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Ich habe mal eine frage an euch??????

  • markus weng
  • 18. August 2009 um 17:53
  • markus weng
    Beiträge
    188
    • 18. August 2009 um 17:53
    • #1

    Hallo,
    Ich habe mal eine Frage?

    Und zwar: ich habe eine Endstufe die 1500W pro Kanal hat, an 4 ohm und betreibe pro Kanal zwei Bässe mit je 700W, macht zusammen 1400W= 100W Reserve.

    Ich habe das Gefühl daß sie sehr schnell an Limit ist,liegt daß daran das ich zwei Bässe pro Kanal betreibe mit je 700W? Wäre es anders wenn ich nur einen Bass betreibe? Dann habe ich ja 800W Reserve, ist die Endstufe dann nicht so schnell am Limit oder ist das egal?

    Gruß.

  • pdmusix
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    • 18. August 2009 um 17:55
    • #2

    Du hast aber an 8 Ohm nicht so viel Leistung wie an 4 Ohm bei deiner Endstufe. Was ist es für eine?

  • markus weng
    Beiträge
    188
    • 18. August 2009 um 17:59
    • #3

    Ich weiß gehen wir jetzt mal von 4 ohm aus.

    Die Endstufe ist Bell SCA6MR.

  • J3004
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    5
    Beiträge
    2.145
    • 18. August 2009 um 18:11
    • #4

    100W Reserve sind nix, die Endstufe ist quasi am Limit.

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • markus weng
    Beiträge
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    • 18. August 2009 um 19:47
    • #5

    Kann mir keiner meine Frage beantworten??? :(

  • Jürgen Klingel
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    • 18. August 2009 um 19:54
    • #6
    Zitat von "Markus Weng"

    Ich habe das Gefühl daß sie sehr schnell an Limit ist,liegt daß daran das ich zwei Bässe pro Kanal betreibe mit je 700W? Wäre es anders wenn ich nur einen Bass betreibe? Dann habe ich ja 800W Reserve, ist die Endstufe dann nicht so schnell am Limit oder ist das egal?

    Gruß.

    Hi, 1500 Watt an 4 Ohm entsprechen wohl knapp 800 Watt an 8 Ohm. Du solltest aber pro Bass etwas mehr Headroom kalkulieren, damit Du bei Pegelspitzen nicht gleich ins Clipping fährst.

    Gute 1000 Watt/8 Ohm dürfen es pro Bass schon sein...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • markus weng
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    • 18. August 2009 um 20:16
    • #7

    Ist sie deswegen so schnell am Limit weil sie ausgelastet ist?

    Ums anders zu formulieren, clipt eine Endstufe schneller wenn man an die Wattleistungsgrenze der Endstufe kommt ?

    Einmal editiert, zuletzt von Markus Weng (18. August 2009 um 21:02)

  • treibsand
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    • 18. August 2009 um 20:32
    • #8

    Was verstehst du unter "am Limit"?
    Wenn die Endstufe clippt, bringt sie 1500W. Das Clipping kann auch durchaus schon hörbar werden.
    Deine Subs werden aber bei 740W pro Stück nicht anfangen zu kotzen - es sei denn, du gibst die Leistung über einen längeren Zeitraum drauf. Somit ist eher der Amp unterdimensioniert.
    Im Sub rechne ich persönlich gerne mit ~30-50% Headroom bei der Stufe.

    Der zweite Punkt ist, dass bei Musik andere Gesetzmässigkeiten gelten, als bei Sinus oder gar Gleichspannung.
    Der Crestfaktor ist ein Punkt, weiterhin haben Impedanzen und Frequenzen einen entscheidenden Einfluss, auf die Leistungsmaxima. Auch deswegen: mehr Headroom.

    Last but not least: Endstufen haben zwar in den Hochglanzprospekten immer einen sehr linearen f-Gang, das entspricht aber im Grenzbereich nicht immer der Realität. Netzteile sind gerne mal im Bassbereich überfordert, "übermäßige" Verzerrungen ändern den Klang oder der Dämpfungsfaktor macht dir einen Strich durch die Rechnung.


    Welche Angaben vergleichst du eigentlich? RMS, Peak, Sinus?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • treibsand
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    • 18. August 2009 um 20:35
    • #9
    Zitat von "Markus Weng"

    Ums anders zu formulieren, clipt eine Endstufe schneller wenn man an die Wattleistungsgrenze der Endstufe kommt ?


