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Diskussion zu "Party- und Stagebilder..."

  • SimonFB
  • 1. September 2009 um 09:34
  • Tom Wantler
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    619
    • 14. Oktober 2012 um 13:11
    • #221
    Zitat von "AzizMartin"

    Trau mich beinahe garnich zu posten, mit dem blöden T4 :D...

    Verbaut waren :

    6x dB DVA T4
    4x dB DVA S10
    1x dB DVX D10 (Moni)
    1x Allen Heath ZED14 (Master
    1x DJM-800
    2x 1210er

    2x Fantek T104
    4x 2m Global F34
    14x Litecraft Mini AT-3
    4x IMG Scan25
    1x Antari X515
    1x Daslight

    P.s. DJ Tisch hängt so in fetzen, da der DJ sich selbst dann verkabelt hat (Traktor)

    Alles anzeigen

    Hi AzizMartin,

    ein netter Aufbau! Aber wie groß war denn die zu beschallende Fläche und Anzahl der Gäste?

  • hans geschwind
    Beiträge
    381
    • 14. Oktober 2012 um 13:38
    • #222
    Zitat von "Tom Wantler"

    Hi AzizMartin,

    ein netter Aufbau! Aber wie groß war denn die zu beschallende Fläche und Anzahl der Gäste?

    Hi,

    Halle hat 14x30m ca. + ne Empore mit Bar für ca. 120Leute, insg. warens nich ganz 800Leute auf der VA.

  • skyworker
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    • 26. Oktober 2012 um 18:32
    • #223
    Zitat

    Die Frage, die man stellen sollte, ist eher, warum die Kinder dennoch in der ersten Reihe stehen und bisher keiner Heldenhaft gegen diesen katastrophalen Missstand vorgegangen ist. Als stets engagierter Mensch mit missionarischem Eifer wäre das doch mal eine Aufgabe, die dir würdig wäre und dich deine Fähigkeiten sinnvoll nutzen lässt.
    Wir wollen Plakate sehen, eine Online Petition ist unumgänglich, Ohropax Spender ein Muss, eine Front PA erst nach 20m damit die Kinder ihr Gehör schonen, wenn sie ganz vorne stehen, um auch etwas zu sehen, oder auch große Podeste für die Kleinen, um dem Sichtproblem auch in den letzten Reihen ein Ende zu machen und Gehörschonung in vollendeter Form durchzusetzen.

    Nicht nur reden sondern machen! Ich bin auf dein vorbildliches Vorangehen gespannt, das wir bestimmt bald hier im Thread bewundern dürfen!

    An welcher Stelle liegt eigentlich euer Problem, einen Job ordentlich zu machen? Ihr könnt scheinbar 5-stellige Beträge in wertige Tonpulte investieren, entwickelt einen horngeladenen Lautsprecher nach dem anderen, programmiert ausgefeilte Licht- und Lasershows, geizt nicht mit Special-FX und diskutiert seitenlang über die basseignung dieser oder jener Endstufe - und schafft es dann nicht, eine VA ganz offensichtlich sicher für Kinder zu machen. Das ist ganz schlicht und ergreifend dumm und zudem auch noch unprofessionell.

    Dabei wäre die die Lösung so unglaublich einfach: eine Absperrung davor oder die Besucher anhalten, ihr Gehör zu schützen. Ganz besonders das der Kinder. Aber das wäre - mal ganz abgesehen davon - auch schon Aufgabe des Veranstalters und zudem - was noch viel schlimmer ist - irgendwie uncool, oder?

    Lieber Christopher - ich kenne die rechtliche Lage in deiner Heimat nicht, dafür kenne ich die hier in Deutschland und auch da, wo der Poster besagten Bildes lebt - und für den Fall, dass auch nur eines dieser Blagen am Morgen danach einen Pieps auf dem Ohr hat wird der Erlös der angesammelten Hornkisten und CD-Player im Abverkauf gerade mal ausreichen, um die ersten Arztkosten zu decken. Der Rest kann durchaus in der Größenordnung einer lebenslangen Rente liegen - also bei der momentanen Lebenserwartung von durchschnittlich 75 Jahren etwa eine verdammt lange Zeit in Anspruch nehmen. Ich kann einfach nicht begreifen, warum so viele hier mit den großen Jungs spielen wollen - und dann so dilletantisch vorgehen. Der Unterschied zwischen dem Profi und dem Laien wird da deutlich, wo ersterer eben einfach einen Blick über den Tellerrand tätigt - und entsprechend und angemessen reagiert. Dummerweise kann so etwas Geld oder Know How kosten - welches man tatsächlich viel lieber in die Show, des Design oder irgendwelche dringend benötigten Neuanschaffungen steckt - oder dem Veranstalter womöglich noch etwas im Preis entgegenkommt - um den Job zu bekommen.

