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"Eingefahrender" Basslautsprecher gegen "Neue

  • fever
  • 9. Juli 2007 um 17:10
  • fever
    Beiträge
    45
    • 9. Juli 2007 um 17:10
    • #1

    Hallo
    ich belese mich schon seit jahren hier bei euch wo ich vieles lernen konnte.

    Eine frage die sich seit wochen in meinen kopf rumschwirrt ist:

    Wenn man in einen sagen wir mal Bassreflex 2x15" ein defekter Basslautsprecher gegen einen neuen des selben Typs austauscht,wie verhalten sich dann der "Neue" gegenüber dem "alten" und der "Gehäuseabstimmung"????????

    Hab ja öfters hier gelesen das man die Basslautsprecher zwecks der "Sicke" ein wenig zbsp. mit einen sinuston oder ähnlichen erstmal "einfahren" sollte/könnte.
    Und wenn man so darüebr nachdenkt dann ist es schon klar das sich ein zbsp. 8Jahre alter Basslautsprecher nicht genauso mehr verhält wie ein gleicher neuer es tut.

    Ich danke schon mal im vorraus falls einer seine Fachliche Meinung dazu abgeben kann. :D

    Einmal editiert, zuletzt von fever (10. Juli 2007 um 01:42)

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 9. Juli 2007 um 20:53
    • #2

    Auch ein Lautsprecherchassis ist nicht für die Ewigkeit gebaut. Wenn das schon so altgediente Recken sind, die viele Betriebsstunden auf dem Zähler haben, dann tauscht man sie halt als Paar... das sind mechanische Schallwandler, die einem entsprechenden Verschleiß unterworfen sind. Die Pappe bröselt, die Sicke wird porös, der Spider latscht aus, Folge ist Dezentrierung des Voicecoils, die Kleber geben mit der Zeit den Geist auf... kurzum, neu machen! (Reconing wäre ggf. auch eine Alternative.)

    Lautsprecher "einspielen" ist natürlich höherer Blödsinnn - das ist das Niveau von hochsauerstofffreiem Kupfer aus dem Kongo für mehr Obertöne bis 25kHz und Kabelklang durch optimiert abgeschirmte Netzleitungen.

  • tufkail
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    288
    • 9. Juli 2007 um 21:00
    • #3

    Ich schließe mich der Meinung von Starstage an. Ich habe erlebt, dass Lautsprecher ganz allmählich den Geist aufgeben können. Die Spule sieht dann wie ein alter Schwamm aus, weil sich der Lack wegen der Temperaturbelastung löst. Irgendeinen Sound produzieren sie dann trotzdem. Bei dem von dir genanntem Alter würde ich die Chassis aus profilaktischen Gründen beide tauschen.

  • fever
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    45
    • 9. Juli 2007 um 22:57
    • #4

    na dann danke ich erstmal für die kurze info.
    Das mit den 8jahren ist nur ein beispiel gewesen weil ich wollte es verdeutlichen nicht das missverständnisse auftauchen.

    in meinen konkreten fall sind die 15"er ca2-2,5 jahre alt und
    (es arbeiten 2x 15er in einer kammer)
    von daher wie es nach eurer meinung einschatzen kann werd ich mir nur "1" neuen kaufen denke der wird sich mit älteren modell gut verstehen :D

    Danke!!!!!!

  • ukw
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    1.566
    • 10. Juli 2007 um 00:09
    • #5
    Zitat von "starstage"


    Lautsprecher "einspielen" ist natürlich höherer Blödsinnn - das ist das Niveau von hochsauerstofffreiem Kupfer aus dem Kongo für mehr Obertöne bis 25kHz und Kabelklang durch optimiert abgeschirmte Netzleitungen.

