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Hochtöner geschossen - oder doch nicht?

  • HaPe
  • 16. Juli 2009 um 17:23
  • HaPe
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    1.099
    • 16. Juli 2009 um 17:23
    • #1

    Habe mir vor einiger Zeit für 2 "Sehr, sehr Low Budget-Horntops" Nonametreiber bei Ebay geholt, welche eigentlich nicht mal so schlecht für den Preis waren. Hielten auch eine ganze Weile, bis ich zum ersten Mal einen Behringer 2*31 Bänder mit in mein Amprack integrierte. Leider war die Einstellung bis es wirklich mal Wohnzimmertauglich klingt, gepaart mit einer LAB1600 an den Tops, sehr nachhaltig Fehlerproduzierend. Zuerst war der linke Hochtöner nur kurz still, dann auf einmal "für immer". Es klang vorher übrigens nicht verzerrt....aber es wahr laut.

    Eine Widerstandsmessung direkt danach ergab einen Wert von unendlich am ausgebautem Treiber. - Das war gestern.
    Heute mess ich nochmal....fluppsss....6,0 Ohm
    Wieder angeschlossen...spielte wieder 2min, dann wieder Aus und Wert gen unendlich. Dieses Mal aber schon bei Zimmerlautstärke.

    Jetzt stellt sich mir die Frage....ist der jetzt reparabel tot, oder ireparabel? Denn das der sich wieder von selbst kuriert, ist ja doch eher kurios?

    Mir ist völlig klar, das es völliger Schwachsinn ist, die Bestückung einer alten Monarch Selbstbaubox in ein Stummelhorn zu packen, und sich auf die alte Weiche, deren Trennfrequenz mir unbekannt ist, dabei zu verlassen - aber bisher ging das immer so. Der plötzliche Tod des Ebaytreibers verwundert mich da jetzt dennoch geringfügig.

  • Jobsti
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    • 16. Juli 2009 um 19:03
    • #2

    Auseinander bauen und genau betrachten, da is nen Wackler.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Thorsten Erpel
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    • 16. Juli 2009 um 19:53
    • #3

    könnte auch selbstschutz durch thermowiderstand sein - das würde erklären daß direkt nach der überlastungsbedingten abschaltung ein unendlicher aber nach abkühlung wieder ein "normaler" widerstand zu messen ist

  • audio-pip
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    • 16. Juli 2009 um 21:00
    • #4

    Hi,

    da es ein Budget Treiber ist, wenn ich richtig gelesen habe, kann es sein das der Anschlusskupferdrat defkt ist.
    Das ist der Flachdrath der vom Pushterminal zur Spuhle geht.

    Bau den Treiber mal auseinander, nimm die Schwingeinheit raus und klemm das Multimeter an, wenn du die Schwingeinheit dann etwas biegst wirst du staunen. 8)

    Reconkit bringt da nur dauerhaft ruhe rein...

    Sebastian

  • HaPe
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    • 17. Juli 2009 um 01:18
    • #5

    Kann gut was dranne sein...grade eben nochmal gemessen - 16,2 Ohm.

    Das mit der Thermosicherung wäre wünschenswert, aber dennoch sehr komisch irgendwo. Immerhin hat der ja bald 24 Stunden gebraucht, um wieder zu funktionieren, und war dann gleich bei Zimmerlautstärke wieder nach 2 Minuten platt. Aber der Widerstand hat sich ohne am Treiber zu wackeln (lag flach mit angeklemmtem Multimeter aufm dem Tisch), geändert.

    Sind die T442 oder wie die heissen von Ebay, die es mal für 39€ das Paar gab. Machen optisch und klanglich eigentlich schon nen netten Eindruck. Hab zumindest schon durchaus schlechteres für mehr Geld erlebt.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 17. Juli 2009 um 08:01
    • #6

    Moin,

    das macht den Eindruck einer abgeschmolzenen Lötstelle, an der Lötstelle Zuleitungsdraht/Spulenwicklung. DAS ist die Thermosicherung ;-). Das Lot wird flüssig, und von der Schwingung weggeschleudert. Mit ein bisschen Uhrmachergeduld lässt sich das wieder anlöten.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 17. Juli 2009 um 09:58
    • #7
    Zitat von "Hörnli"


    Das Lot wird flüssig, und von der Schwingung weggeschleudert.

    Das hätte an dieser Stelle eine Temperatur von min. 183° bedeutet.
    Ich bin der Meinung, da wären längst ganz andere Probleme aufgetreten... :wink:

    So ein Ding hat keine Thermosicherung. Wo soll die auch hin? Auf die Schwingspule??
    Irgendwo hat es einen Bruch im Draht, der bei Erwärmung/Bewegung aufgeht. Das Ding ist halt im Eimer, was solls...

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 17. Juli 2009 um 10:32
    • #8

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Das hätte an dieser Stelle eine Temperatur von min. 183° bedeutet.
    Ich bin der Meinung, da wären längst ganz andere Probleme aufgetreten... :wink:


    Bei Hochtontreibern wird ja unmittelbar an der Schwingspule gelötet, und die halten heute mehr als 183 Grad aus. Zudem sind die Lötstellen am heißesten Teil der Schwingspule, an den Enden. Hätte ich nicht schon 2 Treiber verschiedener Hersteller so dauerhaft repariert, dann hätte ich mir die Buchstaben gespart ;-). Natürlich hat man ein Problem, wenn man die Treiber dermaßen heißfährt...

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • HaPe
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    1.099
    • 17. Juli 2009 um 13:38
    • #9

    So....mal seziert das Teil. Grade eben war der Wert übrigens runter auf 6 Ohm.

    Auf dem Magneten ist ein Plastiknubsi eingepresst, welcher wohl zu Staubschutzzwecken diente. Dieser lag nicht plan auf, sondern leicht verkantet. Ich möchte nicht ausschliessen, das sich diese Verkantung vielleicht auch auf die Membrane auswirkte. So verpresste ich jetzt zunächst im Schraubstock den Plastiknubsi so plan es ging mit dem Magneten, und säuberte danach wieder den "Tauchschacht".
    Danach erstmal wieder zusammengeschraubt, festgestellt, das Ton nur dann kommt, wenn ich auf die Klemme für Plus drücke, bzw Wackel, allerdings ist dieser Sound dann doch recht zerrig. Aber das könnte ja u.U. auch mit der Konsistenz der Leiter zusammenliegen.

    Nun, nach genauerer Betrachtung sehe ich einen durchgehenden Haarriss in dem Flachbandleiter vom + Pol zur Spule, genau dort, wo die Sicke anfängt. Fürchte, das rumlöten daran dürfte eher die Sicke auflösen, als zu irgendwas führen, vor allem, da man mit nem Schraubendreher nicht mal den Lack des Flachbandkabels abbekommt. Naja gut, neue Membrane kostet grade mal 19€...aber den Verkäufer erreicht man nicht, bzw. bisher nicht.

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