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Das "kleine Besteck" Gassi geführt ...

  • Mix4Munich
  • 7. September 2009 um 01:41
  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 7. September 2009 um 01:41
    • #1

    Das "kleine Besteck" Gassi geführt ...

    Ein Kollege, mit dem ich öfters zusammen Beschallungen mache, hat zugeschlagen und in ein ordentliches PA-System von RCF investiert. Vier Bässe RCF 8003, zwei Tops RCF 7001, zwei Nearfills RCF ART 722. Gestern haben wir mal das "kleine Besteck" Gassi geführt und eine Live-Beschallung für 200 erwartete Gäste durchgeführt. Pro Seite haben wir einen Bass und die 722 Tops aufgebaut und vier deftige Rockbands damit übertragen. Geordert war ursprünglich die Electro Voice Eliminator-PA, aber wir wollten die RCF mal ausprobieren, und da sie auf dem Papier etwas mehr bringt als die EV, haben wir dem Veranstalter angeboten, ihm ohne Aufpreis eine größere Anlage hinzustellen. Er war einverstanden (und nach dem Gig total glücklich, soviel sei schon im Vorfeld erwähnt).

    Der kleine Rest der Anlage bestand aus einem A&H GL3300 mit 24 Kanälen (organisiert als 20 Mono- plus 4 Stereokanäle), Siderack mit 3 EQs dbx 2231 für die Front und vier Monitorwege, zusätzlich dem TC Finalizer Express als "Mastering-Machine" in der Summe, auf der Effektseite ein Lexicon MPX-500 als Haupthall, ein uraltes Lexicon Alex für das Gated Reverb auf Snare und Toms und ein TC Electronic G-Sharp als tapbares Delay. Eigentlich gibt das TC im parallel mode ja zwei Effekte her, die auf einen gemeinsamen Stereoausgang geführt werden, aber den eingestellten Ambient (Early Reflections) haben wir dann doch nicht benutzt, wir brauchten ihn einfach nicht.

    Weit weniger glorreich ging es im Dynamics-Rack zu (*schäm*) - Behringer, soweit das Auge reicht - zwei Vierfach-Kompressoren namens MultiCom und das QuadGate kamen zum Einsatz. Vorhanden und vorbereitet, aber nicht scharfgeschaltet war eine zweikanalige NoiseReduction für die Keyboards (die aber dankenswerterweise gar nicht rauschten).

    Die Mikrofonfront sprach folgendes: Drum-Miking by Sennheiser and Beyerdynamic! Mein neues Sennheiser e902 an der Bassdrum (sehr geil!), mein e905 an der Snare (dito), drei alte (aber schön crips-knackige) Beyerdynamic M422 an HiHat und zwei Roto-Toms (dass es sowas noch gibt!), drei dynamische Beyerdynamic Opus 66 an Hänge- und zwei Standtoms (knallen schön rein). Overheads waren meine beiden dynamischen M201 - also nicht ein einziger Condenser auf der Bühne! Gegatet wurden BD und die drei Toms.

    Desweiteren meine zwei Sennheiser e906 für die Gitarren, Palmer DI-Box für die Keyboards, Bassabnahme über eine Amp-eigene DI-Box plus Abnahme eines Speakers mit einem BD-Mikro N/D 868 von Electro Voice (sein letzter Einsatz, es steht bereits auf ebay - danke für all die guten Jahre, N/D!). Was noch? Ach ja, da es um R'n'R der derberen Sorte ging, waren es vier Gesangsmikros von Shure - zwei Beta 58 für Lead, zwei SM 58 für Backing Vocals. Alle Vocals wurden einzeln komprimiert (also nicht über eine Gruppe), auch der Bass - die beiden Basskanäle liefen durch zwei stereoverkoppelte Kanäle des Behringer MultiComp. Warum stereoverkppelt? Ganz einfach, DI-Signal und Speakersignal haben ein leicht unterschiedliches Dynamikverhalten. Einzeln macht das gar nichts, wenn man aber die beiden Signale mischt, würde sich das Klangverhalten je nach Lautstärke ein wenig ändern. Durch die Benutzung der Stereoverkopplung wird das etwas ausgeglichen.

