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Billiges InEar System --> Schülerband?!

  • jens tix
  • 14. Juni 2007 um 13:12
  • jens tix
    Beiträge
    132
    • 14. Juni 2007 um 13:12
    • #1

    Hallo,

    als ich gerade die Seite von Reichelt mal genauer angeschaut habe hab ich so ein AudiaX DGT 202 FM Transmitter gesehen der kostet ~16€ dieser sendet ja die Frequenzen über das FM Band. Nun habe ich mir überlegt....
    (etwas verrückt, aber so wie wir Schwaben halt sind, beschreib ich euch mal meine Idee auch wenn die gefahr da ist gesteinigt zu werden.:roll: )

    Reintheoretisch wäre es doch möglich sich mit den Teilen ein Billiges InEar system für anfänger Bands in kleinen Räumen aufzubauen. Man nehme 6 von den Transmittern noch 6 Mp3 Player die diese Radiofrequenz "Einfangen" können und so man man ein InEar system.

    Die Transmitter steckt man an den Auxweg dran und jeder der ein Monitor will bekommt n MP3 Player.

    Kurze NR:
    6* 16€ für den Transmitter
    6*30€ für den MP3 Player
    20€ Adapter zeugs.
    --------------------------------------
    ergibt 296€

    Sprich ich habe ein 6 Fach InEar netz aufgebaut für ca. 300€.

    Nun jetzt mag sich sicherlich über die Qualität streiten lassen. Das diese nicht so gut ist wie bei einem AKG IVM 4, ist wohl auch Klar. Doch reintheoretisch müsste das doch eigentlich langen?

    Mit so einem aufbau "Verheitzt" man nicht die Teuren geräte.

    Gruß Jens

  • treibsand
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    1
    • 14. Juni 2007 um 14:19
    • #2

    Nee, man verheizt sich sein Gehör... :roll:

    Wenn die Dinger auch nur ansatzweise so mies sind wie die Billig Funkmikrofone aus Fernost sind, hast du ständig Aussetzer, Knacken, und Rauschen.
    Da da auch keine Ohrschonungslimiter drin sind, ist ganz schnell ein Tinitus und schlimmeres möglich.

    Erst weit danach kommen die klanglichen Nachteile...

    Ansonsten ist das PartyPA.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • jens tix
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    132
    • 14. Juni 2007 um 14:28
    • #3
    Zitat

    Ansonsten ist das PartyPA.

    Würd ich jetzt nicht so behaupten was hat n InEar system mit ner Party zu tun?

    Naja an das habe ich noch garnicht gedacht. MIt den Ohrschonungslimiter.

    Naja war ja auch nur ne Idee umsetztn würd ich das eh nie. *G*

  • Hami
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    • 14. Juni 2007 um 14:38
    • #4

    Gib lieber allen kabelgebundenes In-Ear (Gitarre und Bass an deren Kabel entlang führen, Keyboarder und Drummer bleiben eh sitzen) und mach das mit Kopfhörerverstärkern auf der Bühne. Dann für den Sänger noch ordentliches In-Ear zum mobilen Rumposen und Du hast eine Veriante, die funktioniert und auch nicht die Welt kostet. Ausserdem nie mehr Stress mit Feedbacks.

    Sonstige Problematiken In-Ear sind natürlich noch zu beachten (Atmo! Pegel!)

    Gruß,

    der Hami

  • jens tix
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    132
    • 14. Juni 2007 um 14:46
    • #5

    Bin noch nicht so ganz davon überzeugt mit den Kabeln InEar *G*

    Gut beim keybord ja der sitzt meistens oder bleibt am ort stehen aber Bass und Gitarre.. laufen im normal fall auch rum sprich.

    Schlagzeug sitzt sowiso also bräucht ich schon mal mindestens

    3 ordentliche InEar und 3 normale kabel.. was es dann auch wieder einige 1000 € kostet.

    gruß jens

  • Spleener
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    • 14. Juni 2007 um 16:46
    • #6

    mal ganz davon abgesehen....

    Ich glaube kaum, dass es erlaubt ist auf einer Radiofrequenz ohne Genehmigung zu senden und die wirst du bei diesen Bastelartikeln sicherlich nicht erhalten...

    mfG

    Peter

  • jens tix
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    132
    • 14. Juni 2007 um 16:54
    • #7
    Zitat von "Spleener"

    mal ganz davon abgesehen....

    Ich glaube kaum, dass es erlaubt ist auf einer Radiofrequenz ohne Genehmigung zu senden und die wirst du bei diesen Bastelartikeln sicherlich nicht erhalten...

    Warum kann ich die Dinger dann kaufe? Vorellem geht die Radifrequenz ja nur n paar meter höchstns 20m schätz ich...

