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Soundcraft GB4 umbauen...

  • wurzlsound
  • 26. Juni 2007 um 02:11
  • wurzlsound
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    • 26. Juni 2007 um 02:11
    • #1

    Ahoi
    Mit meinem Soundcraft GB4 bin ich eigentlich sehr zufrieden bis auf die Tatsache, daß es keinen Pad Schalter gibt. Bei einer laut gespielten Bassdrum mit AKG D112 geht schon bei Minimalaussteuerung die Clip Led an... genauso mit nem Condenser am HiHat oder bei einem Bassamp mit DI Output. Das zerrt zwar noch nicht im PFL Modus mit Headphones aber das geht mir völlig auf den Keks, daß dauernd die Clip Led leuchtet.
    Ich beabsichtige die Empfindlichkeit im Eingangsbereich nach Ablauf der Garantie zu ändern oder das Pult mit Padschaltern nachzurüsten.
    Fragen: Hat hier jemand schon mal ein GB4 umgebaut? Wie sollten die Eingangswiderstände verändert werden? Habe zwar 1979 Energieanlagenelektroniker gelernt aber seitdem mich nicht mehr mit Platinenelektronik beschäftigt. Mein Gedanke ist: zu den Eingangswiderständen paralell ein zweites Paar Widerstände zu schalten um den Gesamtwiderstand zu reduzieren damit die Eingangsspannung kleiner wird. Ist das der richtige Weg? Was passiert dann mit der Phantomspannung? Verändere ich damit den Frequenzgang? Wie kann man den zu erwartenden Schaltknack unterdrücken?

    Bin mal gespannt, ob ich hier sachdienliche Hinweise zum Thema erhalte...
    Danke im voraus...

    Gruß Tom

    Tom Pawlowski
    Laerfeldstr. 39
    44803 Bochum
    0234 355475
    0171 3105237

  • oton
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    • 26. Juni 2007 um 10:14
    • #2

    Beim Umbau kann ich dir nicht helfen ... aber wie wäre es, als erste Lösung einfache passive 20dB Abschwächer Male/Female auf die entsprechenden Kanäle zu stecken ?

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • tufkaklto
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    • 26. Juni 2007 um 11:13
    • #3

    Ich würds auch nicht umbauen.
    Das ist eben so.

    Und die Idee von Oton , das mit Abschwächern zu machen ist gut .

    ist wohl die einfachste Art, ohne Umbau die Pegel runterzukriegen.

    Was Du noch schauen kannst, wenn das Pult Line In hat, hat Soundcraft früher mal gern gemacht, das man ohne pad Schalter über den Line in ( mit Klinke Adapter ) -20db hatte :D ( zb Europa )

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  • Hami
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    • 26. Juni 2007 um 11:28
    • #4

    Wir haben zwar unsere GB4 umgebaut, jedoch nur, um alle Auxwege insertieren zu können.

    Für die Absenkung einzelner (weniger) Mikrofone nimm die schon erwähnten Absenkungsstecker.

  • gezz-abba
    Gast
    • 26. Juni 2007 um 11:28
    • #5

    hi tom,

    ich habe mal den schaltplan von meinem GL3 rausgekramt. Dort ist das folgendermassen ( recht simpel) gelöst mit dem PAD Schalter:
    Das Signal vom XLR input, wird per umschalter hinter den kondensatoren, die die phantomspeisung ausfiltern einfach über den line input umgeleitet, dessen anliegendes signal über ein widerstandsglied ( 8.2k seriell pro phase und 8.2kparallel) gedämpft wird und dann zum preamp führt.
    Du hast ja gesagt, mit dem Line input per adapter geht das notfalls. dann schau doch mal, ob deine Line-inputs symmetrisch sind. Letzlich musst du dann nur noch einen 2 phasigen umschalter je channel einbauen, auf der platine die entsprechenden Bahnen unterbrechen und den schalter dazwischenlöten.
    Vorausgesetzt, die struktur ist ähnlich wie bei meinem GL.

    gruss,
    arnt

  • derautor
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    • 26. Juni 2007 um 11:46
    • #6