    http://www.arbeitsinspektion.gv.at/NR/rdonlyres/A…ltunssektor.pdf - eine hübsche und vollständige Zusammenfassung - sehr lesenswert. Man muss das nur wollen.

    Abschließend: der Gesetzgeber verurteilt in aller Regel in solchen Fällen gesamtschuldnerisch - also Veranstalter und Dienstleister!

    Weitermachen!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Christopher Pike
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    • 26. Oktober 2012 um 21:45
    • #224

    Anbei erst einmal. Wenn es dort vorne abnorm laut gewesen wäre, hätte man auf dem Bild keine Kinder gesehen.
    Die hätten diesen Bereich sonst nicht für sich in Anspruch genommen bzw. bei Beginn schnell verlassen.

    Wenn man das Gehörs eines Kinds wirklich schädigen will, muss man es buchstäblich zwingen im lauten Bereich zu bleieben.
    Das kommt vor und liegt teils an Ignoranz und teils an mangelnder Kenntnis dieser "Problematik", ausschließlich seitens der Eltern.
    Wenn diese ihren kleinen Wicht schon auf eine Veranstaltung mitnehmen müssen, wäre es von diesen ja zu viel verlangt,
    soweit zu denken dass es dort möglicherweise laut werden könnte (wird es, weil es selbige toll finden und sonst keinen Spass hätten),
    und dementsprechend zumindest für ihren an diesem Fakt unschuldigen Nachwuchs einen irgendwie gearteten Gehörschutz einzupacken.
    Diesen Mangel an Bewusstsein kann man weder dem Veranstalter noch den ausführenden Technikern ankreiden, das fängt anderswo an!
    Aber was will man auch erwarten? Für Gehörschutz macht man weder auf RTLII, VOX oder SAT1 Werbung, woher soll man das auch wissen :roll:
    Rechtlich betrachtet ist diese Unvernunft der Leute sowohl bezüglich ihrer selbst als auch bezüglich ihres Nachwuchses dann natürlich ein Fehler anderer.

  • skyworker
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    • 27. Oktober 2012 um 10:13
    • #225

    Ganz ehrlich? Ich hab hier noch nie so viel ignoranten Unfug gelesen. Das ist echt stark! Meinen Respekt nach Canterbury - oder wohin auch immer.

    In Stichworte: um das Gehör eines Menschen (jedes Menschen, nur sind Kinder noch viel empfindlicher als Erwachsene) dauerhaft zu schädigen, genügt ein einziger, kurzer Moment. Alternativ eine "Dauerberieselung" mit Pegeln, die für viele so absurd niedrig klingen - aber tatsächlich schon Schäden beim Gehör verursachen. Bitte mal die Fachliteratur befragen - und verinnerlichen, was bei Schalldrücken unter 90 dB und längerer (>30 Minuten) Einwirkdauer auf das Gehör von Kindern passieren kann.
    Selbst wenn es da jetzt ruhig und leise ist - irgend en Egomane auf der Bühne reißt bestimmt mal kurz den Gitarrenamp auf, was Musiker dann in der Regel "geil" finden, für Kinder, die gerade auf oder vor der Bühne spielen kann sowas schon irreparable Schäden bedeuten.

