppe

  • cheesy
  • 13. Juni 2007 um 09:11
  • cheesy
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    579
    • 13. Juni 2007 um 09:11
    • #1

    Hallo,

    ich habe zwar die Suche-Funktion bemüht, aber nichts zum Thema gefunden (obwohl ich mir sicher bin, dass diese Frage bestimmt schon mal gestellt wurde...)

    Ich habe eine Theater-Produktion vor mir und werde ca. 18 Headsets im Einsatz haben. Es ist eine Freilicht Vorstellung und es wird fast ausschlieslich Sprache übertragen. I.d.R sind bis zu 5 Personen gleichzeitig auf der Szene (und somit auch auf der Anlage).

    Aus Kosten- und Gewichtsgründen möchte ich es mir ersparen 18 Kompressoren in die Mik-Kanäle einzuschleifen.
    Hat jemand Erfahrung damit, eine Sprachübertragung über eine Subgruppe zu komprimieren ?

    Macht hier ein Multiband-Kompressor Sinn (hat leider ein "Ohr" auf dem Gehäuse... UltraDyne 9024) ?

    Gruß
    cheesy

  • Wurst Werner
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    • 13. Juni 2007 um 09:34
    • #2

    Ich wäre da vorsichtig. 5 Headsets auf einer Subgruppe komprimieren könnte den "Gain before Feedback" verschlechtern, zumal Du auch alle Nebengeräusche (besonders wenn es Kugeln sind) wie "Luftholer & Räuspern" verstärkst. Wenn überhaupt würde ich das Teil eher als Limiter verwenden (hohe Ratio - minimale Gain Reduction) und Pegelsprünge eher von Hand fahren (Naturkompressor).

    Viele Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • lambda-halbe
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    365
    • 13. Juni 2007 um 09:34
    • #3

    Hallo,

    jo das macht Sinn.
    Wir machen das häufig so, dass wir die Subgruppe dann noch auf einen Kanal zurückführen. (Also den Comp. nicht insert, sondern Subgruppe out, und dann den Ausgang des Kompressors wieder in einen Kanalzug zurückgeführt) Das macht es dann sehr bequem: Machst Du die Subgruppe lauter, fährst du auch in eine stärkere Kompression, machst Du den Kanalzug lauter wird das Signal lauter, aber nicht weiter komprimiert.

    Lg Stephan

  • chris216
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    • 13. Juni 2007 um 09:37
    • #4

    Ich würds nicht machen. Die lauteren Sprecher drücken dir so die leisen weg. Und i.d.R. steigt die Feedbackgefahr enorm.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Janko
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    • 13. Juni 2007 um 10:31
    • #5

    Ich hätte mit deiner Idee prinzipiell kein Problem, habe das selbst auch schon oft genug so praktiziert. Wie aber einige Vorredner (kann man sagen "Vorschreiber"?) schon angemerkt haben, sollte man wirklich nur mit den Pegelspitzen die Kompression anfahren und sich bei Bedarf langsam weiter vortasten. Manchmal bietet es sich auch an, mehrere Gruppen zu haben, die separat komprimiert werden, damit eben nicht sehr laute Sprecher sehr leise "wegdrücken" - spätestens nach einer Probe / Vorstellung kennt man da seine Pappenheimer.

    Dem angesprochenen Multibandkompressor stehe ich etwas kritisch gegenüber, nicht unbedingt wegen dem Ohr-Fabrikat, aber das wären mir für "on-the-fly" etwas viele Parameter, an denen ich stellen kann. Ein "normaler" Kompressor, evtl. mit Deesser, scheint mir geeigneter, um schnell mal Threshold und vor allem Ratio nachzujustieren.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • djvomght
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    1.010
    • 13. Juni 2007 um 10:38
    • #6

    Hallo,

    wenn es irgendwie möglich ist, würde ich es vermeiden, aus den von meinen Vorschreibern genannten Gründen. (obwohl das natürlich die einzige Möglichkeit ist, wenn man zu wenig Kompressoren hat).
    Wie wäre es mit den Multicoms vom Ohr? (Ja, ich weiß, aber für Sprchübertragung ganz brauchbar)

    Gruß Jörg

  • Uew
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    344
    • 13. Juni 2007 um 11:45
    • #7

    ... am Anfang der Frage standen Kosten und Gewichtsgründe. Da würd ich mir doch die Frage stellen, ob nicht ein kleines digitales (01v96, DM1000, LS9-16) die geschickteste Wahl wäre. Damit hast Du Kompression in jedem Kanal und außerdem kannst Du für Deine Theaterproduktion ganz easy Szenen speichern. Und günstig wirds im Vergleich zur analogen Lösung sicherlich auch sein ;)

    Ein Multiband-Kompressor ist tatsächlich für die Kompression von Summensignalen manchmal sinnvoller. Bei einer reinen Vokal-Subgruppe würde ich jetzt aber nciht unbedingt dazu greifen.

    Gruß UWE

  • cheesy
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    579
    • 13. Juni 2007 um 13:09
    • #8

    Hey, das ging ja schnell und so viele interessante Antworten.
    Danke !!

    Also zum einen werde ich den Kompressor nur zum "Spitzen-Kappen" verwenden. Also relativ schnell reagierender Kompressor mit hohem Treshold und Ratio.

    Digitalpult wäre eine schöne Möglichkeit, fällt aber aus vielen Gründen aus (Kosten, kurzfristige Lösung)

    Ich werde in den Proben mal in die Gruppe komprimieren und wenn das nicht geht eine Notlösung mit Behringer anpeilen.

    Schonmal vielen Dank !
    Gruß
    Cheesy

  • treibsand
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    1
    • 13. Juni 2007 um 15:43
    • #9

    Naja, man kann das Ganze ja auch etwas reduzieren, je nach Anzahl und Art der Subgruppen bzw. des Pultes.
    Solange du die Subgruppen einzeln regeln und im Panorama verteilen kannst, kommst du mit 1-2 Stereokompressoren ja recht gut hin.
    Dann werden die Sprecher zu zweit auf je eine Mono-Subgruppe gelegt und diese einzeln komprimiert. Macht bei 4 Subgruppen und 2 Stereokompressoren (ungelinkt) 8 gut handelbare Headsets.
    Oder eben 4 bei nur einem Stereocomp.

    Das sollte eigentlich gut klappen.
    ALs Billiglösung gibt's bestimmt auch beim Ohringer 4fach Kompressoren auf 1HE.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 13. Juni 2007 um 17:10
    • #10

    ... Multibandkompressor in die Summe - oder Subgruppe - und die "Spitzen" (d.h. die "Lautbrüller") kappen.
    Funktioniert nicht nur auf Sportplätzen hervorragend, sondern auch bei - kleineren - Theaterproduktionen.

    Wichtig sind dabei vernünftige Voreinstellungen (am besten auf DAT verschiedene Sachen unkomprimiert mitschneiden und dann in aller Ruhe zuhause passende Presets bauen - hab ich so gemacht :) ).
    Auf dem Job braucht dann nur noch der Threshold angepaßt werden.

  • foh
    Verifiziert
    Beiträge
    287
    • 20. Juni 2007 um 12:49
    • #11

    Hy !

    ich arbeite im Augenblick bei einem Musical und habe da die 22 Headsets auf 3 Subgruppenverteilt die ich jeweils mit einem Klark Kompressor versehen habe. DAs funktioniert sehr gut. Sicher kann man damit nicht jede kleinigkeit auffangen aber es hilft schonmal den großteil ein bisschen " im Zaum " zu halten.

    Kannst dich ja gerne nochmal per Email oder so melden

    Grüße
    Jürgen

    Info@pianomann-music.de

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

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    Jürgen Hauke
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