    Auch ich würde den Umbau sein lassen (Wiederverkaufswert, Originalzustand ect.pp). Lieber ein paar XLR-Abschwächer im Pultcase dauerhaft einquartieren und bei Bedarf zwischenstecken. Mehr als 3-4 Kanäle pro Show sind das ja wohl kaum.
    Die Phantompower hingegen, also sowohl die Spannung wie auch die maximale Stromstärke, wird durch die Abschwächer herabgesetzt. Da heißt es ausprobieren, ob die zur Debatte stehenden Kondensatormikrofone noch sauber spielen. In den meisten Fällen dürfte es auch hier keine Probleme geben.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • kalaus
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    • 26. Juni 2007 um 17:36
    • #7

    hallo tom,
    ich wuerde das gute stueck auch nicht umbauen! solange es nicht hoerbar zerrt ist doch alles prima (das ist ja auch ne "peak"-, keine "clip"-led). ausserdem verschlechterst du dir durch ein pad die gleichtaktunterdrueckung - das ist auch der grund, warum viele soundcraft mischer sowas nicht haben. wenns dich optisch stoert, wuerde ich auch - wie schon empfohlen - ein paar externe daempfungsglieder ins case legen, dann leiden nur diese kanaele 8)
    viele gruesse,
    kalaus

  • Volker Holtmeyer
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    • 26. Juni 2007 um 18:05
    • #8

    Ich würde die Variante von klauston empfehlen - einfach auf den Klinke-Eingang adaptieren, der geht mit einem Pad von 20 dB auf den selben OP.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Midas
    Gast
    • 26. Juni 2007 um 22:42
    • #9

    ich denke das die Lösung mit dem externen Pad im XLR stecker die beste möglichkeit ist. sollte wie oben beschrieben die HiHat zu viel pegel machen, bringt dich der Line eingang auch nicht weiter.....keine Phantomspeisung fürs Kondenser...

  • Volker Holtmeyer
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    • 26. Juni 2007 um 23:12
    • #10

    ... dann sieh' Dir mal den Schaltplan genau an. :wink:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Midas
    Gast
    • 27. Juni 2007 um 15:24
    • #11

    ok, laut dem schaltplan oben gehen die 48V auch auf den Lineeingang. Ist der schaltplan von dir oder original von der GB4? sorry aber 48V aufm Lineeingang is doch mal ein Totalausfall, damit kann man höchstens Keyboards braten :)

  • Midas
    Gast
    • 27. Juni 2007 um 15:25
    • #12

    mal im ernst, wann machen denn bitte 48V auf Lineeingängen sinn????

  • tufkaklto
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    • 27. Juni 2007 um 18:58
    • #13

    Bei Pulten, die keinen Pad Schalter haben :D

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  • Volker Holtmeyer
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    • 29. Juni 2007 um 12:37
    • #14
    Zitat von "Midas"

    Ist der schaltplan von dir oder original von der GB4?


    Das ist ein Ausschnitt aus dem original Manual.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • elektrikus
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    • 29. Juni 2007 um 12:53
    • #15

    Hallo Zusammen,

    Phantomgespeister Lineeingang, das hat was!
    Damit kann man eine Phantomgespeiste DI-Box betreiben.

    Dann hört es aber schon auf mit den Vorteilen, denn manche Geräte sind ausgangsseitig nicht für die hohe Gleichspannung geeignet, da können dann Koppelkondensatoren oder Ausgangsstufen kaputt gehen.
    In Zeiten von Ausgangsübertragern gab es solche Probleme nicht...

    Gruß

    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • Midi-Rakete
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    78
    • 30. Juni 2007 um 16:19
    • #16

    Dieser Schaltplan scheint nur anzudeuten, was im Pult passiert. Es fehlen ja auch die Koppelkondensatoren. Und ein PAD sollte aus einem Spannungsteiler mit zwei Widerständen pro Phase bestehen.

    Wolfgang Dunczewski
    65934 Frankfurt
    Tel: 0700/TONSTUDIO

    DMX Selbstbau Projekte auf http://www.dmx4you.de

    FOH und Technik

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