    Was die Verantwortlichkeiten angeht - sicher wäre es an den Eltern, da für Abhilfe zu sorgen. Kurioserweise tun das viele - vor allem da, wo man es kaum erwarten sollte. Dennoch - und diesen Sachverhalt muss man einfach mal akzeptieren - liegt die Haftung im Schadensfall bei dem, der die Gefahr in Verkehr bringt (so das Juristendeutsch) - und das ist zunächst der Veranstalter und dann der Dienstleister. Die Eltern, die keinen Gehörschutz mit haben, trifft da juristisch betrachtet nicht mal Schuld - in wie weit das moralisch verwerflich ist, steht auf einem anderen Zettel. Aber das wollen wir hier sicher nicht diskutieren - oder?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Matthias Rommel
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    • 27. Oktober 2012 um 11:16
    • #226
    Zitat von "skyworker"

    Ganz ehrlich? Ich hab hier noch nie so viel ignoranten Unfug gelesen. Das ist echt stark!

    Aha. Und wie hättest du das ganze gesichert? Wir wissen ja nicht einmal, welcher Pegel dort gefahren wurde und trotzdem wird hier wild diskutiert. Vllt. war das ja ein ruhiger Liedernachmittag und es herrschten Lautstärken auf Kassettenradio Niveau :wink:

    Nein jetzt mal im Ernst: Es wurden fehlende Lautsprechergitter bemängelt. Hat mit dem Pegel nichts zu tun aber die Kinder hätten die Bässe nicht als Schuhregal missbraucht, stimmt. Absperrgitter? Was aber damit tun? 3m vor der Bühne absperren oder doch lieber 5m?

    Dann kommmt schon das nächste Problem: Jetzt wurde die Bühne schön großflächig abgesperrt. Alles Prima. Aber Jan steht mit seinem kleinen Bruder Simon ganz vorne in der ersten Reihe und spielt am Absperrgitter rum. Ist ja eine prima Kletterhilfe. Die Musik macht Jan nichts aus, er ist mit seinen 7 ja schon groß :) , nur Simon hat ein empfindliches Gehör und hat am nächsten Tag ein pfeifen. Und jetzt?

    Ich will hier keine Geschichten erzählen, aber denkt ihr nicht, dass manches hier einfach übertrieben wird? Man kann nicht alles 1000% absichern, gerade in Bezug auf Kinder. Die Eltern haben doch auch in der heutigen Zeit noch eine Aufsichtspflicht oder etwa nicht?

    lg

    http://www.jmrsoundlight.de

  • skyworker
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    • 27. Oktober 2012 um 11:20
    • #227

    Liebe Leute - ich wollte mit meinem skandalösen Einwurf lediglich einen Denkanstoß bieten... Nach den fundierten Einwürfen von der Insel und sonstwoher bin ich jedoch sicher, ihr wisst alle sehr genau, was ihr da tut, von daher empfehle ich einfach, wie bisher weiterzumachen.

    Nein - die Aufsichtspflicht der Eltern ist hier kein Thema. Das Schlagwort lautet "Verkehrssicherungspflicht".

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Matthias Rommel
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    809
    • 27. Oktober 2012 um 11:41
    • #228

    Ja aber wie hättest du es denn gehandhabt?

    Das du uns darauf hinweisen willst, dass man sein Zeug nicht einfach da aufbaut wo es gerade ausm Anhänger fällt und eine Verantwortung hat ist mir schon klar...

    http://www.jmrsoundlight.de

  • tufkamar
    Gast
    • 27. Oktober 2012 um 12:43
    • #229

    Aus der Erfahrung unzäliger Stadtfeste und aus "möglichst hohem Verantwortungsbewusstsein" heraus:

    - Vor Boxen gehören Schutzgitter.
    - Bühnen und PA-System gehören abgesperrt. Nicht nur aus "2m weiter weg vom Lärm"-Gründen.

    ... und ja, ich bin, gerade beim Kindernachmittag auf dem Dorffest schon des öfteren als VA- oder Bühnentechniker mehr Kindergärtner vor als auf der Bühne. Und sage den Kindern gerne mehrfach und nachdrücklich, sie mögen bitte dort weggehen oder gehe auch zu den Eltern und mache sie darauf aufmerksam, was ihre "Gören" da gerade tun, was mehr oder weniger schädlich ist (zumindest, solange ich Zeit dafür habe)
    Sobald (Klein)Kinder da sind versuche ich immer noch ein zusätzliches Auge auf die zu haben und sie vom größten Unfug abzuhalten.

    ... und ja, ich habe per TalkBack2Main oder Modertator auch schon mal eine Durchsage gemacht / machen lassen, daß die Eltern doch bitte ein wenig mehr auf ihre Kinder achten sollen.