    Natürlich clipt eine Endstufe genau dann. Und vermutlich tut sie es auch auffälliger, als wenn der Speaker an seinem (vom Hersteller festgelegten) Limit ist.
    Ein Speaker kann zumindest kurzfristige Signalspitzen eher kaschieren, als die Stufe.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • markus weng
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    • 18. August 2009 um 21:01
    • #10
    Zitat von "treibsand"

    Was verstehst du unter "am Limit"?
    Wenn die Endstufe clippt, bringt sie 1500W. Das Clipping kann auch durchaus schon hörbar werden.
    Deine Subs werden aber bei 740W pro Stück nicht anfangen zu kotzen - es sei denn, du gibst die Leistung über einen längeren Zeitraum drauf. Somit ist eher der Amp unterdimensioniert.
    Im Sub rechne ich persönlich gerne mit ~30-50% Headroom bei der Stufe.

    Der zweite Punkt ist, dass bei Musik andere Gesetzmässigkeiten gelten, als bei Sinus oder gar Gleichspannung.
    Der Crestfaktor ist ein Punkt, weiterhin haben Impedanzen und Frequenzen einen entscheidenden Einfluss, auf die Leistungsmaxima. Auch deswegen: mehr Headroom.

    Last but not least: Endstufen haben zwar in den Hochglanzprospekten immer einen sehr linearen f-Gang, das entspricht aber im Grenzbereich nicht immer der Realität. Netzteile sind gerne mal im Bassbereich überfordert, "übermäßige" Verzerrungen ändern den Klang oder der Dämpfungsfaktor macht dir einen Strich durch die Rechnung.


    Welche Angaben vergleichst du eigentlich? RMS, Peak, Sinus?


    Ich meine RMS.

  • binson
    Verifiziert
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    2.665
    • 18. August 2009 um 21:22
    • #11
    Zitat von "treibsand"

    Endstufen haben zwar in den Hochglanzprospekten immer einen sehr linearen f-Gang, das entspricht aber im Grenzbereich nicht immer der Realität. Netzteile sind gerne mal im Bassbereich überfordert

    Ich denke Du irrst hier ein wenig. Die Problematik Netzteil/Bass liegt IMHO weniger an der tiefen Frequenz an sich, sondern eher daran, dass Bassfrequenzen üblicherweise als Impuls im Signal vorkommen und andererseits das menschliche Ohr tiefe Frequenzen schlechter hört als sagen wir mal 1kHz - es muss also mehr Leistung aufgebracht werden, um den gleichen subjektiven Pegel zu erreichen.

    Einen linearen Frequenzgang, auch an der Leistungsgrenze, sollte heute jede halbwegs seriöse Endstufe schaffen - und da schließe ich auch die Produkte der berüchtigten Importeure mit ein.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
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  • hias.h
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    1.192
    • 18. August 2009 um 21:46
    • #12
    Zitat

    Einen linearen Frequenzgang, auch an der Leistungsgrenze, sollte heute jede halbwegs seriöse Endstufe schaffen - und da schließe ich auch die Produkte der berüchtigten Importeure mit ein.

    Würden die Geräte ja gerne, machen die Transistoren im Prinzip ja auch, nur das Netzeil spielt spielt Limiter.

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 18. August 2009 um 21:53
    • #13
    Zitat von "Binson"

    Einen linearen Frequenzgang, auch an der Leistungsgrenze, sollte heute jede halbwegs seriöse Endstufe schaffen - und da schließe ich auch die Produkte der berüchtigten Importeure mit ein.


    Da täuscht du dich aber gewaltig.
    Im Prosoundweb hat mal jemand nachgemessen. Selbst bei vielen als bassstark bekannten, amtlichen Endstufen bricht die Leistung bei tiefen Tönen deutlich ein.

    Ergebnisse gibt es hier
    http://www.binkster.net/AmpShootout_20-20k_results.xls

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  • binson
    Verifiziert
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    2.665
    • 18. August 2009 um 22:06
    • #14

    Hab jetzt leider kein Excel auf dem Rechner, kann mir das File deswegen erst morgen anschauen, aber woran soll das liegen? An der Tendenz zu Gleichstrom?

    Ich wobbel oft genug Endstufen unter (ohmscher) Last im Grenzbereich manuell durch und seh da am Oszi keine sonderlichen Veränderungen, egal ob Sinus oder Burst. Könnte ich aber mal mit dem DAAS4 checken...