    Ach ja, das Monitoring lief über vier Monitore aus der ElectroVoice iEliminator-Serie, 15/2er mit 1-Zoll-Horn, aber ohne großes Mittenloch. Amping von Dynacord. Ein fünfter EV-Wedge mit Yamaha-Amping wurde zwar für das Monitoring der Bassistenposition aufgebaut, aber nicht aktiviert - die bekamen mehr als genug über die drei Montore an der voderen Bühnenfront mit! Um das klar zu stellen - die Drummer hatten ebenfalls so ein Wedge und waren zufrieden damit!

    Trotz der zehn Mikrofone standen nur vier Stative ums Drumset rum: Ein kleines vor der BD, eins für das HiHat-Mikro, zwei für die Overheads (nur eins, wenn ich nicht die Stereoschiene vergessen hätte), auch eins der Gitarrenmikros konnte ich mittels Sennheiser Schraubklemme direkt an der Box befestigen. Dazu muss das Seitenholz weit genug vorstehen, sonst bekommt man die Klemme nicht befestigt. Jedenfalls führen die ganzen Klemmen zu einer deutlichen Reduzierung des Stativwaldes auf der Bühne. Das spart Gewicht beim Transport und Platz auf der Bühne, sieht gut aus, ist billiger und weniger fehleranfällig - kein wegbrechendes Instrumentensignal oder plötzliches Feedback mehr, weil einer der Akteure im Adrenalinrausch des Gigs versehentlich ein Stativ verstellt hat!

    Kurz zum Licht: Vier Ypoc 250 Wackeleimer, die den Hauptteil der Show bestritten, zwei Viererbars an den Seiten der Bühne, bunt, zwei Viererbars hinten, weiss, als Test für einen ACL-Ersatz, zwei Stufenlinsen zur Aufhellung der Gesichter von vorne. Das ganze von meinem Kollegen über eine Licon CX kontrolliert.


    Musikalisch wurde es HEFTIG! In der Reihenfolge ihres Auftretens standen on stage: Die Lebensretter (bad taste rock, http://www.dielebensretter.de), Dirty Fingers (http://www.dirtyfingers-rock.de), August Green (beer drinkers rock and roll, http://www.augustgreen.de) und King Vegas (kick-ass rock and roll, http://www.kingvegas.de). Die Dirty Fingers hatten ihren eigenen Tech dabei, die ersten beiden Bands hat er gemischt, ich die letzten beiden. Allein hätte kein Mensch vier Bands am Stück konzentriert mischen können. Jedenfalls nicht bei diesen Pegeln!

    Die Bands haben nämlich alle ein ganz schönes Brett von der Bühne geschoben, die PA war am Arbeiten, laut, aber unangestrengt. Das änderte sich erst bei King Vegas, die eine so derbe Kelle präsentierten, dass ich dem Schutzpatron aller Beschaller, dem Heiligen Dezibelius, für die Eingebung dankte, die RCF-Anlage mitzunehmen - die EV hätte es aller Wahrscheinlichkeit nach pulverisiert. Aber auch hier feinster Sound dank RCF, klare Höhen, deutlich auflösende Mitten, körperlich fühlbare Bässe. Durch geringe Verzerrungen der Speaker kam es einem auch gar nicht so laut vor, erst wenn man versuchte, dem Nebenmann was zu sagen, stellte man fest, dass das (selbst am FOH) nur klappte, wenn an ihm direkt ins Ohr brüllte! Der mit Abstand lauteste Gig, den ich je gemischt habe.

    Die exzessiven Pegel bedingten auch, dass wir Monitore und PA ordentlich einpfeifen mussten - normalerweise ziehe ich (wenn überhaupt) an meinen EVs höchstens ein bis zwei Bänder, hier waren es pro Wedge vier bis sechs Bänder, die wir um bis zu vier dB zurücknahmen. Auch auf der Front-PA reduzierten wir einige Bänder ein wenig. Zum Schluss aber hatten wir auf allen Wegen wieder fünf bis acht dB Gain before Feedback. Lustig war folgende Entdeckung: Der Sänger der Dirty Fingers spielt eine Gibson Explorer, und die glatte Oberfläche wirft kräftige Reflexionen vom Wedge ins Mikro, so dass wir uns wunderten, wo denn auf einmal das Feedback herkommt, wenn er ans Mikro geht - Gitarre weg, Feedback weg. So kann's gehen. Unser Vorschlag, die Axt mit Fell zu beziehen, verhallte allerdings unberücksichtigt ...