    Erfolg? Mehr oder weniger viel und mehr oder weniger oft. Aber versucht hat man es immerhin.

  • SimonHuber
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    • 27. Oktober 2012 um 15:46
    • #230

    Sorry falscher thread bitte löschen

  • Christopher Pike
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    • 27. Oktober 2012 um 17:42
    • #231
    Zitat von "skyworker"

    Dennoch - und diesen Sachverhalt muss man einfach mal akzeptieren - liegt die Haftung im Schadensfall bei dem, der die Gefahr in Verkehr bringt (so das Juristendeutsch) - und das ist zunächst der Veranstalter und dann der Dienstleister. Die Eltern, die keinen Gehörschutz mit haben, trifft da juristisch betrachtet nicht mal Schuld - in wie weit das moralisch verwerflich ist, steht auf einem anderen Zettel. Aber das wollen wir hier sicher nicht diskutieren - oder?

    Du hast nicht einen Satz von dem was ich hier versuche zu sagen verstanden. Dennoch danke für deine Teilnahme an dieser überaus interessanten Diskussion.

  • skyworker
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    • 27. Oktober 2012 um 17:53
    • #232

    Mit Verlaub - aber nach diesem Statement

    Zitat

    Wenn man das Gehörs eines Kinds wirklich schädigen will, muss man es buchstäblich zwingen im lauten Bereich zu bleieben.

    meine ich, das auch nicht mehr verstehen zu müssen.

    Der Rest von dir ist nur noch Beiwerk.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Christopher Pike
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    313
    • 27. Oktober 2012 um 18:07
    • #233

    Wie gesagt, danke für die "aufhellende Diskussion".

  • skyworker
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    • 27. Oktober 2012 um 18:46
    • #234

    Hörst du nicht gerne Kritik?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 24. November 2012 um 10:13
    • #235

    Jesses, das viele Gemüse da auf der Bühne ist aber nicht schön. Die Musikanten sehen mir nicht nach einer Haudraufundschluss-Kapelle aus, da hätte man sich doch gewiss mehr Mühe geben können, das auch mal "schön" zu bauen. In meinem Kundenkreis gäb's einige, die auf so einer Bühne erst einmal freundlich ums Aufräumen gebeten hätten... völlig zu Recht, wie ich finde :oops:

  • deltamax
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    1.394
    • 24. November 2012 um 16:24
    • #236

    langweilig.

    gesunden menschenverstand anmachen, und gut.

    es ist weder möglich, eine 100%ige sicherheit zu gewährleisten, noch muss man immer aus einer 500€ eine 50.000€ produktion machen. hier ist der gesunde einfach gefragt!

    und reisserische "ich kenn jemanden dem das passiert ist" storys mit nicht dokumentierbarem hergang und wahrheitsgehalt sind auch nicht diskussionswürdig.

    zu den dva vom aziz:

    spricht bei euch der neid, dass euer zeug nicht so oft auf der straße ist? egal wies klingt- er bekommts vermietet!:)

  • Seibel
    Beiträge
    2.184
    • 25. November 2012 um 23:02
    • #237

    Sicherlich, dann muss aber auch das Buget dafür da sein. :wink:

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • zegi
    Verifiziert
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    2.032
    Beiträge
    7.231
    Marktplatz Einträge
    2
    • 26. November 2012 um 07:44
    • #238

    Budget für das Aufräumen von ein paar Kabeln?

    Der Ton macht die Musik.

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 26. November 2012 um 13:36
    • #239

    sehr schlechte Ausrede

    Aber klar - der Zimmermann der den Nagel mit einem gezielten Schlag im Balken versenkt verdient auch weniger als derjenige der 20 Schläge braucht und mit 15 davon noch das Umfeld zerdengelt - ist ja schliesslich auch deutlich mehr Aufwand :lol:

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 26. November 2012 um 18:07
    • #240

    Tja - dass das bei mir ungefragt im Preis mit drin ist und nebenher miterledigt wird, hat mir schon so manchen Job der Wurschtelhansel beschert, denen ich die eine oder andere Veranstaltung mit solch elitärem Service abgezogen habe :)

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