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gutes Funkmikrofon für Sportplatz / Stadionsprecher

  • alexander wenzel
  • 27. Juni 2007 um 23:16
  • alexander wenzel
    Beiträge
    12
    • 27. Juni 2007 um 23:16
    • #1

    Hallo,

    Ich benötige für eine Sprachbeschallung (Sprachdurchsagen auf einem Sportplatz) ein gutes Funkmikrofon. Wir hatten vorher ein älteres Sennheiser (BFR 1051 hieß der Empfänger habe leider den Handsender nicht mehr) welches sehr gut Funktioniert hatte, dies wurde uns aber leider Gestohlen.
    Derzeit habe ich ein Sennheiser EW 100 mit 835er Kopf als Ersatz dort stehen welches leider sehr anfällig auf Feedbacks ist.
    Was gibt es noch für bessere alternativen? Man sollte auch externe Antennen an denn Empfänger anschließen können.

    Der Sprecher steht meist nur ca. 15m von denn vier in etwa 8m Höhe sternförmig platzierten Hornlautsprechern entfernt.

  • yamaha4711
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    • 28. Juni 2007 um 00:23
    • #2

    Tacho!

    Ist auf dem Mikro ein EQ und falls ja, wie ist der eingestellt? Wie ist die Anlage an sich entzerrt?

    Wenn's piept liegt es entweder an einem generell zu hohen Verstärkungsfaktor oder eben an einem falsch eingestellten EQ.
    Wahrscheinlich hatte das ältere Funkmikro nicht den Ausgangspegel und die Empfindlichkeit des neuen EW100 und/oder der EQ ist noch auf genau dieses Mikro eingestellt, wenn einer vorhanden ist.

    Ist das ne EW100 oder ne EW100 G2?
    Bei einer G2 lassen sich die Antennen absetzen: du hast einen BNC Anschluß und den kannst du gerne mit RG50 Leitung verlängern. Eben nicht übertreiben, weil sonst zuviel weggedämpft wird.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • alexander wenzel
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    • 28. Juni 2007 um 00:32
    • #3

    Hallo kurzer Aufbau 4 x 60W 100V Ela Tröten; 1 x 2 Kanal 100V Endstufe je 2 Tröten pro Kanal; Älteres 8 Kanal Mischpult mit pro Kanal einem Klangregler für Low und einem für Hi; und dan kommt auch schon der Empfänger.

    Die Antennen des alten Sennheisr Systems hängen jetzt am EW 100 (ohne G2) (hat ja auch BNC Buchsen) und das Funktioniert soweit ganz gut also ich habe an der Stelle wo der Sprecher steht ohne Aussetzer und wenn ich leise drehe (ohne Feedbacks zu haben) einen einwandfreien Klang.

  • alexander wenzel
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    • 28. Juni 2007 um 00:38
    • #4

    Die super Klangregelung am Mischpult ist so eingestellt das die HI´s etwa +3dB und die Low´s etwa -6dB betragen durch probieren so eingestellt.
    Wie gesagt bis auf die Feedbacks auch absolut OK Klangwunder sind von denen 12 Jahre alten TOA Tröten sicher nicht zu erwarten

  • yamaha4711
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    • 28. Juni 2007 um 14:04
    • #5

    Tja... da haben wir ja auch schon das Problem. Die Klangregelung ist einfach zu schwach und unpräzise....
    Warum das vorher funktionierte? Ich könnte mir vorstellen, daß die Kapsel des alten Sennheiser frequenzgangtechnisch so verbogen war, daß mitunter genau die störenden Frequenzbänder bedämpft wurden.

    Es gibt nun verschiedene Lösungsansätze:
    1. Pult tauschen gegen kleines Yamaha, Soundcraft, Allen&Heath, Mackie, Behringer,... Mind. 3er Klangregelung mit semiparametrischem Mittenband.
    2. vernüftige Klangregelung (mind. 15-Band, besser 31-Band GraphicalEQ oder vollparametrischer 5-Band EQ) nach Empfänger (einschleifen im Pult) oder eben zwischen Pult und Stufe. Muß ja kein State-of-the-Art sein bei den Tröten. Da Hilft auch die Marke mit dem Ohr.
    3. Kleiner FBX von Sabine, wenn's automatisch sein soll. Hier bitte kein Ohrgerät.
    4. Sprecher mit Mikro woanders positionieren, um Gain before Feedback höher zu bekommen.
    5. Sprecher soll lauter ins Mikro reden, um Gain before Feedback höher zu bekommen.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Audiowerk
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    • 28. Juni 2007 um 14:10
    • #6

    Ich weiß nicht... hört sich nach Neuanschaffung von viel Zeugs an... für eine Trötenanlage. Ob das wirtschaftlich ist? :?

