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Werbebanner als "Segel im Sturm"

  • wora
  • 26. Juni 2007 um 14:55
  • wora
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    • 26. Juni 2007 um 14:55
    • #1

    in anbetracht der ereignisse in letzter zeit, bei denen durch gewitterstürme sogar lautsprecher-tower umgeworfen wurden, sollte man mal darüber nachdenken, wie man werbebanner so anbringen kann, das sie keine gefahr durch erhöhte windlast (segel) darstellen.

    ohne werbung geht es sicher nicht mehr.
    aber wie könnte man werbung so anbringen, das sie nicht gefährlich ist?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mikee mike
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    • 26. Juni 2007 um 15:49
    • #2

    Ich beobachte des öfteren (ich nehme an, du spielst auf das Video an, das vom Heineken Festival kursiert) dass die Verantwortlichen für die Werbung dort stink normale PVC Plane nehmen. Es kann auch auf dem Video täuschen, aber ich bilde mir ein, es ist PVC Plane.

    Da ist natürlich klar, dass der Wind da nicht durch kommt, und somit Kräfte aufbaut. Würde man stattdessen luftdurchlässige Plane nutzen, die auch noch bedruckt werden kann, wäre das kein Problem mehr. Bitte keine Kommentare dazu, ob so etwas geht, wir bieten diese Art der Werbung selbst unseren Kunden an, somit muss es wohl funktionieren ;).

    Die 2. Idee wäre vielleicht gerade bei Delay Towern die in dieser Art mit Gerüsten und Truss ausgeführt sind, Sollbruchstellen einzubauen. Bis zu einer gewissen Größe fliegt lieber eine relativ leichte Werbeplane durch die Gegend, als ein ganzer Wing. Vielleicht macht man gerade hier aber auch den Fehler die Planen viel zu Gewissenhaft zu befestigen, damit sich auch ja nichts löst und wegfliegt.

    Sind natürlich alles nur Mutmaßungen und Ideen, und es bezieht sich in keinster Weise auf irgendwelche aktuellen Ereignisse.

  • niggles
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    • 26. Juni 2007 um 17:12
    • #3

    Da widersprechen sich mal wieder 2 Interessen: Der verantwortungsbewußte Bühnenbauer an und für sich würde am liebsten Spannfixe oder dünne Kabelbinder nehmen, die nicht nur von selbst irgendwann reißen sondern sich auch bei aufkommendem Sturm schnell und ohne Werkzeug entfernen lassen. Der Vertreter des Sponsors hat Schiß daß ihm das Teil geklaut wird und besteht auf der Befestigung mit extra mitgebrachten 10mm-Kabelbindern, kräftigen PP-Leinen oder sogar dünnen Stahlseilen mit Schlösssern (!)... :?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • manuela
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    • 26. Juni 2007 um 17:26
    • #4

    ich generier ausnahmsweise mal eine richtige PA-Forums-Antwort 8)

    Konsultiert doch einfach einen Meister der Werbetechnik, die sind in diesen Dingen äußerst kompetent und erfahren und kennen selbstverständlich auch den zugehörigen Stand der Technik genau. Würde mich auch interessieren was dabei herauskommt :wink:

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkaklto
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    • 26. Juni 2007 um 17:56
    • #5

    mikee mike:

    In den meisten Fällen ist das schon Luftdurchlässiges Netz.

    Nur selbst dieses Netz verursacht einen Windstau.

    Und wenn das auf einem layer Turm ist und der Wind dagegen drückt, muß dies nicht zwangsläufig davonfliegen. Sondern bleibt am Layer "kleben".

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  • oops
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    • 26. Juni 2007 um 18:10
    • #6

    mein bannerbauer und drucker sagte mir, dass glöchertes meshgewebe gegenüber pvc, maximal 10% der windlast durchlässt. also: mesh oder pvc = jehuppt wie jesprungen.

  • ADMIN
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    • 26. Juni 2007 um 20:37
    • #7

    1.) Wir verwenden bitte nichts, was sich vollständig löst: Das kann auch einen Zuschauer "erschlagen". Also einseitig fest und die andere Seite lösbar.