    Nicht ganz... Wer mit taufrischen Bässen auf ne Va geht hat selbst schuld... :wink:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • deep-house
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    • 10. Juli 2007 um 09:49
    • #6
    Zitat

    Nicht ganz... Wer mit taufrischen Bässen auf ne Va geht hat selbst schuld...

    sehe ich auch so, neue od. frisch reconte haben noch deutlich abweichende TSP, als Single Treiber mag das angehen, als Paar ohne getrennte Kammer wäre es mir zu gefährlich.

    schon nach 15-20 std Einlaufen mit 50-150W bei 10-20Hz liegen die Werte nahe am Soll.

    Gruß UweS.

    Gruß UweS.

  • fever
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    45
    • 10. Juli 2007 um 16:55
    • #7

    ""schon nach 15-20 std Einlaufen mit 50-150W bei 10-20Hz liegen die Werte nahe am Soll. ""


    deep-house

    ..ja das dachte ich mir auch daher dies frage! :)

  • deep-house
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    • 11. Juli 2007 um 08:39
    • #8

    fever

    verstehe mich nicht falsch, ich bin nicht der Meinung wie starstage, das das Einlaufen der Chassis unnütz und vodoo ist. Ich halte es für erforderlich, um den Neuen anzupassen, wenn sie in eine gemeinsame Kammer arbeiten, und das besonders bei BR.


    eine Nacht richtig durchgewalkt und der Neue ist gebrauchsfertig.

    Kannst dir ja auch gleich 2 neue kaufen ;) und läßt sie beim ersten job einlaufen !!

    Gruß UweS.

    Gruß UweS.

  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2007 um 09:34
    • #9
    Zitat von "ukw"

    Wer mit taufrischen Bässen auf ne Va geht hat selbst schuld... :wink:

    Zitat von "deep-house"

    ... neue od. frisch reconte haben noch deutlich abweichende TSP, ...


    ... ich würde sowas aber auch nicht überbewerten.

    Viele gravierender sind :

    1. "Steinalte" (d.h. über Jahre "ausgelutschte", verschlisssene und ggf. mit weissem Schimmel überzogene ...) LS-Chassis, die da noch ganz andere Abweichungen in den TSPs zustande bringen. Vas und Qms haben dann mit dem ursprünglichen (und irgendwann mal "neuem" ...) Chassis oft nur noch wenig zu tun. :)

    2. Folgenschwere Abweichungen (hier: Qes !!!) lassen sich auch durch zu dünne (bzw. zu lange) LS-Leitungen "bewirken", die dann zu Fehlabstimmungen (wg. geringerer elektrischer Bedämpfung der Chassis durch die Endstufe !) führen.
    Gerade sehr lange (und bei der Länge zu dünne) Leitungen, die gleich vier Bässe (2 Ohm-Betrieb ...) "versorgen", sind nicht ganz ohne Risiko. :wink:

  • PeterG
    Verifiziert
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    698
    • 11. Juli 2007 um 10:39
    • #10

    Hallo,

    wegen des Themas "Einspielen" habe ich mal einen Basstreiber, der gut 3Jahre lang jeden Tag gut zwei Stunden gelaufen ist ( davon ca. 30min) unter Vollast gegen einen Gleichen gemessen, der die selbe Zeit verpackt im Schrank verbracht hatte.
    Erwartet hatte ich viel, aber zB. die Reso unterschied sich bei 55Hz um max. 2Hz, eingebaut war der Unterschied ebenso klein. Macht dies einen großen Unterschied?

    MfG
    Peter

  • wasserkocher
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    477
    • 11. Juli 2007 um 12:23
    • #11

    Hallo zusammen,

    auch ich halte die Resonanzfrequenz für ein gutes Mass, was das Alter eines TT angeht

    ukw hat geschrieben

    Zitat

    Wer mit taufrischen Bässen auf ne Va geht hat selbst schuld

    früher wurde als Schwingspulenträger zumindest von RCF häufig Kapton verwendet
    und dieses Material sollte man tatsächlich durch gezieltes Erwärmen einbrennen,
    gab einen Beipackzettel bei RCF mit dem Hinweis
    und nach der ersten schleifenden Schwingspule hat man den Zettel auch sicher gelesen und befolgt