  • hausmeister
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    • 28. Juni 2007 um 14:58
    • #7

    na ja so viel auch net ....

    ein dod 1 x 31 band eq kostet beim großen T 79 Euronen ..

    sowas langt wenn du nen insert hast :)

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


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  • elektrikus
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    • 28. Juni 2007 um 15:25
    • #8

    Yamaha4711 schrieb:

    5. Sprecher soll lauter ins Mikro reden, um Gain before Feedback höher zu bekommen.

    Das Gain before Feedback hat nichts mit der Sprecherlautstärke zu tun!
    Du meintest wohl: "mehr Schalldruck before Feedback". Das bekommt man durch einen lauten Sprecher sehr wohl.

    Gain before Feedback läßt sich vor allem durch die Aufstellung des Sprechers erhöhen, in geringem Maße sind Richtwirkung von Lautsprechern und Mikrofon auch daran beteiligt.

    Gruß

    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • yamaha4711
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    • 28. Juni 2007 um 15:57
    • #9

    elektrikus
    wieso denn et? wenn des mendle lauter schreit brauchsch au et so viel gain... isch doch logisch, oder et.
    Für die Nichtschwaben: Wenn der Sprecher leise in das Mikro reinnuschelt muß das Gain bzw. der Fader weiter geöffnet werden... damit bekomm ich eine höhere Grundverstärkung was irgendwann in q > 1 endet und dann koppelt es eben. Wenn der Sprecher nun lauter redet, dann kann ich das Gain bzw. den Fader weiter unten lassen und damit ist die Grundverstärker kleiner und alles ist im grünen Bereich. So einfach ist das.

    Immer diese versuchte fehlersucherei wo kein Fehler ist.

    Im Falle der räumlichen Translation des Sprechers ist vor allem Richtwirkung von Aufnehmer und Strahler entscheidet. Ebenso fließen hier noch Reflexionen ein.
    Das könnte man nun als Fehler in der Argumentation auslegen, aber wir sind ja nicht päpstlicher als der Papst.

    Ich weiß schon wie du es meinst... Gain before Feedback sagt ja eigentlich aus: das letzte quäntchen rausquetschen ohne daß es piept.
    Von daher ist Gain before Feedback bei 5. schon etwas unglücklich gewählt.

    Ist aber total offtopic und damit für den Fragestellet absolut irrelevant. "Die Hauptsache ist der Effekt - tschike tschike tschik" (na aus welchem Film ist das denn).

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

    Einmal editiert, zuletzt von yamaha4711 (28. Juni 2007 um 16:01)

  • alexander wenzel
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    • 28. Juni 2007 um 15:59
    • #10

    Hallo,

    also die Lösung mit nem 31 Band EQ gefält mir vom Preis leistungs bereich her am besten.
    Wird der EQ nicht einfach zwischen AMP und Mixer gehängt?

    "sowas langt wenn du nen insert hast " was ist damit gemeint und ist der Notwendig?

  • hausmeister
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    • 28. Juni 2007 um 16:06
    • #11
    Zitat von "Hausmeister"

    na ja so viel auch net ....

    ein dod 1 x 31 band eq kostet beim großen T 79 Euronen ..

    sowas langt wenn du nen insert hast :)

    Grüße Michael

    ist das geil ich zitiere mich selbst :-))

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  • yamaha4711
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    • 28. Juni 2007 um 16:06
    • #12

    Ist abhängig von der Problemstellung:
    Wenn du damit die Anlage an sich entzerren möchtest dann zwischen Pult und AMP.
    Es steht dir aber doch frei den EQ auch zum Entzerren/Filtern einer Gruppe oder eines einzelnen Kanales zu nutzen. Sieht doch hübsch aus: 48Ch. Konsole mit 48 eingeschleiften Outboard 31-Bändern. Da bleiben dann fast keine Wünsche mehr offen.