    Fazit des Abends: Bands happy ("Boah ey, Du zeigst dem Tech 'mach mich mal auf'm Moni lauter', und er macht mich auf'm Moni lauter!"), Veranstalter happy ("Cool, Ihr habt ja ganz schön aufgefahren."), Publikum happy ("Boah, ey!"), Tech happy ("Da wär' noch mehr gegangen!"), Beschaller happy ("Drei neue Geräte dabei, und ALLE funktionieren wie gewünscht!").

    Meine neuen Geräte waren das Sennheiser e902 BassDrum-Mic (sehr guter Sound, easy Handling), das Lexicon MPX-500 (einfach ein wunderschöner Hall) und der TC Finalizer Express. Dieser Multiband Kompressor/Limiter/Leveler hat mich ja richtig fasziniert, angefangen von der Bedienungsanleitung (sinngemäß "Wenn Sie keine langen Handbücher mögen, legen Sie dieses Heft weg und benutzen Sie den Finalizer Express einfach!") über das Handling bis hin zur Soundverdichtung - man hat das Gefühl, alles wird deutlicher, detailreicher, hörbarer. Dabei bleiben die Beeinflussungen subtil, wenn man das so mag, können aber auch deutlichere Formen annehmen. Da wird demnächst mal ein eigenes Review folgen.

    Hope you like this. Ich jedenfalls freue mich schon auf Oktober, da fahren wir bei zwei Veranstaltungen die große Anlage (vier Bässe, die beiden 7001 Tops) auf. Nach den Erfahrungen mit den 722ern und den beiden Bässen kann ich es kaum noch erwarten!

    Viele Bässe, äh, Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 7. September 2009 um 09:01
    • #2

    Der feine Unterschied zwischen Hauptamtlich und Hobby. Wer hätte nicht gerne so was schönes zum Spielen :grin:

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 7. September 2009 um 10:20
    • #3

    Ja, mit solchem Material ist es wesentlich einfacher, ein Ergebnis auf professionellem Level abzuliefern. Nach dem Wochenende überlege ich wirklich, ob ich das nicht zu meinem Beruf mache. Es läuft einfach zu gut, und wenn ich am Pult stehe, bin ich glücklich!

    Ich verbreite gerne meine Ansicht zur Klassifizierung von Equipment:
    - Amateurequipment: Macht Probleme (oder muss ganz gezielt eingesetzt werden, damit es keine Probs macht)
    - semiprofessionelles Equipment: Macht KEINE Probleme (man muss auch nicht so darauf achten, wozu man es denn einsetzt)
    - professionelles Equipment: Löst Probleme, no matter what you do with it!

    Eine Kehrseite der Professionalität gibt es aber auch: Für denselben Job hätten wir locker 40% bis 60% mehr verlangen müssen - die ganzen Abgaben, Versicherungen, Beiträge, dazu dann Aufbauhelfer, die ebenfalls versichert werden müssen. Man muss als Profi pro Veranstaltung auch höhere Geqinne erzielen, sonst reicht es nicht zum Leben (und München ist einfach ein sehr teures Pflaster). Da kommt ganz schön was zusammen!

    Nächstes Jahr plant der Veranstalter jedenfalls ein OpenAir - da wird dann die große Anlage angekarrt! Bis dahin hoffentlich auch mit modernen Aktivmonitoren (deutlich weniger Schlepperei im Vergleich zu passiven Boxen plus Ampracks!). Dazu eine Bühne samt Bühnendach, und neben DIESEN Kosten geht der Preis für die PA quasi im "Rauschen" unter ...

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • tufkakok
    Beiträge
    53
    • 7. September 2009 um 10:40
    • #4

    Hallo Jo,

    interessanter Bericht! Gibt es auch ein paar Fotos? :)

    Wie wäre es mal mit einem Workshop in Norddeutschland? Ich würde gerne teilnehmen!

    Viele Grüße
    Kai-Ole

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 7. September 2009 um 12:37
    • #5

    Netter Beitrag.
    Vier Bands, 200 Gäste. Lokale Acts, 6-7,- Eintritt, schätz ich mal. Also um und bei 1500,- Einnahmen aus Eintrittsgeldern.
    Was haben die Bands davon gekriegt?