    2.) Dünne Kabelbinder, Magnet, Bindfaden... eine lösbare Verbindung sollte nicht das Problem sein. Den Diebstahlschutz gewähren wir mit der festen Seite.

    3.) Man kann den Tower auch so aufbauen, dass das Banner bei Wind von vorne quasi durch den Tower flattern kann.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
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    • 27. Juni 2007 um 01:01
    • #8

    zum einen hat mich natürlich das video beeinflusst. klar.
    zum anderen eine VA im letzten jahr in Speyer, bei der morgens um 9 einer der beiden (durchaus stabil mit Layher gebauten) PA-Türme mitsamt der darin hängenden PA duch eine windböe auf die publikumsfläche geworfen wurde.
    zum glück war das früh morgens und es war kein besucher oder sonstwer im weg.
    das problem waren auch hier die werbebanner, die dann auch an beiden türmen entfernt wurden.
    am nächsten tag gab es wieder ein gewitter mit sturmböen, ohne diese segel blieb aber alles problemlos stehen.

    es mag sein das ich mich irre, aber ich glaube in letzter zeit häufen sich die wettervorhersagen, in denen von "unwetterartigen niederschlägen" und "orkanartigen gewitterböen" gewarnt wird.
    im letzten jahr musste ich zum ersten mal erleben, das eine VA abgebrochen werden musste. und in diesem jahr hab ich das gleiche tatsächlich schon wieder erlebt.

    vor diesem hintergrund wollte ich jedefalls mal auf dieses thema aufmerksam machen, was mir hoffentlich auch gelungen ist.

    ich denke, das eine einseitige diebstahlsicherung, verbunden mit einer leicht abnehmbaren (oder zerreissbaren) befestigung auf der anderen seite und der mitte, eine passende lösung zu sein scheint.
    tatsächlich muss man natürlich darauf achten, das das segel sich auch bei druck von vorne, also gegen die aufbauten, lösen kann.

    feste werbeflächen (z.b. holz- oder kunststofftafeln) sollten zumindest sehr schnell heruntergelassen werden können. also vielleicht an seilzügen aufhängen und bei herannahendem gewitter sofort ablassen.
    wir alle wissen, wie schnell und unbarmherzig so ein unwetter da sein kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Christian Hofmann
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    • 27. Juni 2007 um 10:10
    • #9

    Die Frage stellt sich doch dann auch, ob solche Layher Türme nicht gleich von vorn herein anders gerechnet (z.B. mit voller Fläche) und ballastiert werden sollten. Der Aufwand steigt natürlich nicht unerheblich, aber immer noch besser, als wenn Festivalbesucher erschlagen werden...
    Klar kann man die Planen so vorbereiten, daß man sie auch schnell abmontieren kann, aber bei so plötzlich autretenden und vor allem heftigen Sturmböen, wie sie in letzter Zeit vorgekommen sind, geht doch da keiner mehr hoch...

  • tufkaklto
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    • 27. Juni 2007 um 13:53
    • #10

    Der Admin hat unter Rigging Fotos von mir eingestellt.

    Ein Layer Tower mit Sicherlich ausreichend Ballastierung ist nicht umgefallen sondern gecknickt, weil die Eisenrohre nicht mehr die last aushielten.
    Und ich bin kein Bühnenbauer, aber er hat mir ordentlich gebaut ausgeschaut, ebenso wurde dieser von einer Komission abgenommen.
    ( Incl Statiker ) .
    Da heißt es halt in dem Bescheid: Bis zu der Windstärke von ... genehmigt.

    Wenn dann wie im konkreten Fall die Windstärke ohne Vorwarnung überschritten wird, liegt der Turm ( und der Ballastierte Boden steht immer noch ) :shock:

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  • Christian Hofmann
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    • 27. Juni 2007 um 14:07
    • #11

    Das ist klar. Wenn die Konstruktion statisch gesehen die Belastung nicht aushält, nützt auch die Ballastierung nichts. Mit wieviel Windstärke wird denn in der Regel gerechnet, 9?

  • wora
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    • 27. Juni 2007 um 15:29
    • #12

    habe gerade entdeckt, das es zum thema windlasten schon eine diskussion im rigging-brett gibt.
    bitte dort weiter diskutieren...

    Windlasten / Donauinselfestival

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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