    Wenn das Teil bisher funktioniert hat und man am Sound nichts auszusetzen hat, dann würde ich den EQ dedizieren, sprich direkt für diese eine Aufgabe einsetzen. Wenn das Pult keine Möglichkeit zum Einschleifen hat, dann setz den EQ zwischen Empfänger und Pult. Der Empfänger gibt ja beinahe Linepegel aus.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • alexander wenzel
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    • 28. Juni 2007 um 16:17
    • #13

    An dem Pult hängt neben dem einen Micro nur noch ein Tapedeck wo kurz vor dem Spiel eine Werbedurchsage läuft daher kann der EQ gerne auch beide Signalquellen Regeln. Das Tape ist so bescheiden aufgenommen das ich mir darüber weniger gedanken machen möchte.

  • alexander wenzel
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    • 28. Juni 2007 um 16:22
    • #14

    Ich hatte auch Kontakt mit den Jungs von Sennheiser die mir empfahlen eine MMD 935 Kapsel ins vorhandene EW 100 einzusetzen bzw. ein EW 1935 Set als alternative zu nutzen.
    Was ist davon zu halten? Ich gehe mal davon aus ohne EQ wird auch das nichts.

  • hausmeister
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    • 28. Juni 2007 um 16:36
    • #15

    da hast du völlig recht. das beste mic bringt nix wenn die anlage mist ist....

    feedbacks bringt man am besten mit nem eq weg .

    grüße michael

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  • yamaha4711
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    • 28. Juni 2007 um 16:38
    • #16

    Was ist wirtschaftlich sinnvoller?
    Das Funkteil gegen ein anderes Funkteil tauschen (kosten?) bzw eine andere Kapsel (die es ja auch nicht umsonst gibt) einsetzen im Ungewissen darüber ob das denn etwas bringt oder einen popel EQ (zu 79€) zu kaufen mit der höheren Wahrscheinlickeit auf Beseitigung des Problems.

    Wenn du es ganz genau haben möchtest kannst du dir eine andere Funke/Kapsel und einen EQ ausleihen und testen.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • alexander wenzel
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    • 28. Juni 2007 um 20:48
    • #17

    Hallo,

    ich bestelle jetzt am besten zuerst einmal den EQ und lasse das Mikro erst einmal wie es ist.

    Könnt ihr mir Tip´s geben wie ich den EQ so grob einstelle, das ich schon mal ne Hausnummer habe?

  • yamaha4711
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    • 28. Juni 2007 um 23:27
    • #18

    Das kann keiner so genau sagen, denn es hängt ja von der Kapsel, den Tröten, der Umgebung ab. Einfach die Ohren benutzen.

    In der Regel würde ich mal sagen 400Hz, 800Hz, 1.2kHz, 2kHz, 4kHz.... eben irgendwie die harmonischen samt Oberwellen.

    Das ist wirklich trail and error bzw. genaues hinhören.

    Grüßle,
    michael

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  • Pulenk
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    • 29. Juni 2007 um 11:34
    • #19

    Also ganz ehrlich:
    Für den Zweck würd ich keine neue Elektronik kaufen, deren Nutzen für mich fraglich ist.
    Wenn´s in beschriebener Situation koppelt, hängt das mit einem oder mehreren der folgenden fünf Ursachen zusammen, die auch kein noch so guter Equalizer beheben kann:

    1. Euer Sprecher spricht zu leise
    2. Er hält das Mikro nicht nah genug an sein Sprechorgan
    3. Er steht mit seinem Mikro an der falschen Stelle
    4. Er steht in falschem Winkel zu den Lautsprechern
    5. Er hält das Mikro zu weit oben am Korb, so dass es seine Richtwirkung verliert

    mfg,

    Markus

  • alexander wenzel
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    • 29. Juni 2007 um 12:44
    • #20

    das die Sprecher das Mikro falsch halten und zu leise sprechen fällt aus die sprechen gradewegs ins Micro und haben auch eine recht laute Stimme. Einzigst die Position ist nicht Optimal da die Lautsprecher über der Trainerbank Platziert sind und der Sprecher recht nahe an der Bank steht um die Spielerwechsel mit zu bekommen.

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