    Und laut war's wohl auch. Na prima. Wie man bei dem Getöse überhaupt eine Aussage über die Qualität der Übertragung machen kann, bleibt mir schleierhaft.

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 7. September 2009 um 13:08
    • #6

    Na so schlimm laut wirds nicht gewesen sein. eine semiprofessionelle 12/2er pro Seite hat ihre Grenzen. Eine professionelle übrigens auch.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 7. September 2009 um 14:34
    • #7

    wollte mir gerade mal die Daten davon anschauen und war gerade auf der RCF HP:


    http://www.rcf.it/de_DE/web/rcf/…eries/art-722-a
    750Watt aus einer 12" 1" Kiste?? kann das tatsächlich sein??

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 7. September 2009 um 17:24
    • #8
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Netter Beitrag.
    Vier Bands, 200 Gäste. Lokale Acts, 6-7,- Eintritt, schätz ich mal. Also um und bei 1500,- Einnahmen aus Eintrittsgeldern.
    Was haben die Bands davon gekriegt?

    Und laut war's wohl auch. Na prima. Wie man bei dem Getöse überhaupt eine Aussage über die Qualität der Übertragung machen kann, bleibt mir schleierhaft.

    Danke für die Blumen!

    Der Eintritt war frei. Nur die Getränke haben was gekostet - 2,50 EUR das Bier, 2,- die Softdrinks. Bei der Hitze haben die Gäste fast die Theke leergesoffen, so dass der Veranstalter auf rund den doppelten von Dir geschätzten Umsatz kam.

    Was ich u.a. für einen Hinweis auf Qualität halte:
    - niedrige Verzerrungen durch die PA (es kam einem nicht so laut vor wie es tatsächlich war)
    - kein hörbares Pumpen der eingebauten Limiter
    - klare Unterscheidbarkeit selbst ähnlicher Signale (wenn man es denn so mischt)
    - fühlbarer Schub im Bassbereich

    Und Getöse - eher nicht. Die wussten schon, was sie taten.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 7. September 2009 um 17:26
    • #9
    Zitat von "Kai-Ole Kirsten"

    Hallo Jo,

    interessanter Bericht! Gibt es auch ein paar Fotos? :)

    Wie wäre es mal mit einem Workshop in Norddeutschland? Ich würde gerne teilnehmen!

    Viele Grüße
    Kai-Ole

    Danke! Die Bilder, die ich geschossen habe, sind leider alle nix geworden. Man kann rein gar nichts erkennen. Ein WS im Norden ist in Arbeit. Eventuell im Dezember. Ist aber noch nicht ganz spruchreif.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 7. September 2009 um 21:25
    • #10

    Du wirst doch wohl den Eli`s nicht untreu werden?

    Ich muß zugeben, daß ich auch ein Pärchen RCF Art 300 besitze und ganz angetan davon bin. Läuft auch brauchbar zusammen mit den Eli-Bässen.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 7. September 2009 um 21:28
    • #11

    Naja, es standen immerhin fünf Monitore aus der Eliminator-Serie auf der Bühne. Und das nächste Mal wird es noch ein Topteil als Drum-Monitor, denke ich.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 7. September 2009 um 21:58
    • #12

    Ich habe meine heute das erste Mal aktiv getrennt gefahren, da ich nun noch eine zweite, ausreichend starke Stufe besitze (LDPA 1000). Siehe Testbericht.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Mechwerkandi
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    • 8. September 2009 um 08:38
    • #13
    Zitat von "Mix4Munich"


    Der Eintritt war frei. Nur die Getränke haben was gekostet - 2,50 EUR das Bier, 2,- die Softdrinks. Bei der Hitze haben die Gäste fast die Theke leergesoffen, so dass der Veranstalter auf rund den doppelten von Dir geschätzten Umsatz kam.


    OK, das ist natürlich möglich.
    Wobei in meinem Verständnis unter dieser Betrachtung aus der Rechnung Umsatz minus Kosten wiederum nicht recht was übrigbleibt.
    Aber, egal, das ist Sache vom Veranstalter...