    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 11. Juli 2007 um 12:53
    • #12

    ganz krass ist der unterschied beim oberton 18xb700.
    der klingt frisch aus dem karton wie kaputt und die einspannung ist extrem hart.

    nach 3-4 stunden max membran hub durch z.b. 10 hz sinus mit nen par watt sieht das dann ganz anders aus.

    alternativ kann man natürlich auch nen par stunden musik hören. klingt zu anfang wie hingekotzt und auf einmal wirds dann richtig gut :D

  • deep-house
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    3
    • 11. Juli 2007 um 15:12
    • #13

    PeterG

    Zitat

    wegen des Themas "Einspielen" habe ich mal einen Basstreiber, der gut 3Jahre lang jeden Tag gut zwei Stunden gelaufen ist ( davon ca. 30min) unter Vollast gegen einen Gleichen gemessen, der die selbe Zeit verpackt im Schrank verbracht hatte.
    Erwartet hatte ich viel, aber zB. die Reso unterschied sich bei 55Hz um max. 2Hz

    soviel zum Thema Serienkonstanz, ich fürchte das war eher ein Ausreißer.
    Zwischen "NEU" und 3 Jahre sollte ein größerer Unterschied sein.

    Übrigens verziehen sich die Membranen je nach Lagerrichtung gerne mal aus der Nullage. Das dürfte sich in den Kleinsignal TSP nicht deutlich genug auswirken, bringt aber neue Gefahren mit :shock:

    Mein letzter "frisch reconter" lag fs bei fast 15Hz Differenz zum "normalen", nach den 15 std bei 20V war es schon fast auf Normalniveau und in meinen Augen brauchbar.

    Gruß UweS

    Gruß UweS.

  • papa
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    81
    • 16. Juli 2007 um 01:08
    • #14

    Das mit dem Einpegeln von Lautsprechern kann man meiner Meinung nach nicht pauschalisieren.

    Wenn man einen neuen Lautsprecher in die Hand nimmt, und er fühlt sich anders an wie es die Parameter auf dem Datenblatt vermuten lassen, dann wird dieser Lautsprecher wohl im Betrieb mit der Zeit erst diese Parameter erreichen.

    Den Oberton 18XB700 haben wir dummerweise direkt nach dem Einbau mit auf eine VA genommen, ohne sie vorher laufen zu lassen.
    Die Aussage von unseren Roadies, die von unseren Boxen einen hohen Pegel gewohnt sind: "Was ist das denn für ein Scheiß? Hat der Techniker etwa die Bässe an die Endstufe für die Topteile angeschlossen?"
    Mittlerweile, nach etlichen Einsätzen, gehören die Oberton aber zu unseren stärksten Bassboxen.

    Bei Bassreflexboxen mit 1x18" Beyma 18G550 merkt man hingegen keinen Unterschied, ob es sich um Boxen mit neuen oder uralten Lautsprechern handelt. Die klingen und drücken immer gleich.

    Nun aber zurück zum eigentlichen Thema:
    Sollte der Lautsprecher nur auf Grund von Alterserscheinungen defekt sein, musst du dir die Frage stellen wie lange es dauert bis der noch funktionierende Lautsprecher auch seien Dienst einstellt.
    Bei Lautsprechern der Profi Klasse in der Größe 15" und 18" kostet das Reconen von zwei Stück in der Regel etwa so viel wie ein einzelner neuer.
    Das wäre für mich die sinnvollste Lösung.
    Wenn der Lautsprecher nur wegen besonderer Umstände (Produktionsfehler, Transportschaden, Wasserschaden oder Dingen wie schraubenzieherdirektdurchgitterinmembrahnegesteckt) kaputt ging, kann man auch nur den einen Lautsprecher tauschen.
    Kunden die davon erfahren, könnten aber dazu verleitet sein dies als unprofessionellen Pfusch zu werten.
    An meinem Auto lasse ich die Bremsbeläge pro Achse immer auf beiden Seiten zusammen wechseln :wink:

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