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  • Heini
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    1.455
    • 18. August 2009 um 22:43
    • #15

    also zu eurer 20 bis 50% :shock: mehr these wollt ich nochmal was sagen... das kommt ja eigentlich mehr aus der Rock ecke wo mal kurz ein bassschlag die endstufe in clipping bringt. überträgt man das jetz allgemein auf endstufen kann man auch ganz schnell ins gras beißen wenn die endstufe z.b. bei hiphop oder black die ganze zeit 30% mehr leistung bringt als die chassis vertragen können. deswegen denke ich das du mit einer größeren endstufe auch nicht umbedingt viel mehr leistung aus deinen boxen holst.. - stichwort powercompression.

    größere endstufen machen erst sinn wenn acuh ein guter limiter dran hängt. ansonsten find ich da einen eingebauten cliplimiter sinnvoller bei passenden endstufen.
    das die netzteile bei tiefen frequenzen oftmals zu klein sind mag ja richtig sein, allerdings denke ich nciht das man deshalb sein amp bis zu 50% größer kaufen sollte


    um jetzt nicht alles über den haufen zu werfen, größere endstufen sind nicht falsch, allerdings find ich sie sind kein muss (solange sie halbwegs amtlich sind)!

    @ Markus Weng: such dir mal nen vergleich zu deiner endstufe mit vergleichbarer leistung und dann kannst du sehen ob die endstufe schlapp macht oder nicht.

  • michael beyer
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    2.136
    • 19. August 2009 um 07:54
    • #16
    Zitat

    um jetzt nicht alles über den haufen zu werfen, größere endstufen sind nicht falsch, allerdings find ich sie sind kein muss (solange sie halbwegs amtlich sind)!

    Das könnte aber auch an den erlogenen Leistungsangaben liegen. Da spielt dann schon mal eine alte QSC USA 850 ne T-AMP mit angeblich 70W mehr pro Kanal schlicht gut hörbar an die Wand. Wenn man mehr W drauf schreibt gibt es im Low Budget Bereich auch mehr Kunden zum ködern, die dem Aufdruck uneingeschränkt Glauben schenken.

  • binson
    Verifiziert
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    2.665
    • 19. August 2009 um 10:32
    • #17
    Zitat von "jogi"

    Ergebnisse gibt es hier
    http://www.binkster.net/AmpShootout_20-20k_results.xls

    Ich habe eben einen Gegenversuch zu verlinkter Excel-Tabelle durchgeführt. Verwendet wurde ein Chinaböller (2x 800 Watt), die Ergebnisse bestätigten meine bisherigen Erfahrungen.

    Testaufbau:
    - Signalgenerator
    - Oszi
    - 2x Multimeter (1x Netzspannung, 1x Ausgangsspannung)
    - Trenntrafo

    Die Netzspannung wurde per Trenntrafo und Multimeter bei konstant 230 Volt gehalten. Mit dem Oszi und dem zweiten Multimeter wurde das verstärkte Sinussignal überwacht. Der Ausgangspegel des Generators wurde so eingestellt, dass auf dem Oszi gerade keine Verzerrung zu erkennen war. Als Last dienten einige Laswiderstände, die auf 4 Ohm verschaltet waren.
    Ich weiß, dass dieser Aufbau sehr fehleranfällig ist, es ging mir aber eher um die Tendenz.

    Ergebnisse:

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  • test
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    • 19. August 2009 um 11:05
    • #18

    was uns der frager bisher verschwiegen hat, ist ob er 8 oder 4 ohm fährt.
    was der frager bitte berücksichtigen sollte, ist das mehr ampleistung antiproportional zur lebensdauer seiner lautsprecher ist.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • hias.h
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    • 19. August 2009 um 11:43
    • #19
    Zitat

    Verwendet wurde ein Chinaböller (2x 800 Watt)

    Nun, Chinaböller ist nicht gleich Chinaböller.
    Um welche Endstufe handelt es sich denn?
    Ernste Frage, da diese -1dB / +0,7dB (bezug:1k) Unterschied bei Volllast echt kein so schlechter Wert sind.

    Das einbrechen der Spannung (und damit der Leistung) zu tiefen Frequenzen hin ist allerdings auch zu sehen.

    Lastwiderstände sind natürlich Wunderbar linear (btw: wurde deren Widerstand wärend der ganzen Messung überprüft?) Die Impedanzkurven von Lautsprechern sind da weit weniger Ideal, hier kann also noch die eine oder andere Überraschung lauern.

  • binson
    Verifiziert
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    • 19. August 2009 um 12:05
    • #20
    Zitat von "hias.h"


    Um welche Endstufe handelt es sich denn?

    Es handelt sich um eine noch nicht auf dem Markt erhältliche Endstufe, die ich gerade für einen Vorserientest hier habe. Die Architektur ist Class AB. Ich habe eben den Test mit einer SNT-Stufe mit Class H wiederholt und das Ergebnis ist nahezu identisch:

    Ich denke die Exceltabelle stützt sich auf Impulswerte, allerdings vermisse ich dann jedwede Zeitangaben.

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