  • treibsand
    Verifiziert
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    Beiträge
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 8. September 2009 um 09:12
    • #14

    Andere Veranstalter schaffen es (mit Selbstausbeutung / ohne irgendwelche Personalkosten) Bier für 1,50 anzubieten. (Softdrinks ab 1,20) und freuen sich, wenn doch ein paar Cent für irgendwelchen Schnickschnack hängenbleiben... :wink:
    Aber dir gefällt ja das Programm immernoch nicht, sonst würd' ich dich sogar mal einladen.

    Manch Veranstalter macht eben nur Kulturförderung und keinen Reibach.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • bassbandit
    Gast
    • 8. September 2009 um 13:18
    • #15
    Zitat

    Netter Beitrag.
    Vier Bands, 200 Gäste. Lokale Acts, 6-7,- Eintritt, schätz ich mal. Also um und bei 1500,- Einnahmen aus Eintrittsgeldern.
    Was haben die Bands davon gekriegt?

    Und laut war's wohl auch. Na prima. Wie man bei dem Getöse überhaupt eine Aussage über die Qualität der Übertragung machen kann, bleibt mir schleierhaft.

    West-Coast/East-Cost-äääähh Jever/Weißbier-Battle? :grin:

  • Mechwerkandi
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    Beiträge
    7.712
    • 8. September 2009 um 14:13
    • #16
    Zitat von "treibsand"


    Aber dir gefällt ja das Programm immernoch nicht, sonst würd' ich dich sogar mal einladen.


    Die Bands, die ich mir noch mal ankucken wüürde, gibt's alle nicht mehr...

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 8. September 2009 um 17:58
    • #17

    Interessant, aber bevor das ein früher war alles besser Theater oder ein Thread über Süd/Nordgefälle wird (ich habe ja nun langsam verstanden, dass ich den nördlichen Humor nicht verstehe) sollte man es einfach dabei belassen.

    Verwunderlich, dass Menschen, die nicht vor Ort waren wissen wie laut 'laut' war. Hat man des noch im Norden der Republik gehört? :wink:

  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 8. September 2009 um 18:59
    • #18
    Zitat von "Michael Beyer"

    ............ Hat man des noch im Norden der Republik gehört? :wink:


    Na das wär doch mal was :lol: :lol:

    Spass beiseite.

    Ist ein schöner Bericht, insbesondere wie du deine Inserts fährst macht mich Neugierig auf mehr.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 8. September 2009 um 21:34
    • #19
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ... Wobei in meinem Verständnis unter dieser Betrachtung aus der Rechnung Umsatz minus Kosten wiederum nicht recht was übrigbleibt.
    Aber, egal, das ist Sache vom Veranstalter...

    Ich glaube nicht, dass der Veranstalter Gewinne erwirtschaften wollte - die anwesenden Gäste waren hauptsächlich eingeladene Fans and Friends der mitspielenden Bands, was an Gewinn übrigbleibt, kommt in die Kasse zur Finanzierung der Veranstaltung im nächsten Jahr.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 8. September 2009 um 21:43
    • #20
    Zitat von "Rolf Gille"


    Na das wär doch mal was :lol: :lol:

    Spass beiseite.

    Ist ein schöner Bericht, insbesondere wie du deine Inserts fährst macht mich Neugierig auf mehr.

    Also zumindest um München herum muss nach meinem persönlichen Empfinden die Erde gebebt haben. Nein, im Ernst, draussen war kaum etwas zu hören, ausserdem ist die Kultfabrik ja eh Partygelände, und drumherum stehen soweit ich weiss nur Bürogebäude und, zumindest derzeit, ganz viele Baukräne.

    Wenn ich die Geräte hätte, die ich mir wünsche, hätte ich auf der BD und Snare eher Kompressoren mit einem Alibi-Gate gefahren. Aber so war es im Rider gefordert, und dann kriegen sie halt Gates. Da waren wir halt Dienstleister. Und bevor ich die Teile jetzt in den knapp bemessenen Umbaupausen entkabele, lass ich sie halt dran. Eigentlich mag ich Gates nicht besonders, der Drummer schlägt mal etwas sanfter rein, und schon wird es verschluckt. Ein gut gestimmtes und gut mikrofoniertes Set braucht so etwas mMn auch nicht.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
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