  • elektrikus
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    234
    • 14. Juni 2007 um 17:18
    • #8

    Hallo Zusammen,

    die Reichweite von diesen Transmittern wird mit 10 Metern angegeben, das ist recht optimistisch. Die erlaubte Sendeleistung dieser Sender liegt bei 50 nW (50 Nanowatt), das ist recht wenig, reicht aber für die vorgesehene Anwendung (mp3-Player-Signal zum Autoradio übertragen) aus. Verändern der Sendeleistung oder der abgestrahlten Leistung ist verboten!
    Auf einer Bühne kannst du da schon in Schwierigkeiten kommen.
    Wenn Du mehrere dieser Sender gleichzeitig betreiben willst, dann mußt du die Intermodulationen beachten, sonst stören sie sich gegenseitig.
    Mp3-Player als Radio zu benutzen halte ich eher für einen Witz. Die Empfangsqualität von mp3-Playern ist miserabel.
    Kurzum: die Übertragungsqualität wird nicht besonders gut sein, Probleme sind vorprogrammiert.
    Investiere besser in eine ordentliche und zuverlässige Kabel-In-Ear-Lösung, vor allem mit "Orschutzfaktor"! Für den Sänger kannst du bei Bedarf (und vorhandenem Budget) eine drahtlose In-Ear-Strecke anschaffen.

    Gruß

    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • manuela
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    • 24. Juni 2007 um 10:20
    • #9
    Zitat von "Jens Tix"

    dieser sendet ja die Frequenzen über das FM Band. Nun habe ich mir überlegt....Jens

    ...daß es ja eigentlich garkein FM-Band gibt, weil FM hier für die Modulationsart = Frequenz-Modulation, steht. Also wirds wohl ein 865MHz System sein, oder ein 2.4GHz

    Kann man sowas sorglos benutzen ?
    Man kann.
    Ist mit Störungen zu rechnen ?
    theoretisch ja, so wie jedes SKM5000 total verliebt ist in digitales TV ....
    praktisch: arbeiten alle Sender dieser Zunft mit geringsten Reichweiten, meist weniger als die Halle lang ist. Wie soll da also was ...
    Kurzum probierengeht über studieren. Und der Preis ist gut, kein Risiko erkennbar.

    ich bin für kaufen 8)
    vermutlich wirst du gute IEMs dafür brauchen, das mitgelieferte Zeugs ist Kinderkakke.

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • kiki
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    670
    • 24. Juni 2007 um 11:36
    • #10

    FALSCH manu,

    er meint wirkliche FM-Transmitter aus UKW basis, die dafür da sind, ein "abspielgerät" z.b. mp3 player auf dem autoradio abzuspielen.


    limiter haben die teile aber schon eingebaut, selbst bei totkomprimierten MP3s kann man sich mit playern nicht die ohren wegschießen, nichtmal die 50 mW, die der kopfhörer abkann schaffen sie... von daher sollte irgendwie funktionieren, drauf verlassen würd ich mich allerdings nicht. die erreichbare entfernung ist wirklich lausig und der sänger nicht begeistert, wenn er statt seiner band plötzlich mit herbert gröhnemeier um die wette singt.

    nächster punkt ist das übersprechen der einzelnen strecken. bei den meisten transmittern hat man meines wissens die auswahl zwischen festen frequenzen (keine ahnung, ob das mitlerweile überholt ist).

  • manuela
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    9.103
    • 24. Juni 2007 um 12:03
    • #11

    ups :oops:

    Meines Wissens ist der Betrieb von Sendeanlagen im UKW-Radio-Band , also 86 bis 108 MHz in DE nicht statthaft. Sollte sich das geändert haben wüßte ich dazu gern genaueres. Immerhin erlaubt der Betrieb eines solchen geräts das Stören des öffentlichen Rundfunks durch Überlagerung. :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Johnny
    Verifiziert
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    474
    • 24. Juni 2007 um 12:15
    • #12

    So kann man/frau sich eben täuschen :)

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/70510

    Und als netten Hintergrundartikel noch:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22525/1.html

    Johnny
    just enjoy it! - meet Johnny B. & friends at the DJFactory
    Handyfragen? - Hier gibt's die Antworten

  • manuela
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    • 24. Juni 2007 um 12:23
    • #13

    dankeschön 8)

    Meine Expertise zum Verwendungszweck:

    50 nano-Watt erlauben keine zuverlässige Verbindung, das ist etwa vergleichbar mit blue tot. Um das einigermaßen funktionierend realisieren zu können müssten schon etliche mW laufen.
    Vorteilhaft ist die recht niedrige Frequenz, das sind günstigere ausbreitungsbedingungen als ganz hoch oben. Nachteilhaft die Antennenlänge, die induktives Verkürzen schon zwingend nötig macht.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Seven
    Profi
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    4.373
    • 24. Juni 2007 um 12:44
    • #14

    Ich habe so einen Transmitter für nen iPod angeschafft [Kensington] und zwei Kollegen haben mit anderen Produkten [FM Transmitter] Versuche gestartet und es gelassen:
    - Beweg dem FM Transmitter ein paar cm während des Betriebs und er dankt es dir mit Rauschen und kurzen Aussetzern
    - Mehr als 3-5 Meter ging mit keinem Gerät
    - Sehr ordentliche Beschneidung von tiefen und hohen Frequenzen, vor allem im Bassbereich fehlt es gewaltig
    - Das Ganze klingt sehr schwammig

    Fazit:
    Für eine seichte Berieselung während der Autofahrt via Autoradio ist das Teil zu gebrauchen. Allerdings sind es effektiv nur wenige Frequenzen [Mittelhessen] die wirklich halbwegs funktionieren und alle 30 km muss man nach tunen.

    Ich würde das lassen. Macht definitiv keinen Spaß und ich hätte keine Lust auf plötzliches Rauschen mit 100 % Volumen auf den